Freundin schneidet Haare ab – Anziehung tot

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Eitelkeit Zorn Partnerschaft Wurmannsquick

Hallo liebe Mitbeichter,

es folgt eine Beichte die weh tut, aber leider wahr ist und selbst mich über mich schockiert.

Disclaimer: bevor ich hier selbsternannte Feministinnen auf den Plan rufe: ich liebe meine Freundin, am liebsten ungeschminkt und in Jogginghose (ja solche Männer soll´s auch geben). Also bitte keine Äußerungen die in Richtung "oberflächliches A-Loch" gehen, denn das könnte in meinem Fall nicht "falscher" sein. Wenn eurer Freund an einem Nachmittag 100kg zunehmen würde - und das ist das richtige Äquivalent dazu, obwohl er ganz genau weiß, dass ihr dass hassen werdet würdet ihr auch das nicht gut finden.

Ich weiß, dass ich mich nicht aufregen sollte, ich weiß, dass sie nicht "mir gehört", ich weiß, dass sie mit ihrem Körper machen kann, was sie will, aber ich komm darauf einfach nicht klar. Meine Freundin hat sich heute um 25cm die Haare gekürzt und ich verstehe es einfach nicht. Wir sind seit 5 Jahren zusammen und sie weiß ganz genau, wie wichtig mir lange Haare sind und ich kurze Haare einfach nicht ausstehen kann (für manche Menschen sind es Tattoos für mich sind es kurze Haare). Ich weiß auch, dass sie das Geföhne nach der Dusche etc. aufgeregt hat, aber sie hat genau aus dem Grund ihre Haare nur noch alle 3-4 Tage gewaschen (sie hat übrigens keinen "sauberen" Bürojob). Ich würde auch gern nur noch einmal in der Woche duschen, weils bequemer ist, aber ich weiß, dass mich das nicht attraktiver macht und deshalb lasse ich es.

Für mich ist das Signal: mir ist scheißegal was du denkst oder willst ich mach das jetzt einfach. Sie weiß ganz genau wie wichtig mir das ist, aber scheinbar war ihr das egal. Sie hat jetzt keine totale Kurzhaarfrisur, aber es sieht in meinen Augen trotzdem scheiße aus - tut mir leid. Ich liebe sie einfach so wie sie ist - nur eben mit "anständiger" Frisur. Wie soll ich damit umgehen? Was soll ich zu ihr sagen? Ich wünschte mir fast sie hätte betrunken mit nem Anderen geknutscht, das müsste ich mir dann wenigstens nicht die nächsten 10 Monate - so lange wird es dauern bis ihre Haare wieder in meinen Augen normal sind - ansehen. Sorry, mein Sarkasmus kickt immer ziemlich hart, wenn ich wütend bin, aber für mich ist das ein Übergehen aller höchster Güte.

Und jetzt das Allerschlimmste: wir haben uns ausgesprochen und es war das wahrscheinlich konstruktivste Gespräch, das ich jemals hatte. Sie hatte Recht mit dem was sie sagte, ich hatte Recht mit dem was ich gesagt habe (u.A. dass das in meinen Augen eine echte Scheißaktion war mich damit zu überrumpeln). Heute sind wir nebeneinander auf dem Sofa gelegen, haben eine Serie geschaut und sie fragte warum ich so still bin, sie hat genau gespürt, dass etwas nicht stimmt, weil ich kaum etwas sage und nicht "zurückkuschle". Das Problem: ich wollte nicht, ich kann sie kaum noch ansehen, weil ich dann immer ihren "Verrat" spüre und mir denke, dass ich bis gestern nicht mit einem Mann gekuschelt habe. Ich wollte in letzter Zeit gerne mehr Zeit für Zärtlichkeit und Sex haben, aber jetzt - so hart es sich anhört - hat sich das erledigt. Ich fühle so gut wie keine Anziehung mehr zu ihr. Ich weiß das klingt schrecklich, aber das sind meine Gefühle. Mir wäre es auch lieber es wäre anders.

