Mein manisch depressiver Mann

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Boshaftigkeit Zwietracht Partnerschaft Hamburg

Ich (w/26) beichte, dass ich mich ständig unmöglich meinem Mann gegenüber verhalte. Mein Mann ist manisch depressiv. Das Ganze wurde erst vor kurzem diagnostiziert. Wenn er eine seiner manischen Phasen hat, kann er sehr hässlich mir gegenüber werden. Er beschimpft mich dann und sagt echt böse Dinge. Wie etwa, dass ich an seiner Krankheit schuld sei und mich zu heiraten der größte Fehler seines Lebens gewesen ist. Wenn er auch die manische Phase hat, weigert er sich die Tabletten zu nehmen, sagt er sei nicht krank und die Tabletten machen ihn krank. Dabei stabilisieren die nur seine Launen, sodass die Manie nicht oft einsetzt oder nicht so heftig.

Ich weiß nicht mehr weiter. Ich reagiere bei seinen verletzenden Worten immer genau anders herum wie ich eigentlich reagieren sollte. Ich raste aus, wenn er mich verletzt, werde wütend. Schreie ihn an und letztens habe ich ihn sogar als verantwortungslos bezeichnet, weil er in einer seiner manischen Phasen 1.500 Euro im online Kasino verspielt hat.

Dabei soll ich einfach ruhig bleiben, das alles runterschlucken und wenn die Phase vorbei ist und er wieder normal ist, dann vernünftig mit ihm darüber reden. Ich bitte um Absolution für mein Verhalten meinem Mann gegenüber. Er ist einfach chronisch krank und er sucht es sich ja nicht aus so zu sein wie er manchmal ist. Ich versuche mich zu bessern.

Beichthaus.com Beichte #00041462 vom 02.08.2018 um 10:04:38 Uhr in Hamburg (17 Kommentare).

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Hobby: Wie ich das Rückgaberecht voll ausnutze

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Manie Shopping Sucht Stuttgart

Ich möchte beichten, dass ich den ganzen Tag Produkte im Internet bestelle und sie mir zuschicken lasse. Hauptsächlich Klamotten und Accessoires, aber auch Homedeko, Haushaltsartikel und Kosmetik. Fast jeden Tag gehe ich zur ca. 10 Minuten entfernten Packstation bei meinem Haus und hole all die neuen Päckchen ab, die angekommen sind. Manchmal muss ich zweimal laufen, weil die Pakete zu viel und zu groß und schwer zum Tragen sind.

Ich liebe es, die ganzen Pakete aufzumachen und die Schätze zu begutachten - bei mir ist jeden Tag Bescherung! Behalten tue ich allerdings nur das allerwenigste - ich habe hohe Ansprüche, sowohl in Qualität als auch in Haptik der Waren, und so gehen bestimmt 90% wieder zurück. Manchmal trage ich (gerade bei Klamotten) die Ware einen Abend, schicke sie danach aber trotzdem wieder ein. Das Preisetikett schlage ich dabei in Frischhaltefolie ein, damit es keine Schweißflecken bekommt. Was bringt mir ein Kleidungsstück, dass nicht in meinen Kleiderschrank passt, schwer kombinierbar wäre und letztendlich sowieso nie getragen würde? Immerhin kriege ich Komplimente und habe immer neue Outfits, was mir große Freude bereitet.

Mein Freund findet zwar dass mein Hobby exzessive Ausmaße angenommen hat, aber letztlich denkt er, das ist meine Sache. Finanzielle Einbußen habe ich dadurch so gut wie gar nicht, ich bin berufstätig und da ich letztlich nur sehr wenig tatsächlich behalte, ist unterm Strich alles im Rahmen. Ich LIEBE einfach Shoppen! Für echtes Shopping in der Stadt fehlt mir neben Job und Social Life die Zeit, aber nach Produkten kann ich überall browsen, im Zug, im Bett, vorm Fernseher. Es macht mir einen riesigen Spaß meine Garderobe und mein Interieur zusammenzustellen und meine neuen Schätze auszuführen (auch, wenn es nur eine Nacht ist).

