Das Drogenpäckchen auf der Schultoilette

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Dummheit Peinlichkeit Schule

Als ich 12 war (w/38) ging ich zwei Mal nachmittags Sportunterricht in der Turnhalle meiner Schule. Eines Tages bin ich mal ausgetreten und hab dann in meiner Toilette, wo ansonsten die Klorolle drin stecken sollte, so ein weißes kleines Ding entdeckt das ich noch nicht kannte. Ich bin sofort zu meiner Turnlehrerin gegangen, da ich ernsthaft befürchtete in der Damentoilette wäre ein Päckchen Drogen vergessen worden. Als wir in der Toilette standen, erklärte sie mir peinlich berührt, dass dies kein Päckchen Drogen sei, sondern ein noch in der Hülle verpacktes O.B. Nachdem ich sie wie ein Ochs vorn Berg angestarrt hatte, musste sie mir auch noch erklären für was das gute weiße Ding denn gut sein sollte! Ich ging mit hochrotem Kopf zurück in die Turnhalle und sprach mit niemandem davon, weil es mir zu peinlich war. Zuhause musste ich mal meine Mutter hernehmen und sie fragen, warum sie mir bisher nur die Damenbinden gezeigt hatte und nicht auch mal diese ominöse OBs, die sie ja auch schließlich nutzte! Das tröstende war, dass ich zumindest über Drogen damals besser aufgeklärt war als Damenhygieneartikel!

Beichthaus.com Beichte #00041910 vom 24.08.2019 um 17:37:30 Uhr (4 Kommentare).

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Mobbing in Geesthacht

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Boshaftigkeit Schule Geesthacht

In der siebten Klasse auf dem Gymnasium bekamen wir einen neuen Mitschüler der nach einem längeren Aufenthalt in Bayern wieder zurück in unsere Heimatstadt kam. Er war ein unscheinbarer Typ der aber niemandem etwas tat. Wie es auch immer dazu kam, er war von Beginn an das Opfer für sämtliche Streiche und Beleidigungen der ganzen Klasse. Wir alle haben ihm aufs Übelste mitgespielt. Sachen versteckt, Wasser in den Ranzen etc. Das Schlimmste meinerseits war ein Geburtstag von Ihm auf den er einiger aus der Klasse mitsamt mir einlud. Auf dieser Feier stahl ich ihm sein Geburtstagsgeld.

Es wurde später noch schlimmer. Die Tage in der Schule waren die Hölle für ihn und die Geburtstage wurden zu einer wahren Tortur. Ich möchte beichten dass ich mich so unsäglich für mein Verhalten schäme und noch heute daran denke und nicht begreifen kann wie ich so grausam sein konnte. Habe mir vorgenommen, sollte er mir über den Weg laufen (arbeitet auch in der nächsten Großstadt), mich bei ihm zu entschuldigen für was ich tat. Einmal lief er mir bereits über den Weg (ich blieb unerkannt) und ich konnte mich nicht aufraffen. Ich bereue sehr und nächstes Mal werde ich es bestimmt machen. Es tut mir sehr leid mein Lieber.

Beichthaus.com Beichte #00041903 vom 15.08.2019 um 11:25:02 Uhr in Geesthacht (10 Kommentare).

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Prostitution in der Schule

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Prostitution Schule Berlin

Vor ein paar Jahren (ich war 14) hatte meine Mutter (geschieden) ziemlich große Geldprobleme und ich wusste nicht wie ich ihr helfen sollte. Ich (w) habe dann ein bisschen rumgefragt und ein Junge aus meiner damaligen Klasse hat dann gesagt, dass er mir geld geben würde wenn ich ihm dafür einen runterholen. Er hat es wahrscheinlich nur als Spaß gemeint und ich habe auch als erstes so reagiert aber nach ein paar Tagen hab ich mir gedacht dass das eigentlich ziemlich schlau wäre. Ich habe dann erst klein angefangen, für einen Zehner mich begrabschen zu lassen (ein paar Jungs aus meiner klasse waren so notgeil dass ich manchmal mehrmals am Tag Geld verdienen konnte. Irgendwie machte das dann Recht schnell die runde dass ich sowas mache und das haben auch die Älteren mitbekommen. Nach ner Zeit haben mich dann Schüler aus der Oberstufe darauf angesprochen und eigentlich wollte ich nicht mit so viel älteren was machen (teilweise 18+) aber ein paar von denen haben für eine Stunde 150 Euro gegeben und das konnte ich nicht ablehnen. In der Zeit ging es meiner Mutter besser, mir dafür nicht so. Genießen konnte ich meine Arbeit nur selten. Vor zwei Jahren hat meine Mutter dann überraschenderweise geerbt (nicht viel), aber genug, so dass ich auf das Geld meiner Mitschüler nicht mehr angewiesen war.

