Es spukt

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Peinlichkeit Feigheit Bern

Ich bin mir sicher, dass es bei mir spukt oder ähnliches. Zuerst war in der neuen Wohnung alles okay, aber bald darauf hörte ich Geräusche im oberen Stockwerk, wie wenn da jemand läuft. Aber alle Tiere (Hund und zwei Katzen) und ich und mein Mann waren unten. Immer, wenn man das hört starren die Tiere die Treppe an. Reglos und nicht ablenkbar. Circa eine Minute lang. Wenn es sonst Geräusche gibt vom Wind oder wenn jemand oben ist schauen sie nur kurz und gut ist. Nach langem beobachten (war mir echt peinlich) habe ich meinen Mann gefragt, er streitet ab es auch bemerkt zu haben, aber ich kenne ihn 20 Jahre und weiß es stimmt nicht! Ich habe es nie wieder angesprochen, ist ja nichts passiert und eigentlich glaube ich nicht an überirdisches. Aber seit zwei Wochen spüre ich abends, wie sich die Matratze eindrückt, wie wenn eine der Katzen ins Bett hüpft. Mehrmals Licht an, nichts. Wenn sie schon im Bett sind starren sie wieder so komisch, bleiben aber liegen. Ich beichte, dass es mir (die abends alleine im Wald joggen geht) angst macht nur weil meine Tiere komisch gucken und ich entweder gerade durchdrehe oder noch peinlicher Hilfe bei Austreibern oder bei einem Medium suche.

Beichthaus.com Beichte #00041722 vom 21.01.2019 um 21:54:11 Uhr in Bern (25 Kommentare).

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Angst vorm Autofahren

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Feigheit Auto & Co. Klingenberg

Ich bin zu feige zum Autofahren. Ich habe extreme Angst selbst ein Auto zu lenken, beim Mitfahren habe ich keine Angst. Ich bin jetzt schon 26 (männlich) und will aufgrund meiner Angst keinen Führerschein machen und hab auch noch nie zu fahren probiert. Eigentlich habe ich nicht die Notwendigkeit auf ein eigenes Auto, habe Mitfahrgelegenheiten oder öffentliche Verkehrsmittel. Ich komme eigentlich überall hin, auch ohne Führerschein. Meine beiden Schwestern 18 und 21 haben bereits beide den Führerschein und können mit den Autos der Eltern fahren. Somit komm ich öfters in die Situation, bei meinen jüngeren Geschwistern mitzufahren. Wenn ich dann auch noch von Freunden mit der Frage konfrontiert werde, warum ich denn noch keinen Führerschein gemacht habe und mich von der kleinen Schwester chauffieren lassen muss, könnte ich vor Peinlichkeit im Boden versinken. Die anderen belächeln das, ich möchte aber nicht von meiner Angst erzählen.

Beichthaus.com Beichte #00041690 vom 21.12.2018 um 13:24:49 Uhr in Klingenberg (13 Kommentare).

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Selbst abgetrieben

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Feigheit Mord Schwangerschaft Italien

Vor vielen Jahren habe ich mein ungewolltes Kind selbst abgetrieben, indem ich mich innerlich mit einem Kleiderbügel bearbeitete und dabei Unmengen von Rotwein trank. Ich hatte Angst davor ins Heim zu kommen und es dann allein großziehen zu müssen, da sowohl der […]
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Beichthaus.com Beichte #00041681 vom 10.12.2018 um 22:46:05 Uhr in Italien (Venedig) (8 Kommentare).

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Wieso soll ich schwanger werden?

