Mein Feuerwehrauto

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Dummheit Feigheit Kinder Weihnachten Berlin

Als Kind habe ich zu Weihnachten ein Feuerwehrauto mit Fernbedienung bekommen. Leider war es gar keins mit richtiger (Fern)bedienung, sondern mit einem Kabel zwischen dem Auto und der Steuerung. Die war etwa 1,5 Meter lang. Also musste man, um mit dem Auto zu fahren, immer hinterher laufen. Dies wurde mir dann nach wenigen Stunden schon am nächsten Weihnachtstag zu blöd. Ich beichte, dass ich als kleiner Junge dachte, aus der Fernbedienung eine Funkfernbedienung machen zu können, indem ich das Kabel durchschneide. Wer will denn auch schließlich immer hinter so einem Auto herlaufen müssen. Als ich merkte, dass das Auto nun gar nicht mehr fuhr, habe ich es schnell versteckt und angefangen, meine ebenfalls zu Weihnachten bekommenen Bücher zu lesen. Auf die Frage meiner Mutter, warum ich denn gar nicht mehr mit dem Feuerwehrwagen spiele, musste ich dann antworten, dass ich die Bücher so spannend finde und viel lieber lese, als mit dem Auto zu spielen. Damit meine Lüge nicht aufflog, habe ich dann die ganzen Ferien lang ein Buch nach dem anderen gelesen, nur, um nicht mit dem Auto spielen zu müssen. Immerhin dachte meine Mutter dadurch, dass ich schlau und wissbegierig sei und lieber lese, als mit Autos zu spielen.

Beichthaus.com Beichte #00030602 vom 20.12.2012 um 10:17:15 Uhr in Berlin (Bernauer Straße) (10 Kommentare).

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Das Ende der Lichterkette

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Engherzigkeit Vandalismus Nachbarn Weihnachten

Das Ende der Lichterkette
Als ich heute von der Arbeit nach Hause fuhr, musste Ich mich wieder einmal über die völlig übertriebene Weihnachtsbeleuchtung meines Nachbarn ärgern. Da er mir auf dem Weg entgegengekommen war, wusste ich, dass er nicht Daheim sein würde. Als ich dann meine Küche betrat, fiel der Sekundenkleber ein, den ich noch im Haus hatte und damit kam mir auch eine Idee.Ich nahm das Fläschchen und schlich mich in Nachbars Vorgarten. Dort begann ich damit, aus jeder seiner gut 15 Lichterketten je eine Glühbirne zu entfernen um die Kontakte mit einem dünnen Klebefilm zu versehen. Da bei einer kaputten Glühbirne die ganze Kette dunkel bleibt, war nach ungefähr zehn Minuten seine ganze Beleuchtung außer Kraft gesetzt. Jetzt sitze ich schon seit einer halben Stunde vor meinem Fenster und warte auf seinen Gesichtsausdruck, wenn er nach Hause kommt.

Beichthaus.com Beichte #00030601 vom 19.12.2012 um 19:20:09 Uhr (30 Kommentare).

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Gerechte Verteilung an Weihnachten

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Boshaftigkeit Falschheit Familie Geld Weihnachten Regensburg

Ich (m/19) bekomme seit acht Jahren von meinen Eltern kurz vor der Weihnachtszeit eine nicht geringe Summe Geld, um ihnen davon Geschenke zu kaufen. Doch um alles zu erklären, muss ich früher anfangen. In meiner Kindheit habe ich gerne selbstständig Geschenke gebastelt und diese dann meinen Eltern recht herzlich überreicht. Allerdings wurden diese einfach lieblos und ohne Anerkennung weggeschmissen. Als ich meine Eltern in der damaligen Zeit darauf angesprochen habe, meinten sie nur, dass sie dafür keinen Nutzen hätten. Für meine tollen Sachen, die ich in stundenlanger Arbeit gebastelt habe, in der Hoffnung, dass sie meinen Eltern gefallen könnten. Seitdem bekomme ich von ihnen kurz vor Weihnachten immer Geld, um ihnen etwas kaufen zu können. Der Betrag ist sogar relativ hoch, weil beide nicht schlecht verdienen. Allerdings nervt mich das alles immer noch so sehr, dass ich, anstatt etwas Teures für das Geld zu kaufen, immer in einen billigen Schmuck-Ramsch-Laden gehe, ihnen dort lieblos irgendwelche Sachen kaufe und diese dann anschließend in eine Tüte von einem Juwelier stecke, die ich noch irgendwo zu Hause rumliegen hatte. Meine Eltern meinen bis heute, all der Schmuck, den sie haben, wäre wertvoll und auch ihre Freunde komplimentieren sie durch ihre ebenfalls nicht vorhandene Ahnung.


