Wie man einen kostenlosen Kaffee bekommt

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Falschheit Habgier Leer

Ich (w/22) habe vor ein paar Jahren einen fremden Mann ausgenutzt. Als es passiert ist, war ich 17 Jahre alt und ich war mit einer Freundin unterwegs, als uns ein deutlich älterer Mann mit sehr brüchigem deutsch fragte, ob er uns auf einen Kaffee einladen darf. Meine Freundin wollte es anfangs nicht, aber ich nahm sie dann zur Seite und sagte ihr, dass es unsere Chance ist, kostenlos Kaffee trinken zu gehen. Dann habe ich sie auch überzeugen können, und wir gingen mit dem Mann einen Kaffee trinken.

Wir unterhielten uns dann irgendwann auf Englisch, weil sein Deutsch sehr unterirdisch war. Er meinte, dass er hier in Deutschland studieren will und dass er eine Freundin in seiner Heimat hat. Dann habe ich ihn gefragt, wieso er uns dann angesprochen hat, wenn er eine Freundin hat. Er meinte, dass sie es ja eh niemals herausfinden wird. Als wir dann fertig waren, hat er alles bezahlt und ist mit uns herumgelaufen. Nach ungefähr 10 Minuten fragte er, ob wir zu ihm nach Hause gehen wollen und wurde in dieser Sache ziemlich aufdringlich.

Wir sind dann, so dumm wie wir waren, mit ihm mitgegangen. Ich hatte natürlich schon den Masterplan im Kopf. Ich schrieb einen Kumpel eine SMS, dass er mich schnell anrufen soll, es sei wirklich wichtig. Und er hat zum Glück auch sofort angerufen. Ich ging dann ans Telefon und fing an ins Telefon zu schreien: "Oh mein Gott, warum bist Du denn im Krankenhaus? Oh mein Gott, Du bist besoffen in ein Loch gefallen und hast dir beide Beine gebrochen? Wir kommen sofort zu Dir. Mach Dir keine Sorgen, wir sind für Dich da".

Mein Kumpel am Telefon war natürlich voll verwirrt. Ich habe aufgelegt und habe dem Mann erklärt, dass wir schnell ins Krankenhaus müssen, es sei ein Notfall. Wir sind dann schnell gegangen und haben unseren Kumpel danach aufgeklärt und hatten alle 3 am Telefon den größten Lachflash der Welt. Der Mann hatte eine Freundin und wollte uns höchstwahrscheinlich in seiner Bude vögeln, also hatte er es schon irgendwo verdient so verarscht zu werden. Aber ich würde sowas nie wieder tun und ich finde es eher asozial, dass wir jemanden wegen einem kostenlosen Getränk, um sein Geld gebracht haben. Ich bin auch froh, dass uns nichts Schlimmeres passiert ist, wir hätten ja auch vergewaltigt werden können. Mit 17 Jahren sollte man schon mehr Hirn besitzen. Aber gut es ist passiert und heute würde ich so einen Mist nicht mehr machen.

Beichthaus.com Beichte #00041741 vom 02.02.2019 um 03:19:54 Uhr in Leer (12 Kommentare).

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Der deutsche Biblebelt

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Unglaube Arbeit

Ich habe vor Kurzem mein Studium der Sozialen Arbeit abgeschlossen. An sich wird ja viel in dem Bereich gesucht, allerdings wohne ich eher in einer ländlichen Gegend, dem Bible Belt von Deutschland. Dementsprechend sind die Stellen auch an die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religion geknüpft.

Trotzdem war ich der festen Überzeugung, auch mit meinem Nichtglauben eine Anstellung zu finden. Falsch gedacht. Eine Option wäre gewesen, umzuziehen. Hatte ich auch in Erwägung gezogen, aber mir fehlten einfach die finanziellen Ressourcen. Also habe ich mich zu einem Treff angemeldet, wo man innerhalb von drei Monaten auf die Taufe vorbereitet wird. Gesagt, getan. Ich habe mich taufen lassen und keine drei Wochen später hatte ich einen recht ordentlich bezahlten Job bei unserer lokalen kirchlichen Institution. Meine Beichte ist, dass ich allen hier nur etwas vorspiele und vorgebe, gläubig zu sein, obwohl ich den ganzen Mist für nichts weiter als ein Märchen halte.

Beichthaus.com Beichte #00041732 vom 26.01.2019 um 18:59:29 Uhr (32 Kommentare).

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Gute Taten werden schlecht belohnt

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Aggression Peinlichkeit Kollegen China

Ich (m32) bin beruflich in China und für einen internationalen Konzern tätig. Wir haben hier einen chinesischen Mitarbeiter der extrem unfähig ist und die einfachsten Aufgaben vergeigt. Viele Kollegen sagen über ihn er hätte kein Gehirn. Er ist auch nicht gerade beliebt und wird<br />
teilweise angeschrien, oder gar ignoriert. Ein Beispiel was er gebracht hat: Ein Kollege hatte Geburtstag und mein Chef hat diesen besagten Mitarbeiter beauftragt eine Geburtstagstorte zu besorgen auf der einfach "Happy Birthday" steht. Also sagte er zu ihm: "Write on it Happy Birthday…, let me know when its ready". Am nächsten Tag kommt der Typ mit einer Torte auf der wörtlich mit Zuckerguss steht "Happy Birthday…, let me know when its ready". Was soll man dazu noch sagen.

