Big Big World

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Peinlichkeit Urlaub

Es ist schon etliche Jahre her, damals war ich (w) 13 und mit meinen Eltern sowie meiner gleichaltrigen besten Freundin im Campingurlaub. Meine Freundin und ich schwärmten auf dem Campingplatz für einen jungen Holländer, der Anfang bis Mitte 20 war und wie so ein richtiger "Sunnyboy" aussah - eben der Traum 13-jähriger Mädchen. Wir überlegten uns alles mögliche, um ihm zu gefallen. Auch meine Eltern (die wirklich lieb und für jeden Spaß zu haben sind) hatten ganz viel liebevolles Verständnis für unsere Schwärmerei, zumal alles im normalen Bereich blieb. An einem der Tage kamen wir auf die Idee, ihm ein Ständchen zu singen. Also übten wir das Lied, und als wir dann festgestellt hatten, dass er im Wohnmobil war, begannen wir "Big Big World" von Emilia zu singen, unser damaliges Lieblingslied.

Doch plötzlich, wir waren fast fertig, hörten wir, wie eine Frauenstimme "Geert" rief und dann irgendwas auf holländisch. Wir bekamen einen Schreck, denn unser Schwarm hieß nicht Geert, sondern Piet! Und dann kam grinsend ein Mann mittleren Alters heraus, der es richtig amüsant fand, dass wir ihm ein Ständchen gesungen haben. Es war der Vater unseres Schwarms, seine Eltern wohnten eigentlich auch auf dem Campingplatz, aber in einem anderen Wohnmobil. Das war uns so peinlich. Der Vater fand es lustig, die Mutter auch und meine Eltern später auch. Aber von Piet haben wir uns dann ferngehalten, so peinlich war uns das.

Beichthaus.com Beichte #00039528 vom 24.03.2017 um 19:41:51 Uhr (6 Kommentare)

Ehemaliger Kiffer mit Zukunftsängsten

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Drogen Falschheit Verzweiflung Studentenleben Frankfurt am Main

Ich bin 21 Jahre alt und verzweifle momentan an meinem Leben. Die ganze Sache fing sehr früh im Alter von 10 Jahren an, als ich mit ADS diagnostiziert […]
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Beichthaus.com Beichte #00039527 vom 24.03.2017 um 17:05:23 Uhr in Frankfurt am Main (Hedderichstraße) (13 Kommentare)

Ich habe wirklich genug von Frauen!

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Vorurteile Engherzigkeit Zorn Partnerschaft

Ich (m/23) muss beichten, dass ich die Frauenwelt satthabe. Ich kann mir beim besten Willen nicht erklären, was ich falsch mache, denn mir mangelt es nicht an Aussehen und auch nicht an Charakter. Ich habe gesunde menschliche Grundwerte und bin sehr selbstlos - bevor ich mich um mich selbst kümmere, sorge ich dafür, dass es den Damen gut geht, habe stets ein offenes Ohr, kann sehr gut über mich selbst lachen oder mich mal zum Affen zu machen und bringe somit fast jeden zum Lachen. Ich sage auch von vornherein, was ich möchte, das heißt geht es um Sex, warne ich die Damen vorher, dass ich nicht auf eine Beziehung aus bin und geht es um eine Beziehung, liebe ich bedingungslos und beginne auch schon zu Anfang leicht eifersüchtig zu werden und versuche, sie für mich zu gewinnen. Das war jetzt vor kurzem der Fall.

