Beichte #00042330

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Unreinlichkeit Verzweiflung WG Berlin

Ich war über Freunde auf einer WG-Party in einem großen Mietshaus. Die WG und die Party war ziemlich groß und es wurde bis zum morgen gefeiert und getanzt. Es waren sicher 200 Gäste da. Mit einem der Bewohner verbrachte ich viel Zeit an dem Abend und er ist mittlerweile sogar mein Freund. Während der Party musste ich meine kleine Blase aber häufiger entleeren, denn es floss viel Alkohol. Beim ersten Mal Austreten reihte ich mich noch in die ewig lange WC-Schlange ein. Die Male drauf ging ich durchs Treppenhaus nach unten. Aber während die Kerle und manche Frauen an die Hecke im Innenhof urinierten, fand ich eine unverschlossene Tür zu einer vollgerümpelten Abstellkammer. Dort habe ich mich dann mehrfach hingehockt und es laufen lassen. Meine Taschentücher habe ich nach dem abputzen einfach in der Pfütze liegen lassen und mich davon gemacht. Viele Monate später ging ich mit meinem Freund (der, den ich auf der Party kennengelernt hatte) in genau diese Abstellkammer, weil er was holen wollte. Die Pisse war weggetrocknet und es roch nur dezent nach Urin. Man sah aber leichte Flecken auf dem Betonboden und meine drei Taschentücher lagen immer noch genau da, wo ich sie hatte fallen lassen. Ihn schien das nicht weiter zu irritieren und ich habe auch nichts gesagt. Ich schäme mich aber, einfach in einen fremden Raum gepinkelt zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00042330 vom 02.01.2023 um 14:06:05 Uhr in Berlin (0 Kommentare).

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Großer Glasplug verschwand tief im Darm

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Fetisch Peinlichkeit Intim Berlin

Ich (m/19) habe heimlich immer wieder mit Analplugs gespielt. Aus purer Neugier kaufte ich einen großen Glasplug mit dünnem Stoppring. Als ich ihn allein ausprobierte, kam mein Freund unerwartet zurück. Ich sprang auf und zog die Jeans hoch. Wir redeten kurz. Er […]
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Beichthaus.com Beichte #00042307 vom 09.02.2022 um 17:22:38 Uhr in Berlin (0 Kommentare).

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“Beichte

Sarkastischer Dank an das Arbeitsamt

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Geld Gesellschaft Zorn Hamburg

Danke an das Arbeitsamt. Ihr verbummelt unsere Dokumente jedes Jahr zweimal. Deswegen müssen wir das Geld neu beantragen. Ohne finanzielle Unterstützung in der Zwischenzeit. Danke. Es erinnert uns daran. Wie wertvoll kleine Dinge sind. Löcherfreie Socken. Frische Unterwäsche. Wasser und Brot. In goldenen Zeiten sogar mit Belag. Das kann man sich gar nicht vorstellen. Geldgeschenke von der Familie zu Feiertagen haben wir nicht verdient. Natürlich zieht ihr das vom Monatsbeitrag ab. Geburtstage. Weihnachten. Silvester. Ostern. Wir haben nicht verdient. An diesen Tagen Freude zu empfinden. Danke. Ihr zeigt uns unseren Platz. Man soll sich nicht zu viel gönnen. Genussmittel und Hygienemittel sind nur für Hartverdienende. Kaffee. Cola. Süßkram. Seife. Zahnpasta. Klopapier. Sowas gibt es nicht für uns. Danke. Ihr haltet uns jedes halbe Jahr auf Trapp. Depressionen und Krankheit haben wir uns selbst ausgesucht. Sie sind inzwischen so groß. Sie helfen uns mit dem Stress umzugehen. Den ihr uns schenkt. Übung macht den Meister. Danke. Neulich habt ihr uns schriftlich überrascht. Wir hätten unsere Adresse nicht eingetragen. Deshalb gilt der Geldantrag wieder nicht. Danke für die kommenden zwei Monate Fastenzeit. Wir Verlierer aus der Unterschicht haben Fensterkit und warme Gedanken. Das reicht schon. Danke. Ihr lasst uns zu den Feiertagen nicht vergessen. Wie abhängig wir von eurem Zuckerbrot sind. Und eure Peitsche verdienen. Uns geht es gut. Dank dem Arbeitsamt könnte es schlimmer sein. Ich hoffe. Ihr jagt zu Silvester hunderte Euros in die Luft. Mögen eure Berliner alle mit gefrorenem Katzenurin gefüllt sein. Ihr soziopathischen Dunghaufen.

