Gerechte Verteilung an Weihnachten

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Boshaftigkeit Falschheit Familie Geld Weihnachten Regensburg

Ich (m/19) bekomme seit acht Jahren von meinen Eltern kurz vor der Weihnachtszeit eine nicht geringe Summe Geld, um ihnen davon Geschenke zu kaufen. Doch um alles zu erklären, muss ich früher anfangen. In meiner Kindheit habe ich gerne selbstständig Geschenke gebastelt und diese dann meinen Eltern recht herzlich überreicht. Allerdings wurden diese einfach lieblos und ohne Anerkennung weggeschmissen. Als ich meine Eltern in der damaligen Zeit darauf angesprochen habe, meinten sie nur, dass sie dafür keinen Nutzen hätten. Für meine tollen Sachen, die ich in stundenlanger Arbeit gebastelt habe, in der Hoffnung, dass sie meinen Eltern gefallen könnten. Seitdem bekomme ich von ihnen kurz vor Weihnachten immer Geld, um ihnen etwas kaufen zu können. Der Betrag ist sogar relativ hoch, weil beide nicht schlecht verdienen. Allerdings nervt mich das alles immer noch so sehr, dass ich, anstatt etwas Teures für das Geld zu kaufen, immer in einen billigen Schmuck-Ramsch-Laden gehe, ihnen dort lieblos irgendwelche Sachen kaufe und diese dann anschließend in eine Tüte von einem Juwelier stecke, die ich noch irgendwo zu Hause rumliegen hatte. Meine Eltern meinen bis heute, all der Schmuck, den sie haben, wäre wertvoll und auch ihre Freunde komplimentieren sie durch ihre ebenfalls nicht vorhandene Ahnung.


Das restliche Geld, wovon meistens noch einiges übrig bleibt, verwende ich dann dafür, kleinen Kindern, die notdürftig erscheinen, zu Weihnachten eine kleine Freude zu bereiten. Ich weiß, es ist nicht fair gegenüber meinen Eltern. Jedoch kann ich einfach nicht damit aufhören, zu sehen, wie glücklich ich diese Kinder mache und zudem weiß ich, dass meine Eltern den Schmuck so oder so kaum tragen würden, geschweige denn, sich darüber wirklich freuen. Und wenn sie ihn dann mal tragen, merken sie eh keinen Unterschied. Obendrein tut ihnen das bisschen Geld, auch wenn es für manche eine große Summe ist, nicht weh. Um ehrlich zu sein, mir tut das alles noch nicht mal wirklich leid.

Beichthaus.com Beichte #00030500 vom 28.11.2012 um 17:47:06 Uhr in Regensburg (25 Kommentare).

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Mein Spielautomat

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Boshaftigkeit Betrug Engherzigkeit Freunde Geld

Ich (m) war eine lange Zeit spielsüchtig. Hatte vor einem Jahr einen Rückfall, der mir allerdings in der staatlichen Spielbank circa 23.000 Euro einbrachte. Anstatt das Geld sinnvoll beiseite zu legen, habe ich mir einen eigenen Spielautomaten zugelegt. Nun ist es so, dass man bei den Dingern einstellen kann, ob sie eine komplette Fressphase bekommen oder vehement Gewinne ausschütten. Ich habe größtenteils alleine daran gespielt und war erschrocken, als ich es nach einem Monat öffnete. Ich hatte zirka 800 Euro "verspielt". In diesem Moment kam mir die Idee, das Gerät bei meiner Geburtstagsfeier im Keller aufzustellen. Natürlich stellte ich eine Fressphase ein und meine Gäste verzockten an dem Abend 200 Euro. Seit diesem Tage an stelle ich den Automaten immer bei jeder Feier auf. Wenn meine Gäste von dem Spielautomat verärgert sind, stelle ich ihn heimlich auf Gewinnausschüttung um und spiele selbst daran. Dadurch sind die anderen dermaßen beeindruckt, dass sie direkt wieder Geld hineinschmeißen, welches mir dann zugute kommt. Ich habe schon auf diese Art und Weise 2000 Euro verdient und schäme mich dafür, meine Freunde auszunehmen. Aber keiner zwingt sie zum Spielen.

Beichthaus.com Beichte #00030479 vom 22.11.2012 um 11:01:44 Uhr (23 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Meine Rache an Taschendieben

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Betrug Diebstahl Rache Geld Köln Hbf

Mir wurde vor einiger Zeit am Kölner Hauptbahnhof mein Portemonnaie aus der hinteren Hosentasche geklaut. Es da zu tragen war zwar leichtsinnig, es von da zu klauen ist aber einfach asozial. Zum Glück waren nicht alle Papiere und nur 60 Euro darin. Nun zur Beichte: Heute war es endlich so weit, mein Racheplan gegen die Zunft der kleinkriminellen Taschendiebe ist aufgegangen. Seit dem Tag, als mir mein Portemonnaie geklaut wurde, trage ich es nämlich immer in einer Innentasche, in der hinteren Hosentasche trage ich ein billiges Portemonnaie aus dem Ein-Euro-Laden. Dieses habe ich noch mit ein paar Scheinen meines Monopoly-Spiels gefüllt, eine Visitenkarte der Polizei ins Kartenfach gesteckt und, damit es eine runde Sache wird, habe ich noch ein paar, seit dem Euro wertlose, spanische Münzen ins Kleingeldfach gepackt. Am heutigen Tage wurde mir dieses Portemonnaie dann endlich geklaut. Ich habe es sogar gemerkt und den Dieb wegrennen sehen. Ich habe mich echt tierisch gefreut, leider konnte ich sein Gesicht nicht sehen, als er sich seine "Beute" angesehen hat.

Beichthaus.com Beichte #00030420 vom 01.11.2012 um 15:42:54 Uhr in Köln Hbf (24 Kommentare).

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Wetten auf fallende Kurse

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Habgier Morallosigkeit Engherzigkeit Geld Hannover

Ich habe gerade eine sogenannte Short-Position (Leerverkauf - ich spekuliere also auf fallende Kurse) auf die Wall Street in New York im Wert von 13.000 Dollar eröffnet und hoffe nun, dass der Hurrikan Sandy möglichst viel wirtschaftlichen Schaden anrichtet. Trotzdem hoffe ich das Beste für die Menschen dort.

Beichthaus.com Beichte #00030409 vom 30.10.2012 um 03:49:42 Uhr in Hannover (Georgstraße) (29 Kommentare).

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“Beichte

Kreativer Verwendungszweck

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Hochmut Ungerechtigkeit Geld Celle

Ich möchte beichten, dass ich bei unangenehmen Überweisungen, wie zum Beispiel bei Knöllchen, Blitzerfotos oder der GEZ, immer meine Meinung in die zweite Zeile des Online-Überweisungsformulars schreibe. Da steht dann, je nach Überweisungsgrund, "Abzocke!", "Frechheit", "Tatort war mies" oder ähnliches. Ich möchte mich hier gleichzeitig bei der Person entschuldigen, welche auf dem Celler Stadtamt die Knöllchen bearbeitet und meine Meinung oft genug lesen musste.

Beichthaus.com Beichte #00030401 vom 29.10.2012 um 10:55:17 Uhr in Celle (Am Französischen Garten, 1) (20 Kommentare).

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