Kontaktverbot zur eigenen Familie

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Verrat Unglaube Münster

Ich (w/26) beichte, dass ich jetzt erst erfahren habe, dass ich mein Leben lang eine Lüge gelebt habe. Meine Eltern sind Zeugen Jehovas. Ich habe vor circa einem Jahr von einer Studie der Royal Commission of Australia erfahren, die Religionen aufzählt, die innerhalb ihrer Glaubensgemeinschaften sexuelle Übergriffe vertuschen. Jeder hat von der katholischen Kirche gehört und deren Skandalen. Das hat aber nur mit der Größe dieser Kirchen zu tun. Im Vergleich dazu, sind die ZJ recht klein. Und trotzdem, wenn man die beiden Glaubensgemeinschaften nebeneinander stellt und die Relation zueinander sich mal ansieht, stehen die ZJ den Katholiken in nichts nach. Der einzige Unterschied? Die Katholiken stehen dazu und liefern Namen. Die ZJ jedoch, vertuschen weiter und sagen, es seien alles Lügen. Zudem habe ich dann angefangen Nachforschungen anzustellen und habe von einem Buch erfahren, dass die sogenannten "Ältesten" der Gemeinden der ZJ bekommen. Und nur Sie! Sie dürfen dieses Buch nicht Außenstehenden zeigen und dürfen es auch nicht kopieren oder sonstiges. Es mag sein, dass es kein Geheimnis unter den Zeugen ist, dass so ein Buch existiert. Nur wusste ich persönlich nie etwas davon.

Ich habe Einsicht in Kopien dieses Buches gehabt, was rechtlich nicht richtig wäre. Denn ein "ausgeschlossener" Ältester, dürfte dieses Buch nicht weiter behalten. In diesem Buch werden schauerliche Dinge aufgezählt. Dort wird Wort wörtlich gesagt wie die "Herde" im Zaum gehalten wird. Dort wird gesagt, die Gehirnwäschen funktionieren. Denn jedem Zeugen wird regelmäßig das Gehirn gewaschen und ihr werdet NIE einen Zeugen finden, der selbst die Zeugen Jehovas googelt oder schlecht über sie spricht oder jemanden von Ihnen, der diese Beichte liest. Denn sie alle werden einer Gehirnwäsche unterzogen. Das funktioniert nicht bei allen. Bei mir hat es aufgehört zu funktionieren und ich wünsche jedem Zeugen Jehovas da draußen der unschuldig Ist, dass ihre Augen geöffnet werden. Denn davor schrecken viele von ihnen zurück. Aus einem Grund: der Kontaktverbot zur eigenen Familie.

Ich habe nach meinem Ausschluss ebenfalls keinen Kontakt zu meiner Familie. Es tut weh, denn wir standen uns nah, aber ich werde nicht weiterhin so tun, als ob ich alles glauben würde, was die Zeugen sagen. Ich werde nicht weiterhin so tun, als ob sie die "Wahrheit" hätten. Dafür zahle ich auch den Preis, meine Familie nicht mehr sehen zu dürfen. Sie nicht mehr sprechen zu können. Denn diesen seelischen Missbrauch praktizieren die Zeugen am liebsten. An alle, die das lesen und die kurz davor sind den Zeugen beizutreten: tut es nicht! Ihr könnt euer Leben anders ausfüllen. Dafür braucht ihr keinen Glauben der euch ausbeutet. Und an die, die bis hier hin trotzdem gelesen habt: Ihr seit auf dem guten Weg. Hört nicht auf alles zu hinterfragen. Durchbricht die Gehirnwäsche und seht zu, dass ihr eure Liebsten ebenfalls rettet. Lebt die Lüge nicht weiter.

Beichthaus.com Beichte #00041688 vom 17.12.2018 um 14:50:14 Uhr in Münster (12 Kommentare).

