Wettergott

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Rache Boshaftigkeit Zorn Nachbarn Köln

Wettergott
Unsere Nachbarn zwei Häuser weiter gehen mir so was von auf den Senkel! Kaum ist es jetzt wieder wärmer geworden, feiern sie wieder ihre Gartenpartys bis in die Nacht. Mit Schlafen ist da nichts, je nach Windrichtung weht der Qualm ihrer ekelerregenden verkohlten Würstchen vom Grill ins Schlafzimmer und sitzt dort die ganze Nacht fest. Vor allem aber sind diese Assis so laut! Nachbarn haben sich schon beschwert, aber das half nur vorübergehend. Ich habe mir jetzt eine starke Wasserpumpe gekauft und aus dem Internet das Geräusch von Donnergrollen runtergeladen. Ihr wisst schon was kommt: Letzten Freitag habe ich nachts die Pumpe angeworfen, den Schlauch in Stellung gebracht und mit meinem großen Lautsprecher das Donnergrollen eingeschaltet. Die besoffenen Weiber fingen an zu kreischen und alle gingen nach Innen. Das war zwar auch noch zu hören, aber gedämpft. Zwei Tage später traf ich den Nachbarn vor dem Haus und er sagte, Gottseidank hätte es mal geregnet, das war mal dringend nötig, der Boden war ja furztrocken. Ich lasse jetzt mal ein bisschen Zeit verstreichen und wenn sie wieder mal laut sind, spiele ich Wettergott. Ich bitte um Vergebung und Nachsicht!

Beichthaus.com Beichte #00028882 vom 29.04.2011 um 21:42:55 Uhr in Köln (32 Kommentare).

Gebeichtet von Fedora
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Planten un Blomen

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Dummheit Peinlichkeit Morallosigkeit Schamlosigkeit Trunksucht Hamburg

Ich möchte etwas beichten und hoffe, dass ihr mir (w/22) das glaubt. 2007 war ich zu Besuch in Hamburg, da eine Freundin dort hingezogen ist. Es war tolles Wetter und wir gingen zu Planten un Blomen - das ist ein riesiger Park mit einem schönen See. Es war relativ voll und wir beschlossen zu einer Tanke zu gehen um uns Hochprozentiges zu holen. Wir hatten ein bisschen gesoffen, wollten zurück zum Park und gingen einen anderen Weg zum Park als wir gekommen sind. Ich sah schon aus der Ferne, dass wir an einem großen Hotel vorbeilaufen würden. Je näher wir kamen, desto weniger Leute waren um uns herum und irgendwann waren alle weg. Ich habe mir nix dabei gedacht. Nach ein paar Metern kamen wir einer Menschenmenge entgegen. Die sahen alle aus wie Touristen und sahen uns total erschrocken an. In der Mitte sah ich einen alten Mann, der ein komisches Gewandt trug. Wir waren schon ein bisschen angetrunken und konnten nicht mehr aufhören zu lachen. Ich hatte schon richtig Bauchschmerzen vor Lachen, er sah einfach zu komisch aus. Gerade als wir weitergehen wollten, nahm einer der Touristen irgendeinen Flyer und haute uns damit auf den Kopf. Während er das tat, schrie er, dass wir hier nix zu suchen hätten und keinen Respekt vor den Dalai Lama hätten. Ich dachte ich höre nicht richtig. Das ist doch nie der Dalai Lama! Trotzdem wurden wir ganz still und verschwanden schnell. Wir machten uns auf den Weg nach Hause, da wir unbedingt im Internet schauen wollten, wie der Dalai Lama aussieht. Uns blieb die Spucke weg, wir waren tatsächlich dem Dalai Lama begegnet und wir haben ihn ausgelacht. Ich schäme mich für mein Verhalten und dafür, dass ich nicht wusste wie der Dalai Lama aussieht.

Beichthaus.com Beichte #00028881 vom 29.04.2011 um 20:25:29 Uhr in 20355 Hamburg (Marseiller Straße) (17 Kommentare).

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“35.000

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Die Strickjacke

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Feigheit Betrug Lügen Arbeit Shopping Berlin

Ich arbeite an der Kasse eines großen Bekleidungsunternehmens, das Europaweit sehr beliebt ist. An Samstagen ist immer die Hölle los. Ich versuche immer ganz präzise zu arbeiten, da es schnell gehen soll und Fehler mich nur aufhalten würden. Letztens kam eine Kundin mit etwa 20 Teilen an die Kasse. Ich hatte alles soweit fertig und als ich die Sachen in Tüten packen wollte, fiel mir eine Strickjacke im Wert von 30 Euro auf, die ich vergessen hatte abzuscannen. Zur Sicherheit und zum Beweis muss ich jeden Artikel durchgehen und auf den Kassenbon abhaken. Leider sind auf den Kassenbon die Artikel nicht beschrieben, sondern enthalten eine mehrstellige Artikelnummer, die sich alle ziemlich ähneln. Die Schlange wurde immer länger und ich beschloss einfach den Artikel in die Tüte zu packen und so zu tun, als ob nix wäre. Die Kundin hat nix gemerkt und verließ den Laden. Kurze Zeit später stand sie wieder in der Schlange und wollte ein paar Teile zurückgeben. Unglücklicherweise stand meine Chefin daneben und da der Vorgang für den Umtausch ein bisschen länger dauert, hat sie das bearbeitet, während ich weiter kassiert habe. Ich bemerkte, das sie auch die Strickjacke aus der Tüte nahm, die ich nicht abgescannt habe und bekam Panik, da die Chefin richtig Eklig werden kann. Meine Chefin konnte den Artikel auf dem Bon nicht finden und fragte ob ich mitschauen könnte. Ich ging den Kassenbon durch und musste meine schauspielerischen Fähigkeiten in diesem Moment einsetzen. Ich tat total entsetzt und meine Chefin kaufte mir das ab. Hätte ich von Anfang an das Teil nachträglich abgescannt, hätte ich mir einiges erspart und es wäre alles viel schneller gegangen. Ich habe ein schlechtes Gewissen gegenüber meiner Chefin und bin von meiner Vorgehensweise erschrocken. Ich bitte um Verzeihung.

Beichthaus.com Beichte #00028880 vom 29.04.2011 um 18:43:56 Uhr in Berlin (18 Kommentare).

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Stimmungsmacher aus Eigenproduktion

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Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit Kinder Nordhorn

Es war vor fast 20 Jahren. Heute bin ich (m) 31. Wir waren wie jedes Jahr in den Sommerferien zu dritt im Freibad. Zehner-Karte vom Ferienpass. Unsere Eltern haben uns abwechselnd hingebracht und wieder abgeholt. Drei- bis viermal die Woche. Auf jeden Fall waren wir gerade im großen Wellenbecken und hatten echt Spaß. Wie unpassend dann ein Druck im Darm ist, könnt ihr euch vorstellen. Ich musste mal einen Klumpen Lehm aus dem Rücken drücken, wollte dies aber nicht. Die Toiletten waren am anderen Ende des Geländes. Ich ließ mich also geschickt in eine unauffällige Ecke des Beckens treiben, zog mir meine seepferdchenbestickte Badehose etwas runter und entließ den Köttel ins nasse Freie. Echt total stumpf. Badehose wieder hoch und weiter gings. Das kleine Problem an meiner Fracht war, dass diese an der Oberfläche schwamm. Durch Kindergeschrei und elterliches Gefluche wurde ich über diese Tatsache informiert. Mir hat allerdings keiner die Wurst angehängt, weil es keiner mitbekommen hatte. Wir machten uns dann einen Spaß daraus und haben den kleinen Bekannten quer durchs Becken geschmissen und uns halbtot gelacht. Bis der Bademeister ein Einsehen mit der restlichen Schwimmerschaft hatte und uns kurzerhand des Geländes verwies. Ich habe beim Schreiben ein Lächeln auf den Lippen. Wir haben tatsächlich mit Kacke umher geschmissen. Das tut mir für die anderen Gäste echt Leid. Aber in so einem Becken ist doch Chlor ohne Ende und daher keine Infektionsgefahr, oder? Wo mein kleiner Freund wohl heute steckt?

Beichthaus.com Beichte #00028879 vom 29.04.2011 um 13:40:29 Uhr in 48531 Nordhorn (Wehrmaate) (22 Kommentare).

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“Beichte

Der erfrischende Durstlöscher

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Rache Boshaftigkeit Ekel Schule Zürich

Vor etwa 2 Jahren regte ich (damals 17) mich eine Zeit lang über einen Klassenkameraden auf. Eigentlich konnte ich ihn immer ziemlich gut leiden und wir sind immer noch Kumpels, wahrscheinlich aber nur, weil er nicht weiß, was ich getan habe. Er ist ein wirklich netter Typ, würde keiner Fliege was zu Leide tun und er hätte es absolut nicht verdient.
Es war an einem heißen Sommertag und entsprechend der tropischen Hitze war auch die Stimmung in der Klasse. Selbständiges Arbeiten war angesagt. Alle bis auf diesen Typen hatten natürlich etwas zu Trinken dabei und so machte er ständig Runden im Zimmer, bei jedem um ein paar Schluck bettelnd. Irgendwie störte mich seine Bettelei, denn er war schon immer ein kleiner Schmarotzer und Wasser hätte es im Überfluss gehabt. Wie auch immer, das, was meine Banknachbarin und ich dann taten, war keinesfalls angemessen. An diesem Tag hatte meine Banknachbarin einen gelb-durchsichtigen Eistee dabei und schon beim Anblick des Getränks kam uns beiden die gleiche Idee: Ich nahm die halbvolle Flasche mit aufs Klo und erleichterte mich in sie hinein. Farblich passte es perfekt. Zurück im Schulzimmer warteten wir nur noch darauf, dass er meine Kollegin nach ein bisschen Tee fragte.
Und das tat er auch. Nach ein paar gierigen Schluck und einem lauten Würgegeräusch fragte er mit großen Augen, was zur Hölle wir mit diesem Tee gemacht hätten. Darauf meinte meine Kollegin nur: "Wieso denn? Stand die Flasche zu lange an der Sonne rum?" Es war unglaublich schwer sich zusammenzureißen und nicht im selben Moment laut loszuprusten.
Danach war ich oft kurz davor es ihm zu beichten, auch Monate danach noch. Aber jetzt denken meine Komplizin und ich, dass es für alle am besten ist, wenn er nicht weiß, was er da wirklich gesoffen hat. Es tut mir wirklich Leid.

Beichthaus.com Beichte #00028874 vom 28.04.2011 um 21:13:54 Uhr in 8090 Zürich (Technische Berufsschule Zürich, Ausstellungsstrasse 70) (13 Kommentare).

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