Workaholic sucht Freundin

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Verzweiflung Partnerschaft Arbeit Berlin

Ich (m/40) wurde nach meiner Scheidung vor 4 Jahren ein Workaholic. Ich verdiene inzwischen zwar das vielfache, was ich vorher verdiente und habe auch eine eigene Firma aufgebaut. Innerlich bin ich oft gestresst und sorge mich um die Finanzen, obwohl ich finanziell wohl zu den Top-Verdienern gehöre. Eigentlich hätte ich gerne wieder eine Freundin, da ich aber eher schüchtern und immer am Arbeiten bin, finde ich keine, die mir gefällt bzw. ich gefalle keiner. Ein schickes Auto und eine schicke Dachgeschoss-Wohnung im Zentrum haben mir auch keine passenden Frauen gebracht.
Ich weiß, dass ich zu stur und verkrampft bin, kann es aber nicht lassen. Mein Exit-Plan ist noch weiterzuarbeiten und mich dann mit Geld nach Lateinamerika abzusetzen. Ich komme dort irgendwie mit den Frauen besser zurecht, da dort alles lockerer ist.

Beichthaus.com Beichte #00041838 vom 12.05.2019 um 00:04:34 Uhr in Berlin (11 Kommentare).

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Frisches Bier gratis

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Boshaftigkeit Ekel Restaurant Berlin

Als ich 16 war, bin ich mit freunden ausgegangen. Als wir die Nacht langsam ausklingen ließen, ging leider unser Bargeld zu Neige. Da wir jedoch noch etwas trinken wollten, sind wir auf die Idee gekommen unsere leeren Biergläser unterm Tisch wieder aufzufüllen. Danach warteten wir auf den richtigen Moment und vertauschen die Gläser an der Bar mit frisch bestellten Bier. Die Kellnerin servierte ahnungslos unsere frisch aufgefüllten Gläser mit Schaumkrone. Nach ein paar Sekunden, hörten wir wilde Diskussionen und sahen die Kellnerin mit zwei neuen Gläsern kommen. Es war schwer den lach Flash meines Lebens zu unterdrücken. Ich beichte also hiermit das wegen uns zwei Personen statt gezapften Bier frischen Urin getrunken haben.

Beichthaus.com Beichte #00041778 vom 02.03.2019 um 22:32:48 Uhr in Berlin (14 Kommentare).

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Meine Kartoffelnase versaut den Gesamteindruck

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Eitelkeit Berlin

Ich (w/27) habe schon seit meiner Kindheit eine etwas dicke, große Kartoffelnase. Rückblickend kann ich sagen, dass sie früher eigentlich noch ganz süß aussah, aber dadurch, dass ich den Tick entwickelt habe, ständig an ihr rumzuknautschen (zu Beginn mit der irrationalen kindlichen Absicht, die Form zu verändern), ist sie noch knubbeliger und angeschwollener geworden. Mein Gesicht ist ansonsten sehr hübsch und ich sieht durch meine markanten Wangenknochen recht edel aus, aber diese dicke Kartoffelnase versaut diesen Gesamteindruck. Hinzu kommt, dass ich mitten auf der Nasenspitze (die Spitze ist bei mir eher eine Kugel) eine dauerhafte pickelähnliche Erhebung habe, die von einer Pickelnarbe kommt. Das stört mich schon seit langem und ich denke über eine Nasenspitzenkorrektur und Weglasern der Narbe nach. Aber ich habe Angst, an einen Pfuscher zu geraten und will eigentlich auch nicht, dass jemand merkt, dass ich mich einer Schönheits-OP unterzogen habe. Ich beichte, dass ich mich öffentlich eigentlich für natürliche Schönheit und gegen Schönheits-OPs ausspreche, aber insgeheim schon überlege, wie ich meine Nasenspitzenkorrektur vor Familie und Freunden als medizinisch notwendige Begradigung der Nasenscheidewand oder Ähnliches tarnen kann.

