Beichte #00022469

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Ich arbeite jetzt seit ca. einem Monat bei McD******. Die Filiale will ich nicht nennen. Vor kurzer Zeit hat mein bester Freund mir die Freundin ausgespannt. Als er bei uns einen TS bestellt hat und ich das mitbekommen habe, hab ich ihm einen speziellen Burger gemacht. Ich habe die Soße mit ein wenig Spucke gestreckt und mir die Hände in dem Intimbereich warm gerubbelt und anschließend den Burger gefertigt. Denn Liebe geht durch den Magen.

Beichthaus.com Beichte #00022469 vom 14.08.2007 um 01:32:56 Uhr (4 Kommentare)

Der Meister der Tarnung

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Trägheit Stolz Ungerechtigkeit

Mein Einkommen ist unverschämt hoch und spiegelt in keinster Weise meine berufliche Leistung wider. Zufall und verdammt viel Glück haben mich so hochgespült. Von Anfang an konnte ich beruflich eigentlich nie die in mich gesteckten Erwartungen erfüllen, es ging trotzdem immer weiter nach oben. Mir wurden all diese Dinge quasi auf dem Tablett serviert. Ich musste nur noch zugreifen. Dabei leben ich weder vom Erbe meiner Eltern, noch verfügte ich zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn über Referenzen, Verbindungen, Erfahrungen oder Beziehungen. Es lief einfach alles von alleine. Ich konnte mich gegen meinen beruflichen Aufstieg und Erfolg nicht wehren. Warum auch? Innerhalb eines Jahres habe ich mit damals 28 Jahren eine große, erfolgreiche Abteilung bekommen, einen fetten, nigelnagelneuen 5er BMW mit Vollausstattung als Firmenwagen, konnte mir ein großes Haus kaufen und habe dreimal pro Jahr fett Urlaub in den Traumregionen dieser Welt gemacht. Ich will hier auch gar nichtrumposen, von wegen was für ein geiler Macker ich bin und alle für mich arbeiten lasse usw. Denn so ist es nicht. Die Abteilung läuft von selbst. Geleitet wird sie eigentlich nur durch die grundsätzlichen Firmendirektiven an die sich alle Mitarbeiter halten und von zwei meiner Assistenten, die sich deswegen schon längst nicht mehr mit mir absprechen. Kurios auch, dass mein Rat gerne gehört wird und ich in viele Sondergremien und sogenannten Arbeitsgruppen gebeten werde und man mich als absoluten Gewinn in einer solchen Runde empfindet. Dort sind die Schamgefühle besonders schlimm. Denn es ist so, dass ich schon so wahnsinnig lange keine meiner angelernten bzw. studierten Fähigkeiten eingesetzt habe, dass ich sie alle wieder verlernt und vergessen habe. Ich kann fast gar nichts mehr. Neulich hätte ich auf das gesamte Repertoire zurückgreifen müssen und habe kläglich versagt. Ich konnte es aber überspielen in dem ich auf Allgemeinplätze umschwenkte und lockere Witzchen im Plauderton in die Runde warf. Ich bin nach wie vor ein Meister der Tarnung und des Vertuschens. Ich schäme mich. Aufgrund meiner Position werde ich auch nicht in Frage gestellt. Ich bin totunglücklich über diese Situation, bin aber inzwischen geistig so gelähmt und verblödet, dass ich mich keinen Meter mehr bewegen kann. Ich wüsste 1000 Dinge die ich machen könnte, damit es mir besser geht, ich noch mehr Provision bekomme und es der Firma helfen könnte. Aber ich tue nichts dergleichen. Meine Bequemlichkeit und Faulheit hat die Oberhand gewonnen. Mein größtes Problem jeden Tag ist womit ich meinen Stundenzettel füllen soll. Ein Stundenzettelsystem, dass ich selbst zur Erzielung von mehr Effizienz entwickelt habe und in der kompletten Firma genutzt wird. Da ich nichts mache tagsüber muss ich mir immer etwas aus den Fingern saugen. Größtenteils schreibe ich die Stundenzettel meiner Assistenten ab. Ich sehe ganz klar, wie das alles mit großen Schritten einem katastrophalen Fiasko entgegen geht, aber ich kann bzw. will da nicht gegensteuern. Leuten mit ähnlichen Problem rate ich, sie sollen endlich mal über ihren Schatten springen und den Arsch hochkriegen. Ich bin kein Kiffer, trinke wenig Alkohol und treibe regelmäßig Sport. Ich selber bin aber total platt und befinde mich im Zustand der geisten Stase. Wie lange soll das noch gutgehen? Ich könnte ja auch nicht woanders arbeiten. Dafür kann ich inzwischen viel zu wenig. Jeder Uni-Absolvent würde mich outperformen. Teufelskreis!

