Rechnung aufs Zimmer 440 bitte

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Betrug Urlaub Düsseldorf

Ich muss hier einmal etwas wirklich Schräges beichten, oder genauer beichten, dass mir das bis heute echt Freude macht. Meine Frau und ich sind in Düsseldorf in einem sehr teuren und wirklich noblen Hotel eingecheckt. Weil wir aber eine lange Fahrt mit dem Auto hinter uns hatten, habe ich meine Freu gebeten den restlichen Check-In an der Rezeption ohne mich zu machen und wollt mir an der Hotelbar schnell ein Bier trinken, es war Hochsommer und ich irgendwie verschwitzt. So bin ich dann in die Bar, habe ein Bier getrunken und meine Zimmernummer genannt, auf die dann abgerechnet wurde. Das war Nummer 440 oder so. Während ich aber beim Bier sass, sagte die Dame an der Reception zu meiner Frau ohne dass ich das mitbekam, das Hotel hätte eine Delegation hereinbekommen, die man gerne geschlossen auf einer Etage unterbringen würde. Später beim Frühstück eine Tag später sah ich, dass das Diplomaten aus Saudi-Arabien waren, viele in traditionellen Gewändern und ehrlich gesagt sehr überheblich und arrogant. Mit dem Zimmer war aber für uns kein Problem, bekamen eine neue ZImmernummer. Ich hatte aber gar nicht realisiert, dass der Kellner jetzt alles weiter auf die alte Nummer bucht, ich dachte das würde ihm intern mitgeteilt werden – das war aber nicht so. Wir haben in dem Hotel 2 Tage richtig Party gemacht und noch alte Freunde eingeladen und sehr viel getrunken, - Bier, Wein und Sekt.

Am Sonntagmorgen checkten wir dann aus und an der anderen Rezeption die Araber gleichzeitig. Es begann ein riesiger Streit unter denen selber und mit dem Hotelpersonal. Und warum: Die Saudi-Araber bzw. deren Regierung – also deren Vorgesetzte - sollten noch schnell 8 Weizen, 12 Alt, 2 Mojitos, 2 Caipirinha und eine Flasche Sekt bezahlen. Wir sind schnell raus aus dem Hotel und haben uns den ganzen Tag kaputtgelacht. Was ich beichte: ich lache heute noch lauthals darüber wie diese arroganten und selbstgerechten Intoleranten doof aus der Wäsche geschaut haben und Angst die Angst im Gesicht hatten das irgendwem zu erklären.

Beichthaus.com Beichte #00041930 vom 07.10.2019 um 15:25:01 Uhr in Düsseldorf (10 Kommentare).

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Mein 14. Geburtstag in der Türkei

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Waghalsigkeit Urlaub Türkei

Es war mein 14. Geburtstag. Ich (w/heute 29) hatte noch nie einen Urlaub außerhalb von Deutschland erlebt und meine Mutter wollte mir anscheinend eine Freude machen und schenkte mir eine Reise in die Türkei. Es war eine Überraschung und ich freute mich sehr. Da sie selber Flugangst hat und meine "Tante" (eigentlich nur eine sehr gute Freundin meiner Mutter) mit ihrem Freund und deren Tochter (glaube sie war 11 Jahre oder so) bereits gebucht hatten konnte ich mich dort anschließen, war ja alles vom Mutti vorher organisiert. Am frühen Morgen ging es los, ich war aufgeregt und hatte auf dem Flug schmerzen in den Ohren da ich zu spät den Druckausgleich gemacht hatte. Endlich angekommen, war ich überwältigt von der Freundlichkeit der Menschen und zugleich geschockt von den Zuständen (Shuttle zum Hotel fuhr mit geöffneter Tür hinten und vorn, vielleicht weil keine Klima?!) Auch egal, kommen wir zu der eigentlichen Geschichte:

Ich kann nicht sagen, wie viele Tage wir schon da waren (ist bereits knapp 15 Jahre her) aber einer der Mitarbeiter/Kellner des Restaurants, Anfang/Mitte 30 machte mir kleine Freuden zum Frühstück wie z. B. mit frisch gepressten O-saft (hätte man eigentlich für bezahlen müssen) und Rosen aus Servietten gefaltet. Er fragte (abseits des Frühstücks) meine Tante ob er mich einladen dürfe, denn gegenüber des Hotels war ein kleines Cafe, mit diversen kleinen Läden und da ich darauf bestand in meinem jugendlichen Leichtsinn, sage sie ja und wir trafen uns in besagtem Cafe. Meine Tante brachte mich noch und ich versprach ihr dort zu bleiben, in 2 Stunden könne sie mich wieder abholen.

