1 Liebe Kunden, seid freundlicher zu den Kassierern!

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Aggression Dummheit Arbeit Schweiz

Ich arbeite schon mehrere Jahre an der Kasse. Zu Beginn war ich noch sehr hilfsbereit und freundlich. Habe schön brav das Kleingeld aus ihren Händen gezählt, das sie mir entgegen streckten. Habe schön brav die Gutscheine angenommen und wenn sie nicht funktionieren, dies durchgelesen und den Kunden den Grund genannt, wieso es nicht klappte. Doch in letzter Zeit regen mich die Kunden einfach nur auf. Denn sie haben gegenüber dem Personal keinen Respekt mehr. Wir werden manchmal ignoriert, obschon man sie freundlich grüßt oder sie telefonieren an der Kasse, obschon sie an der Reihe sind. Oder die Jungendliche (16-20) kommen mit ihrem Kleingeld im Briefumschlag und erwarten von uns, dass wir das alles zusammen suchen sollten, ob schon es Samstagnachmittag ist und sich eine riesige Schlange gebildet hat. Wir werden angepöpelt, wenn die Gutscheine nicht für den Einkauf gültig sind. Dabei steht drauf, dass er nur für ein bestimmtes Produkt gültig ist. Wenn wir ihnen den Grund nennen, wieso es nicht funktioniert, sagen sie: "Ah ja, ich habe es nicht gelesen." Und nein, von ihre Seite kommt selten eine Entschuldigung für ihr Verhalten.

Ich wurde schon als Arschloch betitelt, das Ganze lief so ab: Ich hatte nur noch eine Kundin an meiner Kasse, da habe ich das Geschlossenschild hinten an der Kasse angebracht, da ich dringend aufs Klo musste. Brav habe ich sie noch bedient. Als sie ging, kam noch ein Ausländer und wollte zu mir an die Kasse. Ich habe ihn freundlich zu den anderen Kassen verwiesen. Da hat er mich als Arschloch betitelt. Meine Arbeitskolleginnen erleben das selbst oder Ähnliches. Jetzt habe ich angefangen ein bisschen mehr Geld von den Kunden zu nehmen, wenn sie mir ihr Geld rotzfrech entgegen strecken und von mir verlangen, ich soll den Betrag selbst zusammen suchen. Oder die Gutscheine, die nicht funktionieren, werden einfach entsorgt. Beides werden nur bei den Kunden gemacht, die zu faul sind zu zählen oder zu lesen. Bei einer Oma und Touristen wird dies natrürlich nicht gemacht.

Beichthaus.com Beichte #00040671 vom 23.11.2017 um 00:51:15 Uhr in Schweiz (11 Kommentare).

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2 Prügelei mit einem Türken

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Peinlichkeit Zwietracht Gewalt Rache Berlin

Ich (m/23) war vor zwei Jahren mit ein paar Freunden im Kino. In diesem Kino wird ab 22:00 Uhr Alkohol verkauft, wir setzen uns also nach dem Film an […]
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Beichthaus.com Beichte #00040503 vom 20.10.2017 um 16:40:24 Uhr in Berlin (14 Kommentare).

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3 #MeToo Sexismusdebatte und die Erniedrigung des Mannes

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Falschheit Gesellschaft

#MeToo Sexismusdebatte und die Erniedrigung des Mannes
Schon wieder eine von Feministinnen initiierte Sexismus-Debatte. Diesmal dreht es sich um die angeblich negativen Erfahrungen von Frauen in der Filmbranche. Ich gestehe, dass ich dieses scheinheilige Gesülze der Frauen nicht mehr hören kann. Falscher geht es gar nicht mehr. Wir leben in einer Zeit, wo Frauen ihren neusten Dildo stolz auf Instagram posten, auf Tinder Männer wie Produkte in einem Supermarkt für den nächsten Fick aussuchen und wo Bloggerinnen und Podcasterinnen über kein anderes Thema als Sex und ihre Ansprüche an die Männerwelt berichten.

Jetzt wird selbst der brillante Kevin Spacey für angebliche Vorfälle von vor 30 Jahren verantwortlich gemacht. Da muss man sich doch an die Stirn fassen. Vor 30 Jahren! Kein Wunder, dass er jetzt genug hat von der Frauenwelt. Bei der ganzen Debatte geht es ja noch nicht einmal um Vergewaltigungen, sondern lediglich um Flirts. Flirten dürfen Männer nur noch, wenn sie jung, mit Knackarsch und Sixpack sind. Spätestens wenn man aussieht wie Rainer Brüderle wird aus einem Flirt gleich Sexismus. Zeige ich vielleicht irgendeine unansehnliche Supermarktkassiererin wegen Sexismus an, nur weil sie mit mir flirtet?

