1 Der Zwergpinguin in meinem KĂŒhlschrank

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Habgier Begehrlichkeit Tiere

Der Zwergpinguin in meinem KĂŒhlschrank
Ich wĂŒnsche mir einen Zwergpinguin. Ich wĂŒrde dann meinen KĂŒhlschrank ausrĂ€umen, damit er drin wohnen kann.

Beichthaus.com Beichte #00022822 vom 22.09.2007 um 02:24:27 Uhr (65 Kommentare).

Gebeichtet von Bl1on
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2 Ein Leben zerstört

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Rache Hass LĂŒgen Feinde

Liebe K. aus M.,
vor nun beinahe zehn Jahren habe ich durch gezielte Attacken deine Ehe zerstört. Es begann mit Überweisungen auf den Konto, bei denen ich als Verwendungszweck "FĂŒr sexuelle GefĂ€lligkeiten" angab. SpĂ€ter kamen dann deine heißen Liebesbriefe an einen gewissen Mario leider zurĂŒck, weil sie nicht ausreichend frankiert waren. Schade aber auch! Ich hĂ€tte zu gerne das Gesicht deines Göttergatten gesehen, als er lesen musste, wie wild ihr es auf seinem Schreibtisch getrieben habt und welches VergnĂŒgen es Mario bereitet hatte, dich durchzuorgeln wĂ€hrend "der alte Vollidiot" die Knete ranschafft. Ich weiß nicht, was deinen Gatten dazu bewog, dich postwendend aus dem Haus zu jagen. Vielleicht waren es die strategisch positionierten, benutzen PrĂ€servative in eurem Schlafzimmer, oder vielleicht die nĂ€chtlichen Anrufe von "Mario". Aber du hattest ja noch deinen gut bezahlten Job und das Leben geht ja weiter. Aber ich kann deinen Chef schon verstehen, dass er dich entließ, nachdem "du" so unverschĂ€mte Äußerungen ĂŒber ihn ans schwarze Brett im Pausenraum gepinnt hattest und seine Frau telefonisch fragtest, ob er bei ihr auch schon nach 5 Minuten fertig sei. Inzwischen musstest du ja auch leider deine Wohnung verlassen, nachdem diese bösen GerĂŒchte aufgekommen waren, du wĂŒrdest dort deine EinkĂŒnfte durch professionelle Liebesdienste anbieten. Ja, ja, die alte Frau J. aus dem Erdgeschoss war schon immer leicht zu beeinflussen und glaubt glĂŒcklicherweise alles, was man ihr erzĂ€hlt. Aber auch das konnte dich nicht unterkriegen und eh man sich versah, hattest du eine neue Bleibe gefunden.

Peinlich wurde es nur, als eines Morgens Polizei und Staatsanwaltschaft deine Wohnung stĂŒrmten, weil doch tatsĂ€chlich irgendein Denunziat denen von deinem kleinen Drogenlabor erzĂ€hlt hat. Leider hatte dein Vermieter keinen Sinn fĂŒr Humor und fand es gar nicht komisch, angeblich dein ZuhĂ€lter zu sein - seine Frau ĂŒbrigens auch nicht. So musstest du wieder deine Koffer packen und eine neues Heim finden. Ach, aber auch in der neuen Wohnung wollte sich keine Ruhe einstellen. Irgendein Spaßvogel hatte doch tatsĂ€chlich deinen Namen und deine Telefonnummer auf sĂ€mtlichen WCs der Umgebung mit dem Vermerk "LĂŒsterne Hausfrau braucht es tĂ€glich..." verewigt und deine Anzeige in einschlĂ€gigen Magazinen veröffentlicht. Dir raubte es den Schlaf und deinem neuen Ex-Freund die Nerven. Und warum das alles? Erinnerst du dich noch an den kleinen Jungen, dem du in der zweiten Klasse den FĂŒller weggenommen hast? Nicht? Er sich aber an dich...

Beichthaus.com Beichte #00019940 vom 28.12.2006 um 03:05:05 Uhr (68 Kommentare).

Gebeichtet von Sabby
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“Beichte

3 Der Clown

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Manie Stolz Politik Neurosen

Der Clown
In der Grundschule musste ich mal einen Clown hĂ€keln, der nach Jahren immer noch bei mir im Schrank rumliegt. Manchmal hole ich den Clown aus seinem Verließ und unterhalte mich mit ihm ĂŒber die Politik eines fiktiven Staates, wo der Clown mal Innenminister war und wieder werden will. Ich bin 23 Jahre alt, studiere Geschichte und denke im Traum nicht daran, wegen sowas zum Psycho-Onkel zu rennen, weil doch jeder eine Macke hat.