Ich kenne dieses Mädchen schon einige Jahre da sie die Cousine der Freundin meines besten Freundes ist, den ich schon seit circa 12 Jahren kenne. Zuerst wollten wir das Risiko einer Beziehung nicht eingehen, da wir bei einer Trennung die langjährige Freundschaft zwischen mir und meinem besten Freund nicht beeinträchtigen wollten. Ich habe allerdings damit argumentiert, dass wir alt genug wären, um es nicht so ausarten zu lassen. Daraufhin haben wir es versucht und ich muss sagen: Es war nicht die richtige Entscheidung. Ihrerseits macht es mir nicht den Eindruck, als wäre sie tatsächlich interessiert, obwohl sie sagte, sie wäre es. Ich versuche dem Ganzen entgegenzuwirken, indem ich ihr die gleiche Reaktion gegenüber bringe, um sie eventuell dazu zu animieren, sich bei mir zu melden, aber es tut sich nichts. Ich werde sie auf dieses Thema demnächst ansprechen. Allerdings nach dem gemeinsamen Urlaub. Ja, ihr lest richtig, wir fliegen in den Urlaub. In 3 Wochen. Auf Teneriffa. Für vier Tage. Viele werden sagen ich solle mir eine Andere suchen. Leichter gesagt, als getan bei dem derzeitigen Angebot auf dem Markt.

Beichthaus.com Beichte #00039526 vom 24.03.2017 um 12:21:08 Uhr (10 Kommentare)

Auf der Suche nach dem perfekten Smartphone

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Geiz Verzweiflung Telefon

Ich beichte, dass ich mein fünf Jahre altes, heruntergekommenes Smartphone mit seinem kaputten Display, seinem kaputten USB-Eingang und der mittlerweile sehr eingeschränkten Funktionsfähigkeit bei Telefonaten, nicht gegen ein neues Smartphone eintauschen kann. Stundenlang habe ich im Internet sowie in Elektronikmärkten nach einem Ersatzprodukt gesucht, da meine sozialen Kontakte schon unter meinem defekten Telefon leiden. Ich finde nichts. Mein ausgeprägter Geiz lässt sich von keinem Preis-Leistungs-Verhältnis bändigen und außerdem sehen die Modelle von A-Z in meinen Augen einfach nur scheiße aus. Ich werde also weiterhin nicht richtig telefonieren können und damit leben, dass sich kaum noch einer bei mir meldet, da man mich aufgrund der kaputten Technik nicht versteht und ich keine Online-Messenger benutzen kann.

Beichthaus.com Beichte #00039525 vom 24.03.2017 um 07:50:58 Uhr (15 Kommentare)

Ich brauche nur eine Frau für Sex!

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Misstrauen Vorurteile Verzweiflung Begehrlichkeit Wiener Neustadt

Ich (m) werde in den nächsten Tagen 25 und bin immer noch Jungfrau. Das stört mich an sich nicht so stark, weil ich meine Vermutungen habe, wieso das so ist, zum Teil bin ich mir dessen sicher. Als ich ins Gymnasium kam, stellte sich bereits in der ersten Woche heraus, dass mein schulisches Dasein die schlimmste Zeit meines jungen Lebens werden würde. Zwei Mitschülerinnen, eine von ihnen war mit mir in die Volksschule gegangen, schafften es, die gesamte Klasse gegen mich aufzuhetzen. Einerseits war ich so erzogen worden, dass man vor den Stunden zum Lehrerzimmer ging und der Lehrperson die Tasche in die Klasse trug, da dies in der Volksschule tägliches Ritual gewesen war, andererseits war ich verschlossen und wohl "seltsam." Die nächsten vier Jahre hatte ich genau einen Freund und das nur, weil er genauso ausgestoßen war wie ich. Wir mussten Hänseleien bis zum ausgewachsenen Mobbing von fast der ganzen Klasse über uns ergehen lassen, was mich hin und wieder zum Ausrasten brachte und ich auch mal meine Peiniger anschrie. Später kamen Prügeleien dazu, weshalb ich fast vom Skikurs der Schule heimgeschickt worden wäre. Natürlich stand ich immer als der Böse da, weshalb ich mich so sehr zurückzog wie möglich und nur Reaktionen zu zeigen versuchte, wenn ich nicht mehr konnte.

