Nächtliches Aufräumen im Hausflur

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Ekel Last Night Nachbarn Hamburg

Nächtliches Aufräumen im Hausflur
Ich wohne in einem etwas heruntergekommenen Hochhaus. Manche meiner Nachbarn lassen ihre Mülltüten einige Tage vor ihrer Wohnungstür stehen, bevor sie sie hinunterbringen. Das stinkt und mich nervt das. Und so bin ich einmal nachts aufgestanden und habe die Mülltüten von dem einen zu den zwei Mülltüten vor der Wohnung des anderen Nachbarn dazugestellt. Am nächsten Vormittag hörte ich dann eine laute Auseinandersetzung auf dem Flur und sah durch den Spion, dass beide Nachbarn stritten. Wenige Minuten später hatten beide ihren Müll weggeräumt. Ein paar Wochen lang blieb der Flur sauber. Doch seit einiger Zeit stehen da wieder Mülltüten. Ich werde im Flur wohl heute Nacht wieder einmal ein bisschen aufräumen müssen.

Beichthaus.com Beichte #00030710 vom 24.01.2013 um 00:02:18 Uhr in Hamburg (Edmund-Siemers-Allee) (12 Kommentare).

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Perfider Diebstahl

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Diebstahl Arbeit Misstrauen Wuppertal

Ich, der beim Ausscheiden aus der alten Firma meine Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit bescheinigt bekommen hat, war in Wirklichkeit ein ganz gewöhnlicher Dieb. Ich arbeitete in einem kleinen Großhandel, nur der Chef und ich, dann und wann eine Aushilfe. Zu den Tätigkeiten gehörten auch immer wieder Auslieferungsfahrten. Abends, eine Stunde vor Feierabend, wurde der LKW von dem Chef und von mir mit der bestellten Ware beladen für den Folgetag. Dann und wann suchte ich mir Sachen aus, die ich gerne haben wollte. Immer Artikel, die oft bestellt wurden und das in etwas größeren Mengen und die auch in großer Menge auf Lager waren, damit der Chef selbst mit seinem Computerhirn nicht den genauen Lagerbestand wusste. Es gab kein Warenwirtschaftssystem und keine Revision außer der Inventur. Wenn ich also wusste, ich würde den nächsten Tag fahren, machte ich Folgendes: zum Beispiel wollte ich den Artikel XL. Da hatte dann der Kunde B sechs Stück von bestellt, Kunde D acht Stück, Kunde F vier Stück und Kunde G zehn Stück. Nun ging ich her und überlud den Wagen. Ich wartete den richtigen Moment ab und nahm beispielsweise für Kunde D nicht acht sondern zehn Stück und legte sie in den LKW. Passierte der seltene Fall, dass der Chef seine Kartons genau hinter meine stellte und es merkte, konnte ich den Dummen spielen. "He, Herr M.! hier stimmt was nicht. Der Kunde bekommt doch acht Stück. Wieso sind hier zehn?" Darauf konnte ich mich dann gespielt ärgern. "Mist! Was ist denn das?. Ich muss mich besser konzentrieren." der Chef ließ noch eine verständnislose Bemerkung fallen und es ging weiter. Das passierte fast nie und wenn doch, legte ich eine lange Pause mit der Masche ein.


Funktionierte aber alles, fuhr ich den nächsten Tag los. Irgendwann war ich bei Kunde D und übergab natürlich nicht die eingepackten zehn Stück, sondern nur acht. Die zwei Stück zuviel versteckte ich im LKW hinter einer Verkleidung - es sah aus, wie dahinter gefallen. Selbst bei einem Unfall mit Totalschaden oder einem Blitz-Kontroll-Überfall hätte mir jeder geglaubt, dass die zufällig dahinter gefallen sind. Und wer weiß schon, wann und wem? Auf dem Weg zurück zur Firma konnte ich von der Autobahn aus einen Mini-Umweg fahren, der mich durch einen Wald mit kaum Verkehr führte. War ich allein auf der Straße, hielt ich an, nahm die zwei Stück und flitze zehn Meter in den Wald, wo ich die Artikel unter Laub versteckte. Ich merkte mir die Stelle genau. Dann ging es zurück zur Firma. Hatte ich Feierabend, fuhr ich im Privatwagen zurück zu der Stelle und sammelte die Artikel wieder ein. Nun war der Diebstahl perfekt! Nie ist etwas aufgefallen. Ein einziges Mal habe ich die Geschichte jemandem erzählt. Es war eine Person meines Vertrauens, die mir auch schon von eigenen Eskapaden berichtet hatte – ein Fahrer einer Zulieferfirma. Er hörte sich die Geschichte an und sagte die Sätze, die ich nie vergessen werde: "Wenn Du das so machst, hat der Alte keine Chance. Da hat er keine Chance!" Er hat bis heute dichtgehalten, ist jetzt in Rente und ich habe ihn seit sieben Jahren nicht mehr gesehen.

Beichthaus.com Beichte #00030709 vom 23.01.2013 um 15:43:55 Uhr in Wuppertal (Uellendahler Strasse) (14 Kommentare).

