Bauen ohne Genehmigung

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Betrug Falschheit

Ich beichte, dass ich mich bei dem An-/Ausbau meines Hauses nicht an die Baugenehmigung halte. Die Unterschiede sind minimal, doch ändert sich dadurch […]
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Beichthaus.com Beichte #00035963 vom 19.06.2015 um 08:38:19 Uhr (10 Kommentare)

Kein Pfand für Lumpensammler

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Engherzigkeit Morallosigkeit Verschwendung Geld

Ich beichte, dass ich ein asoziales Arschloch bin. Ich reiße sehr gerne meine Getränkedosen mit Pfand, meistens Energydrinks, auseinander, um sie danach in den Müll zu werfen. Warum ich das mache und damit die Umwelt belaste? Weil ich es hasse, wenn Lumpensammler ständig in Mülleimern herumwühlen und diese Dosen und Pfandflaschen herauskramen. Ich bin einfach ein mieser Sack.

Beichthaus.com Beichte #00034827 vom 10.01.2015 um 21:46:21 Uhr (12 Kommentare)

Aufmerksamkeit im Netz

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Falschheit Selbstsucht Morallosigkeit Internet Hechingen

Ich möchte beichten, dass ich immer wieder Männer an der Nase herumführe. Ich bin selbst ein Mann und habe bedauerlicherweise Probleme damit, engere Kontakte und Freundschaften zu knüpfen. Keine Ahnung, warum, ich bin einfach so. Anfangs dachte ich, dass ich im Internet bessere Chancen hätte, aber da ist es genauso - oberflächliche Kontakte ja. Engere Kontakte und Freundschaften allerdings? Fehlanzeige. Ich war daher erstaunt, als ich in einem Forum plötzlich freundlich von Männern angeschrieben wurde. Bis ich merkte, dass sie mich aufgrund eines leicht missverständlichen Nick als Frau ansahen. Und plötzlich war ich interessant. Ich habe das dann ausgenutzt, denn so konnte ich plötzlich mit jemandem reden, der sich sonst nie für mich interessiert hätte. Teilweise habe ich auch mit den Männern geflirtet und erotische E-Mails ausgetauscht. Ich weiß ja, worauf Männer abfahren und finde es schon fast beängstigend, wie schnell manche nach meiner Pfeife tanzen. Eigentlich könnte ich mich darüber amüsieren, aber ich fühle mich dabei einfach nur schmutzig. Es ist wie eine Affäre oder Droge, von der man nicht lassen kann, von der man aber weiß, dass sie vollkommen falsch ist. Ich versuche jetzt, das zu beenden, aber die Versuchung ist unheimlich groß. Und von woanders her bekomme ich ja keine Aufmerksamkeit. Traurig, oder?

Beichthaus.com Beichte #00032502 vom 02.01.2014 um 20:43:21 Uhr in Hechingen (8 Kommentare)

Das Spiel mit den Raupen

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Ekel Dummheit Tiere Kinder

Wir hatten vor unserer Volksschule ein kleines Wäldchen, welches jeden Frühling von einer Raupenplage befallen wurde. Dort tummelten sich tausende der kleinen grünbraunen Würmer und man konnte richtig beobachten, wie diese die Bäume, jeden Tag etwas mehr, in ein gruseliges Gespinst einwickelten. Eines Abends ging ich mit meinen Schulfreunden nach Hause und als wir an dem kleinen Wald vorbeiwanderten kam uns eine Idee: Raupenball. Wir nahmen uns eine handvoll Raupen, quetschten diese zu einem schleimigen, grünen Ball zusammen und beschossen uns gegenseitig damit. Es war quasi wie eine Schneeballschlacht, nur sehr viel widerlicher. Nach einigen Gesichtsschüssen bemerkten wir jedoch, dass es doch nicht so lustig war, wie wir es uns vorgestellt hatten und wir gingen, eingedeckt in grünen Raupenschmalz, nach Hause. Ich möchte mich bei meiner Mutter entschuldigen, die an diesem Tag meine Kleidung gewaschen hatte.

Beichthaus.com Beichte #00030395 vom 27.10.2012 um 22:43:22 Uhr (23 Kommentare)

Der neue Mann an Mamas Seite

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Misstrauen Feigheit Familie Kinder

Ich möchte Beichten, dass ich im Alter von acht Jahren die Beziehung meiner Mutter zerstört habe. Sie war damals seit einiger Zeit von meinem Vater getrennt und sehnte sich nach einem neuen Mann an ihrer Seite. Es war nicht einfach für sie jemanden zu finden, aber irgendwann lernte sie durch eine Anzeige in der Zeitung einen Mann kennen, der es ernst mit ihr meinte. Er war ein etwas rauer Typ und ich war damals keine Vaterfigur gewöhnt und dazu noch wahnsinnig schüchtern und sensibel. Kurz gesagt: Ich hatte schreckliche Angst vor ihm. Wenn er zu Besuch war, versteckte ich mich und wenn wir übers Wochenende bei ihm waren, brachte ich kein einziges Wort hervor. Er war wirklich oft in meiner Nähe. Ich stand kontinuierlich unter Stress. In der Schule weinte ich deswegen und irgendwann gab es ein Elterngespräch, was dazu führte, dass meine Mutter sich von ihm trennte. Für mich. Heute ist sie übrigens mit einem Alkoholiker zusammen, der nicht einmal einen verständlichen Satz zustande bringt. Der Mann von damals kommt mir mittlerweile überhaupt nicht mehr Angst einflößend vor. Vielleicht wäre ein Kinderpsychologe damals die bessere Wahl gewesen, aber das macht es jetzt auch nicht mehr Rückgängig. Es tut mir Leid, Mama.

Beichthaus.com Beichte #00030796 vom 16.02.2013 um 01:00:18 Uhr (16 Kommentare)


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