Hartnäckige Pickel

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Ekel Unreinlichkeit Fetisch Zwang

Ich (m/23) will beichten, dass ich darauf stehe, Pickel auszudrücken. Der Schmerz und das typische "Knack" Geräusch bei sehr hartnäckigen Pickeln fasziniert mich. Manchmal schmiere ich mir Bratfett vom Hähnchen ins Gesicht oder auf den Arm und dusche mich absichtlich 3-5 Tage nicht, damit sich die Pickel bilden. Wenn die Pickel gelb und reif sind, dann gehe ich warm duschen, damit sich die Hautporen öffnen. Und danach drücke ich die Pickel aus. Mir gefällt es, wenn der Pickel "Knack" macht und der Eiter rausspritzt. Es tut mir auch um meine Arbeitskollegen leid, die meine mangelnde Körperhygiene ertragen müssen, aber ich kann einfach nicht anders. Es ist wie ein Zwang und ich schäme mich dafür. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00035964 vom 19.06.2015 um 11:39:36 Uhr (11 Kommentare).

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Iss nicht mein Sushi!

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Rache Zorn

Ich arbeite Donnerstags in einer Disco und ein Kollege wollte mir Sushi mitbringen. Der blöde Freund von dem Kollegen hat mir dann aber mein Sushi weggefressen, während ich arbeiten musste, weil er nicht wusste, dass es für mich bestimmt war. Aus lauter Frust darüber habe ich dem Typen Tage später heimlich ein Loch in seinen teuren Pullover (den er in der Garderobe hängen hatte) gebrannt. Ich bereue das überhaupt nicht und kann mich heute noch schlapp lachen darüber.

Beichthaus.com Beichte #00020880 vom 26.01.2007 um 20:59:15 Uhr (1 Kommentare).

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Zufallsbeichte


Sabine

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Verzweiflung Begehrlichkeit Liebe Kisselbach

Sabine
Als ich 13 war, blieb ich in der Schule sitzen und musste die siebte Klasse nochmals machen. Am ersten Tag in der neuen Klasse kam ich etwas zu spät, weil ich den Saal nicht gefunden habe. Ich ging also in die Klasse und alle schauten mich an, zu der Zeit war ich etwas introvertiert und deshalb ziemlich aufgeregt. Alle Plätze waren besetzt, bis auf einen. Also nahm ich diesen. Einige Zeit später realisierte ich, dass das schönste Mädchen, das ich bis dahin sah, neben mir am gleichen Tisch saß. Ich habe mich sofort in sie verliebt. Sie hieß Sabine. Es dauerte Tage, Wochen, bis wir uns näher kamen. Wir alberten rum, etc. Sie war so schön, dass ich niemals erwartet hätte, dass sie etwas mit mir zu tun haben will. Ich, der hässliche Versagervogel, den eh niemand will. Ich erinnere mich noch daran, dass ich eine Biene auf Ihr Mäppchen malte. Das fand sie süß. Das Schuljahr war vorbei, ich hatte niemals versucht Ihr näher kommen, in dem Alter war ich auch noch nicht so offensiv, ich lernte das alles erst kennen. Da ich ziemlich faul war, entschied die Schule, dass ich keine weitere Zukunft dort haben würde und sie entließen mich, nach dem zweiten Mal in der siebten Klasse, ohne Abschluss aus der Schule. Ich vergaß Sabine, mein Herz sah niemals eine Chance, das ihre zu gewinnen. Nach den Sommerferien ging ich auf die Berufsschule um meinen Abschluss zu machen, ein Jahr Grundschuljahr Metall inkl. Abschluss. Das Jahr verging, ich saß in der Pause immer in der Aula und beobachtete Menschen. Ich beschloss nach dem Jahr eine Ausbildung zum Tischler zu machen, das erste Lehrjahr war bei uns komplett in der Berufsschule, also meldete ich mich an und ging nach den Ferien wieder in die Schule - BAMM! Da stand sie. Sabine. Mein Herz brannte lichterloh, mein Blut kochte, ich zerlief wie Schweizer Käse im Fonduetopf. Sie fiel mir fast in die Arme, ich spürte, dass sie sich sehr freute. Wir verbrachten jede Pause miteinander, dennoch war ich immer noch gefangen in dem Gedanken, dass ich nicht ihr Typ sei.

