Wenn meine Frau meinen Kontoauszug prüft

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Sucht Lügen Partnerschaft Leverkusen

Ich (m/31) bin Spielsüchtig. Ich habe mit 18 mit Sportwetten angefangen und bin als ich meine ersten Gehälter bekommen habe, regelmäßig ins Kasino gegangen. Ich habe mehr als 10 Jahre meine Eltern, Freunde und meine Freundin (jetzt Frau) belogen und mich immer rausgeredet. Dies ging gut, bis meine Frau und ich vor der Hochzeit standen und sie für unsere gemeinsame Zukunft eine Kontoaufstellung machen wollte. Sie wollte einen Blick auf meine Kontoauszüge werfen und ich konnte mich nicht mehr rausreden und so führte das eine zum anderen und plötzlich war ich entblößt. Ich entschied mich eine Suchtberatungsstelle zu besuchen und bin seit 3 Monaten nun in einer regelmäßigen Therapie und meine Frau unterstützt mich wo immer es geht. Seit nun 8 Monaten bin ich nahezu spielfrei. Ihr fragt euch bestimmt sicherlich - warum nahezu? Ja nahezu, und deswegen die Beichte:

Seit einiger Zeit haben Arbeitskollegen von mir angefangen einmal die Woche eine Würfel-Runde mit 50 Cent zu machen, bei dem sehr viele Kollegen teilnehmen und manchmal auch der Chef dabei ist. Jeder zahlt dafür 50 Cent in einer Kasse und derjenige mit der höchsten Augenzahl gewinnt den Pott. Ich habe gezögert, aber mich trotz meiner Spielsucht und Therapie entschieden mitzumachen. Es war eine spaßige Runde und in diesen 10-15 Minuten hat man den alltäglichen Arbeitsstress und Problemen mit den Kollegen ignoriert und gemeinsam seinen Spaß gehabt. Natürlich hatte ich meine Bedenken und ein schlechtes Gewissen, doch ich wollte mich nicht guten und um ehrlich zu sein, hat es meine Sucht befriedigt.

Meine Frau hatte letzte Woche einige negative Gedanken über die Vergangenheit und über das verlorene Vertrauen geäußert, welches jetzt ja wieder da wäre. Ich konnte nicht anders und habe ihr von meinem regelmäßigen Spielen bei der Firma erzählt. Meine Frau ist ausgerastet, wir haben uns zwei Tage nur gestritten und sie hat gewisse Zukunftspläne über den Haufen geworfen (u.a. einen Wohnungskauf und entsprechenden Umzug) und hat einige Schritte eingeleitet um die Pläne zu revidieren. Ich bereue die Tat, aber dennoch finde ich es sehr schwierig die Schritte meiner Frau zu akzeptieren. Ich bin verzweifelt und weiß nicht weiter, zumal ich dieses Thema auch nicht bei der Therapie direkt ansprechen kann, da ich einen Vertrag unterschrieben habe, dass ich während der Therapie absolut spielfrei bleibe.

Beichthaus.com Beichte #00041887 vom 31.07.2019 um 21:39:04 Uhr in Leverkusen (10 Kommentare).

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Mein Leben mit Amphetaminen

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Drogen Sucht Ulm

Ich konsumiere schon mein halbes Leben lang Amphetamine. In den letzten fünf Jahren habe ich nie eine Woche am Stück geschlafen. Meistens bin ich drei bis vier Tage wach und anschließend ungefähr die gleiche Zeit fast nur am Schlafen oder am nichts tun. Meine Ehe ist dadurch gescheitert, was mich in ein noch tieferes Loch fallen lassen hat, da ich meine Frau über alles liebe. Das es irgendwann soweit kommen würde, war klar und es ist auch verständlich für mich. Wir leben zwar noch zusammen in einer Wohnung, aber das nur unserer Tochter zu liebe. Seit einem halben Jahr bekomme ich gar nichts mehr auf die Reihe und frag mich selbst auf was ich eigentlich warte. Alle meine guten Eigenschaften wie Fleiß, Zuverlässigkeit, Zielstrebigkeit sind nicht mehr vorhanden. Außerdem bin ich gegenüber anderen Menschen scheu geworden was früher nicht so war. Einfach nur planlos von mir, dabei weis ich der erste Schritt zu einem Termin bei der Drogen Beratung könnte mir helfen. Leider bin ich auch damit überfordert. Das die vielen schlaflosen Nächte meiner Gesundheit nicht gut getan haben ist klar, aber auch der Besuch beim Arzt ist mir schon zu viel. Ich möchte für meine Tochter da sein und ein guter Vater sein. Ich weiß das ich ein Kämpfer Typ bin, aber ich kämpfe gegen mich selbst warum auch immer. Naja vielleicht springt der Funke ja bald über und ich komm mal wieder aus mir selbst heraus.

Beichthaus.com Beichte #00041852 vom 01.06.2019 um 02:46:50 Uhr in Ulm (18 Kommentare).

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Süchtig nach Nasentropfen

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Sucht Gesundheit Frankfurt

Ich beichte, dass ich seit meiner Ausbildung im Krankenhaus süchtig nach Nasentropfen bin und gar nicht mehr ohne sie leben kann. Alles begann damit, dass ich sehr stark erkältet war und mein damaliger Hausarzt mir eine Behandlung verweigerte. Warum, weiß ich nicht mehr. Ich weiß nur, dass ich sehr starke Halsschmerzen hatte, die sonst nie so stark gewesen waren. Es muss wohl irgendein Krankenhauskeim gewesen sein. Dann folgte der übliche Verlauf, mit dem lästigen Nasenlaufen und zuschwellen. Ich nahm wie immer die Tropfen und dachte mir nichts dabei, als ich sie länger brauchte. Damals glaubte ich, das käme von der starken Erkältung. Seit diesem Vorfall kann ich nicht mehr aufnehmen sie zu nehmen. Ich brauche sie mehrmals täglich.

