Erst rasieren, wenn es juckt

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Boshaftigkeit Ekel Last Night Partnerschaft

Meine Freundin (23) lässt sich nur noch gehen. Sie frisst die ganze Zeit Chips und Schokolade, sodass ihre Haut schon aussieht, wie eine Mondlandschaft. Sie putzt sich selten die Zähne, wäscht sich noch seltener die Haare und läuft zu Hause seit Wochen in denselben Klamotten herum. Zur Krönung lässt sie auch die Intimhygiene schleifen. Sie hat sich seit Ewigkeiten nirgends am Körper mehr rasiert. Überall wuchernde Büsche, die sogar seitlich aus ihrer Unterhose herauswuchern. Ich habe sie mehrmals darauf angesprochen, als Antwort kam da aber nur, dass ich nicht so oberflächlich sein und sie so lieben solle, wie sie ist. Ich liebe sie ja wirklich wegen ihres Charakters, aber ihr verwahrlostes Äußeres finde ich schon alles andere als anziehend. Sie denkt, dass sie so herumlaufen kann, weil sie weiß, dass ich sie in jedem Falle liebe. Da habe ich also keine andere Lösung mehr gesehen, als die ganze Sache in die eigene Hand zu nehmen. Ich habe mir Filzlaus-Nissen besorgt (Ihr wollt gar nicht wissen, wie) und diese in der Nacht in ihrem Dickicht verteilt. Die darauf folgenden Tage klagte sie ständig über extremen Juckreiz da unten. Nach ungefähr einer Woche hielt sie es nicht mehr aus und rasierte sich auf meine Empfehlung hin. Ich sehe ein, dass meine Maßnahme ziemlich hinterhältig war, aber ich habe einfach keine Alternative gesehen. Und jetzt kommt mir bitte nicht damit, dass ich mich hätte trennen sollen. Ich liebe sie wirklich über alles, sie ist die Liebe meines Lebens. Aber über so ein äußeres Auftreten kann man, trotz aller Liebe, nur sehr schwer hinwegsehen.

Beichthaus.com Beichte #00030647 vom 06.01.2013 um 00:03:42 Uhr (28 Kommentare).

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Die verratene Affäre

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Fremdgehen Verrat Partnerschaft Schöfweg

Es begann damit, dass ich vor etwas mehr als einem Jahr einen Mann kennenlernte, der mir gleich auf Anhieb gefiel. Wir sahen uns auf einer Party und später am Abend haben wir auch gleich rumgemacht. Ich fand ihn wirklich toll und bis zu einem gewissen Grad beruhte das auch auf Gegenseitigkeit. Wir hatten zu Beginn der "Beziehung" lange keinen Sex, aber eines Abends ist es dann doch passiert. Wie es leider öfters bei Frauen vorkommt, verliebte ich mich, ließ mir aber nichts anmerken. Da er natürlich kein Idiot war, hat er das mit der Zeit trotzdem gemerkt. Unser Verhältnis war eigentlich ganz gut, aber ich merkte, dass er sich mal distanzierte und dann plötzlich wieder meine Nähe suchte. Blind vor Verliebtheit, ließ ich das zu, machte immer mit, wenn er wollte und sagte viel zu selten nein. Wir haben uns oft getroffen, immer wieder telefoniert uns er hatte mir immer süße SMS geschrieben.


Wir hatten gerade eine tolle Nacht hinter uns, als ich dann plötzlich durch Dritte mitbekommen habe, dass er jetzt eine Freundin hätte. Ich fiel aus allen Wolken. Vor Allem war er zum Zeitpunkt unserer letzten gemeinsamen Nacht bereits seit zwei Wochen mit ihr zusammen. Ich stellte ihn zur Rede, doch als Antwort bekam ich nur ein "bleib locker, von jetzt an lassen wir das Ganze." Ich ließ ihn also in Ruhe und habe auch von ihm nichts mehr gehört. Dann, ungefähr drei Monate später, sind wir uns im Einkaufszentrum begegnet. Bei seinem Anblick war ich wieder Feuer und Flamme, versuchte aber, relativ cool zu bleiben. Er hat mich dann lieb begrüßt und wir unterhielten uns ziemlich lange über Gott und die Welt. Am nächsten Tag rief er mich an und wollte sich mit mir treffen. Ich konnte es nicht fassen, war hin und her gerissen aber schlussendlich habe ich mich doch noch überreden lassen. Wir sind also wieder im Bett gelandet. Dummerweise fragte ich ihn erst danach, ob er noch mit der besagten Freundin zusammen sei - und das war er.


