Hingeschaut, aber nicht geholfen

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Engherzigkeit Morallosigkeit 50+ Gesellschaft Dresden

Heute Morgen ist auf der gegenüberliegenden Straßenseite meiner Bushaltestelle ein älterer Herr auf die Straße gelaufen und dabei gestolpert. Das hatte zur Folge, dass er auf die Straße fiel. Es kam kein Auto, aber gerade mein Bus. An der Haltestelle standen etwa 20 Menschen, die einsteigen wollten. Der Bus verdeckte von meinem Standpunkt aus dann den Mann, der auf der Straße lag. Ich beichte, dass ich zwar hingesehen, aber dem Mann nicht geholfen habe, da ich den Bus nicht verpassen wollte. Irgendwie dachte ich, jemand anderes wird ihm schon helfen. Das dachten aber wohl alle, sodass er sich alleine wieder hochrappeln musste und dann völlig erschöpft auf die andere Seite humpelte. Dann kamen zwar noch zwei Passanten, die ihn begutachteten, aber ihm auch nicht halfen. Ich habe ein schlechtes Gewissen und hoffe, ihm ist nichts Schlimmes passiert. Sollte wieder einmal etwas Ähnliches passieren, werde ich hingehen, die Busse kommen ja recht oft. Das war ziemlich dumm von mir.

Beichthaus.com Beichte #00030712 vom 24.01.2013 um 10:11:55 Uhr in Dresden (Könneritzstraße) (25 Kommentare).

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Fremdgeher aus Überzeugung

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Ich beichte, dass ich Fremdgeher aus Überzeugung bin. Hier im Beichthaus genießen Fremdgeher ja das unterste Ansehen überhaupt und ich weiß jetzt schon, dass auch diesmal der Shitstorm in den Comments nicht lang auf sich warten lassen wird. Die Frage ist doch: warum sollte man nicht fremdgehen? Ich liebe meine Freundin, ja, obwohl andere wieder gegenteiliges behaupten werden und ja, obwohl ich sexuell an anderen Frauen interessiert bin. Ist das nicht normal? Ich denke schon. Der kleine Flirt im Fahrstuhl, inniger Augenkontakt in der U-Bahn, ein sexy Tänzchen im Club mit einer anderen Frau. Macht doch Spaß. Der Mensch ist nicht als monogames Wesen geschaffen, auch wenn das anscheinend viele gerne so hätten. Diese Lebenseinstellung folgt doch in unseren Breitengraden nur aus frommen, christlichen und absolut überholten Wertevorstellungen.


Ich unterstütze meine Freundin, wo es geht. Sie kann sich auf mich verlassen und ich mich auf sie, darum geht es doch in einer Beziehung. Was hat das damit zu tun, ob ich gerne meine Triebe zusätzlich mit anderen auslebe? Die entscheidende Frage, die sich jetzt einige noch stellen werden: weiß sie davon? Nein, tut sie nicht. Und das ist auch das einzige daran, das mir ein bisschen leidtut. Aber was soll ich machen, ich habe es angesprochen und sie zieht es vor, nach den gleichen gesellschaftlich anerkannten Regeln zu spielen, wie die ganzen Beichthaus-User, die ich hiermit auf mich hetze. Lasst mich das Ganze noch fortführen: Jemand von euch wird mir sicherlich raten, ich solle mir eine suchen, die mir das Ganze erlaubt. Da kann man aber lange suchen und was für eine wäre das dann wohl. Mit der jetzigen ist doch alles perfekt. Ich beichte, dass ich in der Neuzeit angekommen bin und verstanden habe, wie man leben sollte.

Beichthaus.com Beichte #00030682 vom 15.01.2013 um 10:07:07 Uhr in Berlin (Pettenkoferstraße) (64 Kommentare).

