Ich habe meine Frau vor dreißig Jahren verloren

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Eifersucht Hass Zorn Ex 50+ Hamburg

Ich (m/63) hasse meine ehemalige Ehefrau (61)! Vor dreißig Jahren hatte sie sich von mir getrennt, nachdem wir fünfzehn Jahre lang zusammen waren. Ich kann nicht darüber hinwegkommen, denn was mir sauer aufstößt, ist, dass sie mich für einen anderen Mann verlassen hat. Ich hatte mir Kinder mit dieser Frau gewünscht und dann erzählte mir eine Nachbarin, sie hätte gesehen, wie meine Liebste einen anderen Mann küsst. Ich sprach meine Frau noch am gleichen Tag an und sie bestätigte mir, dass sie mich seit zwei Jahren mit ihm betrügen würde. Sie entschuldigte sich und zog eine Woche später zu dem Mistkerl, bis heute verstehe ich nicht, was sie an ihm findet. Er ist ein Inder und arbeitete in einem billigen Eiscafé, ich stamme aus einer wohlhabenden Familie und hatte schon damals einen äußerst gutbezahlten Job, das Geld hätte für uns beide gereicht, aber sie wollte unbedingt arbeiten und kinderlos bleiben. Monatelang trauerte ich ihr nach, nach der Scheidung wollte ich ihr regelmäßig Geld auszahlen, um sie an mich zu binden. Ich war ihr verfallen, aber auch das beeindruckte sie nicht. Sie nahm das Geld nicht an und blieb stattdessen bei dem indischen Pöbel.

Die beiden sind bis heute ein Paar und manchmal laufe ich diesem Pack sogar über den Weg, denn sie wohnen in meiner Nähe. Es macht mich rasend, wenn ich sehe, wie die beiden wie Frischverliebte herumtänzeln, während ich auch nach dreißig Jahren nicht darüber hinweggekommen bin. Der einzige Gedanke, der mich tröstet, ist, dass ich sie an einen Menschen zweiter Klasse verloren habe, denn noch immer arbeitet der Dreckskerl im Gastronomiegewerbe und lebt quasi von meinem Trinkgeld. Ich beichte, dass ich meine Frau und ihren Partner abgrundtief verachte und nicht mit der Trennung abschließen kann.

Beichthaus.com Beichte #00040475 vom 16.10.2017 um 16:36:47 Uhr in Hamburg (27 Kommentare)

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Romantisches Date in meiner Wohnung

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Dating Hamburg

Ich (w/25) hatte letzte Woche ein Date mit einem Typen geplant, auf den ich schon lange ein Auge geworfen habe. Ich habe ihn zu mir nach Hause eingeladen, um ihn zu bekochen und zu verführen. Jedenfalls war das Essen schon fertig gekocht und ich wartete dann auf sein Erscheinen. Dann schrieb er mir, dass er sich um 10 Minuten verspäten wird. Kein Problem, dachte ich. Dann habe ich ja noch genug Zeit, um schnell auf den Klo paar Würste abzuseilen. Ich sitze also auf der Toilette und mache noch schnell. Dann höre ich plötzlich ein Klingeln. Er kommt also doch etwas früher als erwartet. Mist... Vor lauter Aufregung, schnell nochmal in den Spiegel zu schauen und die Hände zu waschen, vergesse ich zu spülen... Der dicke Haufen bleibt also schön im Klo liegen.

Er kam, wir wollten anfangen zu essen, er versucht ein Brot zu schneiden und erwischt seinen Finger. Es blutete leicht und er brauchte ein Pflaster. Dieses lag im Bad auf dem Sims über der Toilette. Wir gehen zusammen ins Bad. Ich denke noch: "Verdammt, es stinkt immer noch bestialisch, ich hätte mal sprühen sollen..." Er will sich das Pflaster nehmen und schaut natürlich prompt in das offene WC. Und der stinkende Haufen liegt da und grinst uns förmlich an. Ich habe einen Schock bekommen, dann schnell gespült und er ging kommentarlos aus den Bad. Ich habe mich richtig geschämt.