Was mich aber noch viel mehr als die Feministinnen ankotzt, sind die Männer. Denn die kontinuierliche Erniedrigung durch die Frauen scheint niemanden mehr zu stören. Die deutschen Männer kuschen alle, bloß nichts falsches sagen. Ganz einfach, weil sie denken, dass es sie nicht betrifft. Falsch gedacht Leute! Wenn sich das Gedankengut dieser Frauen in unserer Gesellschaft erstmal etabliert, seid ihr in jedem Fall betroffen. Denn jede Frau ist fein raus bei ihren Freundinnen, wenn sie ihr Fremdgehen begründen kann und sagt ihr Mann bringe es nicht im Bett, verdient nicht gut genug, macht zu wenig im Haushalt und so weiter. Und schon ist man als Mann der Zahlmeister, während sich die Dame auf die faule Haut legen kann und schon längst das nächste Opfer um den Finger gewickelt hat. Männer, bitte auch mal etwas kritischer denken und wachsam sein!

Beichthaus.com Beichte #00040568 vom 01.11.2017 um 16:34:53 Uhr (38 Kommentare).

Gebeichtet von MichaelGossen aus Potsdam
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4 Einhörner sind böse!

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Hass Tiere Gesellschaft Wiesbaden

Einhörner sind böse!
Es gibt viele Dinge, die ich (m/26) hasse, Männer, die einen Dutt tragen zum Beispiel. Aber es gibt etwas, das hasse ich besonders und zwar sind es Einhörner. Seit zwei verfluchten Jahren sind diese widerwärtigen Kreaturen im Trend und ich kann die gehörnten Pferde, denn nichts anderes sind sie, nicht mehr ertragen. Egal, in welchem Laden ich bin, überall starrt mich ein ekelerregendes Einhorn an. Es gibt Einhorn-Kondome, Einhorn-Nudeln, Einhorn-Bratwurst, Einhorn-Klopapier, damit man sich auch beim Abwischen des Arsches magisch fühlt, Einhorn-Shampoo, alles ist mit diesen abartigen Figuren vollgestopft. Man muss nur ein Einhorn auf ein Produkt klatschen und schon kaufen diese Zombies den billig produzierten Müll!

Auch in meiner Umgebung höre ich oft den grenzdebilen Satz: „Ich bin ein Einhorn!“, nein, du bist ein ignorantes Subjekt, welches alles macht, was die anderen auch machen und denkt, individuell, witzig und charmant zu sein. Ich bin der Meinung, dass Einhörner verboten gehören, niemand braucht ein Pferd mit einem pinken Horn auf der Stirn, welches wie ein Dildo aussieht. Ich verachte Einhörner und wäre ich ein Diktator, würden alle Produkte, auf denen ein Einhorn ist, von der Bildfläche verschwinden.

Beichthaus.com Beichte #00040587 vom 03.11.2017 um 20:12:48 Uhr in Wiesbaden (18 Kommentare).

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5 Der böse Neffe und das Kuscheltier

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Vandalismus Boshaftigkeit Kinder Bonn

Ich (m/24) hasse den Neffen meiner Freundin, auf den wir für zwei Wochen aufpassen mussten, weil beide Eltern beruflich bedingt in eine andere Stadt mussten. Das Kind ist vier Jahre alt und bereits jetzt ein großes Arschloch, tut mir leid, aber ich kann es nicht anders sagen, eigentlich mag ich Kinder und passe gern auf sie auf, aber ich habe etwas gegen den Neffen meiner Freundin. Meine Freundin stand lange in der Küche, um diesem Monster etwas zu kochen und was macht er? Kaum steht der Teller vor seiner Nase, schreit er herum, ohne überhaupt probiert zu haben, und wirft dann tatsächlich das Essen umher. Als ich ihm den Teller weggenommen hatte, schrie er weiter und warf dann mit seinem Besteck nach mir.

