Beichte #00042330

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Unreinlichkeit Verzweiflung WG Berlin

Ich war über Freunde auf einer WG-Party in einem großen Mietshaus. Die WG und die Party war ziemlich groß und es wurde bis zum morgen gefeiert und getanzt. Es waren sicher 200 Gäste da. Mit einem der Bewohner verbrachte ich viel Zeit an dem Abend und er ist mittlerweile sogar mein Freund. Während der Party musste ich meine kleine Blase aber häufiger entleeren, denn es floss viel Alkohol. Beim ersten Mal Austreten reihte ich mich noch in die ewig lange WC-Schlange ein. Die Male drauf ging ich durchs Treppenhaus nach unten. Aber während die Kerle und manche Frauen an die Hecke im Innenhof urinierten, fand ich eine unverschlossene Tür zu einer vollgerümpelten Abstellkammer. Dort habe ich mich dann mehrfach hingehockt und es laufen lassen. Meine Taschentücher habe ich nach dem abputzen einfach in der Pfütze liegen lassen und mich davon gemacht. Viele Monate später ging ich mit meinem Freund (der, den ich auf der Party kennengelernt hatte) in genau diese Abstellkammer, weil er was holen wollte. Die Pisse war weggetrocknet und es roch nur dezent nach Urin. Man sah aber leichte Flecken auf dem Betonboden und meine drei Taschentücher lagen immer noch genau da, wo ich sie hatte fallen lassen. Ihn schien das nicht weiter zu irritieren und ich habe auch nichts gesagt. Ich schäme mich aber, einfach in einen fremden Raum gepinkelt zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00042330 vom 02.01.2023 um 14:06:05 Uhr in Berlin (0 Kommentare).

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Schwanger von der Affäre die mich nicht liebt

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Fremdgehen Eifersucht Verzweiflung Köln

Ich (w/31) bin seit knapp zehn Jahren in einer Beziehung. Sie gibt mir Sicherheit und Stabilität. Mein Partner und ich haben uns weit voneinander entfernt. Unsere Beziehung ist inzwischen platonisch. Wir funktionieren gut als Team. Ich habe eine Affäre mit einem jüngeren Mann begonnen. Er steht für das pure Gegenteil von Sicherheit. Der Sex mit ihm ist unglaublich. So etwas habe ich noch nie erlebt. Ich habe mich in ihn verliebt. Er hat sich ebenfalls verliebt. Allerdings in eine andere Frau. Ich habe das als seine beste Freundin sogar eingefädelt.
Jetzt bin ich ungewollt schwanger von ihm. Er liebt mich nicht. Das sagt er mir offen und ehrlich. Ich bin attraktiv und habe eine leitende Position. Trotzdem will es nicht in meinen Kopf. Er steht einfach nicht auf mich. Ich mache mir idiotischerweise immer noch Hoffnungen. Meine Jagdinstinkte sind geweckt. Ich unterstütze ihn wie eine Idiotin bei allem. Ich schenke ihm ein offenes Ohr. Wir teilen die intimsten Gedanken. Er erzählt mir alles. Die neue Frau ist nur eine Phase. Dann werde ich wie eine dicke Spinne in der Ecke warten.
An meiner Beziehung versuche ich zu arbeiten. Doch bei jedem Hauch von Sexualität sehe ich sein Gesicht. Bei meinem Verlobten hatte ich noch nie einen Orgasmus. Meine Affäre hat mir multiple Orgasmen geschenkt. Mein Verlobter weiß nichts von meiner Misere. Ich heule jeden Abend allein im Bad. Eifersucht und Leid zerfressen mich. Wenn er bei ihr ist, werde ich vertröstet. Dann kommt eine Nachricht von ihm und hebt mich hoch. Mein Kopf sagt Abstand halten. Mein Herz schreit nach Kochen, Filmen und Sport mit ihm. Bei all dem Mist stehe ich allein am Abgrund. Ich weiß nicht mehr, was ich tun soll.

Beichthaus.com Beichte #00042311 vom 26.04.2022 um 12:31:36 Uhr in Köln (Venloer Straße) (0 Kommentare).

