Traumberuf Metzger: Man spielt nicht mit toten Tieren!

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Stolz Kinder Arbeit Chur

Ich (m/40) bin von Beruf her gelernter Metzger, arbeite aber seit 10 Jahren nicht mehr in dem Beruf, da ich zu jener Zeit Vater wurde und der Beruf durch die Arbeitszeiten nicht Familienkompatiebel ist. Meine Kinder sind jetzt 10 und 8. Es kam in letzter Zeit mehrfach vor, dass sie beim Essen mit dem Fleisch/Wurst spielten es nicht aufassen oder zu Boden warfen. Damit habe ich echt ein Problem, denn es war mal ein Tier das getötet wurde um es zu essen, nicht um es wegzuwerfen. Daher beschloss ich das wir in diesen Sommerferien für einen Morgen mal meinen alten Arbeitsplatz besuchten. Das aber ohne ihr Wissen.

Ich weckte sie um 4 Uhr morgens und dan ging es zur Metzgerei. Freude hatten sie nicht, als sie zuschauen mussten, wie ein Tier sterben musste, damit sie Fleisch essen können. Sie sollten mal sehen was es heisst zu töten. Ich meine es gehört leider nunmal dazu, daran hatte ich nie Freude, es war leider ein notwendiges übel. Geweint haben sie dabei nicht, sie fanden es ein wenig ekelig, durch die Gerüche aber ansonsten haben sie interessiert zugeschaut. Seit daher essen sie ihr Fleisch brav auf und spielen damit nicht. Mir ist es wichtig, dass sie dadurch lernen Respekt vor allen Tieren zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00041567 vom 24.09.2018 um 11:44:30 Uhr in Chur (26 Kommentare).

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Die Probe für die Vorführung meines Sohnes

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Zwietracht Mutter Kinder Schule

Ich (w/27) beichte, dass ich jedes Mal, wenn mich dominante, herrische Besserwisser von oben herab wie ein kleines Kind behandeln, total eingeschüchtert bin und zu feige, mich zu wehren. Sogar vor meinen Kindern, dabei sollte ich ein Vorbild an Stärke sein. Heute zum Beispiel war wieder so eine Situation. Mein Sohn macht bei einer Vorführung mit, für die an mehreren Wochenenden geprobt wird. Heute sollte es um 9 Uhr für alle losgehen, einige Kinder mit einer bestimmten Rolle sollten aber erst um 11 Uhr dazukommen. Mein Sohn gehörte laut Probenplan zu denen, die schon um 9 Uhr da sein sollten. Weil heute Sonntag ist und wir da immer um 9:30 Uhr in die Kirche gehen, sind wir heute wegen der Probe extra schon um 8:00 in eine andere Kirche gegangen, obwohl wir eigentlich heute ursprünglich in unserer Kirche mit unserer Familiengruppe den Gottesdienst gestalten sollten (was wir nun wegen der Probe nicht gemacht haben). Wir haben uns wegen der Probe total abgehetzt und gestresst, sind schon nach der Kommunion direkt aus der Kirche raus und zum Bus gerannt. Mein Sohn hat sich an der Bushaltestelle umgezogen, weil wir knapp dran waren. Ich konnte ihn dann zum Glück noch rechtzeitig dort absetzen.

Als ich meinen Sohn dann um 14 Uhr abgeholt habe, erzählte er mir, dass er die ersten zwei Stunden der Probe noch gar nicht teilgenommen hat, weil er noch nicht dran war, und mit einem anderen Kind im Nebenraum gespielt hat. Ich habe dann die Leiterin vorsichtig gefragt, warum er laut Probenplan eine andere Rolle hat als er heute bei der Probe hatte, und da erzählte sie mir, sie hätte ihm nun eine andere Rolle gegeben, weil er die ursprüngliche nicht schaffe. Das ist total absurd, weil die ursprüngliche echt einfach für ihn ist und viel kleinere Kinder die gleiche haben.