Ein anderes Mal waren wir in einem großen Kaufhaus, als wir gehen wollten, schrie er das gesamte Gebäude zusammen und warf Waren aus den erreichbaren Regalen. Als ihn ein Mitarbeiter aufgehalten hat, wurde er von dem hysterischen Kind mehrmals getreten. Das Ergebnis? Wir mussten die Waren, die dabei beschädigt wurden, verständlicherweise bezahlen und bekamen drei Wochen Hausverbot erteilt. Nun zu meiner Beichte. Der Kleine hat gestern auf den Teppich im Wohnzimmer geschissen und dabei schadenfroh gelacht, da sind mir die Sicherungen durchgebrannt. Er hatte ein Kuscheltier, ein Hund, an dem er sehr hängt. Da er keinen Respekt vor meinen Sachen hatte, habe ich auch keinen vor seinen. Ich riss dem Kuscheltier den Kopf ab und drückte diesen anschließend in seine Hinterlassenschaften. Natürlich fing er sofort an, lautstark zu schreien, aber dafür hat es sich gelohnt und ich würde es wieder tun. Ich bereue, dass ich nicht ihn in seine Exkremente getaucht habe, denn das arme Kuscheltier musste mit ihm als Besitzer schon genug leiden.

Beichthaus.com Beichte #00040592 vom 04.11.2017 um 12:18:23 Uhr in Bonn (15 Kommentare).

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6 Ein schwarzes Fax

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Vandalismus Boshaftigkeit Arbeit Marktredwitz

Ich hatte als Kundenberater in der Bank eine Kundin, die wenn es ihr langweilig war, ihre Unterlagen durchforstete und uns mit sinnlosen Anfragen über Unwichtigkeiten auf die Nerven ging. Diese gingen immer per Fax ein. Irgendwann wurde es mir zu blöd. Ich ging nebenan ins Schreibwarengeschäft und besorgte mir ein Blatt schwarzes Tonpapier. Ich beichte, dass ich dieses Blatt zurückgefaxt und ihre Tintenpatronen geleert habe.

Beichthaus.com Beichte #00040489 vom 18.10.2017 um 06:43:46 Uhr in Marktredwitz (9 Kommentare).

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7 Angezündete Fürze

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Dummheit Selbstverletzung Dortmund

Mein Kumpel und ich (beide 19) wollten heute mal unsere Fürze anzünden, weil wir sonst nichts zu tun hatten. Also haben wir uns ein Feuerzeug genommen […]
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Beichthaus.com Beichte #00040602 vom 05.11.2017 um 22:13:35 Uhr in Dortmund (18 Kommentare).

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8 Mittel gegen Stress und Kopfschmerzen

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Masturbation Waghalsigkeit Schamlosigkeit Bahn & Co.

Ich (w/23) studiere und muss regelmäßig von einer norddeutschen Großstadt in eine andere pendeln. Meist muss ich dann zu unmenschlichen Zeiten aufstehen, Ewigkeiten fahren und komme am späten Nachmittag ausgelaugt und erschöpft wieder nach Hause. Aber seit einigen Monaten habe ich mir etwas angewöhnt, was meine Situation etwas erträglicher macht. Wenn ich nach einem harten Tag in die Bahn einsteige, ist sie meist relativ leer. Ich setze mich ans Fenster und sorge möglichst dafür, dass mich keiner von der Seite beobachten kann. Dann lege ich meine große Handtasche auf den Schoß, öffne den Hosenstall und fingere mich schnell zum Orgasmus. Manchmal lese ich dazu noch ein paar geile Sexgeschichten auf dem Handy. Dabei achte ich immer drauf, dass mich keiner sieht. Ich bin nämlich nicht exhibitionistisch veranlagt oder sowas Ähnliches, sondern ich tue das nur fürs Wohlbefinden. Das Ganze dauert maximal fünf Minuten und hinterher fühle ich mich erfrischt, belebt und die Kopfschmerzen werden gelindert. So ein guter Orgasmus ist tausend Mal besser als eine Kopfschmerztablette und eine Wellness-Ruhepause.

Beichthaus.com Beichte #00040524 vom 23.10.2017 um 20:08:27 Uhr (18 Kommentare).

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9 Ich verschwende mein Leben nicht mit Arbeit!

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Stolz Maßlosigkeit Trägheit Arbeit Berlin

Ich habe nicht vor, noch einmal etwas zu arbeiten. Bin jetzt 27 und war acht Jahre lang in derselben Firma. Ich habe bis zu 14 Stunden täglich gearbeitet und hatte richtig viel Kohle. Aber kaum Freizeit. Kaum Zeit für mich oder mal für Hobbys. Mein ganzes Leben pendelte nur zwischen Arbeit und Schlafen. Und dann kam der totale Burnout. ich wusste nicht wieso so plötzlich, aber ich konnte wochenlang nicht arbeiten, ich konnte einfach nicht mehr klar denken und wollte auch keinen mehr sehen und hören. Dann kam von meiner Firma der Vorschlag, den Arbeitsvertrag "im gemeinsamen Interesse" gegen Zahlung einer Abfindung aufzuheben. Schon klar, ich wurde denen zu teuer. Aber ich habe es gemacht. Mit meiner Qualifikation finde ich jederzeit etwas Neues.

