Kein Verständnis für Kriminelle

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Zorn Gesellschaft

Seitdem eine gute Freundin von mir ermordet wurde und der Täter eine viel zu geringe Strafe erhalten hat, habe ich mir geschworen, dass falls es erneut zu einem ähnlichen Fall in unserer Familie oder in meinem engsten Freundeskreis kommen sollte, ich Selbstjustiz üben werde. Ich würde den Täter töten und damit andere potenzielle Täter abschrecken etwas Ähnliches zu tun, da unsere Justiz nicht dazu in der Lage ist. Als Bürger sind wir dem Staat nicht schutzlos ausgeliefert und Gerechtigkeit ist das höchste Gut. Ich nehme auch die vielen Jahre Gefängnis in Kauf, Hauptsache ich lasse Verbrechen nicht ungesühnt. Früher war ich ein nettes Mädchen, dass jeden mochte und für Kriminelle ein stückweit Verständnis aufbringen konnte, inzwischen bin ich nur noch voller Hass.

Beichthaus.com Beichte #00041635 vom 14.11.2018 um 10:15:18 Uhr (24 Kommentare).

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Wieso man den Taschentuch-Inhalt nicht begutachten sollte

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Zorn Ekel Koblenz

Ich hasse Menschen, die nach dem Rotzen ihr Taschentuch aufschlagen und den Inhalt begutachten. Da könnte ich jedes Mal ausrasten und denen ihren widerlichen Rotzlappen in den Mund stopfen, dass er hinten wieder rauskommt. Bitte vergebt mir meine Aggressivität.

Beichthaus.com Beichte #00041620 vom 02.11.2018 um 15:21:46 Uhr in Koblenz (15 Kommentare).

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Fehldiagnose beim Gynäkologen

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Zorn Schwangerschaft Gesundheit Konstanz

Wünsche mir, dass eine bestimmte Person stirbt bzw. dass ihm etwas passiert, nämlich meinem Gynäkologen bzw. Ultraschallarzt, war genau dreimal zum Ultraschall und bei dieser Untersuchung behauptete der Arzt er sieht eine vergrößerte Nackenfalte, sieht eine Zyste im Kopf und wahrscheinlich einen offenen Rücken. Er empfahl mir abzutreiben, dies könnte er auch durchführen, bräuchte dafür nur einen Schein, da es nicht mein erstes Kind war, habe ich den Ultraschall sehr wohl mitbekommen (komme aus dem medizinischen Bereich) und konnte nichts dergleichen feststellen im Video und auf den Bildern. Wechselte den Arzt und das Ultraschallbild war unauffällig - welch Wunder. Ich hatte aber bis zur Geburt einfach nur Angst, die auch nicht so schnell abzuschalten war. Am Tag der Geburt, 3 Wochen vor Termin dann die Erleichterung, alles war in Ordnung, ein gesundes, reifes und normales Mädchen. Ich beichte, dass ich seit diesem Tag diesem Mann nur schlechtes wünsche, ich male mir aus, dass er für diese Lügen seine gerechte Strafe bekommen muss und hoffe sehr, dass sich dieser Wunsch erfüllt. Er hätte ein junges Leben um ein Haar ausgelöscht, nur wegen seiner Vermutung. Er hat zwei verschieden große Körperteile und ist daher auch keine Schönheit in meinen Augen, aber ich hoffe auf Absolution, ich kann diese Gedanken nicht abstellen und hoffe immer noch, dass ich durch meine Gedanken etwas bewirken kann, dass er einen Autounfall hat, Herzinfarkt oder was auch immer, nur bitte nichts Gutes für ihn. Ich weiß, ich bin schlecht, aber er hat mich dazu gemacht. Ich habe solche Gedanken vorher nie gehabt. Ich würde ihn auch nie anrühren, das soll das Karma für mich übernehmen.

Beichthaus.com Beichte #00041616 vom 27.10.2018 um 13:41:50 Uhr in Konstanz (43 Kommentare).

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Wo ist die Aldi Kassiererin?