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Verzweiflung Feigheit Schwangerschaft Luzern

Ich beichte, dass ich panische Angst vor einer Schwangerschaft habe. Nein, ich bin kein unerfahrener Teenager, der Angst vor dem Versagen sämtlicher Verhütungsmethoden hat. Ich bin eine erwachsene Frau, Anfang 30, die mit beiden Beinen im Leben steht. Beruflich erfolgreich, glücklich verheiratet. Ich habe wirklich die totale Panik, wenn ich daran denke, schwanger zu werden, ein Kind zu bekommen, eine Geburt erleiden zu müssen. Ja, ich schreibe bewusst erleiden. Bereits als Teenager zeichnete sich ab, dass ich nie Kinder haben will. Ich sah mich nie als Mutter. Weibliche Verwandet prophezeiten mir, das werde sich schon noch ändern. Tat es nicht wirklich. Nur als sich das Ende meiner 20er näherte und die bereits mehrjährige und als sehr stabil zu bezeichnende Beziehung auf eine Hochzeit zusteuerte, lebte ich für eine Weile in einer rosa Zuckerwatte-Welt. In diesem strahlend pinkfarbenen Luftschloss fand ich den Gedanken an eine Familiengründung eigentlich ganz schön.

Nun, drei Hochzeitstage, eine Beförderung und ein Nachdiplomstudium später, ist die rosa Zauberwelt natürlich verschwunden. Wir sind nach wie vor glücklich und genießen unser alltägliches Eheleben. Aber mein Kinderwunsch ist weg. Er ist einer enormen, beinahe schon krankhaften Panik gewichen. Da ich ein Kopfmensch bin, riet mir mein Gynäkologe, mich umfassend mit Fachliteratur über alle Themen rund um Schwangerschaft, Geburt und Kindererziehung zu informieren. Das sollte mir die Angst nehmen, da ich ja dann Bescheid wissen und jederzeit die Kontrolle über die Geschehnisse haben sollte. Leider war das Gegenteil der Fall. Je mehr ich mich auf ganz sachlicher Ebene mit Schwangerschaft und Geburt auseinandersetzte, mit all den Geschehnissen, Risiken und möglichen und definitiv eintretenden Spätfolgen, desto mehr war für mich klar, dass das Ganze meiner Meinung nach an Selbstverstümmelung grenzt. Alleine die Vorstellung, während Stunden halbnackt und völlig ausgeliefert in einem Behandlungsraum zu liegen, begleitet von erniedrigenden Ereignissen wie Stuhlabgang vor Publikum und unkontrollierbarem Gekeuche. Ganz zu schweigen von der Möglichkeit bzw. Wahrscheinlichkeit von reißenden Körperteilen und damit verbundenen medizinischen Risiken. Einfach der blanke Horror. Wieso soll ich mir das antun?

Selbst wenn man das mal alles ausklammert und einfach mal an die darauffolgende Zeit als Familie denkt: Ich bin dann eine Mutter. Meiner Wahrnehmung nach würde ich gesellschaftlich abgestempelt, beruflich auf das Abstellgleis gestellt, per se als unflexibel betrachtet. Ich will das nicht und kämpfe mit Übelkeit und Schweißausbrüchen, wenn ich an all das denke. Das Problem: Ich habe keine Ahnung, wie ich das meinem Mann beibringen soll. Er merkt zwar, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist, geht aber wohl nach wie vor davon aus, dass wir in den nächsten 5 Jahren ein Kind bekommen. Das wird nicht geschehen.

Beichthaus.com Beichte #00041669 vom 07.12.2018 um 11:03:46 Uhr in Luzern (16 Kommentare).

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Die Angst Verantwortung für ein Kind zu übernehmen

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Feigheit Schwangerschaft Lüneburg

In meinen 20 Beziehungsjahren habe ich schon mehrere Frauen, die von mir schwanger waren, dazu gebracht, abzutreiben. Ich hatte letztendlich doch jedes Mal Angst vor der großen Verantwortung, ein Kind aufzuziehen. Letzte Nacht träumte ich allerdings, dass ich nackt auf der Straße stand und all diese getöteten Leben auf mich zugerannt kamen und ich ihnen nicht mehr ausweichen konnte. Vor lauter Panik habe ich ins Bett gepinkelt. Ich schwöre, dass ich mir so schnell wie möglich einen Termin beim Urologen geben lassen werde, zwecks einer Vasektomie.

Beichthaus.com Beichte #00041665 vom 05.12.2018 um 21:39:09 Uhr in Lüneburg (6 Kommentare).

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