Geld aus der Schule gestohlen

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Diebstahl Falschheit Morallosigkeit Schule Geld

In meiner Schulzeit wurde ich in eine offizielle Funktion gewählt, weil ich so vertrauenswürdig, brav und angepasst war. Ich hab allen etwas erzählt nach dem Motto "ich möchte mich für die Schüler einsetzen und die Welt verbessern." In Wirklichkeit wollte ich nur ein paar Mädels aus der Parallelklasse beeindrucken und den Unterricht schwänzen, weil ich unentschuldigt in irgendwelche Besprechungen gehen konnte. Für spezielle Ausgaben gab es ein Sparbuch, das von Jahr zu Jahr an den neuen Vertreter weitergegeben wurde. Nur habe ich das Sparbuch nach meinem Jahr nicht weitergegeben, sondern behalten. Nun hatte ich allerdings ein schlechtes Gewissen und so habe ich mich nie getraut, das Geld (umgerechnet etwa 50 Euro) abzuheben. Heute bereue ich, dass ich das in mich gesetzte Vertrauen missbraucht habe. Allerdings nur die Sache mit dem Sparbuch. Der Rest war vollkommen in Ordnung und hat mir riesen Spaß gemacht und auch keinem geschadet. Das Sparbuch habe ich, soweit ich mich erinnere, noch immer. Allerdings hatte ich es völlig vergessen. Erst durch das Lesen einiger Beichthaus-Beichten fiel es mir wieder ein. Ich habe jetzt beschlossen, das Geld auf dem Sparbuch zu verdreifachen und an den heutigen Vertreter zu schicken. Und wegen so ein paar Euros werde ich nie wieder einen derartigen Scheiß machen und Jahr(zehnte) lang ein schlechtes Gewissen haben.

Beichthaus.com Beichte #00030715 vom 25.01.2013 um 01:15:47 Uhr (11 Kommentare).

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Der traumatisierte Hund

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Tiere

Der traumatisierte Hund
Ich (m/24) beichte, dass ich wohl Schuld daran bin, dass der Hund meiner Schwiegereltern in spe jetzt traumatisiert ist. Das Ganze kam so: Die Eltern meiner Verlobten haben einen Hund. Irgendein Mischling, ziemlich klein, aber mit riesigem Spiel- und Jagdtrieb. Der Köter rannte wirklich allem hinterher, was sich bewegt hat und sprang es an, egal ob Katzen, andere Hunde, Fahrradfahrer oder Autos. Dabei hatte er auch überhaupt keine Angst, selbst wenn das gejagte Objekt sehr viel größer war als er selber. Auch ist er völlig unerzogen, weil meine Fast-Schwiegereltern total inkonsequent sind bei der Erziehung. Sie gehören zu der Art Hundebesitzer, die ihre Hunde mit Kindern verwechseln und sie total verhätscheln. Der Köter hat einen ganzen Schrank solcher alberner Hundemäntelchen und bekommt nur das teuerste Hundefutter und handgemachte Hundepralinen und so einen Quatsch. Mich nervte das Vieh, denn ständig rannte es einem um die Füße, sodass man immer aufpassen musste, nicht drauf zu treten, und biss einem in die Socken. Laut meiner Fast-Schwiegereltern ein Ausdruck von Zuneigung, meiner Meinung nach ein Ausdruck von Verzogenheit.

Zwischen Weihnachten und Silvester waren meine Verlobte, ihre Eltern und ich im Urlaub in einer Hütte am Waldrand. Der Köter musste natürlich mit und rannte den ganzen Tag kläffend am Zaun entlang, weil er wahrscheinlich ahnte, dass es in dem Wald hinter der Hütte etwas zum Jagen gab. Das ging mir nach einer Weile echt auf den Sack. Als ich an einem Abend noch mal alleine draußen war um eine zu rauchen, ging ich am Zaun entlang und entdeckte eine morsche Zaunlatte. Ich trat dagegen und der untere Teil der Latte zerbrach, sodass jetzt ein Loch im Zaun war. Groß genug für den Köter, um sich durchzuquetschen. Als der Hund am nächsten Tag wieder herausgelassen wurde, dauerte es natürlich nicht lange, bis der das Loch entdeckte und in den Wald abhaute. Zumindest kurzzeitig hatte ich Ruhe. Jedenfalls solange, bis das Verschwinden des geliebten Hundes bemerkt wurde. Danach war große Aufregung und wir mussten den ganzen Tag im Wald herumlaufen und nach dem Vieh suchen. Aber ohne Erfolg. Am Abend war eine Stimmung wie auf einer Beerdigung, aber wenigstens konnte ich endlich mal in Ruhe fernsehen, ohne Gekläffe und ständiges in-die-Socken-Gebeiße. Am nächsten Tag kam jedoch ein Anruf auf dem Handy meines Schwiegervaters in spe. Leider hatte jemand den Köter und auf dessen Halsband die Handynummer gefunden. Natürlich mussten wir sofort hinfahren, um ihn abzuholen. Allerdings wirkte der Hund irgendwie verstört, außerdem hatte er einen tiefen Kratzer am Hinterbein. Wahrscheinlich hatte er im Wald Tiere gejagt und sich da mit den Falschen angelegt, die ihm mal klar machten, dass nicht er der Boss ist. Seitdem will der Hund nicht mal mehr in die Nähe eines Waldes und jagt auch nichts und niemandem mehr nach. Jetzt hat er regelmäßig Termine bei einem bekannten Hundepsychologen.

