Meine Mutter ist nicht kritikfähig

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Zwietracht Mutter Familie

Ich wurde schon von Anfang an (also als kleines Kind) in meiner Familie ausgegrenzt, nur weil ich einen eigenen Willen habe, viel neues dazu lernen wollte und ebenso auch gefördert und gefordert werden wollte. Meine Mutter hatte damit ein riesen Problem. Sie versuchte jedesmal, wenn ich einen Wunsch hatte, z.B. einen Selbstverteidigungskurs zu machen, mich zum Tanzunterricht zu zwingen und ich bekam deswegen auch öfter eine Backpfeife oder wurde von ihr auf dem Hinterkopf geschlagen. Je älter ich wurde, desto mehr hasste ich sie. Im Gegenzug machte sie mich innerhalb der Familie und anderen Kreisen der Bekanntschaften immer schlecht und stellte mich als das böse und bockige Kind hin, was einfach nur nervt und es verdient hätte, geschlagen und gedemütigt zu werden.

Heutzutage kann meine Mutter natürlich keine kleinste Kritik von mir einstecken, ohne rum zicken zu müssen. Aus diesem Grund habe ich den Kontakt zu der ganzen Verwandtschaft und Familie abgebrochen, weil wirklich niemand von all denen zu mir stehen würde und mich alle nur behandeln, als sei ich irgendwas komisches. Leider habe ich meiner Mutter auch mal im Affekt zurück geschlagen und das bauscht sie aus und behauptet, ich würde gewalttätig sein. was nicht stimmt. Mir hat damals niemand geglaubt. Immer hieß es, man soll seine Eltern achten, würdigen und respektieren. Was aber ist mit Kindern, die nie ernst genommen und geschlagen werden von den Eltern? Warum glaubt man ihnen nicht? Warum macht man sich nie einen Kopf, warum diese Kinder total rebellisch werden und schaut lieber weg oder beteiligt sich an dem Tratsch, der von den Eltern kommt?! Ich verachte heute selbst solche assozialen Menschen, die nicht mit ihren Kindern umgehen können. Gerade die sind es doch, die dann immer und immer wieder wiederholend auf irgendwem rum schimpfen, nur weil es nicht nach ihrer Nase nach geht.

Beichthaus.com Beichte #00041352 vom 18.06.2018 um 19:20:39 Uhr (12 Kommentare).

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Keine Lust mehr auf eine offene Beziehung

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Ehebruch Habgier Familie

Mein Mann und ich haben seit 2013, nach der Geburt unseres zweiten gemeinsamen Kindes, eine Art Abkommen geschlossen: offene Beziehung. Ich wollte keinen Sex mehr mit ihm und ihn stieß mein veränderter Körper nach den Kindern ab. Zunächst fand ich es ganz gut, ihn im Bett los zu sein und die vermeintliche Freiheit genießen zu können, mich nach anderen Männern umzusehen, die ich sexuell anziehend fand, während mein Mann durch die Firma weiterhin viel Geld nach Hause brachte und uns als Familie rundherum gut versorgte.

Also versuchte ich es drei-, viermal mit einer Zweitbeziehung, verlor aber auch da immer wieder das sexuelle Interesse. Und viel mehr steckte nicht hinter den Bekanntschaften, die ich machte. Mein Mann jedoch blühte auf. Er leistete sich gleich mehrere Gespielinnen und lässt zur Zeit einige Verhältnisse parallel laufen. Zusammen unternehmen wir immer weniger. Nach und nach bekommen es die Leute mit und ich finde mich immer wieder mit unangenehmen Fragen konfrontiert, die ich als demütigend empfinde.

Mir selbst gibt diese offene Beziehung nichts, ich stehe nicht mehr dahinter und habe keine Lust, den Kindern später alles erklären zu müssen. Ich beichte, nun beschlossen zu haben, die Scheidung einzureichen und ihn um seinen baldigen Auszug zu bitten. Ich werde zusehen, das Haus zugesprochen zu bekommen, damit es die Kinder gut haben und sich nicht zu viel für sie verändert. Außerdem kann ihr Vater jederzeit zu Besuch herkommen und sie sehen. Ich möchte meinem Umfeld und mir selbst einfach nicht mehr diese heile Welt vorspielen und mich wieder mehr um mich selbst kümmern ohne mich wie die bequeme Haushaltshilfe eines Mannes zu fühlen, den ich schon lange nicht mehr liebe.

Da ich schon über zehn Jahre nicht mehr in meinem Beruf gearbeitet habe, wird es ohnehin schwer genug sein, allein Fuß zu fassen und mit dem Unterhalt zurechtzukommen. Bevor Ihr mich verurteilt: Ich bin mir sicher, mein Mann wird schon von dem ein oder anderen Betthäschen mit offenen Armen empfangen werden und nicht allzu traurig darüber sein, was ich vorhabe. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00041332 vom 08.06.2018 um 22:28:08 Uhr (44 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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An der Kasse ist es am Schönsten

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Betrug Diebstahl Arbeit Shopping Braunschweig

Jedem sei nahegelegt, sich nicht auf mein Niveau abzugeben. Ich (m) war einmal als Aushilfe in einer bekannten Einzelhandelskette tätig. Jeder macht das einmal durch und weiß, dass diese Arbeit, gerade hinsichtlich der Arbeitgeber, wirklich keine schöne Sache ist. Ist man zu langsam, fliegt man raus. Bei mir war es so, dass ich nach Feierabend teilweise unbezahlt weiterarbeiten musste, um die Regale noch fertig einzuräumen etc. pp. - Ergo, es war eine wahrliche Tortur. Manchmal wurde ich am einzigen freien Tag in der Woche um Eins aus dem Bett geklingelt (ihr kennt es: Einziger freier Tag, also säuft man sich am Tag zuvor erst einmal einen an), mit den liebreizenden Worten: „Du wirst in einer Stunde arbeiten.“
Dort zu widersprechen brachte nichts, ich wurde eingetragen und mir wurde mit Kündigung gedroht, wäre ich dort nicht angetanzt. Dann hieß es noch einmal sieben Stunden Schicht, um am darauffolgenden Tag pünktlich um Sechs vor dem Laden zu stehen. Nahezu all meine Kollegen waren unausstehlich.

