Der Mörder vor meiner Tür

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Feigheit Manie Feinde Düsseldorf

Ich (m/22) habe Angst, die Tür zu öffnen, wenn es klingelt und ich nicht weiß, wer davor steht. Ich habe leider keinen Türspion, denn der Vermieter erlaubt es nicht, einen einzubauen. Immer, wenn es klingelt, bekomme ich Angst, wer sollte mich unangekündigt besuchen? Freunde und meine Eltern würden mich vorher informieren oder anrufen, wenn ich die Tür nicht öffnen würde. Ich bekomme Angst, weil ich sofort davon ausgehe, dass ein Mörder vor meiner Tür steht und mich, sobald ich die Tür öffne, umbringt. Ich weiß, es ist unwahrscheinlich, aber dennoch gibt es solche Fälle. Gerade hat es wieder geklingelt und sogar geklopft, ich verstecke mich feige und habe Angst, aber wenn ich die Tür nicht öffne, kann der Mörder mich auch nicht umbringen.

Beichthaus.com Beichte #00040635 vom 12.11.2017 um 10:39:08 Uhr in Düsseldorf (22 Kommentare).

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Krieg im Buchclub

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Zwietracht Hass Feinde Bremen

Ich (m/23) bin Mitglied in einem Buchclub, welcher sich einmal in der Woche trifft. Vor drei Monaten hatte die Gruppe entschieden, ein sechstes Mitglied aufzunehmen, womit ich zu dem Zeitpunkt einverstanden war. Als ich den Koreaner (23) kennenlernte, war ich allerdings nicht mehr so begeistert, nicht nur, dass er arrogant und besserwisserisch war, er legte auch äußerst penetrante Verhaltensweisen an den Tag. Als sich der Buchclub bei mir verabredete, kam er zehn Minuten zu spät und erklärte grinsend, dass er zuvor in die Exkremente eines Hundes getreten war. Natürlich erst, nachdem er ein wenig durch meine Wohnung gelaufen war. Da ich ein sehr harmoniebedürftiger Mensch bin, ignorierte ich diese Dreistigkeit - vorerst.

Als ich anfing, über ein Buch zu sprechen, korrigierte er mich im Minutentakt, der Protagonist hätte im zwölften Kapitel seine dritte Zigarette geraucht, nicht die vierte. Es waren unwichtige Kleinigkeiten mit der er mich zu provozieren versuchte. Wochenlang war ich der Leidtragende seiner impertinenten Provokationen, die anderen ließ er komischerweise in Ruhe. Nachdem wir uns bei ihm getroffen hatten, kannte ich seine Adresse, ich hatte ihm kurzerhand die Autoreifen zerstochen. Er schien zu wissen, wer dafür verantwortlich war, seine Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Mit großen, roten Buchstaben hatte er 'Arschficker' an meine Wohnungstür gesprüht, seine Handschrift hatte ich sofort erkannt!

Erbost fuhr ich am nächsten Abend zu dem Buchclubtreffen, welches dieses Mal bei einem älteren Ehepaar stattfand, um die kranke Sau zur Rede zustellen. Mit seinem Gewinnerlächeln fragte er scheinheilig, weshalb ich so gereizt wäre. Ich wollte gerade ausrasten, da fiel mir das typische Klischee über die Genitalien von Asiaten ein, grinsend sagte ich: 'Dass du einen kleinen Penis hast, ist mir klar, als Koreaner hat man es nicht einfach. Aber das ist kein Grund, um mich zu beleidigen. Sein Lächeln war sofort verschwunden und er wurde wütend. 'Ich habe keinen kleinen Penis, soll ich ihn rausholen, um es zu beweisen, A*schf*cker?' fragte er lautstark und ging auf mich zu. Auch meine Stimmung war im Keller, weshalb ich schon fast schrie: 'Halt deine verdammte Schnauze! Was fällt dir überhaupt ein, meine Tür zu verschandeln? Du dreckige Ratte!'

Wir schrien uns gegenseitig an und beleidigten uns, bis plötzlich zwei weinende Kinder im Wohnzimmer standen, es waren die Enkelkinder der beiden anderen Mitglieder, die uns beide unverzüglich rauswarfen. Auch unsere Mitgliedschaft im Buchclub wurde gekündigt, was sehr ärgerlich ist. Ich beichte nicht nur, dass ich mich auf einen vulgären Streit eingelassen habe, sondern auch, dass ich mittlerweile einen regelrechten Kleinkrieg mit dem Koreaner führe. Vandalismus und Wutanfälle begleiten uns nun täglich, doch ich werde nicht nachgeben, da er anfangen hat. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00040211 vom 22.08.2017 um 17:34:00 Uhr in Bremen (11 Kommentare).

