Ich bin schwer zu erregen

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Masturbation Verzweiflung Liebe

Ich habe mir jahrelang etwas vorgemacht. Und zwar bin ich asexuell... Ich liebe Frauen, finde sie schön, verbringe gerne Zeit mit ihnen. Männer finde ich nicht attraktiv, in keiner Weise. Sex ist für mich nur anstrengende Arbeit, langweilig und widert mich sogar teilweise an. Mit meinen bisherigen Partnerinnen habe ich zwar geschlafen, matürlich im Rahmen der Möglichkeiten, denn ich bin entsprechend schwer zu erregen und musste ihn oft selbst hartmachen, aber all das habe ich auch nur aus Liebe und der daraus resultierenden Verpflichtung getan.

Zwar befriedige ich mich hin und wieder selbst, aber das ist mehr Langeweile und Druckabbau als Vergnügen und Spaß. Seit der Trennung von meiner Frau - es wäre vielleicht zu erwähnen, dass ich 28 Jahre alt und noch verheiratet bin - habe ich auch kein Bedürfnis eine Frau kennenzulernen, wofür auch? Für Sex? Schließlich habe ich daran ja kein Interesse. All meine Freunde prahlen mit ihren Eroberungen und irgendwie nervt mich das auch nur. Ich habe mir und allen Partnerinnen etwas vorgemacht.

Beichthaus.com Beichte #00039535 vom 27.03.2017 um 20:30:23 Uhr (11 Kommentare)

Ehemaliger Kiffer mit Zukunftsängsten

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Drogen Falschheit Verzweiflung Studentenleben Frankfurt am Main

Ich bin 21 Jahre alt und verzweifle momentan an meinem Leben. Die ganze Sache fing sehr früh im Alter von 10 Jahren an, als ich mit ADS diagnostiziert […]
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Beichthaus.com Beichte #00039527 vom 24.03.2017 um 17:05:23 Uhr in Frankfurt am Main (Hedderichstraße) (25 Kommentare)

Auf der Suche nach dem perfekten Smartphone

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Geiz Verzweiflung Telefon

Ich beichte, dass ich mein fünf Jahre altes, heruntergekommenes Smartphone mit seinem kaputten Display, seinem kaputten USB-Eingang und der mittlerweile sehr eingeschränkten Funktionsfähigkeit bei Telefonaten, nicht gegen ein neues Smartphone eintauschen kann. Stundenlang habe ich im Internet sowie in Elektronikmärkten nach einem Ersatzprodukt gesucht, da meine sozialen Kontakte schon unter meinem defekten Telefon leiden. Ich finde nichts. Mein ausgeprägter Geiz lässt sich von keinem Preis-Leistungs-Verhältnis bändigen und außerdem sehen die Modelle von A-Z in meinen Augen einfach nur scheiße aus. Ich werde also weiterhin nicht richtig telefonieren können und damit leben, dass sich kaum noch einer bei mir meldet, da man mich aufgrund der kaputten Technik nicht versteht und ich keine Online-Messenger benutzen kann.

Beichthaus.com Beichte #00039525 vom 24.03.2017 um 07:50:58 Uhr (23 Kommentare)

Ich brauche nur eine Frau für Sex!

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Misstrauen Vorurteile Verzweiflung Begehrlichkeit Wiener Neustadt

Ich (m) werde in den nächsten Tagen 25 und bin immer noch Jungfrau. Das stört mich an sich nicht so stark, weil ich meine Vermutungen habe, wieso das so ist, zum Teil bin ich mir dessen sicher. Als ich ins Gymnasium kam, stellte sich bereits in der ersten Woche heraus, dass mein schulisches Dasein die schlimmste Zeit meines jungen Lebens werden würde. Zwei Mitschülerinnen, eine von ihnen war mit mir in die Volksschule gegangen, schafften es, die gesamte Klasse gegen mich aufzuhetzen. Einerseits war ich so erzogen worden, dass man vor den Stunden zum Lehrerzimmer ging und der Lehrperson die Tasche in die Klasse trug, da dies in der Volksschule tägliches Ritual gewesen war, andererseits war ich verschlossen und wohl "seltsam." Die nächsten vier Jahre hatte ich genau einen Freund und das nur, weil er genauso ausgestoßen war wie ich. Wir mussten Hänseleien bis zum ausgewachsenen Mobbing von fast der ganzen Klasse über uns ergehen lassen, was mich hin und wieder zum Ausrasten brachte und ich auch mal meine Peiniger anschrie. Später kamen Prügeleien dazu, weshalb ich fast vom Skikurs der Schule heimgeschickt worden wäre. Natürlich stand ich immer als der Böse da, weshalb ich mich so sehr zurückzog wie möglich und nur Reaktionen zu zeigen versuchte, wenn ich nicht mehr konnte.