Die Kulanz der Läden ist übrigens unglaublich! Ich habe häufig auch schon Dinge lange nach der Widerrufsfrist eingeschickt, weil sie mir nicht mehr so gut gefielen wie am Anfang oder ich die gleiche Produktart in einer besseren Ausführung erstehen konnte - häufig bekomme ich das Geld TROTZDEM wieder, gerade bei etwas höherpreisigen Läden! Solange der Zustand des Produktes in Ordnung ist (und ich gehe immer pfleglich mit allem um) verkaufen sie es einfach weiter. Es gibt einige Regeln bei diesem Hobby: Der Versand & Rückversand müssen immer kostenlos sein, außerdem mag ich kein DPD/Hermes, weil sie nicht an die DHL Packstation liefern und mir Umwege bescheren. Auch bevorzuge ich den Rechnungskauf um meine Kontoeinbrüche so gering wie möglich zu halten.

Meine Wohnung sieht auch aus wie eine Packstation, überall sind Päckchen und darauf drapierte Produkte, über deren Verbleib ich mich noch nicht entschieden habe und etwas Bedenkzeit verstreichen lasse. Ich habe eine riesige Buchhaltung mit Überweisungen, Erstattungen und Sendeverfolgungsnummern, die ich sehr gewissenhaft führen muss klarzukommen mit meinen Ausgaben. Es passieren häufiger Fehler im Onlinehandel, und dann hängt man schonmal eine ganze Weile an der Kundenhotline. Aber irgendwie gehört das zu meinem Hobby dazu. Ich freue mich jedesmal wie ein Schneekönig, wenn ich eine Rücküberweisung bekomme! Ich gebe erst Geld mit vollen Händen aus (manchmal bis zu Tausend Euro täglich), aber fast alles kommt wieder rein! Ich lebe eine Recht konsequenzenlose Verschwendungssucht, und obwohl ich ein absolut pathologisches Shoppingverhalten aufweise, habe ich dennoch ein sehr besonnenes Verständnis von Besitz. Man braucht keine 100 weißen T-Shirts und wenn etwas nicht 100% zu meinen ästhetischen und qualitativen Ansprüchen passt, geht es wieder zurück. Es geht mir nicht darum einfach nach dem Lust-Prinzip Dinge zu horten, sondern ich schätze und liebe alle meine Besitztümer! Ich erfreue mich sehr an guter Qualität, hochwertigen Materialien und einem tollen Produktdesign.

Ich gestehe, dass Paketboten eine riesige Arbeit haben mit meinem Hobby und dass auch die Ökobilanz wohl nicht die beste ist. Ein Stück weit verarsche ich auch die Läden, weil ich von ihren Produkten profitiere, sie anziehe und ausführe, aber danach trotzdem zurückgehen lasse, ohne einen Cent dafür ausgegeben zu haben. Es gibt wohl edlere und weniger konsumgeile Hobbies als Shopping.

Beichthaus.com Beichte #00041450 vom 28.07.2018 um 14:32:52 Uhr in Stuttgart (30 Kommentare).

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Verlorene Jahre

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Verzweiflung Familie Hamburg

Meine Familie macht mich (m) seelisch fertig, sagt andauernd wie krank ich doch sei, und will die Psychiatrie oder Polizei anrufen, dass sie mich abholen kommen, beschimpft mich beim Essen, dass ich fett sei und noch fetter werde, und das ich "den ganzen Tag auf meinem fetten Arsch sitze." Auch wenn ich putze, koche, etc. wird es so hingestellt, als würde ich nichts machen. Was ich anfasse, passt ihnen nicht, es ist immer zu laut, zu grob oder zu aufmerksam.

Ich hatte wirklich gedacht, dass es nach der Schule besser wird, dass meine Depressionen durch Mobbing & Co. verschwinden, wenn ich einmal fertig bin. 15 Jahre sind vergangen, ich bin 25, und es ist als würde ich in einem schlechten Film leben. Ich wünsche mir meine verlorenen Jahre zurück. Nun sind es nicht mehr die Kinder, die mich mobben, dafür aber meine Familie. Ich frage mich täglich was ich in meinem vorherigen Leben wohl falsch gemacht oder womit ich das verdient habe. Die einzige Freude ist mein Tier. Doch das wird von meinem Bruder oft getreten, und da im Haushalt nur geschrien wird und Dauer-Streit herrscht, ist er leider aggressiv und nicht umgänglich. Am meisten tut es mir für ihn leid. Ich habe überlegt, ob ich ihn an eine PS abgebe und später wieder abhole, aber dann wäre ich vermutlich komplett am Ende.

