Die Chefin im Büro

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Rache Hass Aggression Chef Baden-Württemberg

Ich hasse meine Chefin, sie lächelt nie und ihre krächzende Stimme macht mich so aggressiv, dass ich einen Baseballschläger nehmen will, um damit auf das faltige Gesicht der Alten einzuprügeln. Normalerweise bin ich ein freundlicher Kerl, aber dieses verwesende Stück Fleisch weckt in mir die dunkelsten Gewaltfantasien. Und nein, ich habe keinen Ich-verprügele-alte-Frauen-Fetisch. Was ich eigentlich beichten will, ist, dass ich gestern unbemerkt den Schlüssel ihres Büros geklaut habe. Als sie dann in ihrem Büro saß und telefonierte, habe ich sie eingeschlossen und den Schlüssel mitgenommen. Leider kam nach drei Stunden ein Kollege, der sie dann befreien konnte. Aber Morgen ist ja auch noch ein Tag.

Beichthaus.com Beichte #00039902 vom 16.06.2017 um 12:13:11 Uhr in Baden-Württemberg (5 Kommentare)

Mandy und die Stasi-Oma

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Vorurteile Engherzigkeit Boshaftigkeit

Ich (m/27) bin in der Nähe von Hannover groß geworden. Nach der Ausbildung habe ich weiterhin in meinem Ausbildungsbetrieb gearbeitet. Ich sah keine Aufstiegsmöglichkeiten (Familienbetrieb) und es gab deutschlandweit nur wenig Stellen in meinem Ausbildungsberuf. Vor zwei Jahren hat mich mein Chef zu einem Gespräch gebeten und teilte mir mit, dass ich in einer anderen Filiale hoch aufsteigen könne. Diese liegt in einer Stadt, deren Name mir zwar bekannt war, ich aber ich dachte, sie würde in Baden-Württemberg liegen. Diese Chance wollte ich natürlich nicht ungenutzt lassen uns sagte halb zu. Später suchte ich die Stadt im Internet und landete in Ostdeutschland. Ich gab die gleiche Stadt noch einmal mit dem Zusatz "Baden Württemberg" ein. Kein Treffer. Nachdem ich noch andere Schreibweisen ausprobiert habe, habe ich akzeptiert, dass die Stadt wohl doch im Osten liegt.

Da mir meine Arbeit wirklich schon zu eintönig war, habe ich trotzdem zugesagt. Schon bald ging es nach Ostdeutschland. Ich habe mir eine kleine Wohnung in einem Dreifamilienhaus gemietet. "Wenigstens günstige Mieten hier", dachte ich völlig frustriert. Am Tag des Umzugs schaute eine ältere Dame aus dem Fenster, die ich schon nach wenigen Minuten "Stasi-Omi" taufte. Nachdem ich alle Möbel eingepackt hatte, klingelte es an der Haustür. Es war die Omi von eben. Sie lud mich auf Kaffee und Kuchen ein. Ich lehnte ab und sagte ihr, ich sei zu müde vom Umzug. Die erste Arbeitswoche überlebte ich erstaunlich gut. Am Wochenende wollte ich wieder in meine Heimat fahren, aber mein Auto streikte. Da schaute die Omi aus dem Fenster. Ich war auf 180, öffnete die Motorhaube und murmelte "Ja, guck nicht so doof, Stasi-Omi."

Kurz darauf verließ sie das Fenster und kam aus der Haustür raus. Sie erzählte mir, dass sie damals in der DDR mit Autos gearbeitet hätte und ihr Vater etwas vorlaut war und sie deswegen nicht studieren konnte. Sie fand heraus, dass es an einem oxidierten Massekabel lag. Sie holte ihr Auto und schleppte meinen Wagen in die Werkstatt. Ich war sehr überrascht über so viel Hilfsbereitschaft und bekam das schlechteste Gewissen meines Lebens. Ich lud sie am Tag darauf auf einen Kaffee ein und holte Kuchen beim Bäcker. Sie erzählte mir, dass ihre Enkeltochter Mandy am nächsten Tag zu Besuch kommt, und fragte mich, ob ich Lust hätte, auch vorbeizukommen. Da mein Gewissen immer noch nicht das Beste war, sagte ich zu, obwohl ich die Situation komisch fand.

Ich zog am Tag darauf nicht gerade meine besten Klamotten an, da ich mir von einer "Mandy" nicht allzu viel erwarte. Ja, da waren sie wieder, meine Vorurteile. Meine Nachbarin öffnete mir die Tür, wir unterhielten uns ein wenig und warten auf diese Mandy. Es klingelte und da stand sie, die Mandy. Wow, so eine beeindruckende Frau: Hüftlange knallrote Haare, grüne Augen, super Figur und nicht zu vergessen ist das schönste Gesicht, das ich je gesehen habe. Sie strahlte mich an und fragte mich ganz frech, ob ich sie denn gar nicht reinlassen möchte. Ich stammelte irgendwas und wir saßen nun gemeinsam am Tisch. Wir haben uns gut unterhalten. Dann musste Mandy nach Hause und ihre Oma fragte mich, ob ich verstehen könne, dass dieses Mädchen noch Single ist. Nein, das konnte ich wirklich nicht. Diese Frau ging mir nicht aus dem Kopf. An einem Tag traf ich sie im Treppenhaus und sie fragte mich, ob sie mir mal die Altstadt zeigen dürfte. Spontan ging ich mit.