In der Oberstufe erstarb das Mobbing wenigstens, aber richtige Freunde hatte ich immer noch nicht. Der Eine aus der Unterstufe wechselte die Schule und ich war allein. Ich meinte, geschätzt zu sein, wurde aber retrospektiv nur für die Hausübungen ausgenutzt, die täglich von mir abgeschrieben wurden. Nachdem verkündet worden war, dass es keine Hausübungen bis zur Matura mehr geben werde, wurde kein Wort mehr mit mir gewechselt. Nur eine junge Frau redete wenigstens mit mir, mit ihr habe ich heute noch Kontakt. Nach dem Wehrdienst begann ich zu studieren und lernte viele Menschen kennen. Keine dieser Freundschaften hielt, was ich darauf zurückführe, dass ich keine Ahnung hatte, wie Freundschaften funktionieren, aus dem einfachen Grund, dass mir fast 10 Jahre Erfahrung fehlten. Auch den Umgang mit dem weiblichen Geschlecht oder überhaupt mit Menschen meines Alters hatte ich nie gelernt. Es war nicht so, dass ich mich für niemanden interessiert hätte, ich war aber jedes Mal mit meinen Werbungsversuchen schrecklich heftig mit dem Gesicht voran in den Boden eingefahren. Die Absagen waren großteils mehr ein Tritt ins Maul mit Stahlkappen als ein schlichter Korb, zumindest aus meiner Sicht. Ich ging dazu über, mich damit abzufinden, niemals jemanden zu finden und lebe ganz gut damit. Bis heute hat sich nur einmal in der Schule ein Mädchen nach meiner Nummer erkundigt und damals war ich zu misstrauisch, um irgendetwas zu erkennen.

Die Einzigen, die das stört, sind meine Eltern. Schon mit 18 fragten sie mich ängstlich, ob ich schwul sei, weil ich nichts erzählte, in der Angst, dass eine Intervention meiner Eltern alles nur noch schlimmer machen würde. Auch hatte ich ja nie eine Frau mit nach Hause gebracht, was ihnen negativ auffiel. Mittlerweile habe ich das Studium gewechselt und zum ersten Mal nach 12 Jahren richtige Freunde, auf die ich mich verlassen kann, aber den Zweifel kann ich nicht ablegen. Es ist schon besser geworden, aber anfänglich rechnete ich fest damit, dass auch sie mich bald stehen lassen würden.

Nun zu meiner Beichte. Ich sehe in Frauen nicht die einzigartigen Geschöpfe, die sie sind, sondern bin, wenn überhaupt rein sexuell an ihnen interessiert. Mich kümmert nicht, was sie bewegt oder Ähnliches, mir geht es nur ums Aussehen. Eine Beziehung zu führen stellt sich für mich als reine Knochenarbeit mit Dingen dar, die mir nur Aufwand machen und nichts bringen, abgesehen davon, dass ich all das nicht will. Aber was weiß ich schon, ich hatte noch nie Eine. Die ewigen Zurückweisungen und meine Vorgeschichte prägen einen Menschen irgendwann, denke ich. Das ist auch der Grund, weshalb ich mir vorgenommen habe, niemals eine Frau anzusprechen, weil ich weiß, dass meine Denkweise falsch ist und ich niemandem so etwas antun will, außerdem geht mir dieses Konzept nicht in den Kopf, egal, wie sehr ich es versuche. Gedanklich komme ich nie über ein Hallo hinaus und verfalle dann selbst in ausgedachten Szenarien in Panik, weil ich nicht weiß, was danach sein sollte.

Ich bin ein sehr rationaler Mensch, manche mögen mich als gefühlskalt bezeichnen, aber ich weiß, wer ich bin. Deshalb lassen es meine moralischen Vorstellungen nicht zu, einen Menschen nur für eine Sache zu gebrauchen und den Rest komplett zu vernachlässigen. Nebenbei bin ich davon überzeugt, dass mich Fremde nur ansehen, weil es das Zugunglücksphänomen nunmal gibt, mein Gesicht scheint einfach so schrecklich, dass man nicht wegsehen kann.

Beichthaus.com Beichte #00039524 vom 23.03.2017 um 20:37:28 Uhr in 2700 Wiener Neustadt (18 Kommentare)

Warum will ich nicht mehr leben?

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Selbstverletzung Verzweiflung Tod

Ich (m/30) habe vor genau 30 Tagen eine Tat begangen, die ich wohl ewig in Gedanken haben werde. Am 21. Februar diesen Jahres habe ich versucht mir das […]
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Beichthaus.com Beichte #00039513 vom 21.03.2017 um 22:46:05 Uhr (12 Kommentare)


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