Beichthaus.com Beichte #00030714 vom 24.01.2013 um 21:55:57 Uhr (31 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Adrenalinschübe auf der Arbeit

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Masturbation Ungerechtigkeit Arbeit Meersburg

Ich (w/23) arbeite in einer kirchlichen Einrichtung und es passiert inzwischen mehrmals täglich, dass ich auf dem Klo verschwinde oder das Büro abschließe, um zu masturbieren. Nicht, weil ich besonders erregt bin, sondern weil ich die Adrenalinschübe brauche, um nicht permanent einzuschlafen. Ich möchte beichten, dass ich damit die tief verankerten Einstellungen meines Arbeitgebers untergrabe. Ich bin nämlich in vier Jahren kein bisschen erblindet und pelzige Haare auf dem Handrücken habe ich auch keine bekommen. Obwohl man meinen könnte, dass ich noch viel näher unter den Augen des Herrn masturbiere, als so manch Anderer.

Beichthaus.com Beichte #00030713 vom 24.01.2013 um 16:44:23 Uhr in Meersburg (35 Kommentare).

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Hingeschaut, aber nicht geholfen

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Engherzigkeit Morallosigkeit 50+ Gesellschaft Dresden

Heute Morgen ist auf der gegenüberliegenden Straßenseite meiner Bushaltestelle ein älterer Herr auf die Straße gelaufen und dabei gestolpert. Das hatte zur Folge, dass er auf die Straße fiel. Es kam kein Auto, aber gerade mein Bus. An der Haltestelle standen etwa 20 Menschen, die einsteigen wollten. Der Bus verdeckte von meinem Standpunkt aus dann den Mann, der auf der Straße lag. Ich beichte, dass ich zwar hingesehen, aber dem Mann nicht geholfen habe, da ich den Bus nicht verpassen wollte. Irgendwie dachte ich, jemand anderes wird ihm schon helfen. Das dachten aber wohl alle, sodass er sich alleine wieder hochrappeln musste und dann völlig erschöpft auf die andere Seite humpelte. Dann kamen zwar noch zwei Passanten, die ihn begutachteten, aber ihm auch nicht halfen. Ich habe ein schlechtes Gewissen und hoffe, ihm ist nichts Schlimmes passiert. Sollte wieder einmal etwas Ähnliches passieren, werde ich hingehen, die Busse kommen ja recht oft. Das war ziemlich dumm von mir.

Beichthaus.com Beichte #00030712 vom 24.01.2013 um 10:11:55 Uhr in Dresden (Könneritzstraße) (25 Kommentare).

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Beleidigen auf Niederländisch

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Missbrauch Gesellschaft Breddin

Vor einigen Jahren bin ich (m/20) mit meiner Familie aus den Niederlanden hierher gezogen. Das tolle daran ist, dass man uns wirklich gar nicht versteht. Ich nutzte das natürlich immer köstlich aus und habe mich mit meinen Verwandten schon unzählige Male über Leute mit hässlichen Frisuren, Klamotten und Gesichtern, gar über psychisch und körperlich eingeschränkte Leute lustig gemacht. Ich beichte, dass ich sehr viel Spaß daran habe, mich über unwissende
Leute lustig zu machen und dass ich immer schmunzeln muss, wenn Leute sagen, dass ich bitte Deutsch reden soll, weil das ja unhöflich sei. Dabei wissen die gar nicht mal, wie oft ich sie schon beleidigt habe.

Beichthaus.com Beichte #00030711 vom 24.01.2013 um 02:24:14 Uhr in Breddin (37 Kommentare).

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