Ich will Kinder von meinem Ex!

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Begehrlichkeit Feigheit Kinder Familie Ex

Ich (w/27) habe eine ziemlich üble langjährige Beziehung hinter mir. Ich war mit meinem Ex zusammen, seit wir 18 und 20 waren. Dass die Beziehung so schlecht lief, ist unser beide Schuld und wir haben uns viel zu spät getrennt (vor zwei Jahren). Wäre da nicht unsere gemeinsame vierjährige Tochter, würde ich mir wünschen, wir wären uns nie begegnet. Aber so bin ich froh darüber, denn mein Ex hat mir mit ihr das schönste Geschenk gemacht, das ich je bekommen habe. Ich liebe sie über alles, sie ist für mich das wundervollste, schönste und begabteste Kind, das man sich vorstellen kann. Und damit komme ich zu meiner Beichte: Ich hätte gerne noch weitere Kinder, habe aber erstmal genug von Männern und möchte lieber Single bleiben. Unsere Tochter hat regelmäßigen Kontakt zu ihrem Vater, er spielt eine wichtige Rolle in ihrem Leben und kümmert sich viel. Wir ziehen sie also mehr oder weniger gemeinsam auf, ohne dabei ein Paar zu sein. Er wohnt in unserer Nähe und wir gehen respektvoll und freundlich miteinander um, sind aber keine engen Freunde und sehen uns nur, wenn es um unsere Tochter geht.

Er ist meiner Meinung nach in meiner Situation der perfekte Vater für meine weiteren Wunschkinder, da ich zurzeit ja niemanden habe und auch nicht will und meine biologische Uhr auch schon anfängt zu ticken. Ich beichte also, dass ich mit meinem Ex gerne weitere Kinder bekommen würde, obwohl ich keine Gefühle mehr für ihn habe und wir nicht mehr zusammen sind. Mich würde es nicht stören, alleinerziehende Mutter von mehreren Kindern zu sein, im Gegenteil, und ich würde es sogar gut finden, wenn er eine neue Partnerin hätte. Geld will ich von ihm auch nicht (obwohl er sehr gut verdient), nur einen gelegentlichen Umgang mit den Kindern, damit sie wissen, wer ihr Vater ist. Ich möchte mir nicht einfach einen anderen "Samenspender" suchen, weil ich möchte, dass meine Kinder volle Geschwister sind und nicht nur Halbgeschwister, sodass sie sie sich charakterlich und äußerlich ähnlich sind (mein Ex ist schwarz), auch um dummes Gerede anderer Leute zu verhindern. Ich traue mich aber nicht, meinen Ex darauf anzusprechen, weil ich Angst habe, dass er mich nur für verrückt erklärt.

Beichthaus.com Beichte #00041000 vom 19.02.2018 um 22:19:30 Uhr (13 Kommentare).

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Ich habe meine Schwester aus meinem Leben geekelt

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Aggression Boshaftigkeit Verzweiflung Selbstsucht Familie Köln

Ich habe meiner Schwester früher das Leben regelmäßig zur Hölle gemacht. Meine Schwester ist zwei Jahre jünger als ich, mittlerweile bin ich 27 und sie 25 und wir haben keinen Kontakt aufgrund meiner Jugend. Das bereue ich sehr, denn mittlerweile wünsche ich mir so sehr mit ihrem Freund mal einen trinken zu gehen, oder mit ihr was zu unternehmen. Das Ganze fing schon früh an, ich fand es blöd eine Schwester zu bekommen, ich wollte doch die ganze Liebe unserer Eltern. Wenn sie gespielt hat, habe ich ihr regelmäßig alles kaputtgemacht - in Form von Türme umstoßen, oder wenn ich unbeobachtet war, habe ich auch ihre Spielsachen so kaputtgemacht, dass diese nur noch für die Mülltonne gut waren. Meine durfte sie natürlich nicht benutzen. Ich habe ihr auch mal die Haare geschnitten, sie sah danach aus wie ein Rentner mit Glatze, der sich die Haare rüberkämmt, oder Kaugummis in die Haare geklebt...

