Die verschissene Unterhose

6

Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Feigheit

Früher hatte ich immer Tennistraining, obwohl ich Tennis hasste, aber meine Eltern sind Tennisfans und ich wollte sie nicht enttäuschen. Einmal musste ich während des Trainings furchtbar dringend kacken. Ich hatte den flotten Otto und daher eilte ich im Sauseschritt hinters Tennishäuschen zur Toilette, aber sie war zugesperrt! Ich konnte es nicht mehr verdrücken, also Hose runter und aufs Pflaster geschissen. Da kein Klopapier in Griffweite war, nahm ich meine Unterhose. Die verdreckte Unterhose hab ich dann in die Aschentonne geschmissen. Leider haben wir auch den Besitzer eines Modehauses im Verein und genau dort hat meine Mutter am Vortag die Unterhose gekauft. Kurz: Abends parkte sein BMW vor unserem Haus und er stieg aus, meine Unterhose in der Hand (weiß nicht, ob den gar nix ekelt) meine Mutter stand im Garten. Er sprach: "Hast du die gestern nicht bei mir gekauft für den *****? Habe ich hinterm Vereinsheim in einer Mülltonne gefunden!" Ich stand im Hintergrund, vor Scham hätte ich im Boden versinken können! Obwohl das schon 10 Jahre zurückliegt, denk ich noch oft daran und ich werde immer wieder knallrot vor Schande!

Beichthaus.com Beichte #00004819 vom 29.01.2006 um 20:23:51 Uhr (6 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Liebe Klofrauen, seid lieber freundlich!

27

anhören

Zorn Unreinlichkeit Restaurant

Ich (m/22) war vor knapp sehcs Jahren mit ein paar Freunden unterwegs. Nach einer Weile bekamen wir alle Hunger und gingen aus Geldmangel bei einem sehr bekannten Fast-Food-Tempel essen. Vor dem Essen ging ich zur Toilette, um mir die Hände zu waschen. Auf dem Flur bemerkte den üblichen Tisch mit einem Teller und Kleingeld darin, jedoch keinen Besitzer. Das passte mir ganz gut, da ich ohnehin kein Kleingeld hatte und mit dem einzigen Schein, den ich hatte, essen wollte. Auf dem Weg zurück in das Restaurant bemerkte ich, dass die Dame, die für die Reinigung der WCs zuständig ist, wieder zurück war und am Tisch saß. Mir blieb leider nichts übrig, als ohne etwas Trinkgeld zu geben zurückzugehen, den Kopf gesenkt ging ich wieder in Richtung Restaurant.

Als ich an der Dame vorbeilief und sie bemerkte, dass ich ihr kein Geld geben werde, stand diese auf, sagte etwas zu mir auf ihrer Muttersprache, was ich leider nicht verstand. Ich machte eine "Tut mir leid"-Geste mit der Hoffnung, dass sie Verständnis zeigt und sich beruhigt und ging weiter. Die nette Dame beruhigte das leider überhaupt nicht, sie fing an, mich ziemlich laut zu beschimpfen, auch wenn ich sie nicht verstand, war mir klar, dass sie nicht gerade etwas Nettes sagt. Ich regte mich tierisch auf und ging bestellen.

Als ich dann an der Kasse stand, schaute ich noch einmal in ihre Richtung und bemerkte zwei Dinge: Die Dame schaute mich noch immer böse an. Und auf dem Flur hing an der Decke ein Schild, das ich vorher nicht gesehen hatte. Darauf stand, dass ein Toilettengang 50 Cent kostet. Nun wurde mir klar, weshalb die Dame sich aufgeregt hatte. Da ich jedoch trotz allem kein Verständnis dafür hatte, dass man als Kunde für so etwas angeschnauzt wird, zudem noch in einer Sprache, die man nicht versteht, wollte ich ihr eins auswischen. Ich ging mit meinen Kumpels an die Kasse, bestellte mein Essen und ein großes Getränk dazu. Wir aßen in aller Seelenruhe auf, saßen dort noch circa eine Stunde, um das Essen zu verdauen, und ich wartete bis zum Schluss, um auf die Toilette zu müssen.

Als wir dann langsam los wollten, ging ich auf die Toilette, die Dame war noch immer sichtlich erbost über den Vorfall und fing wieder an etwas zu sagen. Ich zückte 50 Cent, legte es sachte in ihren Teller und lächelte sie an. Sie freute sich darüber, ihr Gesichtsausdruck änderte sich, man sah ein Gemisch, aus dem Gefühl "gesiegt" zu haben und Freude. Während sie sich über das Geld freute, ging ich auf die Toilette, pinkelte absichtlich überall hin, nur nicht in die Toilette, wusch mir die Hände, verabschiedete mich freundlich und ging mit meinen Freunden weg.

Einerseits tut mir die Sache manchmal leid, ich habe mich benommen wie ein Tier. Anderseits behandel ich unsere Kunden und Gäste stets freundlich und respektvoll und würde nie auf die Idee kommen, sie überhaupt und dann noch in meiner Muttersprache zu beschimpfen.