Beichthaus.com Beichte #00042316 vom 11.06.2022 um 00:15:12 Uhr in Wurmannsquick (Rigamerstraße) (0 Kommentare).

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Befreiende Gruppendusche im Fitnessstudio

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Peinlichkeit Feigheit Eitelkeit Heidelberg

Ich (m31) war das erste Mal in meinem Leben in einem Fitnessstudio. Ein Kumpel hatte mich mitgenommen, um mir alles zu zeigen. Ich wusste zwar, dass wir dort nach dem Training duschen wollten, hatte alles dabei (Handtuch, Duschgel etc.), aber irgendwie hat mein Gehirn den nächsten Schritt nicht komplett durchdacht, und plötzlich, ohne Vorwarnung, stand ich vor einer meiner schlimmsten Kindheitsängste überhaupt: Gruppenduschen.

Der Grund, warum ich mich nach Jahren endlich durchgerungen habe, doch mal ein Fitnessstudio auszuprobieren, ist im Grunde derselbe Grund, warum ich freiwillig NIEMALS in eine Gruppendusche gegangen wäre: Ich schäme mich für meinen Körper. Meine teigige Figur, meinen leicht unterdurchschnittlichen Schwanz, meinen quasi nicht vorhandenen Arsch. Insbesondere vor Fremden und insbesondere vor Männern. Ich habe mir immer eingebildet, das läge daran, dass ich bisexuell bin – es ist aber wohl eher ein bisschen viel toxische Männlichkeit, die ich da abbekommen habe. Zumal die anwesenden Herren in der Muckibude natürlich alle auch noch komplett shredded und ripped waren.

Ich steckte in der Zwickmühle. Duschen gehen war eine Horrorvorstellung. Nicht zu duschen hätte die Folge gehabt, mich erklären zu müssen, was ebenfalls für mich sehr peinlich und unangenehm geworden wäre, zumal man so ein Gespräch schlecht in der Umkleide vor anderen führt. Also habe ich nach kurzer Abwägung allen Mut, den ich irgendwo in mir gefunden habe, aufgebracht – und meine Unterhose ausgezogen, Duschgel und Handtuch genommen und mich in die Dusche begeben.

Und was soll ich sagen? Ich war am nächsten Tag direkt wieder im Fitness. Eigentlich wollte ich mit meinem Kumpel einen Tag Pause machen (er war auch nicht dabei). Das Training im Studio gefällt mir zwar auch besser, als ich gedacht hätte, aber es war so ein unfassbar befreiendes Gefühl, so selbstverständlich nackt zwischen den anderen Kerlen zu stehen, dass ich es nicht abwarten konnte bis zum nächsten Tag. Und das meine ich noch nicht mal auf eine sexuelle Art, wobei die Aussicht natürlich nicht schlecht ist, sondern emanzipatorisch. Ich habe mich noch nie so frei gefühlt wie in dem Moment, als ich aus dieser Dusche gekommen bin. Es klingt super cheesy und es fühlt sich auch seltsam an, aber das hat etwas mit mir gemacht, was viele Dinge in meinem Leben verändern wird. Nur erzählen kann ich es noch niemandem, also beichte ich es hier.

Beichthaus.com Beichte #00042250 vom 09.07.2021 um 15:50:57 Uhr in Heidelberg (0 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Angst vorm Stillen

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Eitelkeit Schwangerschaft Karlsruhe

Ich (w/24) bin vor 5 Monaten Mutter geworden. Ich habe mich bereits in der Schwangerschaft entschieden nicht zu stillen habe allerdings oft überlegt ob ich es doch mache. Letztendlich haben mich die Horrorgeschichten über das Stillen dann dazu gebracht dass ich doch nicht stillen möchte. Zudem sei gesagt, dass ich einfach nur noch meinen Körper wieder für mich haben wollte. Doch als ich dieses kleine Wesen in meinen Armen hatte, bekam ich Muttergefühle und überlegte doch zu stillen. Und habe es auch einmal getan, allerdings bin ich sehr empfindlich an den Brustwarzen und es war kaum auszuhalten. Ich entschied mich somit gegen das Stillen und nahm die Abstilltabletten.

