Arschloch mit süßem Hund

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Ungerechtigkeit Tiere Nachbarn Köln

Der Nachbar aus der Doppelhaushälfte nebenan ist ein echtes Arschloch. Niemand in der ganzen Straße mag ihn. Einmal war ich Zeuge, wie der erwachsenene Sohn meines Vermieters ihm Schläge angedroht hat. Als ich mal versehentlich auf seinem Grundstück geparkt habe, hat mich dieser Typ morgens abgepasst und angeschrien. Ich ignoriere diesen Drecksack wo ich nur kann. Doch dummerweise hat dieser Unmensch mittlerweile zwei Hunde. Der erste Hund beachtet mich nicht weiter - also kein Probem. Der zweite Hund allerdings ist sehr kontaktfreudig, läuft auf mich zu, wedelt mit dem Schwanz, leckt mir sogar die Hand und lehnt sich gegen mein Bein.

Wenn mein toller Nachbar nicht hinschaut, streichele ich den Hund natürlich oder kraule ihn hinter dem Ohr. Wenn mein Nachbar mich sieht, ignoriere ich den Hund, damit mich dieser Saftsack nicht anmacht. Der arme Hund tänzelt dann vor mir herum, guckt mich erwartungsvoll an und ist dann immer enttäuscht, wenn er nicht gestreichelt wird. Er bleibt dann aber trotzdem so lange vor mir stehen, bis sein Arschloch-Herrchen ihn ruft. Es tut mir echt leid, dass ich diesen Hund manchmal so verarsche, aber mit seinem Besitzer will ich absolut nichts zu tun haben. Der Hund kann ja nichts dafür, dass sein Besitzer ein sozial inkompetentes Riesenarschloch ist.

Beichthaus.com Beichte #00039514 vom 21.03.2017 um 22:56:24 Uhr in Köln (3 Kommentare)

Nur Pferde im Kopf

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Maßlosigkeit Sucht Tiere

Ich (w/25) muss beichten, dass ich trotz meines Alters nur noch Pferde im Kopf habe. Zu Schulzeiten bin ich schon geritten, musste dann aber immer wieder Zwangspausen einlegen, weil in Deutschland irgendwann die Ganztagsschulen aufkamen und ich dann von kurz vor 7 am Morgen bis halb 5 am Nachmittag in diesem Knast aus schlechter Luft, Mobbing und Teenie-Eskapaden gefangen war. Zeit für Hobbys? Fehlanzeige. Irgendwann haben dann auch meine Eltern nicht mehr mitgespielt, und da ich mit meinen 15 Euro Taschengeld pro Monat alles selbst finanzieren musste, blieb für Reiten oder den Reitverein natürlich keinen Cent. Jetzt im Studium habe ich dieses Hobby endlich vor einem halben Jahr wiederentdeckt.

Eigentlich dachte immer, dieser richtige Pferdetick ist nur was für doofe kleine Mädchen, aber seitdem ich wieder auf einem dieser Tiere gesessen habe, hat es mich einfach richtig gepackt. Ich vernachlässige sogar öfter mal das Studium dafür. Es ist nicht so weit, dass ich mir wieder Pferdeposter aufhänge oder so, aber auf Youtube ist meine ganze Vorschlagsseite voll mit Reiter-Vlogs, ich recherchiere ständig irgendwas zu Pferden und verbringe viele Wochenenden, statt im Nebenjob zu arbeiten, auf dem Hof. Ich fühle mich selbst schon ganz bekloppt, aber auf der anderen Seite habe ich wohl einige Jahre ohne Pferde wieder aufzuholen. Trotzdem muss ich das dringend wieder in den Griff kriegen und mehr für die Uni tun.

Beichthaus.com Beichte #00039506 vom 20.03.2017 um 21:49:19 Uhr (11 Kommentare)

Ausritt auf einem Bock

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Engherzigkeit Tiere

Eine Beichte über die Jugend auf dem Lande erinnert mich an meine eigenen Sünden. Meine beste Freundin (11) und ich (13) waren beide total verrückt auf Pferde und Reiten. Allerdings nahm keine von uns Reitunterricht (bei mir fehlte das Geld und bei ihr die Fahrgelegenheit). Als wir auf den Weg zum Wald, an einer Schafsweide vorbeikamen, stiegen wir über den Zaun und ritten abwechselnd auf dem Schafbock. Wir sind vor Lachen fast gestorben dabei. Ich muss nicht erwähnen, dass wir das fortan öfter taten. Der hornlose Bock kannte uns bald und versuchte immer, uns mit seinem Kopf von der Weide zu stoßen. So ging es weiter, bis uns irgendann, nach ca. zwei Monaten, der Schafsbesitzer von seinem Balkon aus erwischte und grell auf den Fingern pfiff. Wir schwirrten ab wie die Vögel, wenn es knallt. Heute tut das arme Tier mir leid, ehrlich, auch wenn es bestimmt nicht mehr lebt. Ich hoffe, der Bock hat keine Rückenschmerzen gekriegt.