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“Folge

Versprechen gebrochen für Affäre

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Ehebruch Verzweiflung Partnerschaft

Ich habe meine Frau mehr oder weniger Hals über Kopf für eine andere Frau verlassen. In meiner Ehe hatte sich jede Menge Frust angestaut. Wir haben nicht mehr aufeinander aufgepasst, und alles war selbstverständlich. Und dann kam genau zum richtigen bzw. falschen Zeitpunkt diese andere Frau. Zunächst habe ich mich gut gefühlt endlich ist der ganze Frust vorbei; eine neue Liebe ist wie ein neues Leben, aber dann ist eine Ernüchterung eingetreten, die bis heute anhält was habe ich getan; was habe ich alles zerstört, materiell und emotional; wir hätten mehr umeinander kämpfen müssen; ich habe ihr doch versprochen, ewig bei ihr zu sein, auch in schlechten Zeiten.

Ich bereue mein Handeln. Es erscheint mir als größter Fehler meines Lebens. Es macht mir sehr zu schaffen, dass ich daran verzweifle, die Zeit nicht zurückdrehen zu können, und daher nicht optimistisch in die Zukunft schauen kann. Noch nie hat ein negatives Ereignis mein Leben so lange und so nachhaltig beeinträchtigt und zudem ist es nicht einfach so passiert, sondern ich habe es maßgeblich beeinflusst und losgetreten.

Beichthaus.com Beichte #00042248 vom 09.07.2021 um 11:43:12 Uhr (0 Kommentare).

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Links, ADHS, Borderline und zurück

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Verzweiflung Schamlosigkeit Gesellschaft Düsseldorf

Mein Leben lief schon immer mehr schlecht als recht. Die für mich relevanten Schicksalsschläge zogen sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Ich war immer ein Optimist, denn wer einmal (oder mehrmals) ganz unten war, ist sich darüber bewusst, dass melodramatisches Rumheulen einen nicht aus dem Sumpf bringt, sondern noch tiefer rein. Meine Schulzeit war die Hölle. Ich wurde täglich gemobbt, versteckte mich in der Bücherei, um den Schlägen und dem Hass der anderen zu entgehen. Ich komme aus gutem Elternhaus, und dementsprechend wurde die Schule, auf die ich damals ging, auch nur von gut Betuchten besucht. Was keine Rolle spielt, denn in der Masse sind meiner Meinung nach alle Menschen gleich energisch, wenn es darum geht, einen Willen zu brechen. Meinen haben sie nicht gebrochen. Ich schwänzte – 6 Wochen. Flog von der Schule und fand mich in einer Hauptschule wieder. Tägliche Schlägereien unter den Mitschülern waren keine Seltenheit, um sich in der Hackordnung nach oben zu arbeiten. Den Lehrern war es egal. Die Schüler waren auf dem Schulhof aufgeteilt wie in Gangs: Russen und Polen auf der einen Seite, Araber, Türken usw. auf der anderen, Nerds in irgendeiner Ecke und die Neonazis an der Tischtennisplatte. Ich war lange Zeit bei den Nerds, bis ich bei einem Streit von einem Nazi beschützt wurde. Er integrierte mich. Die Ideologie fand und finde ich bescheuert, aber ich brauchte den Schutz. Also tat ich bis zur 10. Klasse Dinge, die ich tun musste, um mich zu retten. Kein Kommentar dazu. Nach der Schulzeit (FOR mit Quali) fing ich eine Lehre an, die ich aber nach 3 Monaten abbrach. Der Bau war nichts für mich. Ich arbeitete lange ehrenamtlich in sozialen Einrichtungen, um wenigstens die Lücke im Lebenslauf zu füllen. Danach machte ich eine Ausbildung im sozialen Bereich (der Kontakt zu rechten Konsorten, war schon lange abgebrochen, war nur Mittel zum Zweck) und lernte dort meine erste wahre Liebe kennen. Zu dem Zeitpunkt war ich 19 Jahre alt. Wir waren 3 Jahre ein Paar, bis sie sich die Pulsadern senkrecht in der Badewanne durchtrennte. Im Abschiedsbrief stand, dass sie es nicht ertragen könnte, mich zu verlieren, aber nur das Schlechte in der Welt sehen kann und es beenden will, solange wir glücklich sind. Auf dem Brief lagen 3 Kastanien, die wir vorher gesammelt hatten. Ich fand sie. Manchmal besuche ich ihr Grab, aber nicht oft. Ich liebte sie sehr. Dann kamen die Depressionen, dann das Cannabis. 5 Jahre in Rauch aufgelöst. Ich schloss mich in dieser Zeit linken Zellen an, um die Ungerechtigkeit der Welt zu bezwingen, zumindest dachte ich, das schaffen zu können. Pustekuchen. Hamburg, G20 – alles war dabei – frei nach dem Motto: "Wir wollen unter uns keine Sklaven sehen und über uns keine Herrn." Schöner Traum, aber leider nicht mehr als das. Der Mensch ist gierig, nahezu bösartig egoistisch. Dann die Diagnose: Borderline. Meine Welt war voller Chaos, und alles, was ich liebte, war auch das, was ich hasste: Chaos. Selbstmordversuche, alles dabei. 4 Jahre war ich in der Therapie wegen Borderline. Dann, vor 6 Monaten, wurde ADHS festgestellt. Ein Arzt hatte sich meine Akte angesehen und den Fehler eines anderen Arztes widerlegt. Borderline wurde als Fehldiagnose ausgestellt (bzw. festgestellt, dass es eine Fehldiagnose war). Ich hatte ADHS: Reizüberflutung all die Jahre. Ich bekam die passenden Medikamente und alles, was mich überschattet hatte, war weg. Depressionen: Weg. Selbstzweifel: Weg. Konzentrationsschwäche: Weg.