Die Architektur war beeindruckend und ich verliebte mich, und zwar nicht nur in die Stadt. Sie war nicht nur verdammt heiß, sondern ich mochte auch ihre humorvolle, freche und irgendwie auch tiefgründige Art. Ein weiterer Pluspunkt: Sie ist Krankenschwester. Und wie auch immer habe ich es geschafft, dass Mandy nun mit mir zusammen ist. Ich finde sie immer noch so beeindruckend, an ihren Namen habe ich mich auch gewöhnt und ich möchte gar nicht mehr aus dieser Stadt weg. Meine anfänglichen Vorurteile tun mir leid, dabei hat auch der Osten verdammt viel Positives zu bieten.

Beichthaus.com Beichte #00037668 vom 22.02.2016 um 15:44:08 Uhr (21 Kommentare)

Ich wähle die AfD

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Zorn Vorurteile Politik

Ich (m) beichte, dass ich bei der nächsten Landtagswahl in Baden-Württemberg die AfD wählen werde. Im Moment sehe ich keinen anderen Ausweg, da die anderen politischen Parteien zunehmend einen Einheitsbrei und Murks produzieren. Mich kotzt auch diese "Ja, wir schaffen das"-Mentalität an. Von Bekannten weiß ich, dass es massive Probleme in Karlsruhe mit Flüchtlingen gibt. Alleine in Karlsruhe und dem Ostalbkreis gab es mehrere Massenschlägereien, die es nur in die Lokalpresse geschafft haben. Außerdem ist mir dieses "in-die-Rechte-Ecke-stellen", mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten und Zurückhaltung von Artikeln zur Beeinflussung der Bevölkerung, durch diverse Medien zuwider. Diese aufgezwungene Political Corretness wirkt wie ein Schleier, der die Leute und auch Freunde nicht mehr diskutieren lässt.


Als Beispiel nenne ich die verfehlte Asylpolitik, aber auch die totale Klientelpolitik der "Integrationsministerin" Öney zugunsten der türkischen Minderheit ohne Beachtung anderer. Die Dame hat den Posten meines Erachtens nur, weil sie einen Migrationshintergrund hat und SPD-Mitglied ist. Bei den Grünen wiederum ist es dieser Links-Ruck, der diese Partei beinahe die Linke überholen lässt. Beichtenswert ist es mir deswegen, da ich Positionen, wie sie Beatrix von Storch vertritt, nicht mittrage und für fundamental halte. Allerdings sehe ich als Stimmbürger keinen anderen Ausweg mehr, als so meine Wut und meinen Ärger ausdrücken zu können.

Beichthaus.com Beichte #00037541 vom 06.02.2016 um 03:16:17 Uhr (73 Kommentare)

Mit Beichthaus durch die Nacht

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Maßlosigkeit Internet

Ich habe vor wenigen Wochen mein Abitur in Baden-Württemberg gemacht. Ich möchte beichten, dass ich seitdem jede Nacht Beichten gelesen habe, sodass ich jetzt den Großteil dieser kenne und mein Schlafrhythmus komplett kaputt ist. Es ist nun fünf Uhr, um 6.55 Uhr muss ich wieder aufstehen und ich sehe es schon kommen, wie ich den morgigen Tag wieder komplett im Bett verbringen werde. Bitte verzeiht mir, dass ich die Lehrer mit meinem Geschnarche und die anderen Mitschüler mit meiner Genervtheit und Aggressivität, ausgelöst durch die extreme Müdigkeit, die sich so ab zehn Uhr ausbildet, nerve. Ich schaffe es einfach nicht, wieder in einen normalen Rhythmus zu rutschen!

Beichthaus.com Beichte #00035472 vom 17.04.2015 um 04:14:09 Uhr (10 Kommentare)

Von Narren und extrascharfen Schokoriegeln

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Zorn Boshaftigkeit Vorurteile Ernährung Stockach

Es ist immer wieder schön, wie die Tradition der Fastnacht bei uns in Baden-Württemberg aufrechterhalten wird. In jedem Jahr feiere ich mit meinen Freunden von Donnerstag bis Dienstag. In den letzten Jahren fällt es mir immer schwerer, alle Veranstaltungen zu besuchen, weil mehr und mehr der hier lebenden Ausländer diese Veranstaltungen aufsuchen und meiner Meinung nach auch stören. Sie passen nicht ins Stadtbild, schon rein äußerlich, und sie kennen auch die entsprechenden Rufe und Gepflogenheiten nicht. Deshalb sind diese Menschen für mich nicht zu akzeptieren. Weil die Kinder von diesen Leuten auch sehr frech sind und die Narren mit Schneebällen bewerfen, sind diese Fremden heute zu einem großen Störfaktor geworden. Aber anstatt eine Schlägerei mit den Türken anzuzetteln, haben wir uns etwas anderes einfallen lassen.


Ich bin ein großer Liebhaber von scharfen Saucen und habe immer einen großen Vorrat zu Hause. Deshalb haben wir von der schärfsten Sauce, die es zu bestellen gibt, eine Spritze gefüllt und drei Marsriegel damit "geimpft." Diese Sauce sollte man nicht mit bloßen Händen anfassen, geschweige denn in die Augen oder Schleimhäute bekommen. Diese Riegel sind dann heute wie aus Zufall mit anderen Süßigkeiten in die Taschen und Tüten der Ausländerkinder gewandert. Meine Kumpels und ich können uns vor Lachen nicht mehr halten, wenn wir uns vorstellen, wie die Kinder in Schnappatmung verfallen, wenn sie in den Riegel beißen. Aber was, wenn sie deutsche Freunde haben und den Riegel verschenken? Das wollte ich natürlich nicht, daher die Beichte.

Beichthaus.com Beichte #00035099 vom 17.02.2015 um 09:03:42 Uhr in 78333 Stockach (23 Kommentare)


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