Der Zellhaufen, den ich hasse

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Hass Engherzigkeit Kinder

Ich (m/22) hasse Kinder. Ich kann nicht verstehen, was an solchen Zellhaufen toll sein kann, warum manche Menschen mit einem breiten Lächeln damit rum stolzieren. Selbst die (vollschlanke) Tochter meines Bruders (muss ich wohl oder übelst als meine Nichte betiteln) geht mir tierisch auf die Nerven. Das ging sie mir schon, als ich mit ins Krankenhaus sollte, weil ihre Mutter sie gerade zur Welt brachte (was ein beknackter Ausdruck) und meine Eltern sie unbedingt mit mir besuchen wollten. Den Schlussstrich habe ich gezogen, als sie mir das Kind in die Hände drücken wollten. Ein Glück lag das Skateboard im Auto und der Skatepark war auch nicht weit weg. Gab zwar mimimi in der Familie aber mal ehrlich Leute. Wenn jemand etwas absolut nicht leiden kann, weil es einfach nervig ist und man im subjektiven Sinne den Sinn nicht verstehen will, sowas unbedingt haben zu wollen, dann sollte man jene Personen auch in Ruhe lassen.

Beichthaus.com Beichte #00041653 vom 24.11.2018 um 21:19:47 Uhr (17 Kommentare).

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Der vierjährige Pascha

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Engherzigkeit Zwietracht Kinder Ebersberg

Mein Neffe geht mir unglaublich auf die Nerven. Er ist jetzt mittlerweile fast vier Jahre alt, aber seit er auf der Welt ist, ist er der Prinz, typisch Einzelkind halt. Ich habe selbst zwei Kinder, die sind es aber halt gewohnt, dass man auch mal teilen muss und nicht alleine auf der Welt lebt. Jeder Wunsch wird ihm erfüllt. Als wir neulich bei meinem Bruder daheim waren und die Kinder miteinander spielten, sollten die Kinder Obst bekommen. Ich habe ihnen also Äpfel klein geschnitten. Meine Mädels haben sich gefreut aber der kleine Pascha, hat gebockt, er mag die Äpfel nur geschält. Ich habe ihm erklärt, dass er die so essen kann oder halt nicht. Dann hat er ein Fass aufgemacht und die Oma hat es mitbekommen. Was macht sie? Sie schält ihm den Apfel.

Meine Mädels toben auch gerne mal mit ihrem Onkel, bekommt mein Neffe das mit, hängt er sich sofort an seinen Vater und möchte mitmachen. Ich könnte da noch unzählige Sachen erwähnen. Ich habe es auch schon öfters dezent bei meinem Bruder und seiner Frau anklingen lassen, dass es vielleicht nicht zielführend ist, den Kleinen so zu erziehen. Irgendwie fruchtet es nicht. In solchen Situationen bin ich dann immer übelst genervt von meinem Neffen, obwohl er ja eigentlich nichts dafür kann, dass ihn seine Eltern so großziehen.

Beichthaus.com Beichte #00041630 vom 12.11.2018 um 10:28:42 Uhr in Ebersberg (24 Kommentare).

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Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr

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Engherzigkeit Kinder Bern

Seit 8 Monaten bin ich (34) Vater. Seit sechs Monaten bin ich so unglücklich. Ich liebe meinen Sohn zwar von ganzen Herzen, doch ist Vater sein offensichtlich nicht das was ich sein will. Eigentlich dachte ich immer, dass es nichts schöneres gibt als Vater zu sein, ich habe mich wirklich aufs Vater sein gefreut. Aber leider, ist Vater sein nichts für mich. Wir haben eigentlich Glück, er lässt uns mindestens 6 Stundenschlafen, weint selten, muss nicht den ganzen Tag beschäftigt werden. Kurz gesagt, es ist ein Baby für Anfänger. Trotzdem bin ich damit nicht zufrieden, ich arbeite extra am Abend länger und melde mich freiwillig Samstag zur Arbeit, nur um mein Kind nicht zu sehen. Ich ertrage ihn einfach nicht. Ich habe das meiner Frau nicht erzählt. Wie auch? Dann heisst es schnell, man liebt sein Kind nicht. Ausziehen, sich scheiden lassen und Unterhalt zu zahlen ist auch keine Option, denn dafür verdiene ich viel zu wenig.

