Er war mein bester Freund.

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Selbstverletzung Zorn Tiere Hamburg

Hallo. Ich bin schwer psychisch erkrankt. Und mittlerweile ist es so schlimm, dass ich wieder starke Hilfe benötige. Dem zufolge hat mein Hund sehr gelitten, er merkt immer sehr, wenn es mir sehr schlecht geht und demzufolge geht es ihn auch immer schlecht. Und das war / ist für ihn Stress pur, was sich auch auf seine Gesundheit ausgeprägt hat. Mein Krankheitsbild ist momentan sehr schlimm, ich kann mich kaum noch um mich selber kümmern. (Aufstehen, essen, überhaupt irgendetwas, Weinen, Selbstverletzung) und es ist nicht Sinn der Sache, dass mein Hund kaum Auslauf bekommt. Da ich keinerlei Familie, oder Freunde habe, die mich unterstützen könnten, ist das umso schlimmer. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen mein besten und einzigen Freund abzugeben, damit er ein besseres Leben haben kann. Er lebt jetzt in einem tollen Haus, mit unendlich großen Grundstück, und die Menschen kümmern sich liebevoll. Und er hat sehr viel Auslauf, er ist wie ausgewechselt. Das kann ich ihn alles nicht mehr bieten bis auf die Liebe, die ich für ihn empfinde. Mein Leben besteht aus Selbstverletzung und Selbstmordgedanken. Und die Abgabe meines besten Freundes hat mir den Rest gegeben. Es war aber das einzig richtige. Ich hoffe sehr, dass es richtig war. Meine Schuldgefühle quälen mich so sehr! Ich möchte kein Mitleid oder sonstiges. Ich möchte einfach nur meine Schmerzen niederschreiben.

Beichthaus.com Beichte #00042153 vom 25.08.2020 um 19:54:24 Uhr in Hamburg (1 Kommentare).

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Aus einer Laune heraus eine Dummheit begangen.

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Selbstverletzung Dummheit Intim Berlin

Ich (m/18) habe Anfang des Jahres kurz nach meinem 18 Geburtstag in der Türkei eine Vasektomie machen lassen. Ich hatte mit einigen Kumpeln, die mit waren, gewettet. Wenn ich das schaffe, dann zahlen Sie die Vasektomie.
Ich fand das cool, sogar lustig, hab mich animieren lassen und wollte das irgendwie. Kinder möchte ich keine und Sex ist mein Hobby. Ich kann ficken, wie und wen ich will, brauche mir keine Gedanken machen, das was passieren könnte. Ich kann auf Kondome verzichten und Spaß haben, werde das genießen und ausnutzen wie es mir gerade gefällt.
Es war nicht einfach, eine Zusage zu bekommen, denn ich musste zahlreiche male mündlich versichern, dass ich das will und nach zwei Beratungsgesprächen, musste ich alles schriftlich bestätigen. Erst danach kam es zum Termin.
Vor einer Woche habe ich die Ergebnisse von einem 2. Spermiogramm bekommen, wie bereits der erste Befund negativ. Keine befruchtungsfähigen Spermien, nicht zeugungsfähig. Ich habe keinem bisher was davon erzählt.
Meine Kumpels fanden die Aktion cool und krass, dass ich es durchgezogen habe. Ich habe das jetzt erst realisiert. Ich brauchte nichts zahlen ok, aber ich bin unfruchtbar, aus Laune und Spaß und ich denke, ich habe echt Mist gebaut. Auch bereue ich das mittlerweile, ich habe nicht so wirklich nachgedacht.

Beichthaus.com Beichte #00042099 vom 17.06.2020 um 16:17:27 Uhr in Berlin (3 Kommentare).

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Zufallsbeichte


Schnullerersatz mit Spätfolgen

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Manie Dummheit Selbstverletzung Dieburg

Ich kaue Nägel, seitdem ich damals als Kleinkind mit dem Daumenlutschen aufhörte. Es war für mich quasi ein Ersatz für den viel zu früh entrissenen Schnuller. Ich hab in diesem Alter auch noch keine beeinträchtigenden Erfahrungen gemacht. Mein Elternhaus und meine Umgebung waren immer kinderfreundlich und sorgenfrei. Ich bin (w/30) und kaue, zu meinem Leidwesen, immer noch meine Nägel. Teilweise bis aufs Blut. Die Bilder sind nicht schön, für mich aber normal. Alles an Hilfsmitteln und Heilmitteln (außer Hypnose) haben nicht geholfen. Ersatz fürs Kauen hat nicht lang gehalten. Tinkturen hab ich mit den Zähnen abgeschabt und direkt weiter genagt. Künstliche Nägel, egal ob zum selber Kleben oder gemachte Nägel haben so lange gehalten, bis meine laschen Nägel frei, biegbar und ungeschützt waren. Kaugummi Kauen hat irgendwann zu unschönen Kieferproblemen geführt. Wobei, bei den Acryl Nägeln war das Biegen ihr Tod.