Politische Ansichten waren wie aufgelöst. An diesem Tag wurde ich neugeboren. Es ist wie in dem Film "Matrix", als Neo anfängt, die Welt zu verstehen. Unbeschreiblich dieses Gefühl.

Nun bin ich egoistisch geworden. Genossen von früher interessieren mich einen Dreck. Mein altes Ich war ein erbärmliches Dasein, das jeder benutzen konnte wie einen Hund. Ich habe mich stets für "die Gerechtigkeit der Welt" eingesetzt, armseliges Hippie-Gefasel. Ich sehe die Welt, wie sie ist und wie sie immer war. Ich bin egoistisch geworden, liebe eine wunderschöne Frau und bin bereit, jeden, der mich versucht zu unterdrücken, in die Hölle zu schicken. Ich habe meine Genossen verraten, aber ich genieße die Macht, die ich nutzen kann, seit ich mich endlich konzentrieren kann. Das, was ich beichten kann, ist, dass ich keine Reue empfinde, ein Verräter zu sein. Lenin würde sich im Grabe umdrehen. Ich fühle mich gut dabei. Ich will Geld. Ich will Macht. Und ich hole sie mir – Stück für Stück. Und weil ich, objektiv betrachtet, im Kontrast zu früher meine Persönlichkeit derart verändert habe, möchte ich es beichten, damit ich, wenn ich doch einen Moment der Reue erleben werde, es entspannt weglächeln kann, denn auf Beichten folgt hoffentlich Absolution. Ich bin ein Verräter meiner Klasse.

Beichthaus.com Beichte #00042243 vom 07.06.2021 um 14:00:08 Uhr in Düsseldorf (0 Kommentare).

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“Beichte

24, verheiratet und sexuell tot

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Faulheit Verzweiflung Intim Leonberg

Mein Mann ist der größte Langweiler im Bett, den es gibt, und das macht mich langsam kaputt, obwohl ich wahrlich kein versautes Schwein bin. Jedes einzelne Mal dasselbe lieblose Programm: kein Vorspiel, keine Küsse, einfach nur trocken reingeschoben mit Gleitgel, […]
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Beichthaus.com Beichte #00042216 vom 23.02.2021 um 17:08:06 Uhr in Leonberg (0 Kommentare).

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