Ich bin zu hässlich für unsere Gesellschaft

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Neid Eitelkeit Verzweiflung Hannover

Es ist eigentlich nicht meine Art neidisch zu sein. Doch ich habe ein ziemliches Problem mit meinem Aussehen, weil ich unglaublich hässlich bin. Naturrote Haare (eher goldblond und im Winter fast braun), helle Haut (die im Sommer zumindest leicht bräunt), eine Brille, kleine Körpergröße, fette Scholllippen, breite Nase, Schweineaugen und unreine Haut (wird sorgfältig überschminkt) unterstreichen meine Hässlichkeit. Ich wurde in der Schule und von Fremden viel gemobbt und ich verachte mein Aussehen, denn ich habe ein gutes Gespür für Ästhetik und merke deshalb umso mehr, wie unattraktiv ich bin.

Meine eigentliche Beichte ist, dass ich unglaublich eifersüchtig auf meine Freundinnen und generell alle schöneren Frauen bin, weil ich weiß, dass sie bewundert werden und gutes Aussehen auch heute noch eines der wichtigsten Attribute einer Frau sind. Alles, was ich mir wünsche, ist gutes Aussehen. Ich war nicht immer so eitel und ohne Selbstbewusstsein, unsere Gesellschaft und Kommentare wie "Wenn ich so aussehen würde, hätte ich mich längst erschossen!" haben mich zu dieser Person gemacht.

Beichthaus.com Beichte #00040065 vom 19.07.2017 um 18:26:24 Uhr in Hannover (26 Kommentare)

Sex mit der besten Freundin der Ex

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Morallosigkeit Sex Ex Hannover

Ich habe, glaube ich, Mist gebaut... Vor einiger Zeit habe ich mit meiner damaligen Freundin Schluss gemacht, weil sie mich betrogen und wiederholt angelogen […]
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Beichthaus.com Beichte #00040017 vom 10.07.2017 um 13:10:01 Uhr in Hannover (10 Kommentare)

Behandelt Polizisten besser - wir machen nur unseren Job!

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Aggression Ungerechtigkeit Hass Polizei Hannover

Ich war mein Leben lang ein absoluter Menschenfreund. Ich kommunizere gerne und sah in jedem erst das Gute. Nun bin ich seit sieben Jahren Polizist und mein Bild von Menschen hat sich komplett geändert. So unendlich viele Menschen sind dumm, ignorant, eklig und falsch. Es fängt damit an, dass Bürger an eine gesperrte Straße kommen, wo z. B. ein Unfall mit Verletzten passiert ist und sich dann beschweren, dass sie nicht passieren dürfen: "Ich fahre aber immer hier lang!", "Machen Sie mal die Straße frei, ich muss nach Hause!"

Wenn wir zu einem Einsatz fahren, wo ein Mann seine Frau verprügelt, dann stellen wir unser Fahrzeug irgendwo ab (auch mal im Halteverbot oder auf einem Behindertenparkplatz), um schnell am Einsatzort helfen zu können. Dann beschweren sich ernsthaft Leute, dass unser Verhalten gar nicht ginge und wir uns auch an die Gesetze halten sollen. Das sind aber die gleichen Menschen, die meckern, wenn sie selbst die Polizei rufen und es länger als drei Minuten dauert. Fast jede Wohnung ist eklig verranzt, dreckig und stinkt, als wäre seit Jahren nicht gelüftet worden. Fast alle von uns sind süchtig nach Desinfektionsmittel, weil man dieses Eklige nicht aushält. Jeder Kriminelle hält sich selbst für einen Gutmenschen. Die Diebe und Räuber sagen, man solle sich lieber um Kinderschänder kümmern. Kinderschänder sagen, man solle sich lieber um Autotuner kümmern und Autotuner sagen, man solle sich lieber um Mörder kümmern. Jedes Fehlverhalten soll bitte hart bestraft werden, solange es nicht das Eigene ist.