Beichthaus.com Beichte #00024654 vom 03.09.2008 um 17:05:10 Uhr (20 Kommentare)

Eine Beziehung ohne Leidenschaft

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Lügen Eifersucht Engherzigkeit Partnerschaft

Ich (m/20) bin seit über zwei Jahren glücklich mit meiner Freundin zusammen und liebe sie wirklich sehr. Bevor ich sie kennengelernt habe, hatte ich eine sehr abenteuerreiche Zeit. Aber sie hat es geschafft, mich an sich zu binden, weil sie einfach super zu mir gepasst hat. Ich konnte mit ihr Abenteuer erleben, sie hatte einen wahnsinnigen Sexualtrieb und wir hatten beide viel Luft zum Atmen. Heute ist das völlig anders. Unsere Wochenenden gehen selten über Fernsehabende oder Kinobesuche hinaus, weil sie auf etwas anderes keine Lust hat. Wobei sie immer so tut, als wären daran nur meine Vorschläge schuld. Hin und wieder treffen wir uns dann doch mit Freunden, was dann aber auch nicht spannender wird, weil ich sie auch da zu nichts Verrücktem motivieren kann. Wenn ich sie z.B. mit an den See nehmen will, um mit ihr dort rumzuknutschen, geht sie lieber wieder zurück zur Gruppe. Ich habe sie schon öfter darauf angesprochen, doch sie heult dann nur und macht mir Vorwürfe.


Wenn ich dann einmal einen Tag etwas ohne sie unternehme, bricht für sie eine Welt zusammen, da wir ja sowieso nur die Wochenenden zusammen verbringen können, da ich auswärts studiere. Meine Freundin hat aber auch eine psychische Störung und ist deshalb in Behandlung - deshalb ist ihr Klammern auch noch sehr verstärkt. Auch der Sex ist einfach viel langweiliger und weniger geworden, was aber auch daran liegt, dass ich nicht mehr so viel Lust auf dieselbe Leier habe. Zudem ist sie noch unglaublich eifersüchtig und kriegt Heulkrämpfe, wenn sie erfährt, dass ich mit anderen Frauen unterwegs bin. Obwohl ich meine Freundin über alles liebe, vermisse ich unglaublich oft die alte Zeit, in der ich so viele Abenteuer erlebt habe. Ich verbringe auch gerne Zeit mit anderen Frauen und flirte gerne mit ihnen, weil mir das Leidenschaftliche in meiner Beziehung fehlt. Und nein, ich meine nicht den Sex, ich meine das Gefühl, wenn man sich minutenlang gegenseitig in die Augen sieht, während sich der Vollmond in einen schwarzen See ergießt. Ich möchte beichten, dass ich meiner Freundin immer noch ins Ohr hauche, wie sehr ich sie liebe und dass ich immer mit ihr zusammenbleiben möchte, wenn sie wegen ihrer psychischen Störung am Boden ist - obwohl ich langsam anfange, an unserer gemeinsamen Zukunft zu zweifeln. Ich fühle mich noch immer zu ihr hingezogen, aber eine Beziehung ohne Leidenschaft und Romantik ist einfach leer.

Beichthaus.com Beichte #00032178 vom 05.11.2013 um 18:37:27 Uhr (12 Kommentare)

Beichte #00019816

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Ich bin vor ein paar Tagen bei mir auf der Autobahn langefahren. Da habe ich gesehen, dass sie gerade neue Lärmschutzwände an der Seite befestigt haben, die bestimmt teuer waren. Gestern, also 2 Tage später, sahen die immer noch so neu aus und da bin ich mit drei Kumpels samt Spraydosen losgezogen und haben die neu gemachten sauberen Wände besprayt. Ich sage mal es sieht nicht schlecht aus, aber das kostet der Stadt bestimmt Einiges.

Beichthaus.com Beichte #00019816 vom 25.12.2006 um 04:38:15 Uhr (3 Kommentare)


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