Beichthaus.com Beichte #00042293 vom 31.12.2021 um 16:14:24 Uhr in Hamburg (22305) (1 Kommentare).

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Keine Lust auf neuen Job im öffentlichen Dienst

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Faulheit Trägheit Arbeit Berlin

Ich (m/30) wurde vor 15 Monaten betriebsbedingt gekündigt. Darüber war ich nicht unglücklich. Ich habe noch nie gern gearbeitet. Es gibt keinen Beruf, der zu mir passt. Trotzdem lernte ich Verwaltungsfachangestellter. Nach der Kündigung lebte ich ein Jahr von Arbeitslosengeld 1. Das Amt ließ mich größtenteils in Ruhe. Diese Zeit genoss ich richtig. Ich hatte endlich viel Freizeit. Ich spielte ganze Nächte Videospiele. Ich ging meinen Hobbys nach.
Seit drei Monaten bin ich im Hartz 4. Jetzt wird es streng. Ich muss Bewerbungen und Bemühungen nachweisen. Absichtlich Gespräche verhauen geht nicht. Das Amt prüft nach und sanktioniert. Es kam, wie es kommen musste. Ein Bewerbungsgespräch war erfolgreich. Ab 1. Oktober habe ich einen guten Job im öffentlichen Dienst. Gutes Geld. Jeder normale Mensch würde sich freuen. Mich überkommt tiefe Traurigkeit.
In wenigen Tagen endet meine Freiheit. Ich muss wieder ins Büro. Ich sitze den ganzen Tag herum. Ich mache langweilige Arbeit, die mir null Spaß macht. Geld ist mir nicht wichtig. Ich habe die Freizeit endlich genossen. Ich hasse diesen scheiß Arbeitszwang in Deutschland. Ich hasse diesen typischen deutschen Arbeitsethos. Immerhin sind es nur 30 Stunden pro Woche. Ich hoffe auf ein bedingungsloses Grundeinkommen. Solange das Hartz-4-System mit Sanktionen existiert, habe ich keine Wahl.

Beichthaus.com Beichte #00042269 vom 17.09.2021 um 02:14:47 Uhr in Berlin (Musterstraße 1) (1 Kommentare).

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“Folge

Abi-Fälschung aus Wut über Bayern

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Zorn Betrug Studentenleben Lügen Ungerechtigkeit

Ich habe mein Abitur gefälscht. Ich schloss es in Bayern ab. Mit einem Schnitt von 1,5 war ich Jahrgangsbester. Ich lernte wie verrückt für die Schule. Es reichte trotzdem nicht für die 1,0. Deshalb wollte ich auf keinen NC-Studiengang verzichten. Das bayerische Abitur ist zehnmal schwerer als in Berlin oder NRW. Es gilt als das schwierigste in Deutschland. Oft machen die Unterschiede ein bis zwei Noten aus. Jemand mit 1,3 in Berlin würde in Bayern eine 2,3 bekommen. In manchen Bundesländern wählt man Mathe und Physik einfach ab. Stattdessen nimmt man Sport und Geschichte. Reines stupides Auswendiglernen. Ich finde dieses föderalistische Schulsystem einfach nur ungerecht. Die Chancen für ein Studium hängen davon ab, wo man geboren wird. Aus purer Wut habe ich die Urkundenfälschung begangen. Ich habe mich bereits eingeschrieben. Seitdem lebe ich mit der ständigen Angst. Irgendwann fliegt alles auf.

Beichthaus.com Beichte #00042255 vom 17.08.2021 um 21:03:09 Uhr (0 Kommentare).

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“Folge