Bei der Gelegenheit ermahnte die Leiterin mich sehr vorwurfsvoll, dass sie sich mehr Mitarbeit von den Eltern wünsche. Wir sollten den Kindern doch klar machen, dass sie EINE Gruppe sind und es NICHT in Ordnung sei, wenn sich Kinder, die noch nicht dran sind, während der Proben unerlaubt vom Probenort entfernen und ihm Nebenraum spielen. Da ich ja gar nicht dabei gewesen war, fragte ich direkt meinen Sohn, warum er rausgegangen sei und er sagte, weil der Vater des anderen Kindes gesagt hätte, sie dürften das, weil sie noch nicht dran seien. Daraufhin motzte die Leiterin meinen Sohn an, dass nicht der Vater von XY hier entscheidet, wer wohin gehen darf, sondern sie. Anstatt den Vater zu verteidigen, ermahnte ich nur meinen Sohn vor der Leiterin, warum es wichtig sei, dass alle bei der Probe dabei sind. Bei Gelegenheit beschwerte sich die Leiterin noch gleich über die Frechheit meines Sohnes, der sie angeblich immer dreist angrinse, wenn sie mit ihm schimpfe. (Als ich meinen Sohn später fragte, warum sie überhaupt mit ihm schimpfen muss, sagte er, dass sie einen Jungen mit dem falschen Namen angesprochen hatte und er sie korrigiert habe. Daraufhin hat sie ihn angemotzt, dass keiner ihn nach seiner Meinung gefragt habe und er den Mund halten solle.) Sie meckerte deswegen noch ein bisschen mit meinem Sohn, sodass er fast anfing zu weinen. Er ist ein ziemlich artiges Kind und sehr sensibel. Ich fragte noch, ob Eltern von kleineren Kindern denn eigentlich bei den Proben da bleiben sollten, und sie sagte nein, aber es sei erlaubt. Ich hob dann noch mal hervor, dass ich ja gar nicht bei der Probe dabei war, aber sie checkte nicht, dass sie mich somit völlig unberechtigter Weise angeschnauzt hatte.

Im Nachhinein fiel mir erst auf, wie unfair sie eigentlich mir gegenüber war. Ich war bei der Probe gar nicht dabei und habe nichts falsch gemacht. Und selbst dieser andere Vater nicht, denn unsere Kinder sollten ja eigentlich erst um 11 Uhr dort eintreffen (sein Kind war schon früher da, weil der große Bruder früher dran war). Und eigentlich hätte ich SIE anmeckern sollen, weil sie einfach die Rolle und somit die Probenzeit meines Sohnes ändert, ohne mir bescheid zu sagen. Mein Kind und ich haben uns völlig umsonst abgestresst und gehetzt, haben auf die Gottesdienstgestaltung verzichtet und das alles nur, damit er da 2 Stunden sinnlos rumhängt und wir dann auch noch deswegen angemotzt werden.

Diese Leiterin geht mir sowas von auf die Nerven, weil sie bestimmte Leute grundlos auf dem Kieker zu haben scheint, aber ich traue mich nicht, einen Ton gegen sie zu sagen und ihr überhaupt Widerworte zu geben. Zu ihren Lieblingen ist sie herzensgut und freundlich, deren Kinder bekommen die besten Rollen, aber andere werden grundlos angemotzt. Leider liebt mein Sohn es dort und will unbedingt dabei bleiben. Ich beichte, dass ich eine feige Lusche bin, die sich einschüchtern lässt.

Beichthaus.com Beichte #00041541 vom 09.09.2018 um 22:42:10 Uhr (10 Kommentare).

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Kinder sind die wahren Egoisten

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Aggression Mutter Kinder Buxtehude

Ich habe heute meine Kinder angeschrien. Ich bin einfach ausgerastet und habe sie so laut ich konnte angeschrien. Es tat mir nachher auch leid, wir haben darüber gesprochen und ich bzw. sie haben sich entschuldigt, aber das wird es nicht ungeschehen machen. Man ist einfach 24 Stunden für die Kinder da und wenn man am Abend einmal zwei Minuten für sich haben möchte kommen sie mit einem riesigen Streit der sofort gelöst werden muss. Kinder sind die wahren Egoisten.