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Nackt zur Aufmunterung meiner dementen Oma

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Schamlosigkeit 50+ Familie Saarland

Ich frage mich noch immer warum, aber ich habe meiner dementen Oma aus einer Laune heraus Nacktbilder von Exfreundinnen gezeigt. Sie hat den Kontext nicht verstanden, aber sie hat sich sehr interessiert gezeigt, die Bilder amüsiert verglichen und die Mädchen bewertet. Ich habe sie schon lange nicht mehr so teilnahmsvoll gesehen, normalerweise ist sie ziemlich apathisch. Beim nächsten Besuch kam mir deshalb eine fixe Idee: Nachdem ich meinen Opa ins Bett brachte, zog ich mich vor ihr aus, und habe ganz normal weitergespült und geputzt. Naja, mein Ziel habe ich erreicht, sie war gut unterhalten und irgendwie wacher als sonst, und ich habe sogar Lob für meinen Körper erhalten. Lust empfand ich keine und man sah mir auch keine an, aber es fühlte sich falsch an. Ich will es nicht wiederholen.

Beichthaus.com Beichte #00041687 vom 15.12.2018 um 22:30:58 Uhr in Saarland (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Colonel Bogey March auf der Firmen-Endjahresparty

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Rache Kollegen Bern

Im Sommer vor 3 Jahren hat meine ärgste Konkurrentin in der Firma eine Idee, die bei der Geschäftsleitung sehr gut ankam, als ihre eigene verkauft, obschon sie eigentlich von mir stammte. Leider war das so etwas wie ihre gewohnte Taktik, denn ich war nicht ihr erstes Opfer. Im darauffolgenden Dezember konnte ich mich dann dafür rächen. Die Kollegin musste die Jahresendfeier organisieren. Die Geschäftsleitung wünschte (eigentlich wie jedes Jahr) eine elegante Feier, untermalt von klassischer Musik. Aufgrund von Sparmaßnahmen lag das gewohnte Streichquartett leider nicht mehr im Budget, weshalb auf Musik vom Band zurückgegriffen werden musste. Bereits Wochen vor dem Anlass bekam ich mit, wie die werte Kollegin eine entsprechende Playlist erstellt hat. Kurz vor Beginn der Feier schlich ich mich in den Raum, in welchem gleich das geplante Spektakel stattfinden sollte. In einem altmodischen Schrank mit Rolltor wartete die ganze Technik auf ihren Einsatz, unter anderem auch der Laptop meiner Kollegin, inkl. USB-Stick mit der Musik. In meiner Hosentasche hatte ich einen identischen USB-Stick (mit eigener Playlist) und so tauschte ich die beiden Speichermedien kurzerhand miteinander aus.

Die Mitarbeiter versammelten sich so nach und nach und der Geschäftsleiter hielt seine gewohnt langweilige Ansprache. Als er die Feier und insbesondere das Buffet dann endlich für eröffnet erklärte, ging die Kollegin zum Schrank und stellte die Musik an. Die ersten zwei Minuten entsprachen auch noch der tatsächlich gewünschten Musikwahl, danach folgte jedoch der Colonel Bogey March in Endlosschleife. Das Ganze lief sogar noch besser als geplant, denn die Organisatorin hat scheinbar nach dem Abspielen der Playlist den Schrank geschlossen und als dann mehrere Leute ganz eilig die Musik ausschalten wollten, mussten sie feststellen, dass sich das Rolltor verklemmt hatte. Da die ganze Verkabelung - wie in solchen Konferenzräumen üblich - versteckt irgendwo ins Nirgendwo führte, dauerte es auch eine ganze Weile, bis jemand der Anlage den Stecker gezogen hat. Ich beichte, dass ich voller versteckter Schadenfreude am anderen Ende des Raumes stand und mir einen Prosecco gönnte.

Beichthaus.com Beichte #00041682 vom 12.12.2018 um 13:53:26 Uhr in Bern (9 Kommentare).

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Unglücklich, obwohl ich glücklich sein müsste

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Verzweiflung München

Ich bin 42 Jahre alt, dreifache Mutter und seit 14 Jahren verheiratet. Nach dem ersten Kind bin ich nicht mehr arbeiten gegangen und habe mich voll und ganz der Rolle als Ehefrau und Mutter gewidmet. Meinem Mann verdanken wir ein gehobenes Lebensniveau, da er sehr gut verdient. Er verwöhnt mich bis heute, wo und wann er kann, wir haben ein geregeltes Sexleben und genießen zweimal pro Jahr erholsame Urlaube. Die Kinder sind liebenswert, bringen gute Noten nach Hause, Oma und Opa kümmern sich auch sehr viel um die drei, wir leisten uns sogar wöchentlich eine Putzfrau.