Das restliche Geld, wovon meistens noch einiges übrig bleibt, verwende ich dann dafür, kleinen Kindern, die notdürftig erscheinen, zu Weihnachten eine kleine Freude zu bereiten. Ich weiß, es ist nicht fair gegenüber meinen Eltern. Jedoch kann ich einfach nicht damit aufhören, zu sehen, wie glücklich ich diese Kinder mache und zudem weiß ich, dass meine Eltern den Schmuck so oder so kaum tragen würden, geschweige denn, sich darüber wirklich freuen. Und wenn sie ihn dann mal tragen, merken sie eh keinen Unterschied. Obendrein tut ihnen das bisschen Geld, auch wenn es für manche eine große Summe ist, nicht weh. Um ehrlich zu sein, mir tut das alles noch nicht mal wirklich leid.

Beichthaus.com Beichte #00030500 vom 28.11.2012 um 17:47:06 Uhr in Regensburg (25 Kommentare).

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Kartoffeln zum Nikolaus

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Falschheit Boshaftigkeit Weihnachten

Es war am Abend vor Nikolaus vor etwa 30 Jahren. Ich war gerade dabei, die Süßigkeiten und kleine Geschenke für meine fünf Kinder vorzubereiten. Meine Kinder haben ihre Schuhe geputzt und auf die Veranda gestellt, damit "Nikolaus" diese füllen kann. Als ich auf die Veranda ging, um Nikolaus zu spielen, sah ich dort ordentlich abgestellte 4 Schuhe und einen 10 Liter Eimer! Mein jüngster Sohn dachte wohl, er bekommt dadurch mehr Geschenke als andere. Ich habe tatsächlich alle Behälter gefüllt, die mir zur Verfügung standen, Schuhe mit Süßem und Geschenken und den Eimer bis zum Rand mit Kartoffeln. Er war zwar nicht begeistert, aber er hat trotzdem nichts daraus gelernt. Mittlerweile bereue ich das, denn eigentlich hat es ja nichts gebracht, außer ein trauriges Gesicht am Nikolaus-Tag.

Beichthaus.com Beichte #00030311 vom 07.10.2012 um 00:50:45 Uhr (19 Kommentare).

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Mein kleines Kunstwerk

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Lügen Familie Weihnachten

Mein kleines Kunstwerk
Es war Weihnachten 2011, der 23.12, Sachen mussten gepackt werden, Dinge auf den letzten Drücker noch besorgt werden um dann im Feiertagsverkehr 250km zur Familie zu tuckern. Mit Kind damals 2 etwas stressig, da mein Mann den Tag noch arbeiten musste. Soweit so gut, Geschenke für die Familie wurden liebevoll verpackt. Meiner Tochter schlug ich vor doch ein schönes Bild für Oma und Opa zu malen. Man kennt ja mit der Zeit die großelterliche Erwartung, wie schön es doch sei, ein selbst gemaltes Bild vom Enkelchen zu bekommen. Meine Schwiegereltern sind da etwas extrem. Leider hatte meine Tochter null Bock darauf. Also schnappte ich mir kurzerhand Buntstifte und Papier und kritzelte ein kleines buntes Kunstwerk aus Strichen. Zusammengerollt, Schleifchen drum, Fertig. Die Freude unterm Weihnachtsbaum war groß, wie toll das Bild doch sei, bla bla bla. Dieses Kunstwerk hängt nun seit Weihnachten 2011 schön eingerahmt bei meinen Schwiegereltern im Esszimmer. Bei jedem Besuch sitze ich mit einem kleinen Schmunzeln im Gesicht da, und genieße mein kleines Kunstwerk.

Beichthaus.com Beichte #00030256 vom 08.09.2012 um 13:14:53 Uhr (29 Kommentare).

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