Beichthaus.com Beichte #00041540 vom 09.09.2018 um 22:22:54 Uhr in Buxtehude (20 Kommentare).

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Volkssport Kokeln: Mülltonnen ankokeln

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Vandalismus Manie Kinder Olten

Ich (m/26) beichte, dass ein guter Freund und ich als Jugendliche (ca. 12-14 Jahre alt) total gerne gekokelt haben. Besonders beliebt waren die öffentlichen Mülleimer aus diesen Stahlgittern. Einer dieser Mülleimer in einer Unterführung hatte es uns besonders angetan. Regelmäßig gingen wir in den Supermarkt um Nagellackentferner, Spiritus, Deo, Grillanzünder und Feuerzeuge zu kaufen. Nachts schlichen wir uns raus um auf unsere Mülleimertour zu gehen. Anfangs steckten wir ab und zu 1-2 dieser Mülleimer in Brand. Es wurde aber immer mehr. Mit besagtem Mülleimer in der Unterführung machten wir immer Experimente. Einmal haben wir sogar rein geschissen und den Mülleimer dann angezündet. Die ganze Straße hat danach gestunken. Später legten wir immer häufiger leere und volle Deos rein bevor wir die Mülltonnen anzündeten und erfreuten uns aus sicherer Entfernung an dem lauten Knall. Ab und zu rückte auch die Feuerwehr an. Wir fanden das damals saumäßig lustig. Eines Tages als wir wieder auf Tour waren sahen wir 4 große schwarze überfüllte Plastiktonnen direkt nebeneinander stehen. Diese haben wir natürlich sofort in Brand gesteckt. Alle vier sind komplett niedergebrannt. Nach diesem Tag haben wir nur noch die Stahlmülleimer angezündet bis wir auf die blöde Idee kamen vor einem Gartenhaus in einem trockenen Laubhaufen Feuer zu legen. Das ganze Gartenhaus ist dabei Niedergebrannt. Wochenlang hatten wir Angst davor erwischt zu werden. Nach dieser Aktion haben wir nie wieder Feuer gelegt.

Beichthaus.com Beichte #00041530 vom 02.09.2018 um 23:30:01 Uhr in Olten (11 Kommentare).

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Der Satansbraten

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Aggression Zorn Kinder

Meine beste Freundin hat mit ihren 20 Jahren ein Balg zur Welt gebracht. Dieses Balg fängt gleich an zu weinen, wenn die Mama mal aus dem Raum geht, macht alle Schubladen auf und räumt Sachen raus, macht eine Trinkflasche auf und schüttet alles auf den Boden. In solche Momenten würde ich diesem Balg so eine scheuern, dass er wieder normal wird. Aber meine Freundin mutiert zu diesen Übermuttern und meint Gewalt ist keine Lösung, deswegen mutiert auch dieser kleine Balg zum Satansbraten. Einmal musste ich (w/24) auf ihn alleine aufpassen. Er begann richtig zu randalieren. Ich habe ihn so stark an den Armen gepackt, geschüttelt und ihn wie eine wilde Furie angeschrien, dass er erstarrte und wieder anfing zu schreien. Ich beichte, dass ich dieses Kind ins Zimmer eingesperrt habe und meine Kopfhörer den ganzen Abend an hatte. Dieser Satansbraten schlief dann ganz ruhig um 20 Uhr ein. Dieses Balg ist wortwörtlich ein Kind fürs Kinderheim. Vielleicht liegt es daran, dass es unehelich zur Welt kam.

Beichthaus.com Beichte #00041452 vom 30.07.2018 um 14:56:43 Uhr (21 Kommentare).

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