Beichthaus.com Beichte #00040471 vom 15.10.2017 um 01:10:44 Uhr in Hamburg (12 Kommentare)

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Unternehmensberater haben fast meine Firma zerstört

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Habgier Morallosigkeit Arbeit Hamburg

Nach meinem Informatikstudium habe ich in einer damals noch jungen Firma angefangen zu arbeiten, wir hatten schon sechzig Mitarbeiter, die Firma gab es aber erst seit etwa fünf Jahren. Unsere Verwaltung, Werbung usw. war nicht wirklich professionell, aber wir haben alle gut verdient und die Firma wurde immer größer, die Stimmung war auch gut und entspannt. Die Schwierigkeit mit der Verwaltung war allgemein bekannt und es herrschte die Auffassung, dass diese auch viel zu umfangreich ausgebaut war.

Meine Beichte ist nun, dass ich mir als junger Mitarbeiter hier einen Namen machen wollte, kurz entschlossen machte ich eine Firma aus Profi-BWLern ausfindig, die unsere Firma optimieren sollte. Die Präsentation der Firma war wirklich sehr überzeugend, wenn auch sehr aggressiv, alle Firmen mit denen bereits eine Zusammenarbeit stattgefunden hatte, haben innerhalb kürzester Zeit ihren Gewinn mindestens verdoppelt. Der Vertrag mit den Profi-BWLern war dann schnell unterzeichnet und die Ergebnisse konnte sich wirklich sehen lassen. Unsere Gewinne stiegen deutlich an und ich wurde in der Firma täglich gefeiert, zumindest von den anderen Kollegen aus dem Informatikbereich.

Der Verwaltung erging es zu dieser Zeit nicht so gut, diese wurde reduziert und ausgelagert, fast alle Kollegen aus dem Bereich wurden entlassen. Unseren Telefondienst übernahm ein Callcenter, die Buchführung ging an einen Steuerberater in einem anderen Bundesland. Nebenbei kümmerte sich die BWLer-Firma auch noch um unsere privaten Finanzen, wir wechselten fast alle die Versicherer und schlossen neue Verträge ab. Was die Firma genau machte, hat damals niemand so genau hinterfragt, das Ergebnis war aber, dass unsere Gehälter deutlich gestiegen waren.

Nach einem Jahr lief der Vertrag mit der Firma aus und es gab auch noch einmal einen Bonus, da das Unternehmen sein Ziel sogar übertroffen hatte. Von da an ging es mit der Firma dann ziemlich bergab, wir konnten uns das so gar nicht wirklich erklären. Die Profi-BWLer Firma wollte nicht wieder einspringen und hatte schon einen neuen Kunden. Also versuchten wir als Laien da durchzusteigen und konnten letzten Endes den Laden noch vor einer Insolvenz retten. Es war aber wirklich sehr knapp und wir mussten auch Softwarerechte an einen Konkurrenten verkaufen.

Fakt war, dass die Firma die ganze Zeit auf kurzfristige Gewinne umgestellt war, anfallende Kosten wurden genauso wie Investitionen verschoben. Logisch, dass da die Zahlen zunächst stimmten. Das Call-Center beispielsweise war so gesehen kaum dafür geeignet, wirklich technische Fragen zu beantworten, viele Stammkunden wechselten dann den Anbieter. Der Steuerberater stellte sich als eine Briefkastenfirma raus, die Person hatte nur das Nötigste gemacht und war mittlerweile nicht mehr auffindbar. Die neue Betriebshaftpflichtversicherung kam aus dem europäischen Ausland und verweigerte in einem Fall die Zahlung und kündigte uns dann den Vertrag. Die Streichung von Fortbildungen durch die Profi-BWLer hätte uns eigentlich stutzig machen sollen, zunächst fanden wir das aber auch recht gut, mehr Zeit zum Geld verdienen. Einige ältere Mitarbeiter waren nun aber nicht mehr auf den aktuellen Stand und mussten sich die Sachen während der Arbeit selbst beibringen, was alles sehr viel langsamer gemacht hat.