Er setzte sich aber gar nicht mit mir in das Cafe sondern nahm mich in einen der kleinen Läden mit und dort sollte ich mir ein Armband aussuchen, was ich freudestrahlend tat. Ehe ich mich versah standen wir draußen an der Straße, er überredete mich in einen Bus zu steigen, denn er wollte mit mir etwas essen fahren. Wäre ich nur nie in diesen Bus gestiegen. Nach circa einer halben Stunde fahrt weit abseits von unserer Anlage, stiegen wir aus. Ich weiß bis heute nicht wo wir genau waren und in was für ein Haus er mich mitgenommen hat (sah von außen aus wie ein normales Haus) aber als wir dort eintrafen war mir schon etwas komisch, denn im ersten und zweiten Stock lag Geld vor den Wohnungen und nicht wenig...es waren Bündel!! Hier hätte ich spätestens reiß aus nehmen müssen wie mir heute klar ist.

Ich musste kurz vor seiner Wohnung warten, warum kann ich nur vermuten. Als ich dann eintrat nahm er mich mit in sein Zimmer, die anderen Räume waren verschlossen und es waren noch mehr Menschen in der Wohnung wie ich hören konnte. Wir redeten etwas, ein wenig englisch und wenig deutsch, da er beides nicht gut verstand und mein englisch zu der Zeit miserabel war. Doch lange wollte er nicht reden, er nahm meine Hand und zog mich zu sich ran, küsste mich und ich bekam von da an so richtig angst. Ich war Jungfrau, wie man sich vielleicht denken kann und versuchte ihn abzuhalten, weiter zu machen. Davon unbeeindruckt machte er aber weiter, wurde immer wilder, griff dann in meine Hose und wollte seine Finger in mich stecken. Bevor ihm das gelang und ich wollte seinen Zorn nicht erwecken, erklärte ich ihm das ich Jungfrau sei und es zu schnell ginge. Er verstand nicht oder wollte nicht. Ich wurde panisch und hatte angst er würde wütend werden.

Also nahm ich ein Deutsch-Türkisches Wörterbuch, welches zum Glück da lag und blätterte wild umher nach den Worten die ich brauchte, zeigte auf Worte wie "warten" und "zu schnell" und versuchte ihn zu linken in dem ich behauptete, in Deutschland wäre es erst beim zweiten Treffen "normal" sich näher zu kommen und wir können uns morgen wieder sehen. Doch er legte sich auf mich und küsste (eher sabbernd und leckend) mich weiter bis es ihm wohl zu langweilig wurde, denn ich war steif vor angst, wie ein Brett. Irgendwann ließ er von mir ab und sagte wir würden nun etwas essen gehen. Ich war so froh das "nichts weiter" passiert ist und bejahte. Im der Nähe gab es ein Restaurant in dem er etwas bestellte, ich bekam fast nichts runter und wollte nur zurück ins Hotel, musste aber weiter so tun als wäre alles okay um den Schein zu wahren nicht, das er mich nicht zurück bringt, denn ich hatte keine Ahnung wo wir waren und wie ich es allein schaffen könnte. Endlich fertig mit dem Essen musste ich ihm meine Telefonnummer geben. Ich tat es, um weiter an der Friede-Freude festzuhalten, damit er nicht bemerkt, dass ich es nicht ernst meinte. Als er diese hatte und einen Testanruf machte war es wohl okay für ihn mich zurück zu bringen. Zum Glück!! Die Rückfahrt war alles andere als angenehm, ich war immer noch hoch angespannt und musste mich weiter seinen schlabberigen Küssen hingeben, die ganze Fahrt über lies er kaum von mir ab. Aber der Gedanke gleich in Sicherheit zu sein, ließ es mich ertragen.

Der Bus hielt dann irgendwann wieder an dem Cafe vor unserem Hotel und ich musste ihm versprechen, uns morgen wieder zu sehen. Da sicher mehr als zwei Stunden in der ganzen Zeit vergangen sind (ich schätze wir waren 3-4 Stunden weg, genau weiß ich es nicht) war meine Tante nicht an dem Cafe aufzufinden und ich rannte rüber ins Hotel. Sie lag am Pool und war sauer, hatte keine Ahnung was mir passiert war und machte mir Vorwürfe ich hätte mich nicht an die Abmachung gehalten. Sie wäre in Gedanken schon alles mögliche durchgegangen, wo ich sein können und wollte schon die Polizei informieren. Im Hotel hat sie bereits gefragt ob mich jemand gesehen hat. Dadurch flog auf, dass der Mitarbeiter sich mit. mir getroffen hatte, was nicht gestattet ist. Er wurde noch am selben Tag entlassen, wie mir vom einem anderen Mitarbeiter berichtet wurde. Zu meinem Glück! Denn ich wollte ihn selbstverständlich nie nie wieder sehen und habe von dem Tag an seine Anrufe und SMS ignoriert, wovon massig kamen, besonders am nächsten Tag an dem wir uns eigentlich erneut treffen wollten.