An der Kasse war es am Schönsten - denn ich konnte, zusammen mit meinen Kunden, immer schön über den Laden ablästern. Den Kunden, allem voran den Durchreisenden, fiel es hingegen nicht immer auf, wie viel Geld man ihnen zurückgab. In hübschen Münzbeträgen gehen also gerne mal 50 Cent oder ein Euro unter. Sehr interessant wird es bei sehr gestressten Fernfahrern, die sich nur zwei Schachteln Kippen kaufen wollen und prompt mit hundert Euro zahlen. Im Scheingewusel bleibt dann schon gerne mal ein Zwanziger vermisst. Da die Kassen am Ende des Tages abgerechnet werden, wie es in jeder Kette so üblich ist, habe ich mir, kurz, bevor der Laden dicht machte und die restlichen Erledigungen durchgezogen wurden, ganz spontan das Sümmchen in die Tasche gesteckt. Binnen eines Monats kamen ein paar hundert Euro zusammen.
Mir tut diese ganze Sache leid, zumal ich Kunden betrogen hatte, in sehr großer Zahl. Bei Freunden, Familie und netten Bekannten habe ich das nicht gemacht, selbstverständlich auch nicht bei den älteren Herrschaften, die zitternd ihre Geldbörse geöffnet haben und mich darum baten, den ausstehenden Betrag hinauszuholen. Da bleibt noch halbwegs das Moralverständnis vorhanden.

Nach drei Monaten habe ich bei diesem Drecksladen aufgehört und mir von meinem schwarzen Trinkgeld ein paar schöne Wochenenden geleistet. Da ich mich selbst gut genug kenne und genau weiß, dass ich diese Aktionen wieder starten würde, würde ich im Einzelhandel arbeiten, werde ich mir andere Jobs suchen, wo ich diese Gelegenheit gar nicht erst ergreifen kann. Probiert das am besten gar nicht erst aus: Der Adrenalinkick, den man beim ersten Erfolg bekommt, ist suchterregend.

Immer, wenn ich heute in den Laden gehe, um dort Kleinigkeiten für Feiern einzukaufen, lasse ich unbemerkt ein, zwei Flaschen Bier oder auch eine Pizza in der hintersten Tasche meines Rucksacks verschwinden. Wenn die Kassierer/innen in den Rucksack schauen, werfen sie nur einen halbherzigen Blick hinein. Ich bin also zusätzlich noch Kleptomane, allerdings auch nur bei dieser einen Filiale. Was dies betrifft, bitte ich nicht um Absolution - diese Ansammlung an Hauptschulabbrechern hat es nicht anders verdient.

Beichthaus.com Beichte #00041321 vom 05.06.2018 um 14:59:14 Uhr in Braunschweig (10 Kommentare).

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Katze zugelaufen & ausgesetzt

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Ungerechtigkeit Tiere Tiere Bremen

Ich habe vor Jahren mal eine Katze, die zugelaufen war und ein kaputtes Auge hatte auf dem Weg zur Arbeit im Auto mitgenommen und unterwegs ausgesetzt.

Beichthaus.com Beichte #00041317 vom 02.06.2018 um 08:29:57 Uhr in Bremen (18 Kommentare).

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“Beichte

Die Kinderwunschfrage

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Lügen Selbstsucht Partnerschaft Konstanz

Ich (w/32) bin seit zwei Jahren mit meinem Freund zusammen und belüge ihn über meine Fruchtbarkeit. Seit über einem Jahr will er Nachwuchs mit mir zeugen. Er ist der dritte Mann, der das mit mir möchte. Die beiden anderen hatte ich jeweils verlassen, als Kinderwunsch bei ihnen aufkam. Immer zu Beginn einer Beziehung kommuniziere ich klar, dass ich keine Kinder haben will, was die Männer zu dem Zeitpunkt freut. Dann passiert meist dasselbe. Innerhalb eines Jahres kommt bei ihnen ein Kinderwunsch auf. Ich habe keine Lust mehr jedes Mal die Beziehung aufzugeben weil der Mann seine Meinung ändert.

Aus diesem Grund bleibe ich bei meinem aktuellen Freund und verhüte weiterhin, werde ihm das aber nicht sagen. Er ist nun jeden Monat erwartungsvoll doch ich kann ihn hinhalten indem ich sage, es passiert eben erst wenn es sein soll. Wenn er eine Kinderwunschbehandlung möchte, werde ich ihm sagen, dass so etwas für mich nicht in Frage kommt. Dann liegt es an ihm zu gehen oder zu bleiben, so traurig es auch ist.

Beichthaus.com Beichte #00041315 vom 01.06.2018 um 22:24:31 Uhr in Konstanz (64 Kommentare).

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