Warum ich meinen Neffen geschlagen habe

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Aggression Gewalt Hamburg

Ich habe gestern meinen 4-jährigen Neffen geschlagen. Nicht doll, er hat es nicht mal gemerkt, aber es gibt da einen größeren Hintergrund, der das für mich gerade total schlimm macht. Ich wurde als Kind dauernd verprügelt. Noch mehr eigentlich, mein Vater hatte einen Psycho-Schaden und hat mich immer "Ernst" genannt (so hieß sein Arschloch-Bruder), wenn er mal wieder ausgeflippt ist. Ich habe schon als Kind gecheckt das da was falsch läuft (aber nicht wie ich mich dagegen wehren könnte), und mir irgendwie geschworen niemals zu heiraten, nie Kinder zu kriegen, und wenn ich mit Kindern zu tun habe einen auf Weihnachtsmann zu machen (sollte im Kindlichen wohl heißen "gut" zu sein).

Ich will da jetzt nicht zu weit ausholen, aber da war verdammt viel damals. Ich war circa ein halbes Jahr freiwillig in der Klapse, weil ich sonst echt nicht mehr leben würde. Es gibt für mich eigentlich nichts Schlimmeres, als wenn ein Erwachsener (besonders ein vertrauter), ein Kind bzw. sogar das ihm anvertraute und vermutlich wichtige Kind schlägt. Nicht zu fassen, dass ich das getan hab. Er hat es nicht gemerkt, weil es nicht doll war und er wohl dachte "es wäre der Hund gewesen". Meine Schwester und mein Schwager haben einen Welpen. Jung, aber so groß wie ein erwachsener Schäferhund etwa. Mein Neffe und der Hund wachsen also zusammen auf. Der Hund ist 6 Monate Alt, mein Neffe 5 (Jahre). Das Problem ist, das mein Neffe dem Hund richtig weh tut.

An dem Tag, an dem ich auf ihn aufgepasst habe, fing er dann erst an alles was so im Wohnzimmer rumstand durch die Gegend zu schmeißen. Er wollte offenbar Grenzen austesten. Dann schmiss er Essen rum. Und letzten Endes ging er halt zu dem Hund und zog mit Kraft am Fell. Da ist mir dann eine Sicherung durchgebrannt und er hat eine gekriegt. Auf die Stirn geklatscht. Er hat wohl gedacht, das wäre der Hund mit der Pfote gewesen. Ich rede mir ein, dass ich so reagiert habe, um das Leiden des Hundes so schnell wie möglich zu beenden. Ich weiß auch immer noch nicht, wie ich besser hätte reagieren sollen. Wenn ich gewartet hätte, hätte der Hund womöglich zugebissen. Ich bin aber extrem erschrocken, das diese "Schlag-Geschichte" auch in mir offenbar drin sitzt. Dazu bin ich offenbar fähig. Das hätte ich niemals für möglich gehalten.

Beichthaus.com Beichte #00041670 vom 07.12.2018 um 16:22:41 Uhr in Hamburg (10 Kommentare).

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Wieso soll ich schwanger werden?

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Verzweiflung Feigheit Schwangerschaft Luzern

Ich beichte, dass ich panische Angst vor einer Schwangerschaft habe. Nein, ich bin kein unerfahrener Teenager, der Angst vor dem Versagen sämtlicher Verhütungsmethoden hat. Ich bin eine erwachsene Frau, Anfang 30, die mit beiden Beinen im Leben steht. Beruflich erfolgreich, glücklich verheiratet. Ich habe wirklich die totale Panik, wenn ich daran denke, schwanger zu werden, ein Kind zu bekommen, eine Geburt erleiden zu müssen. Ja, ich schreibe bewusst erleiden. Bereits als Teenager zeichnete sich ab, dass ich nie Kinder haben will. Ich sah mich nie als Mutter. Weibliche Verwandet prophezeiten mir, das werde sich schon noch ändern. Tat es nicht wirklich. Nur als sich das Ende meiner 20er näherte und die bereits mehrjährige und als sehr stabil zu bezeichnende Beziehung auf eine Hochzeit zusteuerte, lebte ich für eine Weile in einer rosa Zuckerwatte-Welt. In diesem strahlend pinkfarbenen Luftschloss fand ich den Gedanken an eine Familiengründung eigentlich ganz schön.

Nun, drei Hochzeitstage, eine Beförderung und ein Nachdiplomstudium später, ist die rosa Zauberwelt natürlich verschwunden. Wir sind nach wie vor glücklich und genießen unser alltägliches Eheleben. Aber mein Kinderwunsch ist weg. Er ist einer enormen, beinahe schon krankhaften Panik gewichen. Da ich ein Kopfmensch bin, riet mir mein Gynäkologe, mich umfassend mit Fachliteratur über alle Themen rund um Schwangerschaft, Geburt und Kindererziehung zu informieren. Das sollte mir die Angst nehmen, da ich ja dann Bescheid wissen und jederzeit die Kontrolle über die Geschehnisse haben sollte. Leider war das Gegenteil der Fall. Je mehr ich mich auf ganz sachlicher Ebene mit Schwangerschaft und Geburt auseinandersetzte, mit all den Geschehnissen, Risiken und möglichen und definitiv eintretenden Spätfolgen, desto mehr war für mich klar, dass das Ganze meiner Meinung nach an Selbstverstümmelung grenzt. Alleine die Vorstellung, während Stunden halbnackt und völlig ausgeliefert in einem Behandlungsraum zu liegen, begleitet von erniedrigenden Ereignissen wie Stuhlabgang vor Publikum und unkontrollierbarem Gekeuche. Ganz zu schweigen von der Möglichkeit bzw. Wahrscheinlichkeit von reißenden Körperteilen und damit verbundenen medizinischen Risiken. Einfach der blanke Horror. Wieso soll ich mir das antun?