Nach dem Aufheben des Vertrags wollte ich erstmal wohin. Mal weg von der lauten, verdreckten Stadt. Ich hatte eine Bekannte, die ist mehrmals im Jahr in Nepal in so einem Bergdorf, um da eine Schule zu bauen und so Projekte eben. Und die hat mir erzählt, wenn die ein paar Wochen dort war, kam sie immer soo entspannt und ausgeruht zurück. Ich habe mich mal mit ihr besprochen und bin dann auch wirklich mit hingeflogen. Und es war der Hammer. Kein Lärm, eine Ruhe, eine Luft, bei der jeder Asthmatiker sofort geheilt wäre. Ein ganz anderes Miteinander. Das Essen schmeckt dort ganz anders, viel besser, da merkt man, was hier bei uns für Chemie im Essen drin ist. Und man isst mit der Hand - fand ich so geil.

Als ich wieder hier in Deutschland war, habe ich das Leben ganz anders wahrgenommen. Ich will mir einfach keinen Stress mehr machen. Mein Auto werde ich verkaufen, mir eine kleine Eigentumswohnung besorgen und das Wichtigste: Nicht mehr arbeiten. Das macht die Menschen kaputt. Klar wir haben in Nepal auch etwas gearbeitet. Aber das war ein geruhsames und entspanntes Arbeiten, das kannst du mit hier überhaupt nicht vergleichen. Die Arbeit hier macht dich seelisch total kaputt. Auch wenn ich jetzt in den Augen vieler ein Schmarotzer und fauler Sack bin, werde ich das Leben jetzt mehr genießen. Man hat nur eins. Und das werde ich nicht in einer Fabrikhalle oder in einem stickigen Büro verbringen.

Beichthaus.com Beichte #00040653 vom 17.11.2017 um 11:13:43 Uhr in Berlin (24 Kommentare).

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10 Öko-Mütter und deren vegane Kinder

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Lügen Boshaftigkeit Gesellschaft

Ich habe in meinem Bekanntenkreis eine typische Öko-Mutti, die ihre beiden Kinder (6 und 8 Jahre) streng vegan ernährt, sie zum Müllsammeln zwingt, Impfungen, TV, Elektronik, Sexualität, Kommerz, Plastik und böse chemische Produkte strikt ablehnt und das mit wilden Verschwörungstheorien begründet. Sie trägt nur selbst geflickte graue Öko-Klamotten und würde selbst bei ernsten Erkrankungen nur die pflanzlichen Heilmethoden annehmen und die böse chemische Schulmedizin ablehnen. Ich kann diese Frau nicht ausstehen und ihre Kinder taten mir schon immer leid. Als mir irgendwann zufällig zu Ohren kam, dass sie eine Babysitterin suchte, versicherte ich ihr, dass ich ihren wundervollen und vorbildhaften Lebensstil berücksichtigen werde.

Das war eine glatte Lüge. Zweimal die Woche lädt sie ihre Kinder hier bei mir zu Hause ab. Als allererstes werden die mitgebrachten Bio-Vollkornreiswaffeln und Dinkelstangen in die Tonne geworfen. Dann mache ich die PlayStation an und während die Kinder spielen, bestelle ich fette Hamburger oder Döner mit extra Fleisch. Dann gibt es Nutellabrote mit Milch. Der Mutter erzählen wir dann, wir hätten vegane Bio-Plätzchen gebacken und mit umweltfreundlichem Material gebastelt. In Wirklichkeit sind die nur am zocken bei mir. Aber die Kinder lieben die Zeit bei mir und halten das alles auch geheim. Ich beichte, dass ich die Öko-Tante dreist anlüge.

Beichthaus.com Beichte #00040540 vom 26.10.2017 um 19:48:22 Uhr (27 Kommentare).

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11 Ich habe meine Ex in die Psychiatrie gebracht!

