Der ALG-Sommer meines Lebens

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Faulheit Habgier Urlaub Düsseldorf

Ich (m/23) habe im Sommer vor 3 Jahren unser Sozialsystem ausgenutzt. Ein Freund und ich hatten im Juni 2016 unsere Ausbildung im selben Betrieb beendet und für danach noch keine Arbeit gefunden. Also sind wir zum Arbeitsamt gegangen und haben ALG1 beantragt, welches wir auch sofort bekommen haben. Die Auflagen waren einfach. 5 Bewerbungen pro Monat und die Termine wahr nehmen. Das haben wir auch gemacht. In der ersten Woche schnell 5 Bewerbungen mehr schlecht als recht rausgehauen und dann ein Mal monatlich zu den Terminen. Die meiste Zeit haben wir allerdings unseren Sommer mit dem ALG genossen. Wir waren jede Nacht am Rhein grillen mit Bier und Würstchen, morgens wenn es noch kühl war sind wir nach Hause gegangen, um ein paar Stunden zu schlafen und sobald wir mittags wach waren, sind wir direkt ins Freibad gegangen, um von dort wieder zum Supermarkt zu marschieren und grillen zu gehen. Das haben wir den ganzen Sommer so gemacht und die Jobsuche ging uns in der Zeit völlig am Allerwertesten vorbei. Unsere Eltern haben uns dauernd Standpauken gehalten wir sollen endlich mal wieder Arbeiten gehen und nicht wie die Schmarotzer leben aber uns war das Egal. Im Oktober als es Kühler wurde, sind wir mit gespartem Geld sogar noch eine Woche nach Griechenland geflogen. Gegen Dezember hat jeder von uns relativ schnell wieder Arbeit gefunden. Das war der Sommer meines Lebens und ich hätte auch gerne noch mal so einen Sommer aber jetzt müssen wir immer arbeiten. Allerdings hoffe ich, das ihr mir die paar Monate die ich schmarotzt habe verzeiht, weil so einen schönen Sommer hatte ich nie wieder.

Beichthaus.com Beichte #00041780 vom 04.03.2019 um 14:52:25 Uhr in Düsseldorf (23 Kommentare).

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Der waghalsige Überholer

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Ignoranz Unfall Auto & Co. Vechta

Ich bin vor ein paar Wochen nachdem ich einen Unfall live beobachten musste, weiter gefahren, statt anzuhalten. Das war eine Kurzschlussreaktion von mir, ich war wütend auf den Verunglückten und hatte irgendwie gedacht "geschieht dir recht". Er hätte mit seiner Fahrweise auch beinahe mich (kurz vorher) in einen Unfall verwickelt.

Die Situation war etwa so, leicht kurvige Landstraße ohne Begrenzung (also 100), Tanklastwagen ganz vorne (die fahren halt nur so 60 bis 70 maximal) und dahinter locker so 8 bis 10 Autos. Ich war etwa der 11. hinter mir noch 3 Autos. Überholen konnten die vorne offenbar nicht. Auf mal fängt der allerletzte (von ganz hinten) an zu Überholen (völlig verrückt, man konnte klar sehen, wie lang die Schlange ist). Wie es kommen musste, auf meiner Höhe etwa kommt Gegenverkehr und er muss einscheren. Der Abstand war bei der Geschwindigkeit so, wie man es kennt, also gering) gleichzeitig wurde die Kolone langsamer (da kam vorne so ein Mini-Dorf). Der war natürlich schon am nach rechts ziehen und ich dann natürlich voll in die Eisen. Das fehlten eher nur Millimeter statt Zentimeter.

In dem Moment (war ich zwar leicht Aggro, Pumpe ging etwas höher, hätte ja auch fast gekracht), hab aber noch gedacht "ok vielleicht Fahranfänger oder so und hat nicht verstanden, was er gerade gemacht hat". Niemals im Leben hätte ich damit gerechnet, das der nur ein paar Sekunden später (die 2/3 Wagen Gegenverkehr waren grade durch) sofort wieder ansetzt (sowas Wahnsinniges...) und dann kam halt, was kommen musste (und er auch so provoziert hat), es kam wieder Gegenverkehr aus einer Kurve und da es mitten in der Kurve war (Rechtskurve), hat er nach links ausgewichen auf ein Feld rauf.