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Zorn Hass Shopping München

Ich war um 19:00 Uhr bei Aldi einkaufen. Als ich den halben Wagen voll hatte, bin ich zur Kasse, alles aufgelegt und gewartet. Kein Kassierer kam. Der nächste Kunde stand hinter mir, das Personal nicht zu sehen. Das ist nicht das erste mal, das man teilweise 5 Minuten steht aber als diesmal 10 Minuten rum waren, bin ich einfach gegangen. Tut mir leid für die Mitarbeiter, die das wieder wegräumen mussten, aber diese Personaleinsparung geht nur noch zulasten der Kunden. Ich bin dann in den Supermarkt gegenüber gegangen.

Beichthaus.com Beichte #00041525 vom 01.09.2018 um 12:27:32 Uhr in München (21 Kommentare).

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Wenn die volle Urinflasche auf den Boden fällt

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Zorn Ungerechtigkeit Arbeit München

Seit sieben, fast acht Jahren bin ich Fachkraft in der Krankenpflege. Meine Berufung, ein Beruf, der mir wirklich Spaß macht, nach meinem Studium und erster Ausbildung. Und dennoch ist es bisher der einzige Beruf, in dem ich laufend dermaßen erniedrigt wäre und man dies als ganz selbstverständlich von außen hinnimmt. Wir Pflegekräfte werden angegriffen, geschlagen, gekratzt, gebissen, bespuckt, sexuell belästigt und genötigt - ohne jegliche Konsequenz für den Patienten, von dem das ausgeht. Kommentare der Ärzte oder Pflegedienstleitungen, drei Beispiele:

1. Eine Kollegin wurde von einem Patienten geschlagen, so dass im Magen ein Gefäß platzte und sie zum Clipping musste - "Da hätten Sie halt netter zum Patienten sein müssen!"
2. Eine Kollegin wurde durch einen Patienten mit einer vollen Flasche Wasser die Nase gebrochen - "Ach, haben Sie ihn etwa gereizt?"
3. Ein Patient packte mich und steckte mir die Zunge ins Ohr - "Der hat was am Frontallappen!"

Und so weiter. Jedes Mal wird die Pflegekraft für das Verhalten des Patienten oder als eine scheinbare atrophische Entwicklung des Gehirns verantwortlich gemacht. In 98% der Fälle sind die Patienten klar, orientiert und definitiv NICHT dement (in einigen Fällen lässt es sich eben auch per CT/MRT-Bild belegen, dass keine Hirnatrophie vorliegt - aber trotzdem bleiben die Ärzte bei der Aussage). Die Ärzte haben so große Angst "Kunden" zu verlieren, dass die Patienten allesamt einen Freibrief haben, mit Pflegekräften zu tun, was ihnen gerade beliebt. Und wehe, man wehrt sich. Mit Worten wird man noch zum Gespräch mit den Vorgesetzten eingeladen; streicht man dem Patienten eine auf, der einem unter den Kasack gefasst hat: Anzeige und mindestens Abmahnung.

Ein Patient sagte uns kürzlich: "Krankenpfleger? Vor euch muss man keinen Respekt haben, ihr seid unterste Schublade!" - damit kippte er die volle Urinflasche auf den Boden. Eine Überzeugung bei Patienten, die sich immer mehr durchsetzt. Es ist nicht verwunderlich, dass immer mehr Pfleger zurückgeben, was sie bekommen. Wir sind zu jedem nett, der zu uns nett ist. Aber wer uns erniedrigt und demütigt, hier mutieren wir zu Drachen. Ich bin, nach sieben Jahren, sicherlich NICHT mehr die Krankenpflegerin, die ich am Anfang meiner Ausbildung war. Ich lasse mir heute NICHT mehr alles bieten oder gar gefallen. Aber wenn man keinen Rückhalt der Vorgesetzten hat, fragt man sich schon, warum man sich nahezu jeden Tag aufopfert, um das Leben der Patienten angenehmer zu machen, diese aufzuheitern, die Hand zu halten, sie zu waschen, ihnen Essen auf den Tisch zu stellen, sie wieder aufzurichten, wenn sie hinfallen oder depressiv zusammensacken, Verbände bei stinkenden-infizierten Wunden zu wechseln etc.. Langsam beginne ich den Beruf, den ich eigentlich liebe, wirklich zu hassen!

Beichthaus.com Beichte #00041524 vom 30.08.2018 um 20:03:38 Uhr in München (Nymphenburger Straße) (17 Kommentare).

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