Müsli mit Magerquark

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Ungerechtigkeit Boshaftigkeit Unreinlichkeit Ekel Kollegen

Ich möchte euch was beichten, was mir sehr Leid tut. Vor etwa einem halben Jahr hat mich eine Kollegin bei unserem Chef angeschwärzt für einen Fehler den sie begangen hat. Es war keine Lappalie, mir wurde ein halber Monatsverdienst dafür gestrichen. Leider konnte ich nicht beweisen das sie es war und der Chef hat ihr halt mehr geglaubt schließlich hat sie zwei hervorstechende Argumente mehr. Ich war also auf Rache aus. Nur wie und was. Ich entschied mich für eine Gemeinheit. Meine Kollegin isst jeden Morgen ein Müsli mit Magerquark. Da sie immer die großen Packungen von 500g kauft, braucht sie nie eine ganze Packung pro Frühstück. Den Rest stellt sie immer in den Kühlschrank in unserer Teeküche. Als ich nun einmal Überstunden machte habe ich mir den Quark genommen und genüsslich hinein gew****. Während der Aktion habe ich mich diabolisch gefreut. Am nächsten Morgen tat es mir aber schon Leid, aber ich habe mich nicht getraut es ihr zu sagen, war mir einfach zu peinlich. Ich wollte den Quark einfach in den Müll werfen, aber als ich zur Arbeit kam war sie schon am Frühstücken, Müsli mit "Quark". Es tut mir ehrlich Leid. Danke fürs lesen.

Beichthaus.com Beichte #00028832 vom 14.04.2011 um 10:32:42 Uhr (28 Kommentare).

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Notlösung Regenrinne

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Faulheit Vandalismus Lügen Nachbarn WG Osnabrück

Wenn ich (m/29) mich recht entsinne war ich damals 23 und wohnte noch in einer anderen Stadt zusammen mit einem Kumpel in einer WG unterm Dach. Wir waren zu der Zeit, vor allem was den Haushalt anging, extrem faul. So schnitten wir zum Beispiel leere Tetra-Packs auf, nur um aus diesen Müsli oder Suppe zu essen und um bloß keine Teller oder ähnliches sauber machen zu müssen. Nun lag also das dreckige Geschirr schon seit Wochen in der Spüle. Es war eingetrocknet, teilweise halbherzig über gespült damit es nicht anfängt zu stinken aber dennoch war alles eingetrocknet. Vor allem die Töpfe hatten es in sich! Irgendwann reichte es mir dann, ich nahm eine große, weiße Wanne und legte alles Geschirr mit heißem Wasser und jede menge Spüli über Nacht ein, damit wir am darauf folgenden Tag dann mal gründlichst sauber machen konnten.


Und tatsächlich taten wir das dann auch. Jetzt gab es allerdings noch ein Problem. Das Wasser in der Wanne. Es war mittlerweile nicht mehr als Wasser zu erkennen. Man könnte es eher als eine zähe, schleimige Masse mit jeder menge Essensreste, welche dazu auch noch ordentlich stank, beschreiben. Ins Klo kippen konnten wir es nicht da das Bad bzw. der Pott zu eng für die Wanne war und die Gefahr bestand, das die Flüssigkeit daneben geht. In den Abfluss wollten wir es auch nicht kippen da wir angst hatten diesen zu verstopfen. Fragt mich nicht warum oder wieso, ich kam dann auf die glorreiche Idee, man könne das doch über das Dach in die Regenrinne entsorgen. Gesagt getan, Fenster auf, Wanne auf das Fensterbrett und schwuppdiwupp angefangen die Wanne langsam zu kippen. Man kann es sich denken, das klappte nicht so wie gedacht! Die Brühe schoss über die Regenrinne hinaus, direkt eine Etage tiefer auf den Balkon vom Nachbarn unter uns. Da es zu der Zeit ein schöner warmer Sommerabend war, hatte er um das ganze noch zu toppen seine Wäsche draußen hängen, die natürlich wiederum von der Brühe punktgenau getroffen wurde.


Mein Mitbewohner, der dies zuerst, genau wie ich, für eine gute Idee hielt, lief schlagartig rot an. Man konnte in seinem entsetztem Gesicht genau ablesen, das er heilfroh war jetzt in seiner Haut zu stecken und nicht in meiner. Ich schloss das Fenster und wollte, falls wir unentdeckt bleiben, auf gänzlich unwissend machen, sah aber sogleich, wie im Hausflur (wir hatten eine menge Glas in der Wohnungstür) das Licht anging und wusste in dem Moment ganz genau was mir jetzt bevorsteht.


