Die Angst nach draußen zu gehen

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Neurosen Peinlichkeit

Vor einigen Tagen ist mir etwas sehr peinliches passiert. Seit einigen Monaten habe ich Angst- und Panikattacken. Leider stehe ich noch auf der Warteliste einiger Psychotherapeuten. Tagsüber schaffe ich es kaum vor die Tür zu treten und wenn es mal so weit ist, kämpfe ich innerlich mit meinen Ängsten. Mir wird dann ziemlich übel und teils schwarz vor den Augen weil mein Herz am rasen ist. Zum Beispiel ist Einkaufen eine reine Tortour. Deswegen bestelle ich meistens über Online-Supermärkte eine ganze Monatsration, wenn Freunde für mich nicht einkaufen können. Vor einigen Tagen habe ich meinen ganzen Mut zusammen genommen und bin trotz Ängsten doch gegangen. Es war bereits einige Stunden vor Ladenschluss. Der ganze Prozess von der Überlegung bis aus dem Haus zu gehen hat geschlagene zwei Stunden gedauert.

Als ich es endlich aus der Tür geschafft habe war ich sichtlich erleichtert. Ich genoss den Sonnenuntergang und die warme Brise. Als die sich Straßenlaternen anschalteten fühlte ich mich immer sicherer. Plötzlich merkte ich vor dem Laden wie ich dringend auf Toilette musste. Ein Kunden-WC gab es leider nicht und ich verkniff es so gut ich konnte. Ich bekam wieder Panikattacken, einerseits weil es im Supermarkt so hell war, und den vielen Menschen die noch anwesend waren, andererseits weil ich Angst hatte, es nicht mehr nach Hause zu schaffen. Im Marathonlauf und sichtbar verschwitzt legte ich die Waren auf das Kassenband und hoffte innerlich das sich die Kassiererin beeilt. Mein 10 Minuten Nachhauseweg kam mir wie eine Stunde vor. Doch dann passierte es und ich konnte meinen Stuhlgang nicht mehr verkneifen. Noch nie im Leben habe ich mich so geschämt und bin unter Tränen in meine Wohnung geflüchtet. Mir ist das ganze sehr peinlich. Ich bin eine erwachsene Frau und konnte meinen Stuhlgang nicht halten. Ich werde es sicher nicht mal meinen zukünftigen Therapeuten erzählen können. So groß ist die Scham. Seitdem habe ich die Wohnung nicht mehr verlassen.

Beichthaus.com Beichte #00041383 vom 28.06.2018 um 23:21:50 Uhr (7 Kommentare).

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Meine eigene Truman Show

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Missbrauch Neurosen

Gerade lief „Die Truman Show“ im TV und mir wurde wieder bewusst, für wie wahr ich das halte, was der Typ da erlebt und wie sehr ich das nachempfinden kann, denn ich denke oftmals auch, dass in Wirklichkeit nur ich selbst existiere und die Menschen um mich herum […]
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Beichthaus.com Beichte #00041273 vom 17.05.2018 um 22:59:09 Uhr (23 Kommentare).

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Stammgast beim Arzt

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Neurosen Gesundheit Köln

Ich (m) schreibe gerade hier, weil ich es sonst nirgends los werde. Ich habe Probleme ohne Ende und die werden schlimmer. Ich bin schon immer sehr einsam. Ich habe zwar einige wenige Leute mittlerweile, einsam bin ich aber trotzdem. Dann denke ich immer, ich sterbe. Ich glaube immer, ich faule weg. Ein Beispiel: Ich habe sehr oft Blut in der Nase. Ich war damit mal beim Arzt. Der schaute rein. Alles okay, nur sehr trocken und krumme Scheidewand. Bald bin ich aber wieder beim Arzt und war schon beim Allgemeinmediziner. Der sagte, das ist sicher nichts und erst recht kein Krebs. Ich denke aber, ich faule langsam weg. Ich weiß, da sind Tumore, die mich immer mehr zersetzen. Ich denke, die sind eine Strafe für meine Fehler. Außerdem denke ich, dass ich HIV habe. Ich denke auch, dass das eine Strafe ist, weil ich ein Puffgänger war. Ich habe mehrere negative Tests, die glaube ich aber nicht. Das mit den Prostituierten bringt mich zum letzten Punkt. Ich habe ein Problem mit Frauen. Viele denken, ich hasse sie. Das stimmt nicht. Ich halte sie für böse. Ich denke; Frauen wollen einen nur ausnutzen. Ich glaube auch, dass Frauen nicht lieben können. Außerdem habe ich schon früh gesehen, wie Frauen sind. Immer sollte ein Mann für alles die Verantwortung tragen und alle negativen Konsequenzen tragen.

Beichthaus.com Beichte #00041205 vom 21.04.2018 um 21:41:39 Uhr in Köln (24 Kommentare).

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Ich will eine glückliche, dicke Oma werden!

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Aggression Zorn Neurosen Gewalt Reutlingen

Ich (w/27) bin insgeheim ein sehr aggressiver Mensch geworden, vor allem wenn ich mich innerhalb von Menschenmengen aufhalte. Wenn ich meine Wohnung verlasse, will ich nur noch um mich schlagen. Ganz besonders während ich öffentliche Verkehrsmittel nutze oder einkaufen […]
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Beichthaus.com Beichte #00041106 vom 25.03.2018 um 04:57:16 Uhr in 72764 Reutlingen (Wilhelmstraße) (18 Kommentare).

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Kuscheltiere statt Freunde

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Peinlichkeit Verzweiflung Neurosen Aschaffenburg

Ich (w/31) möchte beichten. Ich bin in einem sehr kalten Elternhaus aufgewachsen und habe meine erste Bezugsperson leider sehr früh verloren. Aufgrunddessen habe ich vermutlich Defizite im Umgang mit Menschen und brauche bei den wenigen Menschen, denen ich vertraue, viel Nähe. Da ich nicht viele Freunde habe und auch teilweise Single war, besitze ich Kuscheltiere. Wobei besitzen für mich ein unzutreffendes Wort ist, ich sehe sie vielmehr als Freunde. Bevor ich schlafe, streichle ich sie und wünsche ihnen eine gute Nacht. Sogar als ich mehrfach ins Krankenhaus musste, haben mich zwei von ihnen begleitet, da ich wusste, es würde die Situation vereinfachen und für alle Beteiligten angenehmer machen.

Die Reaktionen könnt ihr euch sicher vorstellen: Ich wurde nicht ernstgenommen. Für mich, die ich mich als recht intelligenten Menschen sehe, war dies zwar erwartet, aber sehr unschön. Ich beichte hiermit Folgendes: Mich kotzt die Voreingenommenheit vieler Menschen an. Sobald etwas Unerwartetes passiert und sich ein Mensch nicht nach Schema F verhält, wird er behandelt als wäre er geisteskrank. Lasst den Menschen doch ihre Spleens, solange sie niemandem damit wehtun kann es euch doch egal sein! Ihr wisst doch schließlich nicht, was dahintersteckt.

Beichthaus.com Beichte #00041068 vom 11.03.2018 um 01:51:14 Uhr in Aschaffenburg (Sandgasse) (22 Kommentare).

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