Sarkastischer Dank an das Arbeitsamt

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Geld Gesellschaft Zorn Hamburg

Danke an das Arbeitsamt. Ihr verbummelt unsere Dokumente jedes Jahr zweimal. Deswegen müssen wir das Geld neu beantragen. Ohne finanzielle Unterstützung in der Zwischenzeit. Danke. Es erinnert uns daran. Wie wertvoll kleine Dinge sind. Löcherfreie Socken. Frische Unterwäsche. Wasser und Brot. In goldenen Zeiten sogar mit Belag. Das kann man sich gar nicht vorstellen. Geldgeschenke von der Familie zu Feiertagen haben wir nicht verdient. Natürlich zieht ihr das vom Monatsbeitrag ab. Geburtstage. Weihnachten. Silvester. Ostern. Wir haben nicht verdient. An diesen Tagen Freude zu empfinden. Danke. Ihr zeigt uns unseren Platz. Man soll sich nicht zu viel gönnen. Genussmittel und Hygienemittel sind nur für Hartverdienende. Kaffee. Cola. Süßkram. Seife. Zahnpasta. Klopapier. Sowas gibt es nicht für uns. Danke. Ihr haltet uns jedes halbe Jahr auf Trapp. Depressionen und Krankheit haben wir uns selbst ausgesucht. Sie sind inzwischen so groß. Sie helfen uns mit dem Stress umzugehen. Den ihr uns schenkt. Übung macht den Meister. Danke. Neulich habt ihr uns schriftlich überrascht. Wir hätten unsere Adresse nicht eingetragen. Deshalb gilt der Geldantrag wieder nicht. Danke für die kommenden zwei Monate Fastenzeit. Wir Verlierer aus der Unterschicht haben Fensterkit und warme Gedanken. Das reicht schon. Danke. Ihr lasst uns zu den Feiertagen nicht vergessen. Wie abhängig wir von eurem Zuckerbrot sind. Und eure Peitsche verdienen. Uns geht es gut. Dank dem Arbeitsamt könnte es schlimmer sein. Ich hoffe. Ihr jagt zu Silvester hunderte Euros in die Luft. Mögen eure Berliner alle mit gefrorenem Katzenurin gefüllt sein. Ihr soziopathischen Dunghaufen.

Beichthaus.com Beichte #00042293 vom 31.12.2021 um 16:14:24 Uhr in Hamburg (22305) (1 Kommentare).

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Affäre mit Alleinerziehender nie wirklich vorbei

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Diebstahl Habgier Geld Oberhausen

Ich (m/51) matchte auf Tinder mit einer fast zehn Jahre jüngeren Alleinerziehenden. Wir trafen uns sofort zum Spaziergang mit unseren Hunden. Wir mochten uns auf Anhieb. Täglich schrieben und telefonierten wir. Picknicks, Essen gehen und lange Abende in den Weinbergen folgten.Als ihre fast erwachsenen Kinder zwei Wochen im Sommercamp arbeiteten, machten wir Nächte zu Tagen. Zuhause log ich Geschäftsreisen und Ausflüge mit Freunden. Später nutzten wir die Zeiten, in denen die Kinder mit ihrem Vater im Stadion waren. Meine Ausrede blieb immer dieselbe.Wir hatten den Sex unseres Lebens. Ich lernte sogar ihre wunderbaren Kinder kennen. Nach einem halben Jahr brach ich die Beziehung ab. Sie wollte alles. Ich hatte bereits eine Familie.
Der Kontakt riss nie ganz ab. Ich komme bis heute nicht von dieser Frau und den Erinnerungen los. Sie offensichtlich auch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00042286 vom 25.01.2022 um 21:35:20 Uhr in Oberhausen (0 Kommentare).

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Geldbörse gefunden, Geld behalten, Wein kassiert

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Diebstahl Betrug Geld Wien

Ich (m) war vor ein paar Jahren mit Freunden unterwegs. Wir wechselten mit einer Taxifahrt das Lokal. Ein Freund fand eine Geldbörse im Taxi. Er entdeckte etwa 100 Euro in bar. Er nahm das Geld an sich und zahlte unsere kommenden Runden.