Beichthaus.com Beichte #00039488 vom 18.03.2017 um 15:50:12 Uhr (4 Kommentare)

Mein stures Pferd

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Verzweiflung Tiere

In meiner Reitschule musste ich neulich ein Pferd reiten, das sich partout nicht aufzäumen lassen wollte. Wenn ich die Trense überziehen wollte, nahm es zwar das Gebiss in den Mund, riss aber jedes Mal den Kopf so weit nach oben, dass ich das Nackenstück nie bis über seine Ohren ziehen konnte und das Gebiss immer wieder rausfiel. Weil das Ganze so viel Zeit in Anspruch genommen hat und ich schon eine Viertelstunde zu spät zur Reitstunde war, habe ich das Tier dann am Ohr nach unten gezogen und auch versucht, es an der Ganasche festzuhalten, in dem ich dort praktisch hineingekniffen habe. Das hat letztendlich auch nichts gebracht, aber ich schäme mich so unendlich dafür, dass ich dem Pferd wehgetan habe, nur weil es diese blöde Trense nicht tragen wollte. Am Liebsten würde ich mir dafür selbst eine reinhauen.

Beichthaus.com Beichte #00039328 vom 09.02.2017 um 13:39:35 Uhr (16 Kommentare)

Ich hasse Katzen!

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Hass Zorn Tiere

Ich kann Katzen nicht ausstehen. Wirklich schreckliche Haustiere! Als Tier an für sich schön, aber als Haustier schrecklich! Folgendes, meine Freundin und ich sind vor Kurzem zusammengezogen - also ich zu ihr. Es ist zwischen uns wirklich alles perfekt und wir sind sehr ineinander verliebt. Eine Woche nachdem wir zusammengezogen sind, hat meine Freundin gefragt ob ich damit einverstanden wäre, wenn wir eine alte Katze (13) aus der Familie adoptieren könnten. Ich habe bereits schon mit vielen Tieren gelebt: Hund, Hasen, Fischen, Schildkröten und vieles mehr - und hatte noch nie ein Problem. Doch gegen Katzen hatte ich schon immer eine "leichte" Abneigung, aber mit der einen oder anderen Katze von Freunden hat es sogar sehr harmoniert. Somit habe ich sofort ja gesagt, doch ich bereue es stark.

Nach einigen Monaten bin ich kurz davor durchzudrehen. Ich bin mir einfach sicher, dass ich mit Katzen nichts anfangen kann und sogar mittlerweile eine Abneigung gegen diese Tierart habe. Der Kater hat sich nur sehr langsam an uns gewöhnt und war sehr schüchtern. Er verkroch sich die ersten Wochen nur unter der Couch und kam meistens nur, wenn es Essen gab. Irgendwann kam er öfters raus und mir ist aufgefallen, was für ein schöner Kater das ist. Wirklich teilweise sehr süß und waren glücklich über unseren ersten Durchbruch. Dann fing alles an. Der Kater fing an, alles zu zerkratzen. Dann fing der Kater an den Boden voll zu erbrechen und das fast schon täglich. Beim Arzt waren wir öfters, mittlerweile ist es auch "weniger" geworden. Dann fing der Kater an, bei uns im Schlafzimmer extrem zu jaulen. Ununterbrochen, meistens ab 3-4 Uhr JEDEN Tag morgens und das hat mich beinahe in den WAHNSINN getrieben. Lederstühle und viele weitere Möbel wurden komplett zerstört! Einen Kratzbaum haben wir, der wird aber nicht genutzt.

Überall liegen Katzenhaare und ich habe das Gefühl, der Kater geht stündlich kacken und selbst die kombinierte Kackkraft, der gesamten Menschheit kann diesen Geruch nicht gleichsetzen! Es ist fürchterlich. Was ich aber auch als sehr störend empfunden habe: Die Katze erschreckt sich richtig oft und heftig. Zum Beispiel kann man an der Katze vorbeilaufen oder eine Plastik-Flasche fällt um oder so etwas und der Kater hat eine Reaktion. So etwas von hysterisch und verstörend. Bei zwei verschiedenen Ärzten waren wir schon, der Kater ist kerngesund und wir haben sogar die Blutwerte geprüft. Nichts, einfach nichts. Am Schlimmsten finde ich die Katzenliebhaber, die glauben dass Katzen das Beste sind - seit Kaugummi. Fast schon sektenhaft schlimm. Ständig müssen sie ihre Katzenliebe zum Ausdruck bringen und Menschen, die die nicht ausstehen können, sind böse Menschen!. So ein Haufen Schwachsinn einfach nur. Ich weiß, dass meine Freundin den Kater liebt, deshalb würde ich niemals auf die Gedanken kommen sie darum zu bitten, das Tier loszuwerden aber es ist einfach nicht auszuhalten und muss einfach mein Frust ablassen!

Beichthaus.com Beichte #00039197 vom 10.01.2017 um 14:26:39 Uhr (20 Kommentare)


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