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Hass Rache Ex Sanwald

Eine meiner Ex-Freundinnen, mit der ich vor mittlerweile mehr als zehn Jahren zusammen war, litt - wie ich allerdings erst später herausfand - an Borderline. Dieses Krankheitsbild ist höchst individuell und vor allem deswegen tückisch, weil man es vor Unwissenden gut verbergen kann. Aus Liebe zu ihr bekam ich also erstmal überhaupt nicht mit, wie krankhaft manipulativ diese Frau eigentlich war. Bis sie meinen Eltern Morddrohungen schickte, mich bei der Arbeit diskreditierte und meinen Vermieter wegen des angeblichen Drogenlabors im Keller anrief. Ich beichte, dass wegen meiner Reaktion auf diese Taten eine Frau bis heute in der geschlossenen Psychiatrie sitzt und wohl nicht mehr ans Tageslicht gelassen wird.

Beichthaus.com Beichte #00040537 vom 26.10.2017 um 11:47:21 Uhr in Sanwald (12 Kommentare).

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12 Durchgehend am Wichsen

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Maßlosigkeit Masturbation Konstanz

Diese Woche ist meine Freundin auf Geschäftsreise und ich habe Urlaub. Seit sie unsere Wohnung verlassen hat, schaue ich durchgehend Pornos und hole mir einen runter. Es tut so gut, aber leider sind bald meine Eier leer und mein Schwanz schmerzt von der Reibung. Habe ich ein schlechtes Gewissen meiner Freundin gegenüber? Nein.

Beichthaus.com Beichte #00040533 vom 25.10.2017 um 18:55:01 Uhr in Konstanz (8 Kommentare).

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13 Das ist nicht nur Männersache!

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Aggression Dummheit Vorurteile Nachbarn

Ich (w/32/berufstätig) muss meinem Ärger Luft machen. Und zwar ärgern mich Männer, die mich nur wegen meines Geschlechts für unfähig halten, irgendwas zu tun, was eben "Männersache" ist. Beispiel: Ich helfe meinem Mann, die Reifen an unserem Auto zu wechseln. Natürlich dauert es nicht lange, bis irgendein Nachbar vorbeikommt und dämliche Witze darüber reißt, dass die bestimmt nicht lange halten werden, wenn eine Frau die Schrauben am Rad festzieht. Weiteres Beispiel: Ich fülle Scheibenwischwasser nach. Derselbe Nachbar fragt hämisch, ob ich es in den richtigen Tank schütte, oder ob er mir helfen soll. Weiteres Beispiel gefällig? Ich grabe im Garten ein Loch, um einen jungen Baum einzupflanzen. Ein anderer Nachbar fragt, wieso mir mein fauler Mann nicht diese "schwere Männerarbeit" abnimmt. Besagter "fauler Mann" arbeitet wie ein Tier, bringt gutes Geld nach Hause und hilft mir am Wochenende durchaus auch im Haushalt.

Und ich weiß, dass ich keine einsame Schneeflocke bin, die alles besser kann als andere. Mich ärgern nur diese verbohrten Schubladendenker, die eine Frau behandeln wie ein unfähiges Püppchen, das zu nichts nütze ist, außer hübsch aussehen und Fingernägel lackieren. Ich hätte nicht übel Lust, diesen Idioten deutlich zu erklären, was ich von ihnen halte, aber da wir in einem Haus wohnen, das unser Eigentum ist, ist ein friedvolles Auskommen mit den Nachbarn ziemlich wichtig, denn wegziehen werden und wollen wir hier nicht.

Beichthaus.com Beichte #00040643 vom 14.11.2017 um 09:26:15 Uhr (19 Kommentare).

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14 Lottogewinn statt Freundin

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Rache Maßlosigkeit Geld Ex Baden-Württemberg

Ich (m/44) habe diese Woche ca. zwei Millionen Euro vom Lotto aufs Konto gutgeschrieben bekommen (letzte Rate). Ich werde mich von meiner Freundin (17 Jahre Beziehung) trennen und ein neues Leben anfangen. Bis jetzt habe ich sie unterstützt und seit 10 Jahren keinen Sex mehr gehabt. Ich habe viel Miete gezahlt, IHRE Kinder großgezogen, auf eigene Kinder verzichtet. Ihre Familie war immer das Wichtigste für sie. Damit ist jetzt Schluss! Ich habe schon ein Häuslein für mich gefunden und werde weiterhin arbeiten, aber auch endlich leben! Habe zwar schon einen guten Job, aber nie etwas davon gehabt. Das ändert sich jetzt! Sorry "Schatz"! Ich liebe dich schon lange nicht mehr und war nur aus Bequemlichkeit mit dir zusammen. Viel Spaß in deiner neuen 2-Zimmer-Wohnung statt der sechs Zimmer, mit 180 qm für 2.000 Euro, bisher.