Beichthaus.com Beichte #00041900 vom 10.08.2019 um 22:14:17 Uhr in Berlin (6 Kommentare).

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Die nicht-muslimische Protestschülerin

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Morallosigkeit Unglaube Schule

Vor circa 10 Jahren war ich (w/23) mit meiner damaligen Schulklasse auf einem Schüleraustausch in einem muslimischen Land. Die Mädchen an unserer Austauschschule mussten mit langen Hosen und Oberteilen zur Schule kommen, Hand- und Fußgelenke mussten stets bedeckt sein, obwohl es locker 30 Grad hatte. Ein Kopftuch war aber nicht Pflicht. Uns Schülern aus Deutschland durfte man keine Vorschrift bezüglich der Kleidung machen, aber man sagte uns, dass wir (in erster Linie die Mädchen) doch trotzdem bitte wenigstens lange Hosen tragen sollten, wenn nicht sogar auch die Arme bedecken.

Ich selbst habe das bei den vorherrschenden Temperaturen nicht eingesehen. Außerdem empfand ich die Kleiderordnung für die Mädchen als unterdrückend und habe deswegen aus Prinzip die ganze Woche kurze Hosen, Röcke und Kleider getragen. Einmal hab ich den Vogel abgeschossen und sogar etwas Schulterfreies getragen. Alles einfach nur rein aus Protest. Ich wusste, dass die Lehrer und Eltern mich dafür verachteten, aber ich war damals unfassbar stolz auf meine Aktion. Inzwischen schäme ich mich so sehr dafür, die Kultur so missachtet zu haben. Es tut mir leid, mich so Scheiße verhalten zu haben, aber ich war 13 oder 14 und habe einfach nicht nachgedacht.

Beichthaus.com Beichte #00041872 vom 07.07.2019 um 20:57:53 Uhr (25 Kommentare).

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Kinder mit Migrationshintergrund im Kindergarten

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Vorurteile Schule Berlin

Ein Kollege erzählte mir letztens, dass er seine Kinder in private Einrichtungen (Kindergarten, Grundschule etc) stecken möchte, um dort möglichst wenige Ausländerkinder zu haben. Ich war anfangs über den Grund etwas empört. Jetzt, wo ich länger drüber nachdenke, kann ich das verstehen und würde es genau so machen. Alternativ kann man die Kinder taufen lassen und in eine christliche Schule stecken oder in "bessere" Wohngegenden ziehen. Ich hatte selbst einige Ausländer in der Klasse (ca 33%), die schnell Deutsch lernten. Wenn jedoch die Mehrheit der Klasse eine andere Sprache spricht, können das Lehrer nicht kompensieren. Kinder mit Migrationshintergrund tun mir leid, wenn zuhause kein Deutsch gesprochen wird und es ihnen keiner richtig beibringt. Beruflich bin ich für die Vergabe von Ausbildungsplätzen zuständig und lehne viele Jugendliche ab, weil die Bewerbung voller Rechtschreibfehler (+ schlechte Noten) ist. Somit trifft es viele Bewerber mit Migrationshintergrund. Meine Beichte: Ich bin rassistisch und fühle mich nicht dafür verantwortlich, bei der Integration von Ausländern mit geringem Bildungsstand zu helfen.

Beichthaus.com Beichte #00041854 vom 03.06.2019 um 16:32:12 Uhr in Berlin (39 Kommentare).

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