Die Insekten haben sich gegen mich verschworen!

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Aggression Hass Tiere Karlsruhe

Ich (m/19) hasse Insekten und Spinnen, außer Bienen! Sie sind nervig, sehen eklig aus und fühlen sich unglaublich mächtig, wenn sie durch mein Fenster fliegen, in der Hoffnung, meinen Tag zu ruinieren. Gestern Nacht flog eine Motte in mein Zimmer und schwirrte wie eine Bekloppte durch den Raum. Dann wurde es richtig pervers. Sie flog gegen den Fernseher und plötzlich war sie wie auf Drogen, ihre Geschwindigkeit hatte sich verdoppelt, kurz darauf landete sie auf dem Boden. Ich wollte schlafen und hatte keine Lust, darauf zu warten, dass sie nach draußen flog. Ich warf ein Handtuch über die Motte und sprang zwei Mal auf sie. Nun klebt die tote Masse auf meinem Boden, ich könnte kotzen! Insekten wissen mehr, als man vielleicht denkt. Ich stelle mir eine Organisation vor, dort werden getötete Genossen von Spähern gemeldet und Rache an dem Mörder genommen. Als ich nämlich schlafen ging, wurde ich mehrmals von einer Mücke gestochen und durch ihr penetrantes Summen belästigt. Auch eine Fliege hat den Weg in meine Wohnung gefunden, es ist eine regelrechte Verschwörung gegen meine Wenigkeit.

Ich freue mich schon auf den Winter und hoffe auf viel Kälte, damit diese durchtriebenen Biester fern bleiben. Sollte ich jemals eine Mücke in einem Glas einfangen, werde ich sie foltern, ich werde sie nur nicht sterben lassen, denn sie soll leiden, so wie ich leiden muss, wenn sie mich stechen, vom Schlafen abhalten und in meine Wohnung fliegen, als gehöre sie ihnen. Seit drei Jahren gehe ich täglich joggen und besuche einen Karatekurs, alles, um schneller zu werden, um irgendwann eine Mücke zu erwischen. Die Stiche und das impertinente Summen haben mich nur stärker gemacht und irgendwann werden sie alle dafür bezahlen, mich mit ihrem Summen verspottet zu haben. Irgendwann wird abgerechnet und wenn ich die Mücke ordentlich gequält habe, lasse ich sie zu ihrer Organisation zurückfliegen, um zu erzählen, dass sie sich einen Feind gemacht haben, den sie nicht besiegen können.

Beichthaus.com Beichte #00040075 vom 22.07.2017 um 13:55:31 Uhr in Karlsruhe (14 Kommentare)

Das Leiden meiner Degus

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Faulheit Lügen Tiere Mord Oberhausen

Ich (m/25) war Besitzer dreier Degus, bis ich Karneval vor ein paar Jahren vergessen habe sie zu füttern. Zwei starben, während der Dritte überlebte. […]
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Beichthaus.com Beichte #00040048 vom 16.07.2017 um 16:25:13 Uhr in Oberhausen (13 Kommentare)

Die Frauen, die unschuldige Welpen quälten

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Peinlichkeit Verzweiflung Tiere Bahn & Co.

Ich (m/30) bin gestern mit dem Zug nach Hause gefahren. Ich bin 1,96 und haben einen Vollbart, manche würden mich als eher finstere Erscheinung beschreiben. Ich bin eigentlich kein emotionaler Mensch. Gestern konnte ich mich aber selber einmal überhaupt nicht beherrschen.

Als ich im Zug saß, habe ich auf meinem Tablet im Internet gesurft und ein paar ältere Meldungen gelesen. Unter anderem entdeckte ich dort eine Meldung über zwei junge Frauen, die mehrere Tiere, vor allem kleine Hunde und Katzen zu Tode gequält hatten. Das hat natürlich meine Laune nicht gerade gehoben, da ich das eigentlich nur traurig fand. Trotzdem habe ich es mir durchgelesen, meistens empfinde ich zwar Mitleid, wenn ich so etwas lese, aber es geht mir nicht zu nahe. Bei dieser Meldung waren auch Bilder dabei, die einige Taten der beiden Frauen zeigten, die sie dokumentiert hatten. Auf einem sah man einen kleinen, hellbraunen Hund mit zugebundener Schnauze, der ängstlich und traurig in die Kamera blickte und später getötet wurde. Dieser Hund erinnerte mich an meine liebe Hündin, die vor etwa einem halben Jahr gestorben ist. Einen Moment saß ich nur da, dann fing ich unkontrolliert an zu weinen. Die traurige Geschichte, gepaart mit dem Bild, das mich an meine Hündin erinnerte und der verzweifelte Blick waren einfach zu viel gewesen.