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Rache per Leistungskurs

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Boshaftigkeit Lügen Rache Feinde Schule Dortmund

Rache per Leistungskurs
Vor einigen Jahren, als ich (m) noch zur Schule (gymnasiale Oberstufe) ging, lästerte ein ehemaliger Klassenkamerad, mit dem ich mich nie besonders gut verstanden hatte, in meiner Abwesenheit in derbster Art und Weise über mich. Er erzählte beispielsweise herum, ich wäre schwul und er hätte mich schon mit diversen Jungs gesehen, was nicht der Wahrheit entsprach. Durch meine Freunde erfuhr ich relativ zügig davon und beschloss, mich in gleicher Härte an ihm zu rächen. Ich saß mit dem Typen im selben Biologie LK und er war eine Vollniete in dem Fach. Ich frage mich bis heute, wie er diesen LK wählen konnte. Eines Tages fragte er mich, ob ich ihm in der bevorstehenden zweiten Halbjahresklausur etwas helfen könnte, indem ich meine Lösungstexte und Skizzen an den Rand des Tisches legte, sodass er abschreiben könnte. Er war scheinbar davon überzeugt, dass ich von seinen Lästereien nichts erfahren hatte. Zuerst wollte ich energisch ablehnen und ihm meine Meinung geigen, aber dann fiel mir spontan ein, dass dies eine perfekte Gelegenheit sei, um ihm eine deftige Retourkutsche zu verpassen. Also willigte ich ein. Er bereitete sich also in keiner Weise auf die Klausur vor. Während der Klausur dann platzierte ich alle Zettel mit meinen Lösungsstichpunkten am Rand des Tisches, sodass er diese lesen konnte. Er schrieb fleißig von den Stichpunkten ab. Allerdings hatte ich auf diese Zettel völlig falsche, gar willkürliche Dinge geschrieben. Da er keine wirkliche Ahnung von der Materie besaß, bemerkte er nicht, dass sämtliche Ergebnisse falsch waren. Auf meinem echten Klausurbogen schrieb ich meine richtige Lösung auf und verdeckte die Blätter. Am Ende der Klausur bedankte er sich sogar noch artig bei mir.

Zweieinhalb Wochen später teilte die Kurslehrerin die korrigierten Klausuren aus. Seine Arbeit wurde mit einer glatten Fünf (zwei Punkten) bewertet, ich staubte eine Zwei plus (12 Punkte) ab. In der Pause schoss er sofort auf mich zu und fragte ungläubig, weshalb seine Klausur so schlecht sei. Ich zuckte nur mit den Achseln und verschwand. Da seine erste Klausur ebenfalls schon schlecht war und er im Unterricht keinen Mucks von sich gab, prangten im Halbjahreszeugnis der Stufe 13 dann mickrige drei Punkte (eine Fünf plus) im LK. Besonders schmerzhaft ist, dass die Leistungskurse in Stufe 13 dreifach zählen. Im Verhältnis zu seinen Lästereien war es meiner Meinung nach sogar noch harmlos, was ich getan habe. Vermutlich hätte der Typ auch so seine obligatorische Vier oder Fünf kassiert. Allerdings empfand ich danach etwas Genugtuung, weil die Art und Weise der Rache genauso schäbig und hinterhältig war, wie seine Tat.

Beichthaus.com Beichte #00030706 vom 23.01.2013 um 02:17:13 Uhr in Dortmund (Hohe Straße) (37 Kommentare).

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Nervende Warnungen per SMS

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Engherzigkeit Ignoranz Telefon Last Night

Nervende Warnungen per SMS
Ich bekomme seit etwa drei Wochen ständig automatisierte SMS mit dem Inhalt, dass irgendein "Wasserpegel überschritten wurde" und es höchste Zeit wäre, irgendwelche "Ventile zu öffnen" oder andere Maßnahmen zu treffen. Absender ist immer die selbe Nummer, aber es ist kein Telefonanschluss, bei dem man selbst anrufen kann. Jedenfalls scheinen die SMS von einem Staudamm oder Wasserwerk zu kommen, und sind wohl an jemanden gerichtet, der dort arbeitet und Bereitschaftsdienst hat. Beim ersten Mal nahm ich es noch ernst, aber nachdem ich weder via Google noch sonst wo Informationen finden konnte, lösche ich die ganzen SMS einfach, ohne mich weiter darum zu kümmern. Ist ja nicht mein Problem, wenn da irgendein Techniker zu blöd ist, richtige Handy-Nummern für den Notruf einzutragen. Mittlerweile ist es mir sogar egal, wenn dort mal eine Turbine kaputt gehen, oder sogar der Staudamm einbrechen sollte, weil mich die SMS einfach nur nerven. Sie kommen nämlich immer zwischen 0 und 4 Uhr nachts.

Beichthaus.com Beichte #00030705 vom 22.01.2013 um 22:18:33 Uhr (18 Kommentare).

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Beziehungen im Bett beenden

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Engherzigkeit Neurosen Ex Karlsruhe

Beziehungen im Bett beenden
Ich (w/32) beichte etwas Abscheuliches. Ich habe leider schon etliche Beziehungen hinter mir, an deren Scheitern ich zwar nicht immer, aber doch auch häufig nicht unschuldig war. Aber darum geht es nicht. Sondern eher um den Zeitpunkt des Schlussmachens. Einigen Partnern habe ich mehr oder weniger Knall auf Fall Tschüss gesagt und der eine oder andere musste direkt aus dem Schlafzimmer verschwinden. Ich beichte, dass ich zum Teil völlig unvermittelt eine meist wenigstens mehrwöchige Beziehung praktisch unmittelbar nach einem Schäferstündchen beendet habe, alleine aus dem Grund heraus, dass ich ihn urplötzlich nicht mehr in mir, über mir, neben mir ertragen konnte. Ein paar Male hatte das Sperma in mir ein Brennen ausgelöst, das mir anzeigte, dass es vorbei ist. Ich bereue, dass ich sehr viel Unverständnis mit einem solchen Grund erzeugt habe.

Beichthaus.com Beichte #00030704 vom 22.01.2013 um 22:03:09 Uhr in Karlsruhe (35 Kommentare).

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