Die leere Geldbörse nahm ich mit. Am nächsten Morgen prüfte ich den Rest. Über den Ausweis fand ich den Namen heraus. Ich kontaktierte die Dame auf Facebook. Ich schrieb ihr, dass ich die Geldbörse gefunden habe. Ich würde sie per Post zurückschicken. Sie gab mir ihre Adresse. Ich schickte die Börse mit Führerschein, Ausweisen und Jahresfahrkarte. Das Bargeld fehlte natürlich.

Als Dank schickte sie mir 10 Euro für das Porto und eine gute Flasche Rotwein. Ich suchte die Flasche online. Sie kostet 38 Euro. Ich ließ mich einladen. Ich wusste genau, woher das Geld stammte.

Beichthaus.com Beichte #00042266 vom 29.09.2021 um 12:33:20 Uhr in Wien (0 Kommentare).

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Falsche Trockner-Tokens im Internat

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Betrug Geiz Geld Köln

Vor einigen Jahren war ich wegen einer beruflichen Weiterbildung in einem Internat untergebracht. Das Problem war der Trockner. Man brauchte Tokens. Die gab es nur beim Hauswirtschaftsleiter. Der war kaum erreichbar. Nach 30 bis 45 Minuten Wartezeit bekam man maximal drei Stück. Als Koch hatte ich viel mehr dreckige Berufskleidung als andere. Dann stieg der Preis von 1,50 auf 2,00 Euro. Ich suchte eine Alternative. Nach Hause fahren ging zeitlich nicht. Im Waschsalon warten wollte ich auch nicht. Im Internat traf ich einen Ex-Automatenmann. Er nannte mir Hersteller und Modellnummer. Ich bestellte online gebrauchte Tokens für 20 Cent das Stück. Mindestabnahme 1000 Stück. Ich schloss mich mit einem anderen Koch und zwei Metzgern zusammen. Jeder zahlte 50 Euro und bekam 250 Tokens. Von da an liefen die Trockner rund um die Uhr. Die Stromrechnung des Wohnheims schoss in die Höhe. Der HW-Leiter fand randvolle Sammelbehälter und stand vor einem Rätsel. Wir hatten immer saubere Arbeitskleidung. Jahre später erfuhr ich, dass es sogar eine Konferenz der Bereichsleiter gab. Sie kamen uns nie auf die Schliche. Am Ende der Weiterbildung verkaufte ich den Rest noch an Neuankömmlinge. Ganz zum Schluss packte mich das schlechte Gewissen. Ich schrieb einen anonymen Entschuldigungsbrief und warf ihn am Abreisetag ins Postfach des HW-Leiters.

Beichthaus.com Beichte #00042260 vom 15.09.2021 um 00:21:39 Uhr in Köln (0 Kommentare).

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“Beichte

Ich freue mich über den Tod meines Sohnes

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Kinder Ignoranz Geld Hamburg

Vor vielen Jahren hat eine Frau nach einem One-Night-Stand absichtlich das benutzte Kondom zerstochen und sich eingeführt. Sie wurde schwanger und hat das sogar vor Gericht zugegeben. Für sie hatte das keine Konsequenzen. Stattdessen wurde ich dazu verurteilt, für sie und das Kind Unterhalt zu zahlen. Ich habe damals sehr gut verdient, entsprechend hoch war die Summe. In den ersten zwei Jahren habe ich mich trotz allem um Kontakt bemüht, aber außer einem Babyfoto, das ich von einer mitleidigen Nachbarin bekam, kam nichts zurück.

Ich habe meinen Sohn nie wirklich gesehen. Nun ist er tot. Ein schrecklicher Unfall. Ein fremdes Kind, jemand, den ich auf der Straße nicht einmal erkannt hätte. Als man es mir telefonisch mitteilte, war mein erster Gedanke, dass die Zahlungen nun aufhören. Ich bin ein schlechter Mensch. Und ich schäme mich dafür, dass ich froh bin, nie wieder für Fremde zahlen zu müssen. Denn genau das waren sie für mich: Fremde. Das tut mir leid. Ich wünschte, ich wäre anders. Aber wie soll ich anders sein, wenn ich ihn nie kennenlernen durfte? Für mich war er nie mehr als ein Minus auf meinem Konto. Bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00042240 vom 25.05.2021 um 00:14:54 Uhr in Hamburg (1 Kommentare).

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