Ich beichte hiermit, dass ich es zutiefst bereue nicht zu stillen. Ich hatte damals noch nicht die Muttergefühle entwickelt, die ich jetzt habe. Ich habe schon oft deswegen geweint und es zerreißt mir jedes Mal das Herz wenn ich eine Flasche zubereite. Ich hasse mich selber dafür wie egoistisch ich damals war. Zudem werde ich permanent von anderen Leuten angefeindet und kritisiert und überall wird man damit zugespamt, dass Muttermilch das Beste für das Kind ist was mich alles noch mehr in ein Loch versinken lässt.

Ja ich war egoistisch und dumm! Aber Menschen machen Fehler in ihrem Leben und lernen daraus. Ich würde mein Baby sofort stillen wenn ich diese blöden Tabletten damals nicht so voreilig genommen hätte. Ich wollte auch noch warten aber im Krankenhaus die haben mich gedrängt dass ich sie sofort nehmen soll. Ich würde so gerne meinem Baby das Beste geben, den es hat es verdient wie alle anderen Babys auch. Ich hasse meinen Egoismus von damals. Es ist mit der schlimmste Fehler meines Lebens!

Beichthaus.com Beichte #00042208 vom 29.01.2021 um 23:18:24 Uhr in Karlsruhe (4 Kommentare).

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Lügen über vergangene Beziehungen

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Lügen Eitelkeit Partnerschaft Warendorf

Vor 11 Jahren habe ich meine jetzige Frau kennengelernt. Sie ist wunderbar und wir sind großartig zusammen. Ich war damals 22 und Jungfrau und irgendwie, ich weiß nicht mehr wie, wurde ich damals mit der Frage nach meinen ehemaligen Beziehungen überrumpelt. Ich wollte nicht dumm dastehen und wie durch einen Automatismus log ich und sagte, ich hatte diverse Sexgeschichten und Beziehungen hinter mir und dachte mir dazu Geschichten aus. Sie hatte zu den ganzen Inhalten wenig Meinung, war aber froh, dass ich mir meine Hörner abgestoßen habe für eine echte Beziehung. Im Verlaufe unserer gemeinsamen Zeit kam natürlich auch mal die Vergangenheit wieder auf dem Tisch und ich hielt an meinen Lügen fest, dabei gab es so viele Chancen reinen Tisch zu machen und jetzt sind wir 11 Jahre weiter.

In letzter Zeit quält mich der Gedanke an diese Lüge immer öfter, warum habe ich das damals gemacht? Kann ich ihr die Wahrheit sagen? Stellt das nicht Infrage was für eine Art Mensch ich bin oder auf was unsere Beziehung aufgebaut ist? Wir hatten schon recht viele Krisen, welche wir immer gut gelöst haben, aber ich habe trotzdem Angst uns und sie damit zu belasten.

Beichthaus.com Beichte #00042202 vom 11.01.2021 um 10:45:58 Uhr in Warendorf (2 Kommentare).

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“Folge

Ich hatte viele Jahre lang meinen Spaß.

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Arbeit Eitelkeit Morallosigkeit Betrug Intim Schamlosigkeit

Für meine Beichte muss ich alles ein bisschen anonymisieren, sonst habe ich nur endlose Klagen am Hals. Ich bin ein in Deutschland einigermaßen bekannter Schauspieler und war jahrzehntelang in der erfolgreichsten Soap im Privatfernsehen engagiert, beim Sender mit […]
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Beichthaus.com Beichte #00042162 vom 24.09.2020 um 10:09:27 Uhr (7 Kommentare).

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