Beichthaus.com Beichte #00011055 vom 29.06.2006 um 00:54:10 Uhr (117 Kommentare).

Gebeichtet von Bl1on
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4 Pöbel

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Zorn Hochmut Eitelkeit Vorurteile Studentenleben Dortmund

Pöbel
KĂŒrzlich stand ich (25/Studentin) an einer U-Bahn-Haltestelle und wurde, warum auch immer, von einer umherstreunenden Herde prolliger TeenagermĂ€dels blöde angepöbelt. Von wegen: Ich sĂ€he aus wie Barbie, was ich denn mit dem Aktenordner wolle, ob ich mit dem dicken Buch (im Übrigen Volkswirtschaftslehre - schaute aus der Tasche) auf Schlaumachen wolle und so weiter. Ich habe kurz ĂŒberlegt, das GeschwĂ€tz zu ignorieren - aber nein. Ich drehte mich also um und sagte sinngemĂ€ĂŸ: "Ich mache nicht auf intelligent - ich bin es. Im Gegensatz zu euch, haben mir meine Eltern - die ĂŒbrigens keine asozialen SĂ€ufer und Hartz-IV-EmpfĂ€nger sind - eine vernĂŒnftige Schulbildung ermöglicht. Deshalb gehe ich jetzt studieren, damit ich minderbemitteltem, hĂ€sslichem und schlecht gekleidetem Pack wie Euch spĂ€ter mal mit einem LĂ€cheln im Gesicht befehlen kann, meine Wohnung zu putzen." Sie haben etwas perplex geschaut und trollten sich tatsĂ€chlich - ich hatte eher mit weiterem Gepöbel gerechnet. Ich fĂŒrchte, ich habe den MĂ€dels ein StĂŒck Hoffnung genommen und es tut mir im Nachhinein irgendwie leid.

Beichthaus.com Beichte #00028450 vom 30.12.2010 um 23:14:20 Uhr in Dortmund (122 Kommentare).

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“Beichte

5 Die militante Vegetarierin

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Zorn Hochmut Aggression

Die militante Vegetarierin
Gestern hat mich in der FußgĂ€ngerzone so eine militante Vegetarierin angesprochen und wollte mich als Mitglied fĂŒr irgendeinen TierschĂŒtzerverein gewinnen. Mit meinem Döner in der Hand habe ich wohl lohnend ausgesehen.
Erstmal kam natĂŒrlich die Frage, warum ich Fleisch esse. Meine Antwort "Weil es gut schmeckt, nahrhaft ist und Menschen Omnivore sind und auch Fleisch brauchen." hat sie wohl als Stilvorlage gesehen und antwortete, dass GemĂŒse und pflanzliche Nahrungsmittel viel gesĂŒnder seien und man außerdem kein Leben auslöschen mĂŒsse, um sich zu ernĂ€hren. Ich habe sie darauf hingewiesen, dass Pflanzen auch Lebewesen seien, die man tötet bzw. sogar bei lebendigem Leibe verspeist und die Frage gestellt, warum sie so ein halbdurchsichtiges Hungergerippe sei, wenn pflanzliche Nahrung doch so gesund ist. Keine Antwort, sondern ein neuer Vorwurf, blablabla etc.. Die Diskussion ging gut und gerne eine halbe Stunde lang. Ende vom Lied: Sie war in ihren Grundfesten erschĂŒttert und hat vor meinen Augen angefangen Rotz und Wasser zu heulen. Als ich ihr dann noch gesagt habe, dass ihr Papiertaschentuch, in das sie sich gerade schnĂ€uzt, aus Holz hergestellt wurde und man dazu einen Baum, bekanntermaßen ein Lebewesen, fĂ€llen und damit töten musste, ist sie schluchzend weggelaufen.
Ich hasse diese aufdringlichen Leute die einen ungefragt mit ihren verdrehten Ansichten belÀstigen. Den oder die NÀchste werde ich genauso fertigmachen.

Beichthaus.com Beichte #00026765 vom 29.07.2009 um 13:56:47 Uhr (123 Kommentare).

Gebeichtet von KingJulian
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