Beichthaus.com Beichte #00041606 vom 21.10.2018 um 15:25:30 Uhr in Bern (27 Kommentare).

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Traumberuf Metzger: Man spielt nicht mit toten Tieren!

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Stolz Kinder Arbeit Chur

Ich (m/40) bin von Beruf her gelernter Metzger, arbeite aber seit 10 Jahren nicht mehr in dem Beruf, da ich zu jener Zeit Vater wurde und der Beruf durch die Arbeitszeiten nicht Familienkompatiebel ist. Meine Kinder sind jetzt 10 und 8. Es kam in letzter Zeit mehrfach vor, dass sie beim Essen mit dem Fleisch/Wurst spielten es nicht aufassen oder zu Boden warfen. Damit habe ich echt ein Problem, denn es war mal ein Tier das getötet wurde um es zu essen, nicht um es wegzuwerfen. Daher beschloss ich das wir in diesen Sommerferien für einen Morgen mal meinen alten Arbeitsplatz besuchten. Das aber ohne ihr Wissen.

Ich weckte sie um 4 Uhr morgens und dan ging es zur Metzgerei. Freude hatten sie nicht, als sie zuschauen mussten, wie ein Tier sterben musste, damit sie Fleisch essen können. Sie sollten mal sehen was es heisst zu töten. Ich meine es gehört leider nunmal dazu, daran hatte ich nie Freude, es war leider ein notwendiges übel. Geweint haben sie dabei nicht, sie fanden es ein wenig ekelig, durch die Gerüche aber ansonsten haben sie interessiert zugeschaut. Seit daher essen sie ihr Fleisch brav auf und spielen damit nicht. Mir ist es wichtig, dass sie dadurch lernen Respekt vor allen Tieren zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00041567 vom 24.09.2018 um 11:44:30 Uhr in Chur (26 Kommentare).

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Die Probe für die Vorführung meines Sohnes

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Zwietracht Mutter Kinder Schule

Ich (w/27) beichte, dass ich jedes Mal, wenn mich dominante, herrische Besserwisser von oben herab wie ein kleines Kind behandeln, total eingeschüchtert bin und zu feige, mich zu wehren. Sogar vor meinen Kindern, dabei sollte ich ein Vorbild an Stärke sein. Heute zum Beispiel war wieder so eine Situation. Mein Sohn macht bei einer Vorführung mit, für die an mehreren Wochenenden geprobt wird. Heute sollte es um 9 Uhr für alle losgehen, einige Kinder mit einer bestimmten Rolle sollten aber erst um 11 Uhr dazukommen. Mein Sohn gehörte laut Probenplan zu denen, die schon um 9 Uhr da sein sollten. Weil heute Sonntag ist und wir da immer um 9:30 Uhr in die Kirche gehen, sind wir heute wegen der Probe extra schon um 8:00 in eine andere Kirche gegangen, obwohl wir eigentlich heute ursprünglich in unserer Kirche mit unserer Familiengruppe den Gottesdienst gestalten sollten (was wir nun wegen der Probe nicht gemacht haben). Wir haben uns wegen der Probe total abgehetzt und gestresst, sind schon nach der Kommunion direkt aus der Kirche raus und zum Bus gerannt. Mein Sohn hat sich an der Bushaltestelle umgezogen, weil wir knapp dran waren. Ich konnte ihn dann zum Glück noch rechtzeitig dort absetzen.