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Die Familie belogen und betrogen

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Fremdgehen Morallosigkeit Familie Twistringen

Seit fast 15 Jahren bin ich mittlerweile verheiratet, habe einen guten Mann, der mich liebt und achtet. Das beruht zum großen Teil auch auf Gegenseitigkeit, jedoch vermisse ich auch einiges in unserer Beziehung. Am schlimmsten für mich ist das ständige Beobachten meiner Taten und Entscheidungen. Und auch der Sex ist für mich mittlerweile eine unangenehme Pflicht geworden und ich versuche, mich am Samstagmorgen möglichst schnell aus dem Bett zu stehlen, um dieser nicht nachkommen zu müssen. Da ich jedoch kein asexuelles Wesen bin und mich ein fremder, anders riechender Körper mit der dazugehörigen Leidenschaft schon seit Jahren reizt, bin ich vergangenen Sommer auf einer Internet-Flirt-Seite gelandet. Als meine Familie, also Mann und 15-jähriger Sohn, noch im Abenteuer-Urlaub waren, habe ich mich kurzerhand mit einem Mann zum Essen verabredet. Der Funke sprang sofort über, wir knutschten wie die Geisteskranken und fielen im Dunkeln auf dem Deich fast übereinander her. Kurzum, wir begannen eine Affäre. Ich ging jeden Samstagmorgen zu einer angeblichen Freundin zum Frühstück oder zum Einkaufen, in Wahrheit hatte ich in der Zeit einen absolut befriedigenden, mich glücklich machenden Sex.


Da meine Affäre sich wahnsinnig in mich verliebte und ich ihm klarmachte, dass ich mich, auch aus finanziellen Gründen, niemals von meiner Familie trennen könnte, machte er heute Schluss mit mir. Ich bin wahnsinnig unglücklich, vermisse die heimlichen Telefonate jetzt schon, genauso wenig kann ich mir vorstellen, auf diesen tollen Sex und diese Leidenschaft zu verzichten. Meine Familie wundert sich nun, warum ich so niedergeschlagen bin. Ich habe gesagt, dass ich Bauchschmerzen habe. Ich beichte, dass ich meine Familie ein halbes Jahr belogen und betrogen habe, es wieder tun würde und bitte dennoch um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00030681 vom 15.01.2013 um 20:09:26 Uhr in Twistringen (53 Kommentare).

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Intim mit der Freundin eines Freundes

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Morallosigkeit Fremdgehen Masturbation Freunde Darmstadt

Mein bester Kumpel hat seit einer Weile eine Freundin. Nun weiß ich von ihm aus persönlichen Gesprächen, dass er nicht gerade der treuste Mensch ist und dass ihm die Beziehung auch nicht alle Welt bedeutet. Auf jeden Fall haben wir Drei seit Beginn der Beziehung an ein echt tolles freundschaftliches Verhältnis aufgebaut, sodass auch ich öfter ohne schlechtes Gewissen nur mit ihr unterwegs war. So auch letzten Sommer, als ich sie zufällig beim Einkaufen getroffen habe. Wir gingen dann zusammen shoppen und ich machte mit ihr die komplette Tour mit, da ich auch nichts weiter vorhatte. Irgendwann fragte sie mich, was ich anschließend noch machen wolle. Sie und eine gute Freundin gingen noch in eine Bar, ich könne ja mitkommen, wenn ich wolle. Ich sagte zu, müsse aber noch zu Hause meine Sachen hinstellen, da ich meine Tragetasche nicht mitschleppen wollte. Sie fragte, ob sie denn nicht auch ihre Sachen bei mir lassen könnte. Zuhause angekommen habe ich sie etwas zu lange angestarrt und sie erwiderte den direkten Augenkontakt auch viel zu lange. Im ständigen Augenkontakt zog es mich zu ihr hin, bis wir uns fast küssten. Dann hat sie sich zurückgezogen und die Situation noch gerade so retten können. Nichtsdestotrotz haben wir uns nebeneinander auf das Bett gesetzt und irgendwann mal lagen wir beide nebeneinander und plauderten aus dem Nähkästchen. Irgendwie wurde unser Gespräch immer intimer und so landeten wir beim Thema Masturbation. Wie oft, wo, mit welchen Hilfsmitteln zu wem. Dann fragte sie mich, ob ich denn auch schon einmal zu ihr masturbiert hätte. Ich konnte sie nicht anlügen und dann gestanden wir uns gegenseitig, wie hübsch, toll und sexy wir uns fänden. Dann wurde es kurz unangenehm still und sie fuhr fort damit, dass es sie total anregen würde, Leuten beim Masturbieren zuzusehen. Und irgendwie war da schon klar, wohin das führen musste. Um nicht wirklich fremdzugehen, einigten wir uns darauf, einander währenddessen einfach ins Gesicht zu schauen. Wir legten fest, dass wir uns jeder unter einer anderen Decke befinden müssten, dann ging es los. Es war total wild und...naja, kurz. Wir schworen danach den Eid, dies nie mehr geschehen zu lassen und gingen dann, als sei nichts gewesen, in die Bar.


