Als Altenpflegerin Rentner beklaut

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Diebstahl Habgier Geld 50+ Cottbus

Ich (w/27) war Altenpflegerin bei einem mobilen Pflegedienst. Vor drei Jahren hatte mich der 88-jährige Nachbar einer meiner Patienten angesprochen für ihn privat kleinere Pflegeleistungen und Haushaltsleistungen gegen Bezahlung zu übernehmen, was ich natürlich angenommen habe. Er überließ mir nach Einkäufen immer großzügig das Wechselgeld, irgendwann konnte ich auch für Einkäufe oder Anschaffungen seine Bankkarte benutzen bzw. er forderte sie gar nicht mehr zurück. Ich wurde immer dreister, gab an für Einkäufe, die ich gar nicht machte, Geld zu benötigen und steckte mir die Scheine selbst ein. Er bemerkte nichts, kontrollierte offensichtlich auch seine Bankauszüge nicht. Am Bankautomaten konnte ich sehen, dass er einen mittleren sechsstelligen Betrag auf dem Konto hatte. Dann war es mit mir vorbei, ich genehmigte mir fast täglich mehrere hundert Euro, erlaubte mir Anschaffungen und andere Vergnügungen. Bei neugierigen Fragen meiner Freundinnen oder Kolleginnen erfand ich einen Opa, der mich unterstütze. War ja nicht ganz gelogen. Nach ein paar Monaten reduzierte ich meine Stelle auf 50%, ich hatte es bei diesem Zufluss ja nicht mehr nötig mich in der häuslichen Pflege kaputt zu schuften.

Der Lieferdienst ging bei mir oft zweimal am Tag ein und aus. Ich ließ es mir richtig gut gehen und habe in den letzten beiden Jahren begleitet von spöttischen Bemerkungen meiner Kolleginnen mehr als 40 kg auf 160 kg zugenommen. Mit Völlerei, Online-Bestellungen von exklusiven Plus-Size-Klamotten und Schuhen oder einem jährlichen Luxusurlaub (den ich vor meinen Freunden und Kollegen leider verheimlichen musste) habe ich das Geld dann verpulvert. Immer weniger kam mir der Gedanken, dass es auffliegen könnte, bis plötzlich an einem Sonntagmorgen Polizisten in Zivil vor meiner Tür standen und mich wegen Verdachts auf Betrug, Unterschlagung und schweren Diebstahl auf der Stelle verhaftet und mich zum Verhör auf die Polizeiwache unserer Kreisstadt gebracht haben. Ein anderes Kommando hat zwischenzeitlich meine Wohnung auf den Kopf gestellt und noch 30.000 Euro gefunden.

Ich wurde den ganzen Tag vernommen und nach drei Tagen U-Haft entlassen. Ich war völlig am Ende, ein nervliches Wrack. Aber das Schlimmste kam noch. Ich bekam direkt die fristlose Kündigung meines Arbeitgebers nach Hause. Fast mein ganzer Freundeskreis hat sich mittlerweile von mir abgewandt, entweder antworten sie nicht mehr auf meine Nachrichten oder sagen mir offen, dass sie mit mir nichts mehr zu tun haben wollen. Ich bereue alles, was ich gemacht habe: meine Verschwendung, meine Völlerei und meine Gier. Mir ist das alles so furchtbar peinlich, was ich getan habe. Ich habe mich in einem langen Brief bei den älteren Herren entschuldigt.

Fast ein Jahr später war die Verhandlung. Die Wartezeit bis dorthin mit all der Ungewissheit und den widersprüchlichen Nachrichten was mich erwartet, war ein Alptraum für mich. In dieser Zeit habe ich mich zu einer richtigen Stressfresserin entwickelt und noch mal 15 kg mehr drauf gehabt. Zu meinem Entsetzen wurde ich zu drei Jahren Haft verurteilt, letzte Woche wurde das Urteil rechtskräftig. Bei der Hauptverhandlung ist mir so viel Ablehnung und Hass entgegengeschlagen. Auch die lokale Presse hat sich darauf gestürzt. Originalzitat: "Wie die sprichwörtliche Made im Speck, so der Staatsanwalt doppeldeutig, habe die 27-jährige Angeklagte von ihren Gaunereien gelebt."