Selbst wenn man das mal alles ausklammert und einfach mal an die darauffolgende Zeit als Familie denkt: Ich bin dann eine Mutter. Meiner Wahrnehmung nach würde ich gesellschaftlich abgestempelt, beruflich auf das Abstellgleis gestellt, per se als unflexibel betrachtet. Ich will das nicht und kämpfe mit Übelkeit und Schweißausbrüchen, wenn ich an all das denke. Das Problem: Ich habe keine Ahnung, wie ich das meinem Mann beibringen soll. Er merkt zwar, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist, geht aber wohl nach wie vor davon aus, dass wir in den nächsten 5 Jahren ein Kind bekommen. Das wird nicht geschehen.

Beichthaus.com Beichte #00041669 vom 07.12.2018 um 11:03:46 Uhr in Luzern (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die wollüstige Hausfrau

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Ehebruch Wollust Studentenleben Wien

Ich habe es mir als Student (22) tagsüber bei einer verheirateten Frau gemütlich gemacht und mich nach allen Regeln der Kunst verwöhnen lassen. Wenn ich nicht gerade auf die Uni musste, bin ich zu ihr, während ihr Mann in der Arbeit war. Ich habe mich von ihr bekochen lassen und natürlich habe ich die heiße Dame im Ehebett schön rangenommen. Nicht nur im Ehebett sondern auch an allen anderen möglichen Orten in der geräumigen Wohnung. Recht häufig hat sie mich morgens nur im Satinbody die Türe geöffnet, dann wusste ich, was gleich ansteht. Bin auch oft ohne Unterhose zu ihr, da ich die ja sowieso nicht lange anhaben würde. Am Nachmittag bin ich dann abgezogen, damit der Ehemann nichts merkt. Das ist sicher ein halbes Jahr so gegangen, dann hat sie mir den Laufpass gegeben. Schade, es war eine schöne Zeit.

Beichthaus.com Beichte #00041668 vom 07.12.2018 um 04:01:03 Uhr in Wien (4 Kommentare).

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Süchtig nach Fastfood

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Maßlosigkeit Völlerei Ernährung Heidelberg

Ich bin 26 Jahre alt und ernähre mich seit meinem 18. Geburtstag ausschließlich von McD. und Burger K. etc.. Ich fahre täglich bis zu fünf Mal in den Drive-in und hole mir Frühstück, Mittagessen und Abendessen, aber auch Snacks. Ich bin mittlerweile so an den Geschmack gewöhnt, dass mir schon beim Gedanken an normalem Essen übel wird. Wenn ich mit Freunden unterwegs bin, sage ich immer, ich sei nicht hungrig, und wenn sie weg sind, fahre ich zum nächsten Restaurant und esse so viel, bis mir wieder schlecht wird. Ich schäme mich für dieses Verhalten. Ich belüge meine Mitmenschen, damit ich an meine Burger komme. Durch meine Ernährung bin ich auch extrem Übergewichtig geworden. Ich schäme mich dafür, dass ich in 8 Jahren um die 150 Kilo zugenommen habe und mit 26 so viel wiege wie drei Personen. Es ist mir peinlich, dass ich ständig außer Atem bin, 8XL Kleidung tragen muss und 230 Kilogramm wiege auf 183 cm wiege.

Beichthaus.com Beichte #00041664 vom 05.12.2018 um 17:21:58 Uhr in Heidelberg (17 Kommentare).

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Lieber Tierschutz als Kinderhilfe

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Engherzigkeit Geiz Geld Ludwigsburg

Hiermit möchte ich meinen Hass auf diese Spendensammler beichten, die doch eigentlich nur Gutes wollen. Ich wurde am Bahnhof von einer Frau mittleren Alters am Bahnhof angesprochen. Sie hatte ein Klemmbrett dabei. Mein erster Gedanke war schon "hoffentlich keine Spendensammlerin". Sie zeigte mir ein paar Fragen zum Thema Kinderschutz und ob ich bestimmte Fakten wüsste. Darunter stand ja und nein. In mir kam Skepsis auf. Sie erzählte völlig enthusiastisch von der Kinderhilfe und ich dachte nur "Nein. - Ich spende nichts!"- Aber mein schlechtes Gewissen führten dazu, dass ich brav eine Spendeneinwilligung ausfüllte. Ich war so wütend auf diese Frau, wie sie begeistert davon sprach, dass man den Kindern in Deutschland helfen muss. Ich verstehe es, aber ich möchte nichts spenden. Ich setzte mich lieber für den Tierschutz ein, indem ich vegan lebe. Zum Glück gab es keinen Gruppenapplaus von den Spendensammlern, dass ich spende. Sobald ich die Bestätigung von der Kinderhilfe bekomme, werde ich sie ganz feige kündigen.

Beichthaus.com Beichte #00041663 vom 05.12.2018 um 13:05:02 Uhr in Ludwigsburg (Karl-Dieter-Straße) (18 Kommentare).

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