BDSM - Baldige Diskussion sämtlicher Mitarbeiter

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Ich habe letztes Jahr für ein halbes Jahr ein Praktikum in einer Firma gemacht. Im Grunde genommen wurde ich ziemlich verarscht, man hatte mir gesagt dass ich übernommen werden würde, was natürlich nicht so war. Also ein halbes Jahr umsonst gearbeitet, im Prinzip aber auch eigene Schuld, schriftliche Vereinbarung wäre wohl besser gewesen. Als es auf jeden Fall so weit war und man mir keinen Arbeitsvertrag mehr geben wollte, hatte ich noch vier Wochen zu arbeiten. Ich wusste, dass ich zu meinem eigenen Seelenfrieden dieser Firma irgendwie einen Schaden zufügen muss. Mir bat sich eine gute Gelegenheit, als ich damit betraut wurde, Vorgänge in der Firma zu optimieren, unter anderen war dabei die Verwendung von Abkürzungen sehr wichtig. Also durfte ich mir Abkürzungen ausdenken, da ich nichts mehr zu verlieren hatte, habe ich es dann mal riskiert. Die Abkürzung für BDSM bedeutet z. B. Baldige Diskussion sämtlicher Mitarbeiter. Kurz eine dringende Sitzung mit allen Mitarbeitern, das kommt so zwei Mal die Woche vor. Die Abkürzung AV steht übrigens für Allgemeine Vorsorgeaufwendungen und BJ für Besondere Jobbedingungen.

Beichthaus.com Beichte #00040217 vom 23.08.2017 um 11:25:35 Uhr in Hamburg (2 Kommentare)

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Ich bin der Hass

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Meine Gedanken und Gefühle bestehen nur noch aus Hass. Meine komplette Persönlichkeit ist von Hass und Wut zerfressen. Ich (w) hasse einfach alles und jeden, schönere und beliebtere Frauen, glückliche Paare und erfolgreiche Menschen. Noch dazu bin ich schnell reizbar, aggressiv und jähzornig. Mir fällt es schwer einen Satz ohne Hass auszusprechen oder niederzuschreiben. Mein Hass hat in letzter Zeit ein enormes Ausmaß erreicht, sodass ich keine Freude mehr empfinde und mich Kleinigkeiten runterziehen.

Schon als Kind wurde ich von niemanden gemocht, niemand wollte mit mir spielen und von Erwachsenen wurde ich ständig ausgeschimpft. Ab der Grundschule fing man an mich zu mobben. Als meine Großmutter, die wirklich einer von den wenigen Menschen war, die ich aufrichtig geliebt habe, starb und ein Mitschüler darüber Witze machte, habe ich ihm eine reingehauen. Die Lehrerin, die höchstens ein paar Meter daneben stand, hat mir den ganzen Ärger gegeben und so getan, als hätte sie nichts von den Beleidigungen des Mitschülers mitbekommen. Seitdem hasse ich Menschen. Ihre Empathielosigkeit und Ungerechtigkeit widert mich an.

Trotzdem sehne ich mich insgeheim nach Anerkennung, Zugehörigkeit und vor allem Liebe. Nach außen hin gebe ich mich kühl und desinteressiert, aber tief im Inneren bin ich eine emotionale und sensible Frau. Es verletzt mich, dass sich alle Jungs, in die ich je verliebt war nichts von mir wissen wollten, ich immer alleine bin, während andere Spaß mit ihren Freunden haben, meine Eltern mich für eine Versagerin halten, mein Viertel hinter meinem Rücken über mich lästert und ich nie Nachrichten über WhatsApp bekomme. Alles was normal ist, bleibt mir verwehrt. Ich weiß nicht wieso, aber irgendetwas ist komisch an mir. Dabei sehe ich normal aus, bekomme sogar Komplimente und mir wird gesagt ich sei hübsch, bemühe mich freundlich und witzig zu sein (obwohl ich dabei unsicher wirke) und arbeite hart in Ausbildung und Berufsschule mit. Meine Ausbildung zieht mich zusätzlich runter, da die Lerninhalte nicht meinen Interessen und Stärken entsprechen, ich Fehler im Gegensatz zu den Anderen mache und sich die meisten Schüler/innen aus unserer Klasse nicht für mich interessieren.

