Medikamenten-Überdosis

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Verzweiflung Selbstverletzung Gesundheit

Mit 16 Jahren habe ich mehrere Tabletten genommen, um mich umzubringen. Es gab mehrere Gründe. Ich wurde in der Schule gemobbt, weil ich komisch lief. Ich hatte und habe Schmerzen in den Füßen, weil ich eine Fußfehlstellung habe und daher ohne gute Einlagen nicht […]
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Beichthaus.com Beichte #00041836 vom 10.05.2019 um 01:58:03 Uhr (7 Kommentare).

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Süchtig nach Nasentropfen

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Sucht Gesundheit Frankfurt

Ich beichte, dass ich seit meiner Ausbildung im Krankenhaus süchtig nach Nasentropfen bin und gar nicht mehr ohne sie leben kann. Alles begann damit, dass ich sehr stark erkältet war und mein damaliger Hausarzt mir eine Behandlung verweigerte. Warum, weiß ich nicht mehr. Ich weiß nur, dass ich sehr starke Halsschmerzen hatte, die sonst nie so stark gewesen waren. Es muss wohl irgendein Krankenhauskeim gewesen sein. Dann folgte der übliche Verlauf, mit dem lästigen Nasenlaufen und zuschwellen. Ich nahm wie immer die Tropfen und dachte mir nichts dabei, als ich sie länger brauchte. Damals glaubte ich, das käme von der starken Erkältung. Seit diesem Vorfall kann ich nicht mehr aufnehmen sie zu nehmen. Ich brauche sie mehrmals täglich.

Die gesundheitlichen Risiken sind mir bekannt, da ich selbst Arzneimittellehre in meiner Ausbildung hatte. Ich habe schon verschiedene Sachen ausprobiert. Einmal kalter Entzug einen Monat lang, aber das brachte nichts. Dann ging ich zu einem Arzt, der mir auch erklärte, dass ein kalter Entzug bei mir nicht funktionieren würde, da sich die Bakterien chronisch in meiner Nase manifestiert hätten, also vom Körper nicht mehr vollkommen beseitigt werden könnten. Ich bekam daraufhin Kortison, dass aber leider nicht richtig eingestellt wurde. Ich bekam einfach gleich die höchste Dosis verschrieben. Binnen einer Woche bekam ich heftigste Kopfschmerzen und meldete mich wieder bei dem zuständigen Arzt. Jener meinte, ich solle erst zum Neurologen gehen. Wie das so ist, als Kassenpatient erst einen Termin in 2 Monaten. So lange konnte ich unmöglich die Schmerzen aushalten und bat darum um eine andere Verschreibung. Ich wurde nur angeschnauzt, da müsse ich eben durch. Daher brach ich die Therapie ab, weil ich es unmöglich riskieren kann, 20 Schmerztabletten am Tag nehmen zu müssen und das 2 Monate lang. Ich habe es dann noch mit diversen anderen Sprays versucht, aber ohne Kortison werde ich wohl keine Chance haben.

Da ich leider auf Kortison sehr empfindlich reagiere, habe ich bisher keine neue Therapie begonnen. Meine letzte Kortisontherapie war wegen eines Hauttumors. Auch da bekam ich wieder Kopfschmerzen. Nun nehme ich selbst wieder eine Kortisonsalbe wegen desselben Tumors, die aber viel schwacher ist. Ich habe nur nach der Einnahme leichte Kopfschmerzen, aber es ist auszuhalten und kein Vergleich zu den Nebenwirkungen damals.

Zudem bestärkte mich meine Mutter damals noch weiter zu machen, weil sie selber süchtig ist und dies für eine normale genetische Veranlagung erklärte. Eine genetische Veranlagung schließt sich jedoch aus, da es kein menschliches Gen gibt, dass auf den Stoff von Nasentropfen codiert ist (weil es in der Natur nicht vorkommt).

Die Folgen:
Herausgeworfenes Geld, eine chronisch vereiterte Nasennebenhöhle und sozialer Rückzug, weil man als Junkie beschimpft wird, sobald es herauskommt.

*Ich möchte nur noch anmerken, dass Junkies und Medikamentensüchtige zwei paar Schuhe sind. Echte Junkies konsumieren illegale Drogen und zerstören sich damit ihr gesamtes Leben, weil sie weder gesundheitlich arbeiten können, noch haben sie ihr Leben durch den Schwarzmarkthandel im Griff, der oft sehr teuer ist.

Beichthaus.com Beichte #00041834 vom 10.05.2019 um 01:30:35 Uhr in Frankfurt (14 Kommentare).