Ich muss jetzt auf das Datum zum Haftantritt warten. Ich gerate deshalb immer mehr in Panik, nach allem was ich darüber gehört habe. Ich habe keine Ahnung, ob und wie ich das psychisch durchhalte. Noch dazu weiß ich nicht, welche Auswirkungen mein starkes Übergewicht hat und ob ich dadurch nicht zu eingeschränkt in der Haftzeit sein werde bzw. wie die Mitgefangenen mich behandeln werden. Ich weiß auch nicht, wie man mit mir aufgrund meiner Taten umgeht, man hört ja so einiges.

Beichthaus.com Beichte #00041737 vom 30.01.2019 um 08:21:42 Uhr in Cottbus (Sielower Landstraße) (44 Kommentare).

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Ich kann nicht aufräumen

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Trägheit Peinlichkeit Göttingen

Mir bereitet es extrem große Schwierigkeiten aufzuräumen und meine Wohnung sauber zu halten. Ich kann mir aktuell nur eine kleine Einzimmerwohnung von meinem Ausbildungsgehalt leisten, die nicht wirklich für die Unterbringung meiner Sachen reicht. Ich habe bereits alle Sachen verkauft, die ich nicht mehr benötige, aber trotzdem platzt alles aus allen Nähten. Die Folge ist, das ich mein Zeug auf dem Boden verteile und Klamotten irgendwie in den Schrank stopfe, Hauptsache die Tür geht zu. Schon seit Wochen mache ich nicht mehr sauber, da ich keinen Anreiz dazu habe. Mit Besuch treffe ich mich ohnehin nur außerhalb meiner Wohnung. Auch bin ich selten Zuhause und nach einem langen Arbeitstag möchte ich mich lieber meinen Hobbys und Freunden widmen.

Papierkram wie Kontoauszüge hefte ich nie ab. Auf der Arbeit hingegen (Verwaltung) erledige ich die Ablage stets schnell und sorgfältig, dort ist mir noch nie etwas verloren gegangen. Kurzum mich stört meine aktuelle Situation und es ist mir unangenehm so zu wohnen, aber ich weiß nicht wohin mit meinen Sachen. Mein kleines Apartment ist vom Aufbau ungünstig, eine Dachschräge verengt den Platz zusätzlich und unabhängig davon wie viel Mühe ich mir mit der Einrichtung geben werde, es gefällt mir nicht. Ich habe mir für das Jahr 2019 fest vorgenommen ordentlicher zu werden. Im Berufsleben bereitet mir Ordnung kaum Probleme, aber privat sehen meine Räumlichkeiten aus, als hätte ein Einbrecher meine Wohnung nach Wertsachen durchsucht. Ferner wünsche ich mir endlich mehr Geld für eine größere Wohnung und schönere Möbel zur Verfügung zu haben, aber dies wird erst nach der Ausbildung der Fall sein.

Beichthaus.com Beichte #00041691 vom 26.12.2018 um 00:04:03 Uhr in Göttingen (14 Kommentare).

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“Beichte

Spezies Motorradfahrer

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Zorn Aggression Auto & Co.

Für mich gibt es nicht widerlicheres als Motorradfahrer. Ich könnte jedes Mal das Lenkrad nach links rum reißen wenn wieder so ein dreckiger Raser mit 160 auf der Landstraße an mir vorbeischießt. Absolut hirnverbrannt diese Idioten! Und dann jedes Jahr bevor die Motorradsaison los geht dieses Geheule um Rücksicht, da diese armen Menschen ja keine Knautschzone haben und im Verkehr schnell übersehen werden. Ihr habt doch einen Knall, fahrt einfach vernünftig! Wenn ich so einen Trottel auf seinen zwei Rädern sehe, habe ich tief in mir oft das Verlangen mit Vollgas in ihn reinzuscheppern! Eigentlich bin ich aber ein sehr ruhiger und friedlicher Mensch. Ich bitte um Vergebung, so sollte man nicht über andere Menschen denken.