Beichthaus.com Beichte #00026659 vom 14.07.2009 um 23:40:40 Uhr (27 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Poltern während der Hochzeitsfeier

2

Engherzigkeit Vandalismus Last Night

Während der Hochzeitsfeier meines Freundes habe ich das Eisentor an seinem Grundstückseingang zugeschweißt. Nun ist er sauer auf die ganze Welt und die Hochzeitsnacht wurde ihm total vermiest. Den Täter will er anzeigen, wenn er herausbekommt wer es gewesen ist. Ich habe ihm gesagt, dass ich mich umhöre und ihm dabei behilflich bin. Mich zerreißt es fast vor innerlichem Lachen. Poltern nennt man so etwas und ist ein alter Brauch. Übrigens macht man so etwas grundsätzlich alleine und maskiert.

Beichthaus.com Beichte #00021554 vom 26.04.2007 um 20:36:06 Uhr (2 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Lachanfall wegen eines Unfalls

28

anhören

Boshaftigkeit Verzweiflung Arbeit Unfall

Ich (m/21) bin heute mal wieder fristlos noch in der Probezeit gekündigt worden. Wie das passiert ist, ist schnell erklärt. In der Firma gab es heute einen schweren Arbeitsunfall. Ein Mitarbeiter ist dabei von einer ungesicherten Leiter heruntergefallen und aus etwa drei Metern Höhe auf den Betonboden geknallt. Ich stand in Sichtweite und habe das Ganze wie in Zeitlupe mitverfolgen können. Ich sehe es jetzt noch vor mir, wie die Leiter langsam zur Seite kippte und er brüllend und wie ein Gorilla mit den Armen wedelnd herunterkam. Man muss sich das so vorstellen, wie in den "Dick und Doof"-Filmen oder den Cartoons, wo einer irgendwo herunterfällt. Die ganze Situation war so unwirklich komisch - mir fällt einfach kein besseres Wort dafür ein -, dass ich laut angefangen habe zu lachen und mich auch nicht wieder beruhigen konnte. Dann musste ich abhauen, da die Kollegen das wohl nicht witzig fanden. Einer hat noch wütend mit einem Schraubenschlüssel nach mir geworfen, aber zum Glück nicht getroffen. Als der Rettungswagen dann da war, habe ich die allgemeine Aufregung genutzt, um noch schnell meine Sachen aus dem Aufenthaltsraum zu holen und habe mich dann aus dem Staub gemacht.


Die ganze Rückfahrt über im Auto habe ich dann nochmal so lachen müssen, das ich erst mal rechts ranfahren musste, weil ich mich nicht mehr auf den Verkehr konzentrieren konnte. Zu Hause fand ich dann auf dem Anrufbeantworter die fristlose Kündigung und zusätzlich die Drohung, dass es besser wäre, mich dort nicht wieder blicken zu lassen. Um den Job selber tut es mir nicht leid, es war ein Drecksladen und ich hätte den wahrscheinlich sowieso demnächst hingeschmissen wegen des miesen Arbeitsklimas dort. Ich weiß jetzt nur noch nicht, wie ich es meiner Freundin beibringe, wenn die nachher von der Spätschicht nach Hause kommt. Es ist immerhin schon der dritte Arbeitsplatz in den letzten acht Monaten, bei dem ich rausgeschmissen wurde. Ich habe den ganzen Nachmittag im Internet gesucht und herausgefunden, dass es sich bei meinem Lachanfall mit Sicherheit um eine Schockreaktion handeln muss. Denke ich mal. Hilft mir aber momentan auch nicht weiter, denn bei dem Gedanken an den Anblick des Absturzes muss ich schon wieder lachen.

Beichthaus.com Beichte #00030756 vom 05.02.2013 um 21:21:40 Uhr (28 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Mehr Real-Life-Stories gibts im MONDFEGER - dem neuen unabhängigen News-Ranking-Portal.

Weltfrieden ohne Religion?

26

anhören

Unglaube Zorn München

Ich möchte beichten, dass ich alle Religionen total bescheuert finde und es einfach nicht verstehen kann, wie man im Jahr 2015 noch daran glauben kann. Klar, kann man nicht alles erklären, aber die bekannten Glaubensrichtungen sind für mich - so mies es klingt - Unsinn. Ich habe viele Freunde, die gläubig sind und respektiere es auch, so lange man mir nichts aufzwingen möchte. Vielen hilft der Glaube ja auch im Leben, muntert einen auf und so weiter. Für mich persönlich ist es allerdings einfach nur Gehirnwäsche, die teilweise auch auf Angst basiert. Das alles würde ich diesen Freunden auch niemals sagen, aber ich glaube, wenn es keine Religionen gäbe, wären wir auf dieser Welt schon viel weiter, was "Weltfrieden" angeht.

Beichthaus.com Beichte #00035884 vom 08.06.2015 um 19:15:17 Uhr in 80333 München (Goethestraße) (26 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht