400 DM auf der Reeperbahn verprasst

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Diebstahl Verschwendung Wollust Prostitution Geld Hamburg

Als ich 20 Jahre jung war, habe ich auf der Straße abends auf dem Weg nach Hause eine Geldbörse mit 400 D-Mark gefunden. Sämtliche Papiere waren drinnen. Die gute Frau, die diese Börse verloren hat, wohnte nicht weit weg, es wäre nicht einmal ein Umweg gewesen. Dennoch habe ich mir das Geld genommen und den Rest in einen Briefkasten geworfen. So sind wenigstens die Papiere bei der Frau angekommen. 400 DM waren damals eine Menge Geld. Es war mir aber gänzlich egal, ob sie das Geld brauchte oder nicht. Jetzt war es meines. Ein schlechtes Gewissen hatte ich nicht.

Da es noch früh war, dachte ich mir, dass man ja jetzt mit so viel Geld eine heiße und hübsche Frau auf der
Reeperbahn besuchen könnte. Selbstverständlich erst nachdem ich mir ein wenig Mut angetrunken habe. Also rein ins Taxi, hin zur Reeperbahn und einige Biere getrunken. Es blieben noch gut 300 DM übrig. Ich machte mich in den Nebenstraßen der Reeperbahn auf die Suche und fand auch bald eine geeignete Frau. Wie es immer so ist, lockte sie mit kleinen Preisen. Ich war einverstanden. Kaum auf dem Zimmer, hat sie mich tierisch heiß gemacht und schlug mehr als geile Dinge vor. Selbstverständlich gegen höhere Preise. So gab ich ihr die 300 DM. Viermal Sex hatte sie versprochen. Das erste mal machte sie es mit der Hand. Für ein weiteres mal war ich zu betrunken, so dass da nichts mehr stand. Circa 15 Minuten später stand ich pleite auf der Straße und durfte warten bis die erste Bahn fuhr. Geld fürs Taxi hatte ich nicht mehr. So hatte zum Schluss keiner was für das viele Geld. Vermutlich nur der Zuhälter der Nutte. Wie heißt es doch so schön: Wie gewonnen, so zerronnen. Die Frau, die das Geld verloren hatte, hätte es sicherlich dringender gebraucht als ich notgeiler Idiot. Heute, im Nachhinein gesehen, tut es mir sehr Leid!

Beichthaus.com Beichte #00030262 vom 14.09.2012 um 14:29:51 Uhr in Hamburg (Reeperbahn) (26 Kommentare).

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Geld fürs Mittagessen

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Ich ging vor ein paar Jahren einmal für unsere Mechaniker und mich das Mittagessen holen. An dem Imbissstand angekommen, bestellte ich wie immer. Der wohl etwas verplante Mitarbeiter war in dem Moment, als ich bezahlen wollte, aber kurz durch weitere Kunden abgelenkt. Er sagte zu mir 11,80 Euro, drehte sich wieder zu einer anderen Kundin und ich zog meinen Geldbeutel heraus. In diesem Moment drehte er sich wieder zu mir und fragte was er gerade gesagt hat, also welchen Betrag. Ich antwortete 11,80 Euro und war ein wenig erstaunt als er mir 11,80 Euro gab. Ohne weiteres Aufsehen zu erregen, ging ich zurück zur Arbeit und gab meinen erstaunten Kollegen ihr Geld wieder. Wir haben uns noch wochenlang darüber amüsiert ein kostenloses Mittagessen und 11,80 Euro geschenkt bekommen zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00030244 vom 05.09.2012 um 15:21:37 Uhr in 82256 Fürstenfeldbruck (Hauptstraße) (20 Kommentare).

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Hungern für den Stolz

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Ich beichte, dass ich diesen Monat überhaupt keinen Cent habe, um mir Lebensmittel zu kaufen. Ich habe es mit dem Spaß ein wenig übertrieben und nicht darüber nachgedacht, dass ich ja auch Essen, Trinken und Tanken muss. Scheiße! 40 Euro sind übrig und die gehen fürs Tanken drauf. Ich bin aber zu stolz um meine Eltern anzupumpen. Ich spiele heile Welt und in Wirklichkeit verhungere ich vorm leeren Kühlschrank. Wenn ich meine Eltern frage, heißt es gleich wieder, ich könne nicht mit Geld umgehen. Da ich darauf keinen Bock habe, hungere ich halt zwei Wochen!

Beichthaus.com Beichte #00030241 vom 03.09.2012 um 08:39:19 Uhr (41 Kommentare).

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Mein Geld kriegt Ihr nicht

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Geiz Feigheit Geld Gühlen-Glienicke

Mein Geld kriegt Ihr nicht
Ich habe vor einiger Zeit eine größere Summe Geld gewonnen. Es war jetzt kein Millionengewinn, aber eine fünfstellige Summe für die ich als einfacher Arbeiter schon eine Weile schuften müsste. Als ich davon erfahren habe, war ich ein paar Tage erstmal verwirrt, man rechnet ja nicht damit das man tatsächlich mal was gewinnt. Danach begann ich zu grübeln was ich jetzt mit dem Geld tun sollte. Sollte ich es mit meiner Familie und Freunden teilen? Eigentlich hab ich mein Leben lang ja immer gerne geteilt. Aber was habe ich zum Dank bekommen? Meistens nur einen Arschtritt! Außerdem kennt man das ja, gibt man einem was ab beschweren sich alle anderen und wollen auch was bis nichts mehr übrig bleibt. Einige Mitglieder meiner Familie haben Schulden, weil sie absolut nicht mit Geld umgehen können. Würde ich ihnen Geld leihen, würde ich es wahrscheinlich nie wieder sehen. Deshalb habe ich das Geld für mich behalten und niemandem was davon erzählt. Da ich alleine lebe war es nicht schwer das zu verheimlichen. Allerdings hab ich jetzt mehr Zeit für mich. Früher hab ich ständig Überstunden gemacht damit ich wenigstens etwas Geld am Ende des Monats zum Sparen übrig hatte. Das mache ich jetzt nicht mehr. Vielleicht finden einige das egoistisch, aber das ist mir egal.

Beichthaus.com Beichte #00030217 vom 27.08.2012 um 22:22:16 Uhr in Gühlen-Glienicke (46 Kommentare).

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Nebenjobs in Berlin

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Habgier Morallosigkeit Geld

Ich (w/21) bin für meine Ausbildung nach Berlin gezogen. Nach kurzer Zeit wurde mir bewusst wie teuer es ist auf eigenen Beinen zu stehen (Miete, Versicherungen, Strom, Internet, Handy usw.). Meine Ersparnisse waren schon nach 2-3 Monaten aufgebraucht und auf meinem Konto stand auch immer öfter Soll statt Haben. Am Ende des Gelds war oft noch etwas Monat übrig und ich wusste nicht mehr wie ich etwas zu Essen kaufen sollte. Von meiner Mutter konnte ich auch nicht wirklich auf Unterstützung hoffen, da sie selbst nicht viel verdient und noch Schulden hat.
Die Suche nach Nebenjobs war auch nicht so wirklich einfach, ich habe verschiedenes ausprobiert (Kellnern, Putzen, Küchenarbeiten, Babysitting usw.). Irgendwann hatte ich das alles satt. Daraufhin habe ich mich aufgrund der Verdienstmöglichkeiten auf die Annonce eines Sauna-Clubs gemeldet. Den ersten Tag hat es mich ganz schön Überwindung gekostet, aber ich habe 450 Euro verdient. Seitdem gehe ich mehrmals im Monat dort meinem Nebenjob und Hobby nach, auf meinem Konto sieht es ziemlich gut aus. Schämen tue ich mich nicht dafür. Erzählen tue ich das trotzdem niemanden, schon gar nicht meiner Familie, die zum Glück etwas weiter weg wohnt. Es tut gut, dass mal irgendwo los zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00030142 vom 04.08.2012 um 17:34:47 Uhr (33 Kommentare).

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