Ich war dennoch immer freundlich zu ihm, da ich sehr auf einen gepflegten Umgang mit den Mitarbeitern achte, habe es aber trotzdem vermieden ihm irgendwelche wichtigen Aufgaben zu geben, weil man ihm alles 10 mal erklären muss und dann trotzdem ein falsches oder unbefriedigendes Ergebnis bekommt. Meine Freundlichkeit war aber genau falsch, wie ich leider feststellen muss. Er wollte mich ständig zum Essen einladen oder sich sonst privat mit mir treffen. Ich habe das immer ignoriert bzw. gesagt ich hätte keine Zeit. Letztes Jahr vor Weihnachten fragte er mich dann ob ich ihm ein T-Shirt aus Deutschland mitbringen kann, was ich Idiot auch gemacht habe. Ich bring ihm also ein Eintracht Frankfurt T-Shirt mit, er freut sich wie ein Schneekönig, läuft damit in der Firma rum und zeigt es jedem. Alles kein Problem. Seitdem geht dieser Typ mir aber auch privat auf die Eier und will sich ständig mit mir treffen. Letztens hat er gesagt, dass er jede Nacht an mich denken würde.

Ich bin mir mittlerweile 100% sicher, dass er schwul ist, was ja kein Problem wäre, nur ich bin es nicht. Dieser Typ macht sich anscheinend irgendwelche Hoffnungen, obwohl eigentlich bekannt ist, dass ich eine Freundin habe und komplett hetero bin. Zu meiner eigentlichen Beichte: Ich werde diesen Typen jetzt genauso behandeln wie es die anderen tun, auch wenn ich weiß, dass er eine arme Wurst ist. Dann hört er endlich auf mich zu belästigen. Wie heißt es so schön: Gute Taten werden schlecht belohnt.

Beichthaus.com Beichte #00041720 vom 19.01.2019 um 11:58:11 Uhr in China (Shanghai) (13 Kommentare).

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Endlich Führerschein

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Auto & Co. Eitelkeit Bahn & Co. Berlin

26 Jahre habe ich es geschafft auf den Führerschein zu verzichten. Seit ich 12 bin nutze ich die öffentlichen Verkehrsmittel quasi täglich. Aus ökologischen Gründen sollte ich das weiterhin so tun. Tut mir leid liebe Erde, nun ist Schluss. Ich mache jetzt meinen Führerschein und kaufe mir sofort ein Auto, wenn ich den Lappen in der Hand habe. Ich ertrage die öffentlichen Verkehrsmittel nicht mehr. Ich ertrage dieses asoziale Pack nicht mehr. Die einen fressen ohne Rücksicht auf Verluste (bestes Beispiel sind diese arabischen Nüsse, deren Schalen bergeweise auf die Böden geschmissen werden), die anderen bewegen ihr Sitzfleisch nicht, wenn eine ältere Person sitzen möchte, andere wiederum blöken Bus- und Bahnpersonal an, als wären sie der König von Deutschland. Es gibt Leute, die stinken wie eine Müllentsorgungsanlage, es gibt Leute die telefonieren so laut, dass eine Telefonverbindung gar nicht notwendig wäre. Danke und bitte sind Fremdwörter für den Großteil der Pendlerbevölkerung und zu allem Überfluss friere ich mir dauernd den Allerwertesten ab, weil die Beförderungsmittel kommen wie sie lustig sind. Ich kann wirklich eine Menge schlucken, aber wenn ich nicht spätestens in 5 Monaten hinter meinem eigenen Lenkrad sitze, kann ich für nichts mehr garantieren. Verzeiht mir.

Beichthaus.com Beichte #00041712 vom 14.01.2019 um 15:46:53 Uhr in Berlin (14 Kommentare).

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Lieber Tierschutz als Kinderhilfe

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Engherzigkeit Geiz Geld Ludwigsburg

Hiermit möchte ich meinen Hass auf diese Spendensammler beichten, die doch eigentlich nur Gutes wollen. Ich wurde am Bahnhof von einer Frau mittleren Alters am Bahnhof angesprochen. Sie hatte ein Klemmbrett dabei. Mein erster Gedanke war schon "hoffentlich keine Spendensammlerin". Sie zeigte mir ein paar Fragen zum Thema Kinderschutz und ob ich bestimmte Fakten wüsste. Darunter stand ja und nein. In mir kam Skepsis auf. Sie erzählte völlig enthusiastisch von der Kinderhilfe und ich dachte nur "Nein. - Ich spende nichts!"- Aber mein schlechtes Gewissen führten dazu, dass ich brav eine Spendeneinwilligung ausfüllte. Ich war so wütend auf diese Frau, wie sie begeistert davon sprach, dass man den Kindern in Deutschland helfen muss. Ich verstehe es, aber ich möchte nichts spenden. Ich setzte mich lieber für den Tierschutz ein, indem ich vegan lebe. Zum Glück gab es keinen Gruppenapplaus von den Spendensammlern, dass ich spende. Sobald ich die Bestätigung von der Kinderhilfe bekomme, werde ich sie ganz feige kündigen.

Beichthaus.com Beichte #00041663 vom 05.12.2018 um 13:05:02 Uhr in Ludwigsburg (Karl-Dieter-Straße) (17 Kommentare).

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