In der Oberstufe erstarb das Mobbing wenigstens, aber richtige Freunde hatte ich immer noch nicht. Der Eine aus der Unterstufe wechselte die Schule und ich war allein. Ich meinte, geschätzt zu sein, wurde aber retrospektiv nur für die Hausübungen ausgenutzt, die täglich von mir abgeschrieben wurden. Nachdem verkündet worden war, dass es keine Hausübungen bis zur Matura mehr geben werde, wurde kein Wort mehr mit mir gewechselt. Nur eine junge Frau redete wenigstens mit mir, mit ihr habe ich heute noch Kontakt. Nach dem Wehrdienst begann ich zu studieren und lernte viele Menschen kennen. Keine dieser Freundschaften hielt, was ich darauf zurückführe, dass ich keine Ahnung hatte, wie Freundschaften funktionieren, aus dem einfachen Grund, dass mir fast 10 Jahre Erfahrung fehlten. Auch den Umgang mit dem weiblichen Geschlecht oder überhaupt mit Menschen meines Alters hatte ich nie gelernt. Es war nicht so, dass ich mich für niemanden interessiert hätte, ich war aber jedes Mal mit meinen Werbungsversuchen schrecklich heftig mit dem Gesicht voran in den Boden eingefahren. Die Absagen waren großteils mehr ein Tritt ins Maul mit Stahlkappen als ein schlichter Korb, zumindest aus meiner Sicht. Ich ging dazu über, mich damit abzufinden, niemals jemanden zu finden und lebe ganz gut damit. Bis heute hat sich nur einmal in der Schule ein Mädchen nach meiner Nummer erkundigt und damals war ich zu misstrauisch, um irgendetwas zu erkennen.

Die Einzigen, die das stört, sind meine Eltern. Schon mit 18 fragten sie mich ängstlich, ob ich schwul sei, weil ich nichts erzählte, in der Angst, dass eine Intervention meiner Eltern alles nur noch schlimmer machen würde. Auch hatte ich ja nie eine Frau mit nach Hause gebracht, was ihnen negativ auffiel. Mittlerweile habe ich das Studium gewechselt und zum ersten Mal nach 12 Jahren richtige Freunde, auf die ich mich verlassen kann, aber den Zweifel kann ich nicht ablegen. Es ist schon besser geworden, aber anfänglich rechnete ich fest damit, dass auch sie mich bald stehen lassen würden.

Nun zu meiner Beichte. Ich sehe in Frauen nicht die einzigartigen Geschöpfe, die sie sind, sondern bin, wenn überhaupt rein sexuell an ihnen interessiert. Mich kümmert nicht, was sie bewegt oder Ähnliches, mir geht es nur ums Aussehen. Eine Beziehung zu führen stellt sich für mich als reine Knochenarbeit mit Dingen dar, die mir nur Aufwand machen und nichts bringen, abgesehen davon, dass ich all das nicht will. Aber was weiß ich schon, ich hatte noch nie Eine. Die ewigen Zurückweisungen und meine Vorgeschichte prägen einen Menschen irgendwann, denke ich. Das ist auch der Grund, weshalb ich mir vorgenommen habe, niemals eine Frau anzusprechen, weil ich weiß, dass meine Denkweise falsch ist und ich niemandem so etwas antun will, außerdem geht mir dieses Konzept nicht in den Kopf, egal, wie sehr ich es versuche. Gedanklich komme ich nie über ein Hallo hinaus und verfalle dann selbst in ausgedachten Szenarien in Panik, weil ich nicht weiß, was danach sein sollte.

Ich bin ein sehr rationaler Mensch, manche mögen mich als gefühlskalt bezeichnen, aber ich weiß, wer ich bin. Deshalb lassen es meine moralischen Vorstellungen nicht zu, einen Menschen nur für eine Sache zu gebrauchen und den Rest komplett zu vernachlässigen. Nebenbei bin ich davon überzeugt, dass mich Fremde nur ansehen, weil es das Zugunglücksphänomen nunmal gibt, mein Gesicht scheint einfach so schrecklich, dass man nicht wegsehen kann.

Beichthaus.com Beichte #00039524 vom 23.03.2017 um 20:37:28 Uhr in 2700 Wiener Neustadt (13 Kommentare)


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