Wilde Weihnachten

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Gewalt Hass Zwietracht Partnerschaft Weihnachten Landshut

Ich (m/29) war letzte Woche nach einem langen Arbeitstag einfach am Ende. Ich sagte meiner Frau, dass ich meine Ruhe haben will. Als ich danach noch einen Weihnachtsbaum holen musste, zickte sie auf dem Markt schon wieder. Ich ließ sie dann dort stehen und fuhr in unsere Wohnung. Sie musste die fünf Kilometer zu Fuß laufen. Wir wohnen auf dem Land. Als sie dann wieder da war, fing sie gleich an zu motzen, und als sie mich auch noch beim Playstation spielen sah, rastete sie völlig aus und beschimpfte mich.


Sie brachte das Fass zum Überlaufen, als sie meine Konsole auf den Boden warf. Mir brannten die Sicherungen durch. Ich sprang auf und stürzte mich auf meine Frau. Ich habe sie dann zu Boden geworfen. Sie schrie hysterisch und trat mir immer wieder zwischen die Beine, was mich noch wütender gemacht hat und ich deswegen zuschlug. Beendet wurde das Ganze erst, als die Polizei (vom Nachbarn gerufen) an die Tür hämmerte. Wir sagten, dass wir nur Spaß gemacht hätten, was uns aber die Beamten nicht abgenommen haben. Eine Polizistin redete auf meine Frau immer wieder ein, dass sie doch ins Krankenhaus kommen solle. Sie lehnte allerdings ab. Am gleichen Abend packte sie dann aber ihre Koffer und zog zu einer Freundin. Seitdem haben wir keinen Kontakt mehr. Ich weiß, dass es falsch war. Ein Mann darf keine Frau schlagen, aber sie hat doch auch Schuld. Es tut mir so Leid, ich will sie nicht verlieren.

Beichthaus.com Beichte #00029642 vom 23.12.2011 um 15:10:48 Uhr in Landshut (48 Kommentare).

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Weihnachtsgans auf Rädern

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Dummheit Habgier Ernährung Weihnachten Zivi & Bund Erlangen

Als Zivi habe ich als Fahrer für den Mahlzeitendienst (Essen auf Rädern) gearbeitet. Es war Heiligabend und ich hatte Dienst. Auf meiner gewöhnlichen Route musste ich circa 32 Essensboxen ausliefern. Da Weihnachten war, gab es Gans mit Klößen und Rotkohl. Am Ende meiner Tour war merkwürdigerweise genau eine Box übrig, ich checkte meine Liste und stellte voller Entsetzen fest, dass ein Herr, der bei seiner Mutter wohnt, für sich ebenfalls eine Weihnachtsgans bestellt hatte. Normalerweise bekam nur seine Mutter Essen geliefert. Da die beiden gleich am Anfang meiner Tour beliefert wurden, hatte ich keinen Nerv, die übrig gebliebene Gans noch einmal dort hinzubringen. Außerdem hatte ich mich insgeheim bereits darauf gefreut dieses verdammt köstlich riechende Federvieh selbst verzehren zu dürfen. Ich beichte also, dass ich einem armen Mann um seine Weihnachtsgans gebracht habe und diese mit Höchstgenuss selbst verschlungen habe. Hinzu kommt, dass ich wusste, dass es am nächsten Tag bei Mutti auch Gans geben wird. Vergebt mir!

Beichthaus.com Beichte #00029228 vom 05.08.2011 um 11:46:28 Uhr in Erlangen (25 Kommentare).

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Weihnachtsshopping

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Rache Boshaftigkeit Habgier Shopping Weihnachten

Folgendes trug sich letztes Jahr um die Weihnachtszeit zu: Einkaufen mit Mutti fürs gemeinsame Essen vom Heiligabend bis zum 2. Weihnachtstag. An Feiertagen, sogar an einem verlängerten Wochenende drehen die Leute kollektiv am Rad und hamstern, als stünde ein Atomkrieg bevor. Dementsprechend kahl gefressen waren auch die Läden. Meine Mutter war schon bedient, als wir in den überfüllten Laden marschierten und die Leute sich da fast gegenseitig auf die Füße traten. An der Kühltruhe mit dem Fleisch suchten wir nach Minutenschnitzeln, die waren natürlich aus. In dem Moment kam eine Mitarbeiterin mit einem ganzen Wagen neuer Ware und die Leute drängelten sich schon herum, meine Mutter hingegen fragte höflich, ob sie sich was runter nehmen dürfte, was natürlich kein Problem war.
Sie nahm also drei Pakete Schnitzel und freute sich selbst wie eins, dass das Heiligabend-Wunschessen gerettet war, da rauschte ihr plötzlich eine Frau vom Typ "Herrische, fette Matrone" entgegen und riss ihr kommentarlos das oberste Paket vom Stapel. Meine Mutter bekam große Augen und meinte noch mit einem Lachen: "Hey, das sind meine." Woraufhin der Pelztragende Wal aufs Herrischste keifte: "Pech, jetzt hab ich die." Meine Mutter war völlig perplex und auch ein bisschen eingeschüchtert und ich hatte im ersten Moment auch nichts schlagfertigeres als ein eher lahmes, geknurrtes "Warum nicht gleich ein halbes Schwein auf Toast" auf Lager. Die Angestellte brummte auch noch was von wegen grob unhöflich und Leute gibt's.