Meiner Tante habe ich erst letztes Jahr von meinem Erlebnis erzählt. Nicht so detailliert wie hier aber ich musste es ihr einfach sagen was geschehen ist. Sie war natürlich schockiert und machte sich wahnsinnige Vorwürfe = verständlich, wenn man es aus heutiger bzw. aus Sicht eines Erwachsenen betrachtet! Nun ja, ich habe es bis heute nicht wirklich verarbeitet, daher diese Beichte über meine - ich nenn es mal jugendliche Naivität. Ich hoffe ich kann anderen damit die Augen öffnen, die Kulturen unterscheiden sich dermaßen und es ist saugefährlich sich jemanden in einem fremden Land anzuvertrauen.

Beichthaus.com Beichte #00041915 vom 05.09.2019 um 15:11:29 Uhr in Türkei (Kemer, Antalya) (7 Kommentare).

Gebeichtet von Kanaren2015
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Langstrecke fliegen ohne Reue

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Ignoranz Urlaub

Ich bin 32 und schon 57 Mal im Leben geflogen, darunter mehrmals Langstrecke nach Ostasien, Nordamerika und Südamerika. Allein in diesem Jahr schon habe ich bereits 9 mal im Flugzeug gesessen (insgesamt ca. 30.000 km). Mir geht FFF und die ganze Klimadebatte voll am Arsch vorbei. Ich lebe nur einmal und will Spaß am Leben haben. Was kümmert es mich, was in 200 Jahren auf der Erde los sein wird? F*** you, Greta! Ich mach, was ich will!

Beichthaus.com Beichte #00041877 vom 15.07.2019 um 12:01:06 Uhr (26 Kommentare).

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Der ALG-Sommer meines Lebens

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Faulheit Habgier Urlaub Düsseldorf

Ich (m/23) habe im Sommer vor 3 Jahren unser Sozialsystem ausgenutzt. Ein Freund und ich hatten im Juni 2016 unsere Ausbildung im selben Betrieb beendet und für danach noch keine Arbeit gefunden. Also sind wir zum Arbeitsamt gegangen und haben ALG1 beantragt, welches wir auch sofort bekommen haben. Die Auflagen waren einfach. 5 Bewerbungen pro Monat und die Termine wahr nehmen. Das haben wir auch gemacht. In der ersten Woche schnell 5 Bewerbungen mehr schlecht als recht rausgehauen und dann ein Mal monatlich zu den Terminen. Die meiste Zeit haben wir allerdings unseren Sommer mit dem ALG genossen. Wir waren jede Nacht am Rhein grillen mit Bier und Würstchen, morgens wenn es noch kühl war sind wir nach Hause gegangen, um ein paar Stunden zu schlafen und sobald wir mittags wach waren, sind wir direkt ins Freibad gegangen, um von dort wieder zum Supermarkt zu marschieren und grillen zu gehen. Das haben wir den ganzen Sommer so gemacht und die Jobsuche ging uns in der Zeit völlig am Allerwertesten vorbei. Unsere Eltern haben uns dauernd Standpauken gehalten wir sollen endlich mal wieder Arbeiten gehen und nicht wie die Schmarotzer leben aber uns war das Egal. Im Oktober als es Kühler wurde, sind wir mit gespartem Geld sogar noch eine Woche nach Griechenland geflogen. Gegen Dezember hat jeder von uns relativ schnell wieder Arbeit gefunden. Das war der Sommer meines Lebens und ich hätte auch gerne noch mal so einen Sommer aber jetzt müssen wir immer arbeiten. Allerdings hoffe ich, das ihr mir die paar Monate die ich schmarotzt habe verzeiht, weil so einen schönen Sommer hatte ich nie wieder.

Beichthaus.com Beichte #00041780 vom 04.03.2019 um 14:52:25 Uhr in Düsseldorf (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte


Warum man die Zahnbürste in den Hotelsafe legen sollte

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Ekel Rache Arbeit Urlaub Köln

Ich (m/25) erinnere mich an meine Ausbildungszeit im Hotel. Ich habe damals eine Ausbildung zum Hotelfachmann gemacht. Da ich sehr oft Nachtschichten ganz alleine hatte, habe ich in der Zeit oft Unfug getrieben. Einmal war ein Gast sehr stinkig zu mir, obwohl ich für seine Reklamation nichts konnte. Nachdem er rausging bin ich mit meinem Generalschlüssel in sein Zimmer und habe seine Zahnbürste ins Klo gehalten, abgetrocknet und wieder ins Zahnglas gestellt.

Beichthaus.com Beichte #00041622 vom 04.11.2018 um 17:02:55 Uhr in 51105 Köln (14 Kommentare).

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