Im Sportunterricht brach ich mir einen Knochen am Fuß und lag anschließend zu Hause in meinem Zimmer mit eingegipstem Bein. Irgendwann klopfte es an der Tür und mein Schulfreund Claus-Peter betrat mein Zimmer, fresh wie immer. Er meinte, er habe eine gute und eine schlechte Nachricht für mich, welche ich zuerst hören wolle. Ich entschied mich für die Schlechte. Hausaufgaben, Mathe, wenn ich mich richtig erinnere. Nun denn, und was ist die gute Nachricht, fragte ich Claus. Er grinste und schwieg. Ich wartete, wir hörten Musik und laberten über alles Mögliche. Plötzlich klopfte es wieder an meine Tür, ich dachte meine Oma oder mein Dad wären dort. Ich sagte herein und Sabine stand da. Sie in meinem Zimmer. Das ganze verdammte Universum stürzte auf mich wie ein rasender Fall. Es durchdrang mich, Blut schoss in meinen Kopf, mir wurde schwindlig und sie lächelte wie ein Engel. Claus stand auf und meinte mit einem Grinsen, dass er weg müsse. Tür zu. Sabine und ich alleine in meinem Zimmer. Als ich Ihre Lippen das erste Mal mit den meinen berührte, ich glaube erst ab dann begann mein Herz wirklich und wahrhaftig zu schlagen. Alles, was ich heute sagen würde, alles, was Liebe ist, damals erfuhr ich es. In diesem Moment wurde mir alles klar. Das Leben, das Universum, das Ich, das Wir, Sabine. Wir sahen uns daraufhin fast täglich. Ich sehe heute noch Ihre Augen vor mir, könnte stundenlang darüber schreiben, wie weich Ihre Brüste waren, ihr nicht existenter Körpergeruch, sie war das Schönste, was mir in meinem Leben passierte.


Leider war ich noch ein Kind. Ich war mir der Gefahr, sie zu verlieren, nicht bewusst. Ich spielte mit dem Feuer und verbrannte mich. Zwei Wochen später waren wir nicht mehr zusammen. Ich zog nach Stuttgart zu meiner Mutter, hatte zu dem Zeitpunkt auch Stress mit meinem Dad, mein ganzes Leben war im Umschwung, im Aufbruch, im Untergang. Ich konnte sie nicht mehr vergessen, ich schrieb ihr Briefe, die sie nicht beantwortete und mit der Zeit versank meine Liebe im Morast des Alltags. Doch sie kam immer wieder hoch, nach jedem Bier in jeder einsamen Nacht, bei jedem Liebesfilm. Die Abstände waren mal kürzer, mal länger, manchmal schrieb ich einen Brief. Irgendwann lernte ich eine Andere kennen - ich mochte sie, aber Sabine war viel stärker in meinem Herzen verwurzelt. Inzwischen bin ich mit der Anderen verheiratet, habe zwei Kids, 9 und 11 Jahre alt. Wir leben getrennt voneinander. Ich habe Sabine mal besucht, in Ihrer eigenen Wohnung. Sie hat sich gefreut, mich zu sehen, vier oder fünf Jahre, nachdem wir auseinandergingen. Wir redeten über dies und das, sie und mich - über uns. Ich sagte Ihr, dass ich sie immer noch liebte, und sie sagte, bis vor fünf Monaten war es bei ihr auch so. Sie hatte wohl gerade einen neuen Macker. Zu wissen, dass sie mich all die Jahre vermisste, brach mir mein Herz, endgültig. Nie wieder habe ich einen Menschen so geliebt wie Sabine und ich werde es auch nie wieder können. Das einstig große Feuer erlosch im Eis der Zeit. Inzwischen hatte ich viele Frauen, alle Göttinnen auf Ihre jeweils eigene Art, doch keine sah mich an wie sie, bei keiner konnte ich die Gedanken in den Augen sehen, dieses Leuchten in den Augen, ihre sanfte Haut. Keine ist wie Sabine. Heute würde ich alles dafür geben, wieder mit Ihr zusammen zu sein. Ich liebe sie heute noch mehr als alles andere und ich weiß, dass war die von Platon beschriebene zweite Hälfte. Manchmal weine ich, wenn ich alleine und völlig besoffen zu Hause sitze, und keine Ruhe finde. Ich denke oft an dich Sabine, wo auch immer du bist. Ich hoffe wir sehen uns wieder, in einer anderen Zeit in einem anderen Leben. Tot bin ich, seit du gingst.

An die Leser:
Vielen Männern geht es so, die "erste Liebe" etc., doch bei mir war es nicht die Erste sondern die Einzige. Ich kann nicht mehr lieben, niemanden außer sie. Also denkt immer daran, ihr Männer und Jungs, behandelt eure Frauen, wie eine zarte zerbrechliche Figur aus Eis und vergesst in keinem Moment den Augenblick, indem Ihr sie verlieren werdet. Geht auf sie zu und auf sie ein. Dann, vielleicht, werdet ihr sie niemals verlieren. Dann werdet ihr niemals lernen was es heißt, einen Menschen ewig zu vermissen, denn das muss niemand kennen, erspart euch dieses Leid. Mein Leben ist hoffnungslos und dunkel. Ich töte mich selbst Tag für Tag mit meinen Gedanken und falle tiefer in mich selbst. Alles nur, weil ich ihre Liebe vermisse, ich mich nach Ihrer Nähe sehne. Ich bin jetzt 33 und sollte eigentlich vernünftig sein, doch ich bin immer noch der kleine Junge mit dem Gipsbein und hoffe es klopft an der Tür. Sabine, ich werde dich niemals vergessen und niemals wird mein Herz aufhören, für das Deine zu schlagen.
Patrick

Beichthaus.com Beichte #00017121 vom 08.09.2006 um 00:39:58 Uhr in Kisselbach (144 Kommentare).