Mir wurde schlecht, ich habe mich richtig mies gefühlt. Da habe ich meine sieben Sachen gepackt und wollte gehen. Er hielt mich zurück und meinte, das wäre doch nur "just for fun". Mir war das alles zu viel und ich ging kommentarlos. Mein Gewissen hat mich daraufhin so sehr geplagt, es redete ständig auf mich ein. Ich fühlte mich einfach nur mies. Lange habe ich überlegt, ob ihn dazu bringen könnte, wenigstens ehrlich zu ihr zu sein und ihr alles zu beichten. Es ging mir nicht um mich, aber ich, anstelle seiner Freundin, hätte gerne gewusst, wer mein Partner wirklich ist. Würde sie ihm verzeihen, dann wäre ja wieder alles gut. Allerdings wollte er es ihr nicht sagen. Aber ich hatte dermaßen Gewissensbisse, dass ich das nicht einfach so ruhen lassen konnte. Ich erfuhr durch seinen Mitbewohner, wie seine Freundin heißt und wo ich sie finden könnte. Weiter habe ich erfahren, dass er seine Freundin schon seit längerer Zeit betrügt - also nicht nur mit mir. Er beteuere immer wieder, dass sie die Richtige sei aber da er immer notgeil ist, könne er es nicht lassen. Und da habe ich aus einer Kurzschlussreaktion heraus gehandelt. Da ich jetzt wusste, wo sie arbeitet, fuhr ich dorthin. Ich hatte Glück und sie war anwesend. Wir verabredeten uns am Nachmittag und ich habe ihr alles erzählt, von Anfang bis Ende. Sie hörte mir zu, ohne etwas zu sagen. Plötzlich brach sie in Tränen aus. Schlussendlich bedankte sie sich. Ich war ein bisschen verwirrt, und fragte ob alles okay sei. Sie holte tief Luft, und meinte, sie wäre froh darüber, das endlich mal zu erfahren, weil sie ihn schon häufiger damit konfrontiert hätte, weil sie bereits Verdacht geschöpft hatte. Plötzlich erzählte sie mir, sie sei Schwanger im dritten Monat. Mir fiel die Kinnlade herunter und ich fühlte, wie mein ganzes Blut in meinen Kopf schoss. Jetzt fühlte ich mich wie eine ehebrecherische Hure, die einen Mann, der Zuhause eine schwangere Freundin sitzen hat, vögelte. Im Nachhinein frage ich mich, ob ich es ihr überhaupt hätte sagen sollen, auch wenn ich nicht die einzige war, mit der er in der Zeit Sex hatte. Denn nun habe ich ihre Welt zerstört, ihr die Vorstellung vom tollen und treuen Freund genommen, ihr die Wahrheit erzählt, welche sie vielleicht gar nicht wissen wollte, und das hätte ich vielleicht ihm überlassen müssen. Ich habe ihn bis jetzt nie mehr gesehen und ich weiß auch nicht, ob sie ihm vergeben hat oder nicht. Ich weiß selber nicht, warum ich damals so gehandelt habe und versuche, das auch meinem Gewissen beizubringen. Heute suche ich meine Männer umsichtiger aus.

Beichthaus.com Beichte #00030638 vom 01.01.2013 um 15:12:39 Uhr in Schöfweg (36 Kommentare).

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Panini Sticker

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Manie Diebstahl Verschwendung Stutensee

Panini Sticker
Als ich noch 8 Jahre alt war, waren bei uns in der Grundschule die Fußball-Sticker eines italienischen Unternehmens voll im Trend. Es gab auch zugehörige Hefte, die es galt voll zu machen, wer ein volles Heft hatte gehörte zu den Coolen. Man konnte sich natürlich so viele Sticker kaufen wie man wollte, doch so billig war es nicht und man zog (im Laden ein Päckchen 1 Euro, a 6 Sticker) oft die selben Spieler. Im Tauschen und spielen mit den Stickern war ich relativ gut, doch am Ende des Jahres fehlten mir immer noch ein paar. Da ich es Leid war Geld für die Päckchen auszugeben in denen mein gesuchter Spieler sowieso nicht drin war, beschloss ich meinen Klassenkameraden meine Fehlenden einfach abzukaufen. Meine Klassenkameraden kannten meine Notlage und verlangten so dann schon mal 2 Euro für einen einzelnen Sticker. Mein Taschengeld reichte da natürlich nicht aus und somit stahl ich meiner Mutter morgens immer 2-4 Euro aus dem Geldbeutel um mir meine Sticker zu kaufen. Nach einer Weile hatte ich mein Heft dann auch voll und meine Mutter hatte nichts von den inzwischen fehlenden 30 Euro bemerkt. Ich hatte lange ein schlechtes Gewissen, was ich noch heute versuche zu bereinigen. Ich schenke meiner Mutter immer etwas mehr zu ihrem Geburtstag oder Weihnachten. Trotzdem fühle ich mich immer noch schlecht. Etwas Positives hat es wenigstens, ich habe nie wieder mein Geld für so etwas Unsinniges ausgegeben.

Beichthaus.com Beichte #00030624 vom 28.12.2012 um 12:02:16 Uhr in 76297 Stutensee (Hauptstraße) (11 Kommentare).

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Kein Weihnachtsgeschenk für den Freund

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Lügen Selbstsucht Partnerschaft Weihnachten

Kein Weihnachtsgeschenk für den Freund
Ich beichte, dass ich Freunde und Familie anlüge, wenn sie fragen, warum mein Lebensgefährte und ich uns gegenseitig zu Weihnachten nichts geschenkt haben. Die offizielle Version ist, dass wir uns den Stress und das Geld sparen wollen. In Wirklichkeit hingegen ist es so, dass ich ihm das vorgeschlagen habe, damit ich nicht wieder enttäuscht werde. Ich gebe mir Mühe, mache durchdachte Geschenke, überlege lange - er hingegen neigt dazu, das zu vergessen und mir gedankenlos irgendetwas in die Hand zu drücken oder es zu vergessen und mich dann mit einer Ausrede abzuspeisen. Dieses Jahr hatