Kassenscanner auseinandernehmen

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Diebstahl Dummheit Schamlosigkeit Shopping

Ich war vor ein paar Wochen in einer größeren Lebensmittelkette zu Mittag essen. Als ich auf jeden Fall so durch die Gänge gehe sehe ich so ein Lasergerät mit dem die Angestellten immer die Preise ändern und sowas. Ich hab mir gedacht, dass es sicher mal interessant wäre so ein Ding auseinander zunehmen und das mich eh niemand sieht. Gedacht getan, Ding eingesteckt und nach hause. Dort hab ich es auseinandergenommen und dann wieder zusammengebaut. Jetzt bin ich aber heute wieder in diesem Geschäft gewesen und ich wurde von einem Mitarbeiter ins Büro geholt. Dort wurde ich darauf angesprochen. Es tut mir auch Leid und es war das erste Mal das ich so etwas getan habe. Ich bringe dieses Gerät morgen auch wieder zurück, aber ich habe eben Angst, dass ich es bezahlen muss bzw. ersetzen muss. Die Mitarbeiter mit denen ich geredet habe waren zum Glück relativ freundlich und haben gemeint sie würden auch von einer Anzeige absehen wenn ich es wiederbringe. Aber ich habe eben trotzdem Angst, dass sie mir dann später kommen, dass es kaputt ist.

Beichthaus.com Beichte #00028801 vom 04.04.2011 um 16:32:53 Uhr (19 Kommentare).

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Komasaufen

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Trunksucht Maßlosigkeit Peinlichkeit Last Night Mettmann

Ich bin eigentlich jemand, der seinen Alkoholkonsum sehr gut unter Kontrolle hat. Ich trinke relativ häufig mal was, bin allerdings wirklich wer, von dem man sagen würde "der kennt seine Grenzen". Hatte nie größere Probleme, komme immer gut nach Hause und mache keinen Unfug, wenn ich betrunken bin. Mit einer Ausnahme leider: Ich war auf einer Gartenparty von einem relativ guten Freund eingeladen. Seine halbe Familie inklusive Bekanntenkreis und seine Freundin (die auch eine Freundin von mir ist) waren anwesend. Ich kam etwa 3 Stunden später als der Großteil der anderen Gäste und hatte demnach an Alkoholkonsum einiges nachzuholen, da alle anderen bereits gut angeheitert waren. Also trank ich kräftig drauf los, unterhielt mich ein wenig und mir wurde ständig guten Willens nachgeschenkt, so dass ich schon nach kurzer Zeit, ohne es richtig zu realisieren, viel zu viel in mich reingekippt hatte. Wie das so ist, merkt man dann immer erst, wie viel man intus hat, wenn man mal aufsteht. So auch bei mir - ich musste auf Toilette, ging ins Haus und merkte auf dem Weg, wie höllisch betrunken ich in dieser kurzen Zeit geworden war (ich war vielleicht eine Stunde anwesend). Ich torkelte also zur Toilette und erleichterte meine Blase, hatte allerdings Probleme, meinen Hosenknopf wieder zuzumachen. Kurz gespült, weiter versucht, torkelte ich dabei langsam zurück, bis ich auf einmal rückwärts über den Badewannenrand stolperte und mit dem Hintern (zum Glück ohne mich ernsthaft zu verletzen) in der Wanne landete. Meine Beine hingen noch über den Rand und ich versuchte mit aller Kraft, mich wieder aufzurichten, was allerdings völlig zwecklos war - ich war viel zu betrunken.


So lag ich also in der Badewanne in einem etwa 15-Minütigen, mäßig angenehmen "Koma", als plötzlich die Tür zum Bad aufging und einige Sekunden später ein schriller Schrei zu hören war. Eine Bekannte meines Freundes wollte auf Toilette gehen und hatte mich erst entdeckt, als sie sich bereits mit herunter gelassener Hose hingesetzt hatte. Wieder einige Minuten mussten wohl vergangen sein, als mein Freund mich mit einem kräftigen Ruck aus der Badewanne zog, und in ein Zimmer brachte, wo ich mich aufs Bett legen konnte. Alles drehte sich höllisch, wie selten zuvor. ich erinnere mich nur noch verschwommen, wie er und seine Freundin im Raum waren und er etwas auf seinem Keyboard spielte, als es mir plötzlich hoch kam. Ohne Vorwarnung kotzte ich sein halbes Zimmer voll und war zu überhaupt nichts mehr in der Lage. Als die Gäste davon mitbekamen brach eine kleine Panik aus und sie überlegten, ob sie einen Krankenwagen rufen sollten. Die Party war jedenfalls geplatzt. Schließlich riefen sie mir dann ein Taxi und beauftragten den Taxifahrer, mich in meine Wohnung zu bringen.
Das alles wurde mir im Nachhinein so erzählt. Der Freund von mir hat es zwar nie zugegeben, aber seit diesem Tag ist der Kontakt größtenteils abgebrochen und ich denke, ich bin bei ihm und seinem Bekanntenkreis ziemlich untendurch.

Beichthaus.com Beichte #00028796 vom 02.04.2011 um 18:25:05 Uhr in Mettmann (Herrenhauser Straße) (24 Kommentare).

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Aus die Maus

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Mord Ungerechtigkeit Verzweiflung Tiere Kinder München

Als ich (w) acht Jahre alt war sah ich fast täglich wie meine Katze Mäuse fing und sie genüsslich quälte und fraß. Ich als großer Tierfreund und total begeistert von Mäusen wollte ihr zuvorkommen und kaufte eine Lebendigfalle. Ich dachte, ich könnte einfach alle Mäuse bei uns fangen und wegbringen, damit meine Katze sie nicht kriegt.
Ich stellte also über Nacht die Falle auf. Dummerweise hat es in dieser Nacht geschneit und am Morgen musste ich die Falle ausgraben, da sie komplett im Schnee verschwunden war. In der Falle befand sich eine kleine, gefrorene, fast schwarze Maus und das brach mir das Herz. Ich legte sie auf die Heizung, aber lebendig wurde sie dadurch nicht. Ich bin jetzt also schuld am Tod einer Maus. Das verfolgt mich heute noch.
Einige Zeit später im Sommer fand ich auf dem Gehweg eine Babymaus. Die Sonne schien sehr stark und die Maus hatte noch nicht mal die Augen geöffnet und taumelte herum. Ich dachte, das wäre meine Chance meinen Mord wieder gut zu machen, aber obwohl ich sie pflegte starb sie 2 Tage später. Ich rede mir manchmal ein, dass ich ihr wenigstens einen schönen Tod möglich gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00028789 vom 01.04.2011 um 14:04:55 Uhr in 80336 München (Schillerstraße) (22 Kommentare).

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Lockmittel Porsche

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Falschheit Betrug Wollust Auto & Co. Last Night Düsseldorf

Ich bin Student, habe also keine Kohle, und als super gut aussehend würde ich mich auch nicht bezeichnen. Allerdings trage ich normale Klamotten, bin auch nicht fett oder ähnliches, halt durch und durch normal. Meine Erfolgsquote bei Frauen ist jedoch eher mäßig. Nun habe ich mir unlängst den Porsche meines Onkels geliehen, um ein Experiment zu starten: Teure Kleider, fette Uhr (Replika aus dem Internet) und natürlich der Porsche. So ausgestattet habe ich versucht, Frauen aufzureißen, was auch ganz gut geklappt hat. In einer Bar oder Club einfach was getrunken, Frauen angesprochen, gesagt ich sei neu in der Gegend bla, bla, bla. Ging auch immer ganz gut, musste natürlich immer ein bisschen Geld in die Hand nehmen, um Getränke zu sponsern. Nach einiger Zeit und einigem Alkohol habe ich eine Auserwählte unter Vorwand zu "meinem" Auto gelockt ("Habe meine Zigaretten/mein Handy/meine Hausschlüssel/meine Jacke im Auto vergessen, aber nehme mir später ein Taxi" oder ganz klassisch: "Ich fahr Dich heim!"). Das hat ihr natürlich den Rest gegeben, sie dachte sich "Wow, der hat ja wirklich Kohle und tut nicht nur so!".


Ich habe dann immer am/im Auto gemerkt, wie die Anziehung sofort spürbar zugenommen hat. Von jetzt auf gleich, als hätte ich einen Schalter umgelegt. Ich hätte das nie gedacht, aber was dieses "Ich-habe-Kohle-Ding" bewirkt", dafür bräuchte man einen Waffenschein! Wie die sich blenden lassen, wie die sich selbst aufgeben und verkaufen! Ich meine, es spricht für Porsche (will jetzt auch einen!), aber ist das nicht unglaublich traurig?! Ist jede Frau so ein simples Wesen, das sich einmal wie Julia Roberts in "Pretty Woman" fühlen möchte und für "ihren" Prinzen (heutzutage wohl = Millionär) alles tun würde?! Und glaubt ja nicht, ich wäre in Dorfdiskos gewesen und hätte Friseusen und Krankenschwestern abgeschleppt - nein! Bankerinnen, Ärztinnen, eine Anwältin, mehrheitlich BWL-Damen, Frauen aus der PR, also Frauen mit Hintergrund und gewisser Bildung.


Naja, ich habe das natürlich ausgenutzt, und mit ihnen rumgemacht. Einfach stumpf und ohne Vorwarnung die Zunge in den Hals gesteckt, und sie haben mitgemacht. Wahnsinn, habe ich mir gedacht, das sind Top-Frauen, wirklich, sehen aus wie im Film, die sind schlau und erfolgreich, und jetzt machen sie einfach so mit mir rum! Klar, aber alles nur wegen des vermeintlichen Status. Nicht wegen mir. Das hat mich frustriert. Zugleich wollte ich mehr. Also habe ich versucht, ob ich sie dazu bringen kann, mir im Auto einen zu blasen - und sogar das hat funktioniert! Ich war fix und fertig. Ich habe meinen Glauben an die Frauen verloren. Ich habe das gerade nochmal gelesen, es tat so gut, dass alles einmal niederzuschreiben, und möchte noch eines hinzufügen: Es entsteht der Eindruck, ich wäre jedes mal erfolgreich und das ohne großen Aufwand - dem ist natürlich nicht so. Es steckt schon einiges an Arbeit und Überredungskunst dahinter, und doch funktioniert es manchmal nicht so, wie es soll. Manche wollen nur Nummern tauschen, manche geben mir ihren vollen Namen und sagen, ich solle sie bei Facebook anschreiben (klar, so können sie mich ja auch abchecken), manche wollen sich sofort zum Essen-gehen verabreden. Es ist halt Düsseldorf. Aber dennoch - oft funktioniert es, und jeder Erfolg wiegt jede Niederlage zehnfach auf.

Beichthaus.com Beichte #00028787 vom 01.04.2011 um 13:03:33 Uhr in Düsseldorf (40 Kommentare).

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Erster Bügelversuch

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Neugier Dummheit Waghalsigkeit Kinder Kindergarten Rotenburg

Damals im Kindergarten haben wir an einem Tag an unserem großen Basteltisch gesessen und jeder von uns hat einen weißen Beutel bekommen, den wir beliebig anmalen und hinterher behalten durften. Unsere Kindergärtnerin hat unsere fertigen Beutel am Ende noch einmal gebügelt. Ich glaube, damit die Farbe besser hält und natürlich, damit der Beutel keine zu dicken Falten hat. Ich saß am Basteltisch direkt rechts neben meiner Kindergärtnerin und fand es toll wie warm die Beutel immer nach dem Bügeln waren. Als unsere Kindergärtnerin uns dann für einen Moment alleine ließ, nahm ich das Bügeleisen und drückte es dem kleinen Mädchen rechts von mir an die Schulter. Das Geschrei war groß, ich bekam großen Ärger und die Kindergärtnerin hinterher von den Eltern anscheinend auch. Dabei wollte ich eigentlich nur ihren zerknitterten Pulli bügeln.

Beichthaus.com Beichte #00028775 vom 30.03.2011 um 12:08:46 Uhr in Rotenburg (20 Kommentare).

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