Gebeichtet von Athanasia
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Mein 8-Stunden-Flug als 16-Jähriger

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Neugier Wollust Peinlichkeit Flug & Co.

Als ich (m) 16 war, befand ich mich in einem Flugzeug in die USA, um dort meinen Auslandsaufenthalt zu verbringen. Neben mir saß auf dem 8-Stunden-Flug ein gleichaltriges Mädchen, mit dem ich mich gleich ganz gut verstand. Da ich noch ganz am Anfang jedweder sexuellen Lebenslaufbahn stand, wurde ich praktisch geil von allem, was irgendwie Titten hatte. Irgendwann schlief das Mädchen ein und ich konnte mich nicht zurückhalten, die Schlafende vorsichtig an ihrem Ausschnitt zu betasten. Fühlte sich gut an und sie merkte nichts. Sehr gut. Dann noch einmal. Riesenadrenalinausstoß die ganze Zeit. Auf die Gefahr, erwischt zu werden, hätte ich gerne verzichten können, aber als 16-Jähriger macht man manchmal einfach dumme Sachen. Wohl beim dritten Versuch, weil ja alles so gut ging, ist sie aufgewacht - vielleicht war sie auch schon vorher wach - und hat mich praktisch in flagranti erwischt. Meine Hand ist wohl innerhalb einer Hundertstelsekunde von ihren Brüsten zu meinem Buch in meinem Schoß verschwunden und ich tat angestrengt so, als ob ich lesen würde. Sie tippte mich nur an und sagte mit einer bewundernswerter Lockerheit: "Ey, du." Ich musste den gesamten Rest des Fluges noch neben ihr verbringen und konnte ihr nicht in die Augen sehen. Ich wünsche niemandem, eine durch absolute Notgeilheit ausgelöste Peinlichkeit zu erleben.

Beichthaus.com Beichte #00028757 vom 24.03.2011 um 12:56:10 Uhr (21 Kommentare).

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Ich verabscheue meinen Stiefvater

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Hass Missbrauch Aggression Familie

Ich (m/31) wurde mit acht Jahren von dem Arbeitskollegen meines Stiefvaters mehrmals missbraucht. Meine Eltern wollten ein ruhiges Wochenende verbringen und haben mich dann bei ihm abgeladen. Erst vor einem halben Jahr, in einem Streit mit meinem Stiefvater, habe ich aus der Wut heraus alles rausgelassen. Seine Reaktion darauf, schulterzuckend, war: "Na und? Sicher doch nur eine Lüge!" Ich habe ihn daraufhin aus meiner Wohnung geprügelt. Meine Mutter saß sprachlos in meiner Küche und hat alles regungslos mit angesehen. Als sie es begriffen hat, kam nichts. Keine Umarmung, keine tröstenden Worte. Gar nichts.

Er denkt, weil ich in meiner Kindheit, wie viele Kinder "Notlügen" musste, um gewissen Strafen zu entgehen, würde ich auch heute noch dauerhaft Lügen. Dabei bin ich ein sehr ehrlicher Mensch geworden, aber das merkt er nicht. Mein Stiefvater ist seit je her ein arrogantes Etwas. Es würde viel geben, das ich erzählen könnte, um das zu belegen, aber das gehört nicht zur Beichte. Dieser Missbrauch hat mein Leben komplett verändert. Nach außen hin gebe ich mich stark, lache viel und mache einen auf fröhlich, innen bin ich aber kaputt. Nur meine engsten Freunde haben dies bemerkt. Psychisch habe ich das nie verarbeiten können. Ich bin nicht schwul, aber ich habe dadurch einfach eine Neigung entwickelt, die ich hier nicht näher erläutern kann.


Hiermit beichte ich, dass ich meinen Stiefvater verabscheue und ihn aus tiefster Seele hasse. Wenn ich ihn sehe, laufen in meinen Gedanken ganz böse Filme ab, ich bin auch nicht fähig, dieses Subjekt noch in irgendeiner Weise als Vater anzuerkennen. All das habe ich ihm auch gesagt und ich mache ihn dafür verantwortlich, dass mir das zugestoßen ist. Meine Mutter liebt ihn abgöttisch, was ich einfach nicht verstehen kann. Sie würde an jeder Straßenecke etwas besseres finden als ihn.

Beichthaus.com Beichte #00031318 vom 31.05.2013 um 19:59:10 Uhr (10 Kommentare).

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