Die gesundheitlichen Risiken sind mir bekannt, da ich selbst Arzneimittellehre in meiner Ausbildung hatte. Ich habe schon verschiedene Sachen ausprobiert. Einmal kalter Entzug einen Monat lang, aber das brachte nichts. Dann ging ich zu einem Arzt, der mir auch erklärte, dass ein kalter Entzug bei mir nicht funktionieren würde, da sich die Bakterien chronisch in meiner Nase manifestiert hätten, also vom Körper nicht mehr vollkommen beseitigt werden könnten. Ich bekam daraufhin Kortison, dass aber leider nicht richtig eingestellt wurde. Ich bekam einfach gleich die höchste Dosis verschrieben. Binnen einer Woche bekam ich heftigste Kopfschmerzen und meldete mich wieder bei dem zuständigen Arzt. Jener meinte, ich solle erst zum Neurologen gehen. Wie das so ist, als Kassenpatient erst einen Termin in 2 Monaten. So lange konnte ich unmöglich die Schmerzen aushalten und bat darum um eine andere Verschreibung. Ich wurde nur angeschnauzt, da müsse ich eben durch. Daher brach ich die Therapie ab, weil ich es unmöglich riskieren kann, 20 Schmerztabletten am Tag nehmen zu müssen und das 2 Monate lang. Ich habe es dann noch mit diversen anderen Sprays versucht, aber ohne Kortison werde ich wohl keine Chance haben.

Da ich leider auf Kortison sehr empfindlich reagiere, habe ich bisher keine neue Therapie begonnen. Meine letzte Kortisontherapie war wegen eines Hauttumors. Auch da bekam ich wieder Kopfschmerzen. Nun nehme ich selbst wieder eine Kortisonsalbe wegen desselben Tumors, die aber viel schwacher ist. Ich habe nur nach der Einnahme leichte Kopfschmerzen, aber es ist auszuhalten und kein Vergleich zu den Nebenwirkungen damals.

Zudem bestärkte mich meine Mutter damals noch weiter zu machen, weil sie selber süchtig ist und dies für eine normale genetische Veranlagung erklärte. Eine genetische Veranlagung schließt sich jedoch aus, da es kein menschliches Gen gibt, dass auf den Stoff von Nasentropfen codiert ist (weil es in der Natur nicht vorkommt).

Die Folgen:
Herausgeworfenes Geld, eine chronisch vereiterte Nasennebenhöhle und sozialer Rückzug, weil man als Junkie beschimpft wird, sobald es herauskommt.

*Ich möchte nur noch anmerken, dass Junkies und Medikamentensüchtige zwei paar Schuhe sind. Echte Junkies konsumieren illegale Drogen und zerstören sich damit ihr gesamtes Leben, weil sie weder gesundheitlich arbeiten können, noch haben sie ihr Leben durch den Schwarzmarkthandel im Griff, der oft sehr teuer ist.

Beichthaus.com Beichte #00041834 vom 10.05.2019 um 01:30:35 Uhr in Frankfurt (14 Kommentare).

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Süchtig nach Befriedigung

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Wollust Masturbation Sucht Hamburg

Ich (w/25) möchte beichten, dass ich einiges vernachlässige aufgrund meiner Sexsucht. Ich bin süchtig nach Befriedigung. Es hat eigentlich angefangen, als ich ausgezogen bin. Ich habe die Einsamkeit genossen mir stundenlang Pornos und anderes anzusehen und mich dabei zu fingern. Da ich ein Einzelbüro hatte hab ich auch irgendwann dort angefangen mich unterm Tisch zu streicheln, wenn mir gerade langweilig war. Ums mir richtig zu besorgen bin ich dann allerdings immer aufs Klo gegangen. Zuletzt war das bestimmt einmal die Stunde.
Mittlerweile mache ich es mir fast überall. In der Sauna oder im Saunarium, im Auto beim Fahren. Nur in der Öffentlichkeit traue ich mich nicht auch mal, wenn mich der Gedanke wirklich reizt. Aber ich trage ab und zu einen Minivibrator, der mich unterwegs stimuliert. Freunde und Familie vernachlässige ich nicht dadurch, nur meine eigenen Ziele.. Ich komme halt zu nichts anderem in der Freizeit.

Beichthaus.com Beichte #00041790 vom 20.03.2019 um 19:39:08 Uhr in Hamburg (15 Kommentare).

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Warum ich 100.000 Euro verspielte

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Sucht Verschwendung

Ich 36 Jahre männlich habe, über 100.000 Euro in 20 Jahren verzockt. An schlechten Tagen auch mal 10.000 auf einmal. Ich bin Spielsüchtig und habe nun Schulden. Ich kann mir denken, dass das keiner verstehen kann, der nicht süchtig ist. Aber könntet Ihr zum Beispiel für immer auf Fernsehen oder Internet verzichten? Ich bin seit Kurzem in Therapie. Das Leben besteht aus Fehlern und Sünden.

Beichthaus.com Beichte #00041784 vom 08.03.2019 um 16:38:27 Uhr (11 Kommentare).

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