Der letzte Ausweg, wenn alles nichts bringt ist für mich tatsächlich die Hypnose. Für mich ist das Kauen kein Akt der Langeweile oder Nervosität. Ich empfinde es nicht als Solche. Ich kaue, um klar denken zu können. Wahrscheinlich hat mein Körper, um diesen Akt der Selbstverletzung zu akzeptieren, das Kauen in meinen normalen körperlichen Rhythmus eingebracht. Mir ist bewusst, dass es falsch ist zu kauen. Dennoch fühle ich mich wohl und gut, wenn die störenden Nagelstücke, die vormals fast über die Kuppe wuchsen, weg sind. Lange Nägel konnte ich schließlich noch nie leiden.

Nicht nur, dass es gewisse körperliche Schönheitsideale gibt, die ich derzeit nicht erfülle, sondern auch, dass die Unmengen an Nägeln in meinem Magen sowie die Infektionsgefahr an meinen wunden Fingerkuppen gesundheitliche Folgeschäden mit sich bringen. Zudem schmirgle ich mir regelrecht meine verbleibenden, abgenagten Stümpfe für die Arbeit ab und zurecht, sodass sie wie sehr kurze aber schöne Nägel aussehen. Die Schmerzen der malträtierten Kuppen könnt ihr euch nicht vorstellen. Die Länge meiner abgekauten Nägel betrifft die Hälfte ihrer ursprünglichen Länge, nur so als Maßstab. Nach dieser Zusammenfassung möchte ich also beichten, dass ich einfach nicht aufhören kann. Sobald ich zu viel abnage durchfließen mich brennende Schmerzen. Nach 1-3 Tagen ist alles wieder gut. Gott sei Dank habe ich gutes Heilfleisch. Nichtsdestotrotz tut es mir leid, dass sich Menschen in meiner Umgebung eventuell unwohl fühlen oder angeekelt sind, weil sie meine tollen Nägel sehen. Ich empfinde mein Problem zwar als störend, aber weniger als hässlich.

Beichthaus.com Beichte #00042015 vom 25.01.2020 um 02:04:28 Uhr in Dieburg (Johann-Sebastian-Bach-Straße) (0 Kommentare).

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Ständiges Leid und Selbstzweifel

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Aggression Familie Selbstverletzung Boshaftigkeit Gewalt Verzweiflung

Als ich 9 Jahre alt war, lernte ich was es bedeutet, wenn irgendwas mit der Welt schiefläuft. Ich war Zeuge als mein Stiefvater meinen 2-jährigen Bruder im Suff halb tot schlug und gebe mir die Schuld nicht gehandelt zuhaben. Ich wollte dazwischen gehen und ihm helfen, aber ich hatte so eine Angst vor dem Mann das ich nur heulend daneben gelegen habe. Konnte mich nicht rühren, obwohl ich es wollte.

Die Jahre danach tat ich alles damit meine Geschwister nicht den Zorn meines Stiefvaters abbekamen, ich war für alles Schuld, selbst wenn das Wetter schlecht war, ich ertrug die Prügel und die Schuld, weil ich nicht wollte, das andere die Schuld bekamen und habe gelernt damit umzugehen und es war ok.

Ich wollte nicht das andere leiden mussten, ich war es gewohnt schuld an allem zu sein und habe gelernt es zu ertragen. Als ich 16 Jahre alt war, schlug ich zurück. Ich wurde von ihm halb tot geschlagen. Hilfe hab ich von niemanden bekommen, selbst als ich mich in meinen jugendlichen Leichtsinn an das Jugendamt wandte.

Die Ausrede war man wollte es nicht noch schlimmer machen, irgendwann ließ meine Mutter sich scheiden, er gab mir die Schuld daran und wollte mich tot sehen und er versuchte es auch, er schubste mich die Treppe unter und schubste mich vor ein fahrendes Auto. Ein Gang zur Polizei war zwecklos man, kann nichts machen so lange nichts passiert.

Er hat behauptete er wollte mich festhalten, dass ich nicht vor das Auto laufe. Am Ende wurde die Anzeige fallen gelassen, weil es hieß, das es Aussage gegen Aussage steht. Meine gesamte Kindheit wurde mir eingebläut das ich Schuld an allem bin. Jetzt ca. 20 Jahre danach fühle ich mich immer noch für alles schuldig was geschieht, ich fühle mich schuldig, dass ich lebe und das ich im Alter von 9 Jahren meinen Bruder nicht beschützen konnte, ich fühle mich schuldig, dass ich lebe, ich wünschte das ich nie existiert haben.