Sogar vor meinem Mann schäme ich mich, darüber zu reden und ich denke schon darüber nach, wann ich anfangen sollte, so zu tun als kriegte ich nachts schlecht Luft. Ich würde die natürliche Form meiner Nase übrigens so belassen und nur etwas Volumen an er Spitze wegnehmen lassen, sodass die Spitze etwas kleiner, schmaler, gerader und spitzer ist und nicht mehr so groß, angeschwollen und kugelig. Falls jemand was merkt, würde ich es als Nebeneffekt des medizinischen Eingriffs verkaufen. Ich weiß, dass alle in meinem Umfeld gegen sowas sind und mir das ausreden würden, und aus Höflichkeit sagen würden, meine natürliche Nase passt zu mir. Dabei würde sie von Natur aus gar nicht so aussehen und ist nur durch das ganze Rumgeknautsche überhaupt erst so dick geworden. Ich will einfach, dass meine Nase so aussieht, wie wenn ich nie daran rumgedrückt hätte. Ich beichte, dass ich doppelmoralisch bin und insgeheim über einen Eingriff nachdenke, der komplett gegen das geht, was ich öffentlich vertrete und was ich meinen Kindern plane zu predigen. Und ich beichte, dass ich für den Eingriff wahrscheinlich eh zu feige sein werde aus Angst vor Pfuscherei und mich letzten Endes für den Rest meines Lebens bei jedem Anblick in den Spiegel ärgern werde über diese große Kartoffel. Und ja, ich habe auch andere, wichtigere Probleme und Themen, die mich beschäftigen, aber dieses hier gehört eben auch dazu.

Beichthaus.com Beichte #00041771 vom 26.02.2019 um 11:33:16 Uhr in Berlin (10 Kommentare).

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Ostasiaten bevorzugt

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Ungerechtigkeit Vorurteile Berlin

Ich arbeite im Staatsdienst und behandle Dossiers ganz klar nicht prioritär nach Eingangsdatum, sondern nach ethnischen Kriterien. Es gibt eine klare Rangliste je nach persönlicher Sympathie und Erfahrung. Ostasiaten (Vietnamesen, Japaner, Thais etc. ) bekommen eine Vorzugsbehandlung. Dann mir sympathische Deutsche. Dann Westeuropäer, dann Latinos, dann Osteuropäer, dann Balkanesen, dann Schwarzafrikaner, dann Türken, dann unsympathische Deutsche und schlussendlich Araber, Afghanen, Tschetschenen etc.. Wenn Letztere nicht respektvoll sind, was leider öfters vorkommt, dann lasse ich deren Anfragen nicht nur ruhen, sondern sabotiere den Fortschritt sogar klammheimlich.

Beichthaus.com Beichte #00041767 vom 24.02.2019 um 11:20:24 Uhr in Berlin (37 Kommentare).

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Teufelskreis Depressionen

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Neurosen Misstrauen Gesundheit Berlin

Ich will beichten, dass ich seit Jahren attestierte Depressionen habe und ich nichts dagegen unternehme. Ich habe schon ein paar Mal versucht einen Therapieplatz oder einen Platz in der Tagesklinik zu bekommen. Aber ich wurde immer abgewimmelt und ich war einfach nicht hartnäckig genug und bin nicht am Ball geblieben, damit ich endlich mal einen Therapieplatz bekomme. Das ist wie ein Teufelskreis. Ich muss mich total zusammen nehmen, um überhaupt irgendwo anzurufen, dann wird mir immer gesagt, dass ich in paar Monaten noch mal anrufen soll.

Ich weiß, dass es meine Schuld ist, das ich keinen Platz finde. Ich habe ja danach nicht mehr gesucht und habe mich der Antriebslosigkeit wieder hingegeben. Ich habe mich mal einer Person anvertraut und gefragt, ob sie mir helfen kann einen Platz zu finden. Leider nimmt sie das nicht so ernst, sie meinte ich soll mich nicht so anstellen und ich sei ja nur faul. Leider war diese Person die Einzige, die ich noch hatte. Nach meinem Outing hat sie sich dann auch nicht mehr gemeldet, obwohl wir uns schon seit 10 Jahren kennen. Das war ein sehr enttäuschendes Erlebnis für mich und ich würde jetzt nie wieder jemanden privat davon erzählen. Ich denke, ich muss versuchen das alles alleine hinzukriegen.

Beichthaus.com Beichte #00041736 vom 30.01.2019 um 04:52:30 Uhr in Berlin (21 Kommentare).

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