Beichthaus.com Beichte #00040656 vom 19.11.2017 um 03:55:15 Uhr in Baden-Württemberg (20 Kommentare).

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15 Schleicher im Supermarkt

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Aggression Ignoranz Gesellschaft München

Wer kennt sie nicht, diese Supermarkt-Schleicher. Sie schleichen mit ihren prall gefüllten Einkaufswagen langsam die Gänge Richtung Kasse (vor allem bei den beiden großen Disountern) entlang, um noch ausgiebig die Sachen auf den Angebotsflächen zu studieren. Sobald sie einen Kunden wie mich erspähen, der vor allem in der Mittagspause, höchstens zwei bis drei Sachen in der Hand hat, geben sie Vollgas und schieben ihre Wägen mit bangen Blicken in meine Richtung schnellstmöglich zur Kasse. Und das nur, um ja noch vor mir an der Kasse ihren Monatseinkauf aufs Band zu legen. Ich hasse solche Leute. Ganz gerne mag ich auch diejenigen die mit ihrem vollem Einkaufswagen direkt vor mir am Band stehen, mich dann anschauen und dann genüsslich das Ausladen anfangen. Auf Nachfragen, ob man denn freundlicherweise vorgelassen werden könnte, kommt meistens ein Spruch wie: "Ich habe ja meine Zeit nicht gestohlen." Trotz all dieser Idioten lasse ich immer Leute vor, die augenscheinlich nur wenig Zeit haben oder ihre zwei Wurstsemmeln schnell bezahlen wollen, damit nicht noch mehr Leute den Glauben an die Menschheit verlieren.

Beichthaus.com Beichte #00040603 vom 06.11.2017 um 08:45:11 Uhr in München (11 Kommentare).

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16 Meine Oma hat meine Trauer nicht verdient

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Falschheit Engherzigkeit Familie München

Ich (w/23) habe keine positiven Worte für meine kürzlich verstorbene Großmutter übrig. Sie war sehr manipulativ und spielte Menschen gegeneinander aus. Die zwei Söhne hat sie ungleich behandelt. Der Eine war der Gute, den sie lobte, und den Zweiten hat sie zwar das Unternehmen weiterführen lassen, doch diesen immer sehr schlecht behandelt. Die einzige Tochter hat sie einmal hoch gelobt und dann wieder fallenlassen, ihr das Gefühl gegeben, nichts wert zu sein und das immer abwechselnd. Als die Söhne und die Tochter ihre eigenen Familien gründeten, wohnten alle in der Nachbarschaft und das Spiel ging weiter: Einige Enkelkinder mochte sie, andere sperrte sie aus dem Haus aus, während sie die anderen hereinließ. Ich bin keines dieser ausgesperrten Kinder, denn ich hatte kein Interesse an dieser Frau, trotzdem habe ich als jüngere Schwester immer wieder gesehen, wie sie ihr Spiel spielte. Ich bitte um Absolution, dass ich nicht ins gesellschaftliche Schema passe und nicht um meine Großmutter trauere.

Beichthaus.com Beichte #00040612 vom 07.11.2017 um 21:17:04 Uhr in München (6 Kommentare).

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17 Schmutzige Schuhsohlen junger Frauen

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Fetisch Fremdgehen Intim Köln

Ich spüre, ich werde wegen meinem Fetisch fremdgehen. Ich habe einen Fetisch, den ich mit meiner Freundin nicht ausleben kann, denn sie liebt mich und […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00040552 vom 29.10.2017 um 08:15:42 Uhr in Köln (10 Kommentare).

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18 Putzt doch einfach eure Zähne!

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Dummheit Morallosigkeit Gesundheit Göttingen

Ich (m/41) bin Zahnarzt und ich möchte hier gerne mal meine Frust beichten. Damals, als ich meine Praxis eröffnet habe, habe ich mich noch für jeden Patienten eingesetzt, ihn beraten, wollte dass seine Zähne gesund sind. Aber ich habe über die Jahre gemerkt, dass sich meine ganze Mühe überhaupt nicht bemerkt macht. Die meisten Leute halten es offensichtlich nicht für nötig, sich um Ihre Zähne zu kümmern. Da wird einfach mal einen Monat nicht geputzt, die Vorsorgetermine nicht eingehalten etc. Aber mehr als reden kann ich auch nicht. Ich kann keine Wunder vollbringen. Ich habe das Gefühl, meine Beratungen gehen zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus.

