Kein Mitgefühl für den Verlust

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Engherzigkeit Ignoranz Unfall Hamburg

Ein guter Kumpel meines kleinen Bruders (Mitte 20) ist vor Kurzem bei einem tragischen Autounfall ums Leben gekommen. Den guten Kumpel kannte ich (w) nicht persönlich, aber er soll wohl sehr beliebt und in seinem Umfeld wohl etwas bekannter gewesen sein (öffentlichkeitsbedingt). Er war etwa im selben Alter wie mein jüngerer Bruder. Einerseits tut es mir leid, dass der junge Mann so ums Leben gekommen ist, dass mein kleiner Bruder und die restlichen Freunde einen guten Kumpel verloren haben. In kleinen Teilen fühle ich auch mit der Familie, in die plötzliche eine Lücke gerissen wurde.

Andererseits ist die eigentliche Beichte, dass es mir langsam auf den Wecker geht, dass um den Tod des jungen Mannes soviel Tamtam gemacht wird: Täglich postet mein kleiner Bruder auf Facebook irgendwelche selbstgemachten Bilder mit dem Konterfei seines Kumpels, dazu irgendwelche Kalenderzitate. Eines ist kitschiger als das andere. Oder er teilt Links von Leuten, die ebenfalls solche kitschigen Bilder erstellt haben. Oder Artikel von Online-Magazinen, die vom Unfall berichten. Das geht so weit, dass mein Bruder inzwischen das Foto vom üblich prall dekorierten Unfallort zum Profilfoto gemacht hat. Inzwischen habe ich das Profil meines Bruders deswegen nicht mehr abonniert.

Jetzt beschwerte sich mein Bruder via Facebook, dass die Leute achtlos am Unfallort vorbeigehen und -fahren, als sei alles wie immer. Und genau darin liegt der Knackpunkt. So tragisch das auch alles auf der einen Seite ist - mich interessiert der Tod des jungen Mannes auf der anderen Seite überhaupt nicht, denn es sterben jeden Tag Leute. Auch solche, deren Leichen lange unentdeckt in ihren Wohnungen liegen, weil sie keiner vermisste. Um diese Leute, finde ich, sollte mal so getrauert werden. Dennoch: Die vielen schmalzigen Bilder helfen vielleicht bei der Trauer, machen den Mann aber auch nicht mehr lebendig.

Gleichzeitig hege ich also eine große Gleichgültigkeit gegenüber dem Verstorbenen und fühle mich von jedem Bild aus dieser Kategorie von Mal zu Mal genervter. Eigentlich sollte ich Mitgefühl mit meinem Bruder und seiner Trauer haben, welche mir allerdings fehlt. Das bereue ich.

Beichthaus.com Beichte #00039720 vom 09.05.2017 um 16:30:25 Uhr in 20249 Hamburg (Kellinghusenstraße) (7 Kommentare)

Abstinenzvertrag: Nie wieder Alkohol

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Lügen Trunksucht Maßlosigkeit Hamburg

Ich (m/30) habe ziemliche Probleme mit meiner Psyche. Neben diversen Suizidversuchen, Depressionen und Impulsstörungen leide ich auch unter der Unfähigkeit mit negativen Gefühlen umzugehen oder sie überhaupt zu akzeptieren. Stattdessen verdränge ich sie. Zur Behandlung meiner Probleme befinde ich mich in psychotherapeutischer Betreuung und verarbeite dort auch ziemlich viel - aber leider bin ich meiner Therapeutin gegenüber nicht ehrlich.

Wir haben einen Anti-Alkoholvertrag geschlossen, da ich insbesondere unter Rauschzuständen meine Impulse nicht oder nur schwer kontrollieren kann. Und meine Impulsstörungen und Kontrollverluste vertragen sich leider nicht mit meinem Hass anderen und mir selbst gegenüber und auch nicht mit meiner negativen Sicht auf das Erlebte und meine Umwelt. Mein Vergehen ist also, dass ich impulsive Handlungen in Kauf nehme. Sofern die negativen Gefühle nämlich zu stark werden zu scheinen, versuche ich sie zu vermeiden und mir mit Alkohol Erleichterung zu verschaffen. Mein Handeln belastet mich und tut mir sehr leid, aber ich kann momentan nicht anders.