Die Dame, die neben mir saß und geschlafen hatte, schreckte natürlich hoch und nachdem sie erst einmal etwas verwirrt war, begann sie mich freundlich zu trösten. Sie fragte mich mehrmals, was denn passiert wäre und als ich es ihr erzählte, wirkte sie ziemlich geknickt aufgrund der Story mit den Hunden. Wir saßen dann beide einfach nur da und blickten zu Boden. Schwiegen und waren traurig. Ich wollte sie nicht erschrecken und ihre Laune verderben, es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00039846 vom 04.06.2017 um 17:47:41 Uhr (13 Kommentare)

Futter für die Nachbars-Hunde

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Maßlosigkeit Völlerei Tiere Nachbarn Emskirchen

Ich beichte, dass ich (m/41) und meine Frau häufiger den zwei Hunden unserer Nachbarin ungefragt etwas zu essen geben. Wir wohnen auf dem Land und neben uns wohnt eine Frau mit einem relativ großen Garten, in dem sie den ganzen Tag ihre zwei großen Hunde frei laufen lässt. Denen geht es dort gut und sie fühlen sich offensichtlich wohl. Am Zaun stehen Büsche, sodass man etwas mehr voneinander getrennt ist. Die Hunde laufen aber öfter unter den Büschen hindurch und sind dann nah an unserem Grundstück.

Jetzt ist es so, dass - wenn meine Frau Fleisch zubereitet - sie immer relativ viel davon wegschneidet, was wir dann wegwerfen müssten. Wir legen das dann immer in eine Schale und stellen diese hinter den Zaun, sodass die Hunde es fressen können. Manchmal geben wir ihnen auch Essensreste, wenn eine Kleinigkeit übrig bleibt, aber nur wenn es nichts ist, was sie überhaupt nicht vertragen. Ich fürchte nur, dass ich es manchmal etwas übertrieben habe mit den Mengen und das den Hunden auch nicht so gut tut. Ich gebe ihnen jetzt nur noch sehr wenig... Aber sie freuen sich immer so, wenn man ihnen etwas gibt.

Beichthaus.com Beichte #00039793 vom 27.05.2017 um 20:35:38 Uhr in Emskirchen (15 Kommentare)

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Die Raupe

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Waghalsigkeit Auto & Co. Tiere Olfen

Als ich (w/31) nach Feierabend in mein Auto stieg und auf der Heimfahrt eine Zigarette rauchen wollte, bemerkte ich eine grüne Raupe am Fenster. "Wenn ich jetzt die Scheibe runterfahren lasse, zerquetsche ich das Tierchen", dachte ich mir und beschloss, meine Sucht nicht über dieses Tierleben zu stellen. Während der Fahrt stellte ich mir vor, dass die Raupe einen Auftrag hat und extra mein Auto ausgewählt hat, um an einen bestimmten Ort zu gelangen. Wie schnell ich auch fuhr, das Tierchen blieb sitzen!

Dies änderte sich jedoch, als ich auf die Autobahn abbog. 100 Sachen auf der rechten Spur und die Raupe verlor an Halt. Panisch stellte ich fest, dass sie nur noch an zwei Füßen klebte. Der Rest hing in der Luft. Abrupt bremste ich ab und fuhr auf den nächsten Rastplatz, um Fräulein Nimmersatt aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Hiermit beichte ich, dass ich für das Leben einer Raupe andere Verkehrsteilnehmer ausgebremst und den fließenden Verkehr gestört habe. Ich bitte um Vergebung!

Beichthaus.com Beichte #00039791 vom 27.05.2017 um 10:53:14 Uhr in 59399 Olfen (Hafenstraße) (27 Kommentare)


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