Ich leide an Haarausfall, bin extrem unsicher, weil ich nur kritisiert werde - sei es wegen meinem Aussehen, Gewicht (62kg bei 1.65m. Ich weiß, dass ich nicht fett bin, aber ein paar Kilos könnte ich dennoch abnehmen. Nur schaffe ich das nicht. Oder meine Stimme, die sich angeblich behindert anhört, oder weil ich nichts auf die Reihe kriege. Ich bin so alt und wohne noch Zuhause. Ich schaffe es nicht auszuziehen, ich habe kein Job, keine Ausbildung (bzw. meine Eltern erkennen es nicht an, da es ein Online-Degree aus Amerika ist). Auch werde ich überall abgelehnt, vielleicht gerade deswegen. Leider bei Aushilfstätigkeiten genauso. Ich verstehe echt nicht warum. Kein Geld, nur eine Freundin. Hartz IV würde ich auch nicht kriegen. Kindergeld bekomme ich auch nicht. Ich muss seit meinem Geburtstag die Krankenkasse selbst bezahlen, und da mache ich nur Schulden bei meiner Freundin, die bald auch nicht mehr zahlen kann, weil sie beruflich Probleme hat.

Beichthaus.com Beichte #00041446 vom 26.07.2018 um 23:27:50 Uhr in Hamburg (Oberer Landweg) (14 Kommentare).

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Gefühle ausgenutzt

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Falschheit Partnerschaft Heidelberg

Ich (m/28) habe den selben Fehler zwei Mal gemacht. Es war vor ziemlich genau vier Jahren, dass meine Freundin, mit der ich mir eine Zukunft ausgemalt habe, verlassen hat. Da habe ich mir eine Trösterin gesucht und erst im Nachhinein gerafft, was ich da für einen Mist angestellt habe, weil sie wirklich ernste Gefühle für mich hatte und ich sie halt. Das Ereignis hat mich dann wirklich zum Nachdenken angeregt und ich habe meine Schlüsse daraus gezogen - dachte ich. Denn gestern wurde ich erneut mit einer Frau, die mich wirklich sehr gerne mag, intim. Allerdings ohne Gefühle von meiner Seite.
Nach vier Jahren als Dauersingle ist der Wunsch nach Zuneigung und Zärtlichkeit sehr groß und deswegen habe ich erneut die Gefühle einer tollen Frau, mit der ich allerdings keine Beziehung möchte, fast schon sozusagen ausgenutzt. Ich bitte nicht um Absolution, denn jemand der zwei Mal die selbe Scheisse baut, hat offenbar nicht dazu gelernt.

Beichthaus.com Beichte #00041439 vom 24.07.2018 um 09:41:50 Uhr in Heidelberg (4 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Sparbuch von meiner Oma

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Verschwendung Maßlosigkeit Geld

Als ich 18 Jahre alt wurde, erhielt ich von meiner Oma ein Sparbuch, auf dem an die 1800 Euro angespart waren. Das war alles, was sie in dieser Zeit für mich weggelegt hatte - für mich ein absolutes Vermögen. Sonst wuchs ich eher ärmlich auf. Als man mich in die Welt gesetzt hat, hat man nicht dran gedacht, dass mit dem Kind nicht immer alles schön, süß und idyllisch bleibt, wenn man älter wird. Es wurde nicht eingeplant, dass Teenies keine gebrauchten Klamotten tragen wollen, trendig zu sein wünschen und man für die Schule einen PC, einen Drucker und Internet braucht und all sowas. Kohle gab es bei uns nie. 2,50 Euro hatte ich die Woche als Teenager zur Verfügung. Ein Todesurteil in der Klassengemeinschaft.

Sobald ich also dieses Sparbuch in den Fingern hatte, könnt ihr euch denken, was ich getan habe. Ausgegeben habe ich das Geld. Ich habe mir eine tolle Kamera gekauft, weil meine große Leidenschaft das Fotografieren war und vom Rest habe ich mir hier und da noch mal was kleineres gegönnt. Ich wurde endlich einmal bewundert, hatte mehr als zwei kaputte Jeans und die neuen Sneaker fanden auch alle cool. Innerhalb kürzester Zeit war die Kohle aufgebraucht und heute stehe ich hier, Jahre später, und habe nicht mal einen Führerschein, weil ich niemals wieder so viel Geld im Leben hatte. Die Kamera habe ich noch, aber die meisten Handys haben mehr Auflösung heutzutage. Ich bereue es, das Geld nicht für einen Führerschein und ein kleines Auto ausgegeben zu haben. Damals wäre das für die Summe noch gerade so gegangen. Es tut mir Leid, dass ich das Geld verprasst habe.

Beichthaus.com Beichte #00041437 vom 21.07.2018 um 18:25:10 Uhr (30 Kommentare).

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