Wenn wir mal "einfach nur Streife fahren" und Sicherheit verbreiten, heißt es wir hätten nichts zu tun. Wenn wir viel zu tun haben, wird gemeckert, dass wir keine Streife fahren. Ich habe diese Besserwisser langsam echt satt. Ich erkläre meinem Zahnarzt doch auch nicht, wie man einen Zahn zu ziehen hat. Aber jeden Tag kriegen wir mehrmals gesagt, wie wir unseren Job besser machen können, da wir ja von IHREN Steuern bezahlt werden und damit unmittelbar von ihrer Gnade abhängen. Ich beichte, dass mein Job mich verändert hat und ich anfange Menschen zu hassen.

Beichthaus.com Beichte #00039987 vom 05.07.2017 um 10:14:10 Uhr in Hannover (52 Kommentare)

Der komische, alte Mann auf meinem Heimweg

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Vorurteile Ignoranz Gesellschaft Hannover

Als ich (w/20) vierzehn war, war ich immer für meine Eltern, die lange arbeiten, einkaufen. Einmal, auf dem Weg nach Hause, wurde ich von einem älteren Mann, ungefähr Mitte fünfzig, angesprochen, der mir Geld schenken wollte. Ich habe abgelehnt und er sagte, dass ich das richtig gemacht hätte und nichts von Fremden annehmen sollte. Er sah mich an und machte mir unzählige Komplimente zu meinem Aussehen und meinem Verhalten. Mir war das sehr unangenehm, ich kannte ihn nicht und er war ein wenig unheimlich. Er hat mich aber dennoch ein Stück nach Hause begleitet. Der Mann erzählte mir plötzlich von verschiedenen Dingen, zum Beispiel, dass seine Schwester vor 27 Jahren gestorben war und er Arzt werden wollte, er es aber nie geschafft hat. Nachdem wir ein Stück gelaufen waren, umarmte er mich und fragte nach einem Abschiedskuss. Ich habe ihn auf die Wange geküsst und hoffte, dass er dann schnell nach Hause ging. Er hat mich auch auf die Wange geküsst und mich umarmt, danach ist er gegangen.

Als ich es damals meinen Eltern erzählt habe, waren sie schockiert und machten sich Sorgen. Sie dachten, der Mann wäre ein Vergewaltiger. Ich denke, er war einfach nur einsam und brauchte jemanden zum Reden. Mir tat er ein wenig leid, er war komisch, aber ganz bestimmt kein Vergewaltiger. Als ich mich heute mit meinem Freund unterhalten habe, ist mir diese Geschichte wieder eingefallen, er findet, dass ich damals sehr naiv war und es immer noch bin - er hat einen starken Drang, mich zu beschützen und es tut mir leid, dass ich dieses Gefühl vermutlich noch verstärkt habe. Vielleicht bin ich wirklich naiv, aber der Mann schien für mich keine bösen Hintergedanken zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00039857 vom 07.06.2017 um 19:26:01 Uhr in Hannover (12 Kommentare)

Das rosa Kleid

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Habgier Shopping Hannover

Ich habe gestern totalen Mist gebaut. Meine beste Freundin heiratet im Sommer und ich brauche unbedingt ein schönes Kleid. Gestern bin ich in die nächstgelegene Stadt gefahren und habe mich in den Geschäften umgesehen. Die meisten Kleider gefielen mir farblich nicht, waren zu schlicht oder zu schlecht verarbeitet, bis auf ein altrosanes Kleid. Leider überstieg dies mein Budget um Längen und in diesem schwachen Moment habe ich es in meine Handtasche gesteckt. Ich empfand zuerst keine Reue, schließlich muss ich aus finanziellen Gründen dauernd auf alles verzichten und ich hielt es für angebracht, mir wenigstens einmal ein bisschen Luxus zu gönnen. Doch als ich aus der Kabine ging, schlugen meine Gefühle schlagartig um, ich empfand starke Gewissensbisse und entschied mich dazu, das Kleid zurückzuhängen. Ich weiß, dass es sehr dumm von mir war und möchte mich dafür aufrichtig entschuldigen.

Beichthaus.com Beichte #00039732 vom 14.05.2017 um 00:21:18 Uhr in Hannover (12 Kommentare)


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