Am nächsten Abend hat mich mein Gewissen geplagt und ich habe ihr eine SMS geschickt, wie dumm das alles war und was wir denn, ihrer Meinung nach, am besten unternehmen sollten. Sie meinte auch, dass das sicher nie mehr vorkommen dürfte. Aber es geschah natürlich am selben Abend wieder, da sie ihre Einkäufe noch bei mir hatte. Danach passierte es wieder und wieder und wieder - wir wurden zwei instinktgetriebene Tiere und trafen uns, wann immer wir konnten. Wir machten uns vor, dass es nicht so schlimm sei, da wir uns nicht berührten - und das taten wir auch lange Zeit nicht. Im Verlauf der letzten Wochen wurde es aber auch immer schlimmer und ich befürchtete, dass mein Kumpel - ihr Freund - davon Wind bekommen würde. Das Üble ist, dass wir das Spiel auch immer weiter entwickelt haben und mittlerweile nebeneinander auf dem Bett sitzen oder liegen und an uns selber rumfummeln, meist in den Hosen drin. Die Beine, zum Beispiel, legen wir übereinander. So kommen wir uns doch sehr intim nahe. Dabei legen wir auch schon mal unsere Köpfe auf die Schultern und den Rücken des Anderen und seit letzter Woche ziehe ich mein T-Shirt dabei aus, weil ich ihren warmen Atem auf dem Rücken spüren will. Ich befürchte, dass es nur noch ein kleiner Schritt ist, bis wir uns vor echtem Sex nicht mehr zurückhalten können. Sie sagt schon seit Wochen, dass sie sich von ihrem Freund trennen will, hat aber den Mut noch nicht gefunden, ihm dies zu sagen. Und unsere Freundschaft ist uns wichtig. Was soll ich tun? Meinem Freund kann ich diese Geschichte unmöglich beichten, dafür ist das alles viel zu heftig.

Beichthaus.com Beichte #00030673 vom 11.01.2013 um 19:15:00 Uhr in Darmstadt (15 Kommentare).

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Kuscheltiere mit eigenem Charakter

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Peinlichkeit Partnerschaft Gesellschaft Frankfurt

Kuscheltiere mit eigenem Charakter
Meine Freundin (29) und ich (27) spielen häufig mit Kuscheltieren, die wir uns gegenseitig geschenkt haben. Wir lassen sie reden und jeder hat seinen eigenen Charakter. Sie reden untereinander aber auch mit uns. Ab und an unterbrechen sie auch schon mal Telefongespräche. Arbeiten tun sie auch, einige in einer Art Ministerium, das für das Kuscheln zuständig ist. Dort werden dann Kuschelanträge bearbeitet und genehmigt. Ich weiß, dass das nach außen total krank wirkt, aber wir fühlen uns wohl dabei und haben die kleine Rasselbande (sie hat drei, ich zwei) wirklich richtig tief ins Herz geschlossen. Darum werden morgens nach dem Aufstehen auch alle sorgfältig zugedeckt, damit keiner friert. Ich beichte, dass wir beide mit fast 30 mit Kuscheltieren spielen und in keiner Weise ein schlechtes Gewissen dabei haben.

Beichthaus.com Beichte #00030658 vom 08.01.2013 um 19:44:27 Uhr in Frankfurt (Lange Straße) (29 Kommentare).

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