Meine größte Angst ist, dass mein Leben so verläuft, wie es nie sein sollte. Und ausgerechnet diese Angst scheint gerade bittere Realität zu werden. Aus diesen Gründen bin ich von Hass zerfressen. Es gefällt mir selber nicht, aber ich habe niemanden der mir helfen könnte, geschweige denn, mein Problem ernst nimmt.

Beichthaus.com Beichte #00040177 vom 13.08.2017 um 14:24:22 Uhr in Hamburg (7 Kommentare)

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Wie ich zwei dumme Schlampen blutig schlug

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Ich (m/23) habe mit sechzehn etwas getan, was ich noch heute bereue. Schon immer war ich ein Einzelgänger, da ich den Großteil meiner Mitschüler abgrundtief […]
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Beichthaus.com Beichte #00040172 vom 12.08.2017 um 13:31:30 Uhr in Hamburg (16 Kommentare)

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Sexsucht bei Frauen

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Ich hab ein sehr großes Problem und möchte hier um Absolution bitten. Ich (w/34) bin seit vier Jahren in einer glücklichen Beziehung. Ich habe die Vermutung, dass ich sexsüchtig bin. Schon seit mehreren Jahren. Ich liebe es, Sex mit verschiedenen Männern, manchmal auch Frauen zu haben. Ab und zu kann ich mich auch nach einer Party abschleppen lassen, oder ich finde mir Online jemanden. Meine Sucht ist so groß, dass ich mindestens zwei Mal in der Woche fremdgehe.

In meinem Kopf sind nur Männer und Frauen aus Osteuropa, Lateinamerika, Asien. Mein Ziel ist es Sex mit Männern aller Farben zu probieren. Ich weiß, es klingt total krank, aber ich will hier ehrlich sein. Mein Freund weiß von dem ganzen nichts. Manchmal habe ich ihm gegenüber auch ein schlechtes gewissen, da wir uns aufrichtig lieben. Ich hab sogar ein paar mal Weihnachten bei seinen Eltern zu hause verbracht und seine Eltern finden mich sehr sympathisch. Bei ihm fühle ich mich wirklich wohl und weiß, dass ich mein Leben mit ihm verbringen möchte. Der Sex ist auch gut. Ich fühle mich wirklich schlecht, da mein Freund sehr liebevoll und großzügig ist. Er lässt mich bei sich wohnen und ich muss nicht arbeiten, daher ist eine Trennung für mich keine Option. Ich habe auch schon versucht, damit aufzuhören, aber meine Sex-Sucht ist einfach zu stark. Da ich vor ein paar tagen erfahren habe, dass ich schwanger bin und mein Freund mir daraufhin einen Heiratsantrag gemacht hat, wird mein schlechtes Gewissen in letzter Zeit immer stärker, daher bitte ich um Absolution, damit ich mein schlechtes Gewissen beruhigen kann.

Beichthaus.com Beichte #00040156 vom 06.08.2017 um 09:35:40 Uhr in Hamburg (Müggenkampstraße) (29 Kommentare)

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Scheinheiligkeit im Call-Center

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Ich hasse meinen Job im Call-Center. Dieser ganze Zwang dort, das Arbeiten wie am Fließband, und diese ganze vorgetäuschte Freundlichkeit. Aber damit ist bei mir seit ein paar Monaten Schluss! Ich bin nicht mehr so freundlich (vor allem bei Beschwerden), lege sogar manchmal einfach auf, wenn ein Kunde anruft, weil mich das ganze Genörgele nervt, oder ich gebe blöde Kommentare ab. Ich habe hier ein Glück nur noch drei Monate, dann verabschiede ich mich von diesem Zwang und der Scheinheiligkeit.

Beichthaus.com Beichte #00040139 vom 01.08.2017 um 04:24:27 Uhr in 22083 Hamburg (Weidestraße) (7 Kommentare)

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