Keine 5 Sekunden später hörte ich unseren Nachbarn dann auch an die Tür hämmern und im Flur herumschreien. Ich wäre in dem Moment am liebsten gestorben. Es nützte nichts, er konnte unser Licht aus der Wohnung ebenso sehen, wie ich sehen konnte das Licht im Hausflur anging. Ich öffnete also die Tür und stammelte nur das in der Küche das Rohr und der Abfluss undicht gewesen seien und alles in der Küche umher gespritzt ist und ich in Panik nicht wusste wohin ich das im Topf gesammelte Abwasser hin kippen sollte und das mir das alles furchtbar Leid täte. Zu meinem Erstaunen hat er das ganze wohl geglaubt, denn er bot sofortige Hilfe an, die ich aber geistesgegenwärtig höflich verneinte und ihm erklärte das wir es ja unter Kontrolle hätten und natürlich nochmal wie Leid mir das täte und wenn er es wollte, ich seine Wäsche natürlich nochmal waschen würde. Gott sei dank musste ich die Wäsche aber nicht neu waschen und den Balkon putzen.

Klaus, falls du das lesen solltest, es tut mir Leid das ich dich deswegen angelogen habe und das du wegen meiner Blödheit und nicht wegen einem angeblichen Unfall deine Wäsche nochmal neu waschen und den Balkon an diesem wunderbaren Sommerabend putzen musstest. Ich weiß das du trotz allem Verständnis echt sauer warst, wir konnten dich nämlich noch eine ganze Weile fluchen hören!

Beichthaus.com Beichte #00028831 vom 13.04.2011 um 20:25:34 Uhr in 49074 Osnabrück (Blumenstraße) (10 Kommentare).

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“Beichte

In der Spielecke

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Ekel Unreinlichkeit Vandalismus Shopping Leubsdorf

Ich (m) habe mal als circa 4-jähriger Junge in einem recht großen Einkaufszentrum bei einer Spielecke in die Legokiste geschissen. Später kam ein anderes Kind meinen Alters und hat in der Kiste rumgemengt. Ich find es heute furchtbar lustig, jedoch tut mir das arme Ding Leid, welches ziemlich eingesifft gewesen sein muss und sicherlich heute Coprophobie hat. Also passt auf euch/eure Kinder auf, falls ihr euch einer Spielecke näherst. Ich könnte da meine Hände im Spiel gehabt haben.

Beichthaus.com Beichte #00028827 vom 13.04.2011 um 20:46:19 Uhr in 53547 Leubsdorf (Im Boden) (17 Kommentare).

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Der Laubhaufen

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Boshaftigkeit Neugier Dummheit Dülmen

Als ich etwa 8 Jahre alt war, spielten mein Kumpel und ich des öfteren in einem nahe gelegenen Wald. Als es Herbst wurde kamen wir auf die Idee, die ganzen Blätter, die auf dem Boden lagen, zusammenzufegen und zu einem riesigen Haufen, mitten auf dem Waldweg zu häufen. Das war uns aber nicht genug. So suchten wir uns einige große Baumstämme und Äste und legten sie unterhalb des Blätterhaufens, sodass sie nicht mehr sichtbar waren. Nachdem wir das gemacht hatten, versteckten wir uns im Gebüsch und schauten zu, wie die Fahrradfahrer dem großen Haufen versuchten auszuweichen oder einfach mitten rein fuhren und sich lang legten. Wenn ich daran denke, finde ich es irgendwie immer noch witzig, aber es tut mir auch Leid für die Leute, die sich dabei verletzt haben.

Beichthaus.com Beichte #00028826 vom 13.04.2011 um 18:58:18 Uhr in 48249 Dülmen (15 Kommentare).

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Faxe gelöscht

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Boshaftigkeit Faulheit Kollegen Arbeit Krefeld

Bei uns in der Firma steht das Faxgerät im Flur vor dem Großraumbüro. Eben musste ich dringend was wegschicken, aber es waren noch neun Aufträge vorher im Speicher. Ich hatte aber keine Lust zu warten und habe daher alle gelöscht. Fand ich prima und nun, wenn ich darüber nachdenke, welche Arbeit das jetzt meinen Kollegen macht, regt sich das schlechte Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00028819 vom 12.04.2011 um 13:54:55 Uhr in Krefeld (18 Kommentare).

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