Im Ski-Urlaub habe ich am Lift, da wo man hinten die Sachen reinhängt, ihr teilweise einer Skier rausgenommen und diesen unten liegenlassen. War immer witzig, wenn sie oben nur mit einem ankam. Das Ganze wurde so schlimm, dass ich (ca. 12 Jahre) im Skiurlaub ihr von hinten kommend mit meinem Snowboard seitlich über die Ski gefahren bin. Das Ende für sie war ein abrupter Abflug mit einigen Saltos durch den Schnee. Ich fand es dermaßen lustig, dass ich lachend zu ihr gefahren bin und sie gefragt habe, ob sie nach all den Jahren immer noch nicht Skifahren könnte. Ich fand es nicht mal so schlimm, dass sie mit der Bergwacht abgeholt wurde und noch im Urlaub an einem komplizierten Armbruch operiert werden musste. Dieses sind leider nur kurze Aufzählungen aus einer großen Assi-Karriere. Ich habe für all den Mist, den ich gemacht habe, immer reichlich Ärger bekommen, aber das hat es nur verstärkt. Ich dachte mir immer, sie sei es schuld, dass ich Ärger bekomme, da ich ohne sie den Mist nie gemacht hätte. Jetzt wohne ich schon seit sieben Jahre nicht mehr zu Hause. Ich bin erwachsen geworden und bereue den ganzen Mist. Aber meine Versuche, mich zu entschuldigen, lehnt sie komplett ab. Ich bitte um Verzeihung, ich werde ihr nie wieder etwas an tun und würde ihr mittlerweile helfen, wo ich nur kann.

Beichthaus.com Beichte #00040981 vom 12.02.2018 um 01:17:33 Uhr in Köln (26 Kommentare).

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Die Schokoladen-Fee

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Neugier Familie Kinder München

Ich beichte, dass ich jeden Morgen meiner kleinen Schwester heimlich Schokolade auf die Fensterbank stelle. Sie denkt, es wäre eine Fee. Das Seltsame daran ist, sie hasst mich. Sie redet nicht mit mir und denkt, ich sei der mieseste Bruder den es gibt. Dabei habe ich ihr nie etwas getan. Ich freue mich trotzdem, wenn sie jeden Morgen glücklich ist.

Beichthaus.com Beichte #00040966 vom 09.02.2018 um 18:50:21 Uhr in München (12 Kommentare).

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Mein Vater ist ein fauler Arsch!

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Hass Morallosigkeit Familie Engherzigkeit

Ich (w/24) hasse meinen Vater! Es ist nicht so, dass er mir etwas Schlimmes angetan hat, ich leide zwar genau wie jeder in der Familie unter seinen cholerischen Anfällen, aber im Grunde hat er mich immer unterstützt und alles für mich getan. Im materiellen Sinne. Ich weiß auch dass er mich und meinen jüngeren Bruder liebt, aber es ist mir egal. Ich wünsche mir trotzdem, er wäre einfach nicht mehr existent. Er behandelt nämlich meine Mutter wie den letzen Dreck, lieblos und ohne Respekt. Und es zerfrisst mich es immer wieder mit anzusehen und ertragen zu müssen. Er nimmt keine Kritik an seiner Person an, scheucht meine Mutter herum und krümmt trotz der Tatsache, dass er schon lange pensioniert ist, keinen Finger im Haushalt - aber schnauzt sie an, sobald es ihm nicht sauber genug ist (meine Mutter arbeitet noch).

Kein Tag vergeht dort ohne Geschrei und Gezänke und ich bin heilfroh nicht mehr zu Hause zu wohnen. Jedes Jahr kurz vor Weihnachten bekomme ich Bauchschmerzen bei dem Gedanken meine Eltern besuchen und wieder diese Lieblosigkeit ertragen zu müssen. Weshalb ich mich immer darum reiße, Weihnachten arbeiten zu dürfen, denn selbst auf der Arbeit geht es um einiges harmonischer und stressfreier zu. Insgeheim wünsche ich mir manchmal, dass mein Vater genau wie mein Großvater (der laut meinen Onkel genauso ein Mensch war) relativ früh verstirbt. Dann hätten wir endlich Frieden. Dafür schäme ich mich sehr, es ist immerhin mein Vater, den ich lieben sollte. Aber ich kann das nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00040960 vom 08.02.2018 um 01:18:05 Uhr (10 Kommentare).

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Achtet die Würde des Menschen!

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Verrat Verzweiflung Familie

Es klingt wehleidig, aber ich kann nicht mit meiner Vergangenheit abschließen. Es liegt nicht an der Gewalt in der Kindheit und Jugend, sondern an der Demütigung, die ich von meinem Umfeld, insbesondere meiner Eltern erfahren habe. Ich bin zwecks Neuanfang immer wieder in andere Städte gezogen. Trotzdem frage ich mich, wieso man ein Kind zur Welt bringt, nur um es anschließend zu zerstören. Ich kann nie wieder zurück. Ich fühle mich minderwertig und das beeinflusst in jeglicher Hinsicht mein gesamtes Leben. Ich denke, ich verstehe warum die Würde des Menschen direkt im ersten Artikel des Grundgesetzes aufgegriffen wird.

Beichthaus.com Beichte #00040911 vom 24.01.2018 um 17:39:51 Uhr (7 Kommentare).

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