Ich kniete mich damals ziemlich rein, alles wieder geradezubiegen, aber ich war in der Firma einfach erledigt und niemand traute mir noch Verantwortung zu. Dass ich damals die Profi-BWLer angeschleppt hatte, hat nie jemand vergessen. Teilweise leider auch Mobbing, irgendwann tauchte z. B. eine Karikatur von mir auf, mein Kopf auf dem Körper einer Heuschrecke, als ob ich alleine für alles verantwortlich wäre. Und so habe ich dann vor fünf Jahren gekündigt und woanders angefangen. Allerdings erst nachdem die Firma gerettet war, so viel Stolz hatte ich noch.

Mir tut es leid, dass durch diese unnötige Aktion so viel Ärger entstanden ist, ich weiß von einem Kollegen, dass der Stress zu dieser Zeit ihn privat zuerst die Ehe und dann das Haus gekostet hat. Eine junges Mädel aus der Verwaltung, mit der ich damals oft geflirtet habe, konnte nach der Kündigung in einem Imbiss anfangen. Und es tut mir auch für mich selbst leid, ich habe damals bis tief in die Nacht gearbeitet und versucht den Schaden wieder auszugleichen, lange Zeit hatte ich so gesehen kein Privatleben mehr und habe insgesamt sieben gute Jahre verschenkt, um die Scherben wieder aufzufegen.

Beichthaus.com Beichte #00040452 vom 12.10.2017 um 15:10:19 Uhr in Hamburg (16 Kommentare)

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Kaninchen vor Supermarkt ausgesetzt

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Engherzigkeit Tiere Hamburg

Ich (w/22) hatte früher ein Kaninchen, das ganz einsam und alleine in meinem Käfig hauste. Da ich es vernachlässigte und falsch ernährte, wurden seine Schneidezähne extrem lang. Ich fand das eklig und hatte allgemein eine Abneigung gegen dieses Tier. Er wurde mir einfach zu alt, hässlich und ich habe ihn als Last empfunden. Also beschloss ich, ihn loszuwerden. Ich nahm seinen Käfig, ging zum örtlichen Aldi und setze ihn an der Eingangstür ab. Dann wartete ich, bis der Laden öffnete und die ersten Kunden kamen. Ich stand am Parkplatz und beobachtete die Leute, wie sie das Tier voller Mitleid anschauten und dann jemanden organisierten, der es mitnahm. Wahrscheinlich ist er ins Tierheim gebracht worden. Ich beichte, dass ich verantwortungslos mit diesem Tier umgegangen bin und mir das Geld zu schade war, um es einfach selbst ins Tierheim zu bringen. Aber zum Glück bin ich es los.

Beichthaus.com Beichte #00040446 vom 10.10.2017 um 20:38:29 Uhr in Hamburg (14 Kommentare)

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Mit einer Frau im Hotelzimmer

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Fremdgehen Verzweiflung Dating Hamburg

Ich bin seit knapp sieben Monaten mit meiner Freundin zusammen. Vorher war ich lange Zeit Single, mit ihr aber passt alles perfekt. Sie ist genau das, was ich immer gesucht habe. Nun war ich ein paar Tage in einer anderen Stadt (beruflich). Und da habe ich mich auf meinem Hotelzimmer mit einer Frau getroffen. Es war ganz kurz - ich habe sie mit meinen Fingern befriedigt und dann auf ihre Brüste gespritzt und sie weggeschickt. Ich weiß nicht, wieso ich das getan habe. Es belastet mich seither sehr und es tut mir extrem leid! Es war total unnötig und es nicht wert, aber es ist nun mal passiert. Mich plagt ein schlechtes Gewissen. Was ich daraus auf jeden Fall gelernt habe: Ich möchte definitiv nur meine Freundin. Und bevor man irgendetwas entscheidet, sollte man sich immer einen runterholen, um klar denken zu können...

Beichthaus.com Beichte #00040412 vom 04.10.2017 um 09:50:25 Uhr in Hamburg (14 Kommentare)

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