Tagesausflug nach Saarbrücken

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Hass Vorurteile Gesellschaft Saarbrücken

Letztes Jahr bin ich im Sommer per Zufall durch Saarbrücken gefahren. Ich habe mir gedacht, fährst du einmal durch die Innenstadt und setzt deine Reise dann fort. Das war ein Fehler. Die Stadt ist einfach nur potthässlich und sie stinkt. Auch der Dialekt ist einfach nur krank. Inzwischen ist das so schlimm, dass ich hin und wieder mal einen Tagesausflug nach Saarbrücken mache. Ich gehe zur Schlosskirche hoch und schaue dann auf die Stadt und beschimpfe sie, wie hässlich sie sei und einfach nur stinke. Anschließend gehe ich durch die Stadt und beschimpfe die Leute in meinen Gedanken übelst. Hiermit beichte ich, dass ich zu Unrecht eine Stadt und deren Menschen beschimpfe, die ich gar nicht bzw. nur flüchtig kenne. Eigentlich sind sie Menschen, die ich bisher getroffen habe, sehr nett und hilfsbereit. Dennoch werde ich diesen "Tick" nicht los. Daher bitte ich um Absolution und mögen es mir die Saarbrücker verzeihen

Beichthaus.com Beichte #00042191 vom 21.12.2020 um 03:15:43 Uhr in Saarbrücken (9 Kommentare).

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Ich glaube ich werde verrückt.

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Verzweiflung Manie Gesellschaft Wien

Ich (w/30) beichte, das ich Angst habe, verrückt zu werden. Jeden Abend gehe ich mit Pyjama, Unterwäsche und Socken ins Bett. Jeden Morgen liegen die ganzen Sachen akkurat gefaltet auf meinem Schreibtischsessel ohne das ich mich daran erinnern kann, sie ausgezogen zu haben. Ich bin Single, lebe allein und weiß nicht, was ich die ganze Nacht treibe, wenn ich glaube zu schlafen.

Beichthaus.com Beichte #00042171 vom 22.10.2020 um 17:53:46 Uhr in Wien (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte


Der riesige Pferdepimmel.

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Fetisch Begehrlichkeit Gesellschaft Masturbation Tiere Schäfftlarn

Ich (w 26)habe ein Pferd. In dem Stall wo es steht ist neulich ein neues Pferd untergekommen, ein junger Hengst, der demnächst noch zum Wallach gemacht wird. Er muss natürlich einzeln auf der Koppel stehen, damit er die Stuten nicht bespringt. Aber offensichtlich macht es ihn wahnsinnig neben dem üppig gedeckten Buffet zu stehen. Oft läuft er rum und hat seinen riesigen Schwanz ausgefahren. Was ich beichte? Mich erregt der Anblick dieses Pferdepimmels so sehr, dass ich beim letzten Mal auf dem Hof in die Toilette gegangen bin und masturbiert habe.

Beichthaus.com Beichte #00042156 vom 11.09.2020 um 12:16:23 Uhr in Schäfftlarn (5 Kommentare).

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Das Leben genießen.

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Faulheit Stolz Gesellschaft Bremerhaven

Wir müssen heute alle Leistung zeigen, ständig etwas zu tun haben und haben immer neugierig und wissbegierig zu sein.
Ich stehe dazu, dass ich faul bin. Es ist hingegen nicht so, dass ich gar nichts mache. Aber ich mache nicht etwas, weil man das von mir erwartet. Ich bin in keinen Sportclubs oder anderen Vereinen und habe einen leeren Terminkalender. Eigentlich besitze ich gar keinen Terminkalender.
Wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme, mache ich erstmal nichts. Ich habe kaum andere Verpflichtungen. Wenn ich mal etwas am Haus machen muss, dann wenn ich dazu Lust habe.
Kinder sind auch noch keine da und meine Frau ist vergleichbar faul wie ich.
Und mit faul meine ich: Nur so viel zu tun, was wirklich notwendig ist. Die Wochenenden sitzen wir eigentlich immer auf der Terrasse wie ein Rentnerpaar.

Beichthaus.com Beichte #00042102 vom 19.06.2020 um 13:13:36 Uhr in Bremerhaven (0 Kommentare).

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Die Isolation tut mir gut.

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Manie Selbstsucht Gesellschaft

Die Umstände, die durch Corona verursacht werden, gefallen mir. Ich fühle mich in der kollektiven Zwangsisolation wie ein Fisch im Wasser und hoffe, dass diese Zeit nie vorbeigeht. Natürlich hoffe ich nicht, dass eine potenziell tödliche Krankheit, gegen die wir keine Medikamente haben, weiter umgeht. Aber ich wünsche mir, die ganze Gesellschaft wäre gezwungen, weiterhin auf einer Ebene ihr Leben zu führen, auf der ich mich wohl fühle, weil ich an sie gewohnt bin. Allein zu sein macht mir nichts mehr aus und das alle anderen nun im selben Tempo leben, gibt mir das Gefühl dazuzugehören und mehr noch, an die Umstände besser angepasst zu sein als meine Mitmenschen.

Ich freue mich, den Spieß umgedreht zu sehen. Ich habe wenig Mitleid mit Leuten, denen "die Decke auf den Kopf fällt", die in der Gesellschaft von sich selbst keine Ruhe finden und verzweifelt nach allen Strohhalmen greifen, ihre sozialen Gewohnheiten zu erhalten. Denn es sind dieselben, die in den ihnen gefälligen Umständen rücksichtslos über jeden hinweggehen, der in ihrem Teich nicht schwimmen kann.

Jetzt bin ich das erste Mal in meinem Leben normal, weil ich mich in den Umständen wohl fühle und gut an sie angepasst bin. Weil es sich richtig anfühlt und ich mit Isolation und Depression umzugehen weiß. Ich bitte um Absolution für meine Selbstsucht und hoffe, dass es am Ende allen mindestens so gut geht wie zuvor: Ich werde auf diesen Vorteil ohne Neid verzichten, wenn er wieder fort ist.

Beichthaus.com Beichte #00042067 vom 04.04.2020 um 14:50:26 Uhr (0 Kommentare).

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