Trotzdem bin ich todunglücklich und wegen Depressionen seit Jahren in psychotherapeutischer Behandlung. Es wird trotz der Medikamente nicht nennenswert besser und mir tut es der Familie gegenüber ausgesprochen leid. Uns geht es so gut, wir haben faktisch keine Probleme, nur ich laufe im Kopf nicht rund. Morgens schaffe ich es manchmal nicht, rechtzeitig aufzustehen und den Kindern das Frühstück zu machen. Abends bin ich nicht selten als erste im Bett und nachts liege ich wiederum stundenlang wach. So kann es nicht weitergehen und oftmals denke ich, meine Familie wäre ohne mich besser dran und dann verliere ich mich in Suizidgedanken. Ich bitte um Absolution, weil es mir eigentlich sehr gut gehen müsste. Angesichts meiner Undankbarkeit dem Leben gegenüber schäme ich mich.

Beichthaus.com Beichte #00041679 vom 09.12.2018 um 23:10:14 Uhr in München (15 Kommentare).

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Affäre mit einem 30 Jahre älteren Arbeitskollegen

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Begehrlichkeit Kollegen

Ich (w/26/verheiratet) habe eine seltsame Beziehung mit einem ebenfalls verheirateten, 30 Jahre älteren Arbeitskollegen, die irgendwie nicht ganz einzuordnen und etwas grenzwertig ist. Er ist so alt wie mein Vater, aber wir verstehen uns extrem gut und sind vollkommen auf einer Wellenlänge. Ich kann mit ihm besser reden als mit vielen in meinem Alter. Er kommt mir nicht so vor, wie die anderen Männer in seinem Alter, er wirkt geistig viel jünger. Wir können uns stundenlang unterhalten und es ist immer anregend und toll, wenn wir reden. Wir sind wie Seelenverwandte. Irgendwie ist da auch eine aufregende, tiefe Romantik dabei und unsere Beziehung ist emotional sehr eng. Ich fühle mich ihm sehr nahe und verbringe gerne Zeit mit ihm. Ich habe manchmal Sehnsucht nach ihm, denke viel an ihn und freue mich immer sehr darauf, ihn zu sehen. Ihm geht es genauso. Aber ich hatte nie das Bedürfnis, mit ihm auf sexueller Ebene körperlich zu werden. Ich würde ihn nicht gerne küssen und ich finde ihn auch für mich körperlich nicht anziehend, obwohl er für sein Alter attraktiv ist und jünger aussieht, als er ist. Das Komische ist, dass wir aus ganz unterschiedlichen Welten kommen, völlig verschiedene Freundeskreise und größtenteils unterschiedliche Interessen und Hobbies haben. Unsere Verbindung besteht rein auf emotionaler Ebene. Wenn ich das, was ich hier schreibe, so lese, wirkt das auf mich als hätte ich einen Vaterkomplex, aber dem ist definitiv nicht so. Ich sehe ihn eindeutig nicht als Vaterfigur, sondern als ebenbürtig.

Mein Mann (28) ist mittlerweile etwas eifersüchtig und auch die Frau meiner Affäre (die 5 Jahre jünger ist als er) ist misstrauisch geworden, weil wir so viel Zeit miteinander verbringen und so eine enge Beziehung haben. Er und ich würden sogar gerne noch mehr miteinander unternehmen und evtl. sogar zusammen in den Urlaub fahren. Mir ist bewusst, dass das total seltsam ist. Ja, ich bin emotional irgendwie verliebt, aber ist es Betrug/Untreue, wenn ich ihn noch nicht mal küsse? Mich stößt dieser Gedanke fast ab. Kuscheln würde ich allerdings gerne mit ihm. Ich würde es beschreiben wie eine sehr enge, geschwisterliche Liebe ohne Sexualität. Ich muss allerdings zugeben, dass ich mir schon Gedanken darüber gemacht habe, ob ich mit ihm was angefangen hätte, wenn er jünger wäre. Ich habe das Gefühl, dass niemand außer uns beiden unsere Beziehung versteht. Meine Eltern wissen gar nichts davon, es wäre echt seltsam, wenn sie ihn kennenlernen würden.

Beichthaus.com Beichte #00041672 vom 08.12.2018 um 12:43:15 Uhr (5 Kommentare).

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