Miss Plantschkuh schob ihren Wagen unbeeindruckt weg und ich wurde immer angefressener, denn ich selbst bin ein ziemlich höflicher Mensch und erwarte das auch von anderen. Nachdem ein paar Minuten ins Land gegangen waren und die Alte gerade bei den Cornflakes-Packungen stand, ging ich kurzentschlossen hin, kidnappte ihren Wagen und lief damit trotz Herzklopfen durch die Gänge, um allen möglichen Scheiß rein zu werfen: Toilettenpapier, Warzenpflaster, Hundefutter, einen kitschigen Plastikschneemann, Konserven. Die Uschi regte sich schon auf, denn ihre Handtasche hing am Wagen. - Nein, ich habe ihr nichts geklaut! Mit dem völlig überfüllten Wagen bin ich dann zu ihr zurück und meinte im vertraulichsten Tonfall, dass ich die Kondome nicht finden könnte und auch den Einkaufzettel verloren hätte, aber die wesentlichsten Dinge wären ja da. Dann bin ich aber doch abgehauen, meine Mutter war schon zur Kasse gegangen.
Ich werde künftig einfach viel früher einkaufen gehen, und entschuldigen möchte ich mich bei den Mitarbeitern, die den ganzen Mist eventuell ausräumen durften, obwohl sie zu dieser ätzenden Zeit sicher schon genug um die Ohren hatten. Darüber habe ich in dem Moment nämlich nicht nachgedacht.

Beichthaus.com Beichte #00029225 vom 04.08.2011 um 18:15:16 Uhr (25 Kommentare).

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Das verbrannte Auto

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Vandalismus Dummheit Trunksucht Last Night Weihnachten Berlin

Es ist ein paar Jahre her. Es war kurz vor Weihnachten. Ich und ein paar Freunde waren in der Disco, haben viel getrunken und sind danach zu einem Freund. Da ich sehr müde war, bin ich vor allen anderen heimgegangen. Gleich zu Beginn meines Heimwegs hatte ich mir eine Kippe angemacht, an mehr konnte ich mich am nächsten Tag nicht erinnern.


Am nächsten Tag wachte ich auf und hatte schon einige Anrufe auf meiner Mailbox. Als ich mich dann gegen Nachmittag mit meinen Freunden getroffen habe, erzählten sie mir, dass vor der Haustür ein Auto gebrannt hat (Feuerwehr , Polizei etc. waren da). Da mich alle sofort in Verdacht hatten, habe ich natürlich sofort gesagt, dass ich nichts damit zu tun habe. Doch nach und nach kamen die Erinnerungen zurück. Als ich mir die Kippe auf dem nach Hause weg angezündet hatte, stand da das Auto. Es war abgedeckt mit Folie, damit die Scheiben nicht einfrieren. Ich muss wohl mit der Kippe an der Folie rumgespielt haben. Das Auto war jedenfalls komplett verbrannt und auf dem Boden sah man am nächsten Tag nur einen großen schwarzen Fleck und viel verbranntes Plastik. Tut mir für die Familie auf jeden Fall Leid. Ich hoffe die Versicherung hat den Schaden bezahlt und sie hatten trotzdem schöne Weihnachten.

Beichthaus.com Beichte #00029212 vom 01.08.2011 um 00:58:46 Uhr in Berlin (21 Kommentare).

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Extrageld für Weihnachtsgeschenke

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Diebstahl Habgier Geld Weihnachten Studentenleben

Ich bin eine Diebin. Als Studentin bin ich ständig knapp bei Kasse und schon Mitte des Monats herrscht oft Ebbe auf meinem Konto. Letztes Jahr kurz vor Weihnachten wollte ich Geld am Automaten ziehen. Vor mir war noch eine Frau dran. Sie hatte es offensichtlich sehr eilig, denn sie rannte sofort weg, nachdem sie fertig war. Als ich dran war, sah ich, dass in dem Ausgabeschlitz noch das Geld steckte. Ich hab es rausgenommen und mich umgeschaut, aber die Frau war schon weg. Ich vermute, sie ist zur Bushalte gerannt, weil die direkt nebendran ist. Habe das Geld dann eingesteckt, habe etwas von meinem Konto abgehoben und bin gegangen. Erst im Bus habe ich geschaut, wie viel Geld das eigentlich war, es waren 50 Euro - ziemlich viel Geld für mich. Danach ist mir eingefallen, dass es ja bestimmt aufgezeichnet wird, wer wann Geld zieht und da oft ja auch Kameras sind und hatte Schiss. Dann habe ich mich fürchterlich geschämt, denn vielleicht war die Frau, der das Geld gehört, auch nicht gerade reich, wer weiß. Ich hätte das Geld auch auf der Bank abgeben können, aber das habe ich nicht gemacht und von dem Geld habe ich Weihnachtsgeschenke gekauft. Ich habe von der Sache nie wieder was gehört, aber ich schäme mich total dafür. Ist ja was anderes, als wenn ich das Geld einfach auf der Straße gefunden hätte. Die Bank hätte das Geld bestimmt zurückbuchen können auf das Konto der Frau.

Beichthaus.com Beichte #00029050 vom 17.06.2011 um 15:04:47 Uhr (19 Kommentare).

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