Am Schlimmsten finde ich die Eltern, die ihren Kinder nicht beibringen, ihre Zähne zu putzen. Ich hatte schon 12-jährige Kinder, bei denen der halbe Mund schon aus Füllungen bestand. Da kann ich mit Sicherheit sagen: Die werden in nächster Zukunft nicht mal mehr ein Brot essen können. Wie können Eltern so verantwortungslos sein? Es sollte Gesetze für so etwas geben. Kaputte Zähne in jungen Jahren belasten dich ein Leben lang. Ich beichte jedenfalls, dass ich mittlerweile nur noch meine Arbeit mache, mein Geld verdiene und was aus den Zähnen meiner Patienten wird, ist mir relativ egal geworden. Erwachsene Menschen, die sich wochenlang nicht die Zähne putzen... Was soll ich da noch sagen?

Beichthaus.com Beichte #00040562 vom 31.10.2017 um 02:51:16 Uhr in Göttingen (16 Kommentare).

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19 Kochkurs des Grauens

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Ekel Unreinlichkeit Verzweiflung Feigheit Lenggries

Tatzeit: 20 Uhr vorletzten Samstag.
Tatmotiv: Eigentlich ein privater (GRUPPEN!)-Kochkurs.
Die Beteiligten: Die Mutter, ihre Tochter bzw. die einzige andere Teilnehmerin, weil alle anderen abgesagt haben, drei ganze Lachse, der Zentralrat der Küchenschaben und ich.
Tatort: Ihr Wohnung an der Grenze zu Österreich.

Über das gelbe Blatt habe ich eine Anzeige gesehen, dass eine Person privat nur für die Kosten des Essens einen Kochkurs für Gruppen veranstaltet, da sie es liebt, mit anderen Leuten zu kochen. Ich dachte mir: "Jo, kochen tust du sowieso gerne und vielleicht wird es ja ganz nett." Also angerufen, ausgemacht und schon eine Woche später trafen wir uns. Dort angekommen schaute ich mich auf dem Hinterhof erst einmal um. Dort stand nur ein weiteres Auto, angekündigt waren jedoch drei andere Teilnehmer. Bereits das erschien mir komisch und ich hätte in diesem Moment bereits zur Agentenwende ansetzen sollen. Tat ich aber nicht. Angekommen empfing mich eine Frau, die breiter als groß war und nach einer Mischung aus Angstschweiß und abgestandenem Parfüm roch. Angeblich seien ich und eine sehr junge Frau bzw. Mädchen um die 14-15 Jahre rum die einzigen, die nicht absagten. Angekommen in der Küche konnte ich meinen Schrecken nur schlecht verbergen. Anstatt einer sauberen Küche erwartete mich Dresden 45, der kalte Schweiß lief mir über die Wirbelsäule.

Das Kochen lief gut, nur dass die Frau mir dauernd auf die Pelle rückte. Ihre Tochter/die andere Teilnehmerin hat mich die ganze Zeit gelöchert, ob ich denn Familie usw. habe und dann würde getuschelt. Nach und nach wollte mir die Frau immer näher kommen, was ich wieder unterband. Als es zum Essen kommen sollte, schüttete sie mir ihr Herz aus, dass ihr Mann sie verlassen hat und das ja ihre Tochter ist und sie nur mit einem jungen Mann zu tun haben will. Sie verdiene gut, aber habe niemanden. Ich blockte jedoch jeden Versuch ab. Auf einmal wollte sie mich direkt angehen und ich habe sie gebremst. In diesem Moment sagte ich, dass ich schnell vor den Essen noch einmal meine Hände waschen will. Auf dem Weg hinaus habe ich mir meine Schuhe und meine Jacke geschnappt, bin in die Toilette, habe 25 Euro auf den Tisch gelegt und eine Entschuldigung gekritzelt auf einer alten Bahnkarte hinterlassen und bin durch das Fenster geflohen.

Beichthaus.com Beichte #00040667 vom 22.11.2017 um 02:43:34 Uhr in Lenggries (15 Kommentare).

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20 Ich hasse mein Medizinstudium

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Stolz Ungerechtigkeit Verzweiflung Studentenleben

Ich habe motiviert aus eigenem Willen mein Medizinstudium angefangen und studiere das jetzt im vierten Jahr erfolgreich. Der einzige Grund, warum ich es allerdings jetzt nicht abbreche, ist der, dass man mit dem Physikum allein nichts anfangen kann und ich dann mit 23 mit nichts dastehe. Seit einem halben Jahr ist mir erst so richtig schmerzlich bewusst, dass weder das Studium noch der Beruf mir im Entferntesten liegen oder mich interessieren.