Vielleicht hätte das Leben meiner Familie zu einem guten Ende geführt. Aber leider kann ich das nicht. Ich lebe mit der Schuld das ich feige war und niemanden beschützen konnte, auch da ich jahrelang immer die Schuld auf mich nahm, wenn meine Geschwister etwas Falsches taten, ich ertrug die Schläge und die physische Folter, weil ich es als Schuld angesehen habe und es meine Pflicht war als großer Bruder und ich sie beschützen musste.

Nur leider konnte ich das nicht, es war egal, wie viel Schuld ich auf mich nahm, meine Geschwister mussten trotzdem leiden. Ich hatte nie in meiner Kindheit Freunde gehabt, noch habe ich gelernt was es bedeutet von seinen Eltern geliebt zu werden. Selbst jetzt 20 Jahre danach habe ich von meiner Mutter niemals eine Umarmung bekommen, geschweige einen Dank.

Ich lebe nur noch aus Schuldbewusstsein, das ich meine Familie nicht beschützen konnte, ich tue alles damit es ihnen gut geht, ich will nicht das sie leiden und tue alles dafür aus Schuld, weil ich sie vor einem Monster nicht beschützen konnte. Mein Stiefvater ist seit 2 Jahren tot, er starb allein an seiner Alkoholsucht, und ich sollte mich eigentlich befreit fühlen, dass ich endlich frei bin, aber das tue ich nicht stattdessen fühle ich mich schuldig.

Wieso auch immer. Die Wunden die er mir und meiner Familie antat werde für immer sein, und ich werde immer an das erinnert werden, wenn ich jemanden aus meiner Familie sehe. Ich versuche ein normales Leben zu führen aber das kann ich nicht, egal wenn ich zu lieben gelernt habe oder wen ich kennengelernt habe, ich fühle mich schuldig und ziehe die Familie immer vor, selbst wenn es bedeutet, dass ich niemals glücklich werden kann, vielleicht in einem anderen Leben.

Beichthaus.com Beichte #00041958 vom 15.11.2019 um 21:13:53 Uhr (0 Kommentare).

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Medikamenten-Überdosis

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Verzweiflung Selbstverletzung Gesundheit

Mit 16 Jahren habe ich mehrere Tabletten genommen, um mich umzubringen. Es gab mehrere Gründe. Ich wurde in der Schule gemobbt, weil ich komisch lief. Ich hatte und habe Schmerzen in den Füßen, weil ich eine Fußfehlstellung habe und daher ohne gute Einlagen nicht lange laufen kann. Das war und ist mir als Person unter 50 Jahren peinlich, weil man das von jungen Menschen nicht erwartet.

Zudem war mein Vater zu diesem Zeitpunkt in seiner Hochphase seiner Sucht. Er war und ist internetsüchtig. Damals lebte er noch bei uns Zuhause und er schenkte seinem PC mehr Beachtung als uns. Ich wurde immer angeschrien, wenn er sich dabei gestört fühlte. Generell kann man kurz sagen, dass der PC an unsere Stelle trat und meine Mutter dies auch noch billigte. Des Weiteren galt ich schon immer als psychisch krank bei meiner Mutter und bekam dies ständig so eingetrichtert, sodass ich mich damit abfand.

An jenem Tag hatte ich Ferien. Meine Mutter war arbeiten und mein Vater schlief noch. Ich nutzte die Chance, weil ich wusste, dass mein Vater nicht nach mir sehen würde. Alle würden denken, ich würde nur schlafen und mein Vater würde es in seinem Suchtwahn nicht bemerken. Also nahm ich mir das med. Wörterbuch, dass ich zu meinem 16. Geburtstag geschenkt bekommen hatte, weil ich mich sehr für Medizin interessierte und schlug die Seite der Vergiftungsdosen auf (steht am Ende solcher Bücher).

Ich nahm die besagten Medikamente (Schmerzmedikamente) ein, begab mich in mein Zimmer und wartete darauf, dass etwas passierte. Erstmal geschah nichts, also legte ich mich schlafen in der Hoffnung nicht mehr aufzuwachen. Ich träumte von meiner Zukunft (wie sich später herausstellte). Dann wachte ich mit fürchterlichen Bauchschmerzen, Übelkeit, Schwindel und einem Tinnitus auf. Die Schmerzen kamen vom rechten Oberbauch. Dort sitzt die Leber. Ich musste nicht ins Krankenhaus und keiner bemerkte es. Sowas möchte ich nicht nochmal erleben und habe mir geschworen, dass nicht nochmal zu wiederholen.

Beichthaus.com Beichte #00041836 vom 10.05.2019 um 01:58:03 Uhr (7 Kommentare).

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