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Zahlarztpatienten

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Zorn Gesundheit Gesellschaft München

Ich (w/26) arbeite in einer Zahnklinik als Rezeptionistin. Der Job an sich ist toll, wären diese speziellen Patienten nicht da. Ich merke, dass ich mit der Zeit ziemlich misanthropisch geworden bin. Die schlimmsten Patienten sind für mich Araber, Türken und Privatpatienten! Araber/Türken kommen NIE zur Vorsorgeuntersuchung, wollen aber sofort einen Notfall-Termin. Wenn ich alleine an der Rezeption bin, schicke ich das Gesindel meistens in die Notfallzentrale. Privatpatienten rufen beim Schmerz meistens Nachmittags an und wollen an diesem Tag kommen, weil Ihnen der Zahn abgebrochen ist. Wenn es keinen freien Termin gibt, werden Sie patzig und beleidigen einen. Leider kann ich dieses arrogante Pack nicht so leicht wegschicken, weil sie uns viel Geld miteinbringen (wurde mir so eingetrichtert).

Gestern ruft ein langjähriger Privatpatient an und meint, er möchte SOFORT kommen, weil sein Zahn abgebrochen ist. Leider war meine Ärztin außer Haus. Notfall ist, wenn man Blutungen, Schwellung oder einen Unfall hat! Leider wollen sie ewig mit mir diskutieren und hören nicht auf zu reden. Ich bin eh unterbezahlt und sehe es nicht ein mir unnötige Kopfschmerzen zu bereiten. In dem Moment rede ich wie, als würde ich einen Flüchtling den Weg beschreiben, ganz langsam und mit tiefer Stimme sag ich: ARZT. NIX DA HEUTE. KEIN. TERMIN. Und wiederhole es, solange bis der Patient aufhört zu diskutieren. Ich verachte jedes arrogante Miststück und vergebe denen meist keinen Termin, obwohl etwas frei ist. Ich behalte die offenen Termine für die netten Patienten, die mit einem respektvoll umgehen, egal ob sie per Kasse oder Privat versichert sind. Ich bitte um Absolution, weil ich sehr viele Privatpatienten meines Chefs vergrault habe.

Beichthaus.com Beichte #00041821 vom 26.04.2019 um 13:22:12 Uhr in München (26 Kommentare).

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Teufelskreis Depressionen

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Neurosen Misstrauen Gesundheit Berlin

Ich will beichten, dass ich seit Jahren attestierte Depressionen habe und ich nichts dagegen unternehme. Ich habe schon ein paar Mal versucht einen Therapieplatz oder einen Platz in der Tagesklinik zu bekommen. Aber ich wurde immer abgewimmelt und ich war einfach nicht hartnäckig genug und bin nicht am Ball geblieben, damit ich endlich mal einen Therapieplatz bekomme. Das ist wie ein Teufelskreis. Ich muss mich total zusammen nehmen, um überhaupt irgendwo anzurufen, dann wird mir immer gesagt, dass ich in paar Monaten noch mal anrufen soll.

Ich weiß, dass es meine Schuld ist, das ich keinen Platz finde. Ich habe ja danach nicht mehr gesucht und habe mich der Antriebslosigkeit wieder hingegeben. Ich habe mich mal einer Person anvertraut und gefragt, ob sie mir helfen kann einen Platz zu finden. Leider nimmt sie das nicht so ernst, sie meinte ich soll mich nicht so anstellen und ich sei ja nur faul. Leider war diese Person die Einzige, die ich noch hatte. Nach meinem Outing hat sie sich dann auch nicht mehr gemeldet, obwohl wir uns schon seit 10 Jahren kennen. Das war ein sehr enttäuschendes Erlebnis für mich und ich würde jetzt nie wieder jemanden privat davon erzählen. Ich denke, ich muss versuchen das alles alleine hinzukriegen.

Beichthaus.com Beichte #00041736 vom 30.01.2019 um 04:52:30 Uhr in Berlin (21 Kommentare).

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Vom Gastvater vergewaltigt

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Missbrauch Feigheit Gesundheit Australien

Es fing an als ich 13 Jahre alt war. Nach und nach bekam ich immer mehr Schmerzen beim Essen. Ich habe in der Zeit natürlich abgenommen und meine eigene Mutter glaubte mir nicht, dass ich Schmerzen hatte. Sie nannte mich nur Model und sagte mir sogar, ich solle meinen […]
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Beichthaus.com Beichte #00041645 vom 20.11.2018 um 02:50:25 Uhr in Australien (Melbourne) (11 Kommentare).

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