Beichthaus.com Beichte #00039707 vom 05.05.2017 um 22:09:03 Uhr in Hamburg (7 Kommentare)

Gewerkschaften sollten verboten werden!

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Hass Aggression Vorurteile Arbeit Hamburg

Ich hasse Gewerkschaften. Ja richtig, ich hasse sie. Ich gehe arbeiten und in meinem Arbeitsvertrag steht drin, wie viel Geld ich für so und so viel Arbeit erhalte. Wer damit ein Problem hat, soll seinen Chef bitten, ihm mehr zu zahlen oder wechseln. Aber nicht zu kommunistischen Wirtschaftsfeinden gehen, die Firmen erpressen, sodass diese keine Wahl haben, als die unverschämten Forderungen anzunehmen. Streiks gehören und verboten, Gewerkschaften auch. Mitgliedschaft unter Strafe gestellt.

Beichthaus.com Beichte #00039646 vom 19.04.2017 um 22:07:45 Uhr in Hamburg (10 Kommentare)

Hilfe, ich denke nur noch an große Silikonbrüste!

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Fremdgehen Fetisch Partnerschaft Prostitution Hamburg

Ich liebe meine Freundin, aber ich entwickele immer mehr Fantasien und halte es nicht aus. Ich bin zuletzt mehrmals bei Nutten gewesen - aber nicht bei […]
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Beichthaus.com Beichte #00039603 vom 10.04.2017 um 10:53:50 Uhr in Hamburg (19 Kommentare)

Grober Sex mit jungen Frauen

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Begehrlichkeit Falschheit Fetisch Selbstsucht Hamburg

Ich (m) bin 28 Jahre alt und habe ein neues Hobby entdeckt. Die Idee ergab sich, nachdem ich bei einer Frau, die ich gerne nach einer Party mit nach Hause nehmen wollte, gescheitert bin. Was nicht weiter schlimm ist. Doch ich überlegte mir, wie ich in Zukunft leichter und schneller an die Frauen rankommen kann. Ich muss dazu sagen, dass ich bisher immer bei Frauen in meinem Alter gesucht habe. Doch dann kam mir die Idee, bei viel jüngeren und unerfahreneren Damen meinen Erfolg zu suchen. Und tatsächlich klappte es. 18-Jährige zu verführen und dann ins Bett zu kriegen, ist wesentlich einfacher. Und so habe ich angefangen, mir ein Mädchen nach der anderen zu schnappen, die vom Alter her nicht wirklich zu mir passen. Dabei spiele ich immer den netten gutaussehenden Mann und sie fallen sofort drauf rein. Doch sobald wir im Bett sind, erleben sie meist den großen Schock. Ich gehe sehr hart und grob im Bett mit ihnen um, was sie oft nicht kennen.

Dabei spezialisiere ich mich meist auf Türkinnen, Marokkanerinnen und Afrikanerinnen, die gerade entdeckt haben, dass sie zu Frauen heranwachsen. Ich mache das schon so oft, dass sich ein Schema abzeichnet, wie die unterschiedlichen Frauen reagieren und sich verhalten. Meist reagieren Türkinnen sehr beschämt, dass jemand so grob mit ihnen umgeht. Überraschenderweise haben Afrikanerinnen die größten Probleme und Schmerzen mit einem großen Penis und den Marokkanerinnen gefällt es anscheinend, so rangenommen zu werden. Nachdem aber eine kleine Chinesin mit Verletzungen im Intimbereich behandelt werden musste, will ich beichten, dass das nicht richtig ist. Es tut mir wirklich leid.

Beichthaus.com Beichte #00039602 vom 09.04.2017 um 23:56:35 Uhr in Hamburg (55 Kommentare)


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