Beichthaus.com Beichte #00041667 vom 06.12.2018 um 12:03:35 Uhr (10 Kommentare).

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Die Liebe meines Lebens und die Affaire

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Ehebruch Verzweiflung Liebe Hamburg

Ich (w/24) bin derzeit in einer schulischen Ausbildung im sozialen Bereich. Wie bei vielen in meiner Klasse ist dies die zweite Ausbildung, weshalb der Altersschnitt etwa bei meinem Alter liegt. Nach meiner ersten Ausbildung habe ich meinen Mann, aus heutiger Sicht viel zu früh, mit 20 geheiratet. Wir sind schon zusammen, seitdem wir 14 sind und ich habe lange gedacht, dass er wirklich die Liebe meines Lebens ist. Er war immer mein Ritter, der mich aus meinen schweren Familienverhältnissen gerettet hat. Nun habe ich mich in einen Klassenkameraden (25) verliebt. Wir reden hier nicht von einer Schwärmerei, sondern von monatelangen Gefühlen, die ich so glaube, noch nie so intensiv erlebt habe. Ich habe mich in meiner Verliebtheit eng mit ihm angefreundet, was wohl ein großer Fehler war, und wir sehen uns mehrmals die Woche auch außerhalb der Schule und telefonieren (wenn mein Mann es nicht mitbekommt) auch stundenlang. Dabei halte ich die Freundschaft nicht geheim, aber meine wahren Gefühle. Viele necken uns auch, dass wir so aneinander hängen, gleichzeitig bin ich aber auch die treue Ehefrau, mit der Bilderbuch-Liebesgeschichte und zutrauen tut es mir wahrscheinlich keiner.

Natürlich könnte ich mich einfach trennen und mit dem anderen Durchbrennen, aber ich bin mir sehr sicher, dass er mich so überhaupt nicht sieht. Auch das Thema Fremdgehen ist für uns Beide ein totales Tabu, macht es aber nicht besser. Seit einigen Wochen versuche ich jetzt schon auf Abstand zu gehen, aber ich schaffe es einfach nicht und ich weine im Augenblick regelmäßig heimlich unter der Dusche, weil ich mit all den Gefühlen völlig überfordert bin. Ich liebe meinen Mann, aber der Andere ist dauernd in meinen Gedanken - ich sollte mich wohl trennen, aber ich habe wahnsinnige Angst davor allein zu sein. Ich weiß wirklich nicht was ich tun soll und bitte um Absolution, für meinen emotionalen Betrug.

Beichthaus.com Beichte #00041662 vom 04.12.2018 um 20:02:19 Uhr in Hamburg (17 Kommentare).

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“Beichte

Zungenfetisch

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Fetisch Neugier Intim Bregenz

Ich (m/27) habe einen kuriosen Fetisch. Ich finde nichts anturnender und schärfer als die weibliche Zunge. Dabei geht es mir nicht nur um einen Blowjob oder Ähnliches, es ist einfach ein wunderschönes und gefühlvolles Körperteil. Am liebsten ist es mir schön weich und glatt. Anfangs hatte ich ja noch meinen Spaß damit, aber mit der Zeit fragt man sich, ob man überhaupt noch normal ist?! Schon die kleinste Sichtung einer Zunge, im Sommer, wenn viele ein Eis lecken, beim Sprechen mit Frauen oder beim blödeln bringt mich total in Stimmung. Mich würde vor allem interessieren, was speziell Frauen dazu sagen?

Was denkt ihr euch, wenn ein Mann total auf eure Zunge abfährt, sie täglich sehen möchte, er es liebt, wenn ihr ihn ableckt oder den Finger in eurem Mund habt, Rollenspiele mit Bonbons, Lollys und Kaugummis während des Geschlechtsverkehrs und so weiter? Wie gesagt: Ich fühle mich ehrlich gesagt nicht richtig normal. Dieser Fetisch zerdrückt mich innerlich schon fast, da ich das Verlangen nach einer Zunge nicht abschalten kann.

Beichthaus.com Beichte #00041634 vom 14.11.2018 um 06:40:25 Uhr in Bregenz (12 Kommentare).

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