Mit 19 hatte ich unterbewusst Angst davor, die Dinge zu machen, die mich interessierten und in denen ich gut war. Ich hatte enorme MInderwertigkeitsgefühle und die Überzeugung, darin dann genial sein zu müssen, was ich dann ja höchstwahrscheinlich nicht sein würde. Vor Medizin hatte ich keine Angst, ich wusste, dass es nicht meins ist und dachte, durch den unangehmen Teil davon muss man ja eh durch. Das wurde ja dazu auch immer so gesagt. Ich bin mit meinem eher mittel- bis geringgradigen Interesse für Naturwissenschaften o. Ä. in diesem Studium nicht allein. Viele interessiert nicht der Stoff, auch nicht in höheren, klinischen Semestern. Diese Entscheidung war damals eher unbewusst, ich habe mir dann tatsächlich richtig viel Motivation eingeredet für dieses Studium. Ich will aber eigentlich auch keinen "Menschen helfen", ich hasse es, Therapien aufzustellen und bin darin unbegabt. Ich habe noch nicht mal ein gutes Gedächtnis, ein visueller Typ bin ich eigentlich generell überhaupt nicht, mag Sprachen und Worte, Musik, also das Einzige, was man in diesem Studium nicht braucht. Wie man sich verarschen kann. Dann hatte ich eine Depression, habe alles gehasst.

Seit Kurzem hat sich das aber alles gelöst und mir geht es psychisch richtig gut. So gut ging es mir noch nie. Ich habe verstanden, dass man auch liebenswert sein kann, wenn man einfach nur Dinge gerne tut und kein Genie ist. Und ich merke zum ersten Mal, wie sich Respekt vor sich selbst anfühlt. Und ich sehe erst jetzt so richtig deutlich: Seit Jahren laufe ich in die Irre. Ich glaube, das ist auch allen die ganze Zeit schon klar, die mich besser kennen. Es ist absurd. Ich bin kein Arzt, keine einzige der Fachrichtungen interessiert mich. Ich will auch nicht in die Forschung, Verwaltung, Lehre, auch nicht Journalismus oder sonst etwas, ich will mich einfach null mit der Thematik Medizin beschäftigen. Ich liebe Menschen, aber ich will keine Labor- oder sonstwelche Werte zusammentragen und ihnen Therapien geben. Der menschliche Körper geht mir eigentlich in seiner Gesamtheit am Allerwertesten vorbei. In der Medizin werde ich immer irgendwie nicht richtig sein und das wird man merken. Es liegt null im Zentrum meiner Interessen und Fähigkeiten. Ich bin überhaupt kein analytischer Typ und auch kein Machertyp, ich bin scheiße im Organisieren und ich hasse auch Chirurgie, nicht wegen Ekel, sondern weil ich überhaupt nichts verstehe. Ich würde niemals wieder Medizin anfangen! Aber jetzt wäre es einfach unvernünftig, diese drei Jahre, die mir noch fehlen, nicht durchzuziehen. Könnte dann mit Sicherheit irgendwas arbeiten, im ärgsten Fall irgendetwas in der Verwaltung oder anderweitig, nichts Klinisches, und hätte ein zumindest finanziell ausgesorgt. Dann könnte ich ja eigentlich machen, was ich will.

Ich beichte, dass ich mich selbst verarsche - und das seit Jahren. Und ich beichte, dass ich diesen Studienplatz, den jemand anders so viel mehr verdient hätte, besetzt habe, weil ich nach der Schule zu depressiv und unkreativ war, mich mit meinen Interessen und mit Berufsbildern und generell mit meinem Leben auseinanderzusetzen. Ich beichte nicht, dass ich hier in Deutschland auf Staatskosten einen teuren Studienplatz verschwende, weil der Staat keine vernünftigen Auswahlverfahren hat für dieses Studium und Leute wie mich reinnimmt. Und ich beichte, dass ich selber mir so einen Scheiß angetan habe, der unnötig ist. Wahrscheinlich werde ich eh doch abbrechen. Es tut mir leid, ich wusste es damals wirklich nicht besser und ich war ja auch echt noch jung, wenn man es genau betrachtet.

Beichthaus.com Beichte #00040534 vom 26.10.2017 um 00:57:50 Uhr (13 Kommentare).

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