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Der falschen Person an Bein gepinkelt

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Boshaftigkeit Rache Feinde Bonn

Lieber J., weißt du, manchmal im Leben, da pinkelt man der falschen Person ans Bein, das war dein erster Fehler. Es war leicht, mir ein falsches Profil auf einem bekannten, sozialen Netzwerk anzulegen und mich mit dir anzufreunden. Von diesem Tag an, konnte ich plötzlich deinen Alltag miterleben, ich wusste, wo du arbeitest, wer deine Freunde sind und deine Freundin, die war wirklich hübsch und nett. Doch als plötzlich Nacktbilder und ein BH im Briefkasten lagen und sie von deiner Affäre mit Monika erfahren hat, war sie aus eurer gemeinsamen Wohnung ausgezogen. Du warst am Boden zerstört, schließlich kanntest du keine Monika und deinen Job hast du auch noch verloren, nachdem dein Chef den Link zu deinem öffentlichen Profil erhalten hat. Es war aber auch nicht sonderlich nett von dir, den eigenen Chef als Sohn einer im horizontalen Gewerbe tätigen Frau zu bezeichnen. Die Miete war dann wohl zu teuer für dich und du musstest zu deinen lieben Eltern ziehen, deine Mail war wirklich sehr berührend, es war fast schon niedlich, wie du krampfhaft überlegt hattest, wer es da auf dich abgesehen haben könnte. Wochenlang passierte nichts mehr und du warst dir sicher, dass nun alles gut werden würde. Dummerweise kannte jemand die Adresse deines Elternhauses, es war wohl nicht sehr angenehm, mitten in der Nacht von jungen Männern geweckt zu werden, die sich auf eine homosexuelle Gang Bang Party mit dem Sohn freuten. Es ist verständlich, dass deine Eltern nach ähnlichen Vorfällen die Nase voll hatten, aber wer konnte ahnen, dass jemand deine momentane Adresse in Chatportalen veröffentlicht hat? Man konnte dir deine Verzweiflung ansehen, als du ein wenig zu spät beim Klassentreffen erschienen bist und dein Leid mit deinen ehemaligen Mitschülern geteilt hast, Ablenkung und Mitleid taten dir wohl gut. Sogar mir, dem schmächtigen Asiaten, hast du deine Geschichte erzählt, dir war gar nicht bewusst, dass ich sie kannte. Ja, sogar verantwortlich dafür war. Jahrelang hast du mich grundlos gemobbt und es tat gut, das gleiche mit dir zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00040203 vom 20.08.2017 um 17:38:28 Uhr in Bonn (19 Kommentare).

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Ich spiele mit euch, wie mit Marionetten!

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Falschheit Morallosigkeit Feinde Rache Zürich

Ich habe eine ungewöhnliche Art, um mich an Personen zu rächen, die sich mir gegenüber unfair verhalten haben. Mir ist dieses Muster jedoch erst letztens aufgefallen und ich bemerke, dass ich dies schon des Öfteren so gehandhabt habe. Zum Beispiel äußerte sich ein Klassenkamerad von mir frauenfeindlich, bezeichnete mich aufgrund meiner Haarfarbe als dumm und war stolz darauf, besser in Mathe zu sein als ich. Ich hatte mir unterbewusst das Ziel gesetzt, ihn in mich verliebt zu "machen". Ich gab sarkastische Antworten auf seine beleidigenden Anspielungen, hielt ein bisschen längerer Augenkontakt als normal und gab ihm das Gefühl, er hätte die volle Kontrolle über mich. Und dabei war dies das Produkt eines diabolischen Plans.

Ich spürte die Macht, als er mich heimlich anstarrte, Körperkontakt suchte und als seine Ansichten sich plötzlich radikal veränderten. Ich stehe auf dieses Gefühl der Kontrolle, die Personen in meinem Umfeld wie Marionetten zu manipulieren und ich sehe dies jedes Mal als neue, reizende Herausforderung. Und traurigerweise fühle ich mich dadurch in meinem Selbstwert bestätigt. Gleichzeitig macht es mich auch traurig zu beobachten, dass ich diese indirekte Suche nach Bestätigung nötig habe und bei Erfolgen sogar stolz darauf bin. Es sind zwei gegensätzliche Stimmen in mir. Ich suche nicht nach Absolution. Es hat nur gut getan, es aufzuschreiben.

Beichthaus.com Beichte #00039905 vom 16.06.2017 um 19:04:32 Uhr in Zürich (10 Kommentare).

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Rechte Wähler sollten ins KZ!

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Aggression Boshaftigkeit Feinde

Ich finde die politische Lage derzeit einfach nur zum Kotzen! In Deutschland fährt die verdammte AfD einen Wahlsieg nach dem anderen ein. In den Niederlanden und Frankreich sind der Wilders und die Marie Le Penn(erin) auf rechten Stimmfang und in den USA regiert ein selbstsüchtiger, twitternder Pavian mit Fiffi auf der Birne. Ich bin dafür, dass jeder, der rechts wählt, mal eine Woche bei Wasser und schimmligem Brot im KZ verbringen muss und dort gezwungen wird, die Mahntafeln für die sechs Millionen Opfer so lange zu lesen, bis er sie auswendig kann!

Die Briten haben in der EU immer eine Extrawurst in den Arsch geschoben bekommen und trotzdem haben sie für den Austritt gestimmt. Den Briten wünsche ich, dass sie nach dem Brexit ihr Land mal so richtig vor die Wand fahren oder dass ihre Insel im Meer versinkt. Die Schotten sollen ihr 2. Referendum gewinnen, die Iren und Nordiren sich zusammentun und wieder in die EU kommen, dann gibt es bald nur noch Klein-England. Die EU müsste ab morgen sämtliche Geschäfte mit GB abbrechen und sie aushungern, bis sie kapiert haben, dass wir die EU brauchen - genau so wie den Euro und den Zusammenhalt der Mitgliedsländer.

Beichthaus.com Beichte #00039700 vom 04.05.2017 um 19:20:15 Uhr (76 Kommentare).

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