Ich sah noch, wie er sich überschlagen hatte und alle Teile seines (ich glaube AMG, jedenfalls so ein aufgemotzter Benz) in der Gegend rumflogen. Und dann kam halt mein Fehler, weswegen ich hier jetzt beichte. Ich bin in dem Augenblick weiter gefahren. Ich hätte natürlich locker anhalten können, aber ich wollte es einfach nicht. In dem Augenblick stand es für mich wirklich völlig außer Frage, da jetzt anzuhalten. Wäre das eine einsame Landstraße gewesen, und ich der einzige weit und breit, wäre das was anderes gewesen. Aber in dem Augenblick dachte ich mir "dem Wixer, den sollen mal Andere helfen". Ich hoffe, von den anderen war zufällig auch jemand ausgebildeter Rettungssanitäter. Ich war ja leider weiter gefahren und hab nicht geholfen. Das muss natürlich keinen Unterschied machen, ob da jetzt sofort jemand dabei ist, der sich auskennt, aber (Situationsbedingt) kann das schon einen großen Unterschied für den Betroffenen machen, ob da jetzt die Leute nur ihr einfaches (meist fast vergessenes) Ersthilfe Wissen anwenden, oder eben direkt ein Sani da ist (bin kein "aktiver" Sani, aber hätte doch mehr wissen als der durchschnittliche Ersthelfer). Daher habe ich jetzt schon einige fast schlaflose Nächte hinter mir und es nagt an mir. Ich werde das nächste Mal, egal was vorher war, anhalten!

Beichthaus.com Beichte #00041776 vom 28.02.2019 um 20:09:17 Uhr in Vechta (22 Kommentare).

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“Beichte

Junge Mädchen mit Ghetto-Slang

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Begehrlichkeit Wollust Bahn & Co. Hamburg

Ich bin 36 und seit Kurzem wieder Single. Neulich bin ich über einen alten Artikel von Focus online gestoßen, welcher besagt, dass in Deutschland der Sex mit 16-17-Jährigen legal ist. Vorausgesetzt man nutzt keine Notlage aus oder bezahlt nicht dafür. Ich beichte, […]
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Beichthaus.com Beichte #00041763 vom 21.02.2019 um 13:51:53 Uhr in Hamburg (58 Kommentare).

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Meine stinkende Studentenzeit

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Ungerechtigkeit Studentenleben Kassel

Ich (m/29) war früher ein richtiger Dreckskerl und das meine ich im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe mich in meiner Studentenzeit nämlich so gut wie gar nicht gepflegt. Als ich damals in meine Studentenbude gezogen bin, war mir vieles einfach nur egal. Morgens vor der Uni waschen, stylen oder Zähneputzen? Fehlanzeige! Ich weiß noch, dass ich anfangs mir vorgenommen habe, alle 3 Tage zu duschen. Das habe ich aber nicht lange durchgehalten. Ich habe immer seltener geduscht, oft nur 1x pro Woche und gerade im Winter auch oftmals noch viel seltener. Um den Körpergeruch zu kompensieren habe ich Deo in rauen Mengen verwendet. Meine Klamotten wurden auch nur sehr selten gewaschen, weil ich meistens zu faul war, in den Waschsalon zu gehen. Ich habe immer gewartet, bis es keine Boxershorts mehr gab, die ich nicht mindestens eine volle Woche getragen hatte. Meine Socken haben oft übelst gestunken, aber mir war es einfach egal. Mittlerweile stehe ich im Berufsleben und dusche täglich, denke aber immer mal wieder mit einem lachenden Auge an die früheren Zeiten zurück.

Beichthaus.com Beichte #00041762 vom 21.02.2019 um 13:15:33 Uhr in Kassel (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Supermärkte ärgern

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Boshaftigkeit Vandalismus Ernährung Hamburg

Ich möchte hiermit beichten, dass ich vor einigen Jahren für eine Dauer von 2-3 Jahren mehrmals die Woche extra in irgendwelche Supermärkte gegangen bin, um dort Ware unter den Regalen zu verstecken. Dies äußerte sich so, dass ich in den Laden hereingegangen bin und nach Waren gesucht habe die nicht lange Haltbar sind. Meistens Lebensmittel aus der Kühlung. Dann habe ich sie irgendwo im Supermarkt versehentlich fallen gelassen und habe sie in einem unbemerkten Moment mit dem Fuß unter irgendwelche Regale geschoben. Danach habe ich mich tierisch gefreut, dass ich der Supermarktkette einen finanziellen Schaden beschert habe. Das ganze ging soweit, dass ich sogar nur deswegen in die Supermärkte gegangen bin, und am Ende auch selten irgendetwas für meinen Gebrauch gekauft habe.

Beichthaus.com Beichte #00041756 vom 14.02.2019 um 09:16:23 Uhr in Hamburg (20 Kommentare).

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