Als ich meinen Sohn dann um 14 Uhr abgeholt habe, erzählte er mir, dass er die ersten zwei Stunden der Probe noch gar nicht teilgenommen hat, weil er noch nicht dran war, und mit einem anderen Kind im Nebenraum gespielt hat. Ich habe dann die Leiterin vorsichtig gefragt, warum er laut Probenplan eine andere Rolle hat als er heute bei der Probe hatte, und da erzählte sie mir, sie hätte ihm nun eine andere Rolle gegeben, weil er die ursprüngliche nicht schaffe. Das ist total absurd, weil die ursprüngliche echt einfach für ihn ist und viel kleinere Kinder die gleiche haben.

Bei der Gelegenheit ermahnte die Leiterin mich sehr vorwurfsvoll, dass sie sich mehr Mitarbeit von den Eltern wünsche. Wir sollten den Kindern doch klar machen, dass sie EINE Gruppe sind und es NICHT in Ordnung sei, wenn sich Kinder, die noch nicht dran sind, während der Proben unerlaubt vom Probenort entfernen und ihm Nebenraum spielen. Da ich ja gar nicht dabei gewesen war, fragte ich direkt meinen Sohn, warum er rausgegangen sei und er sagte, weil der Vater des anderen Kindes gesagt hätte, sie dürften das, weil sie noch nicht dran seien. Daraufhin motzte die Leiterin meinen Sohn an, dass nicht der Vater von XY hier entscheidet, wer wohin gehen darf, sondern sie. Anstatt den Vater zu verteidigen, ermahnte ich nur meinen Sohn vor der Leiterin, warum es wichtig sei, dass alle bei der Probe dabei sind. Bei Gelegenheit beschwerte sich die Leiterin noch gleich über die Frechheit meines Sohnes, der sie angeblich immer dreist angrinse, wenn sie mit ihm schimpfe. (Als ich meinen Sohn später fragte, warum sie überhaupt mit ihm schimpfen muss, sagte er, dass sie einen Jungen mit dem falschen Namen angesprochen hatte und er sie korrigiert habe. Daraufhin hat sie ihn angemotzt, dass keiner ihn nach seiner Meinung gefragt habe und er den Mund halten solle.) Sie meckerte deswegen noch ein bisschen mit meinem Sohn, sodass er fast anfing zu weinen. Er ist ein ziemlich artiges Kind und sehr sensibel. Ich fragte noch, ob Eltern von kleineren Kindern denn eigentlich bei den Proben da bleiben sollten, und sie sagte nein, aber es sei erlaubt. Ich hob dann noch mal hervor, dass ich ja gar nicht bei der Probe dabei war, aber sie checkte nicht, dass sie mich somit völlig unberechtigter Weise angeschnauzt hatte.

Im Nachhinein fiel mir erst auf, wie unfair sie eigentlich mir gegenüber war. Ich war bei der Probe gar nicht dabei und habe nichts falsch gemacht. Und selbst dieser andere Vater nicht, denn unsere Kinder sollten ja eigentlich erst um 11 Uhr dort eintreffen (sein Kind war schon früher da, weil der große Bruder früher dran war). Und eigentlich hätte ich SIE anmeckern sollen, weil sie einfach die Rolle und somit die Probenzeit meines Sohnes ändert, ohne mir bescheid zu sagen. Mein Kind und ich haben uns völlig umsonst abgestresst und gehetzt, haben auf die Gottesdienstgestaltung verzichtet und das alles nur, damit er da 2 Stunden sinnlos rumhängt und wir dann auch noch deswegen angemotzt werden.

Diese Leiterin geht mir sowas von auf die Nerven, weil sie bestimmte Leute grundlos auf dem Kieker zu haben scheint, aber ich traue mich nicht, einen Ton gegen sie zu sagen und ihr überhaupt Widerworte zu geben. Zu ihren Lieblingen ist sie herzensgut und freundlich, deren Kinder bekommen die besten Rollen, aber andere werden grundlos angemotzt. Leider liebt mein Sohn es dort und will unbedingt dabei bleiben. Ich beichte, dass ich eine feige Lusche bin, die sich einschüchtern lässt.

Beichthaus.com Beichte #00041541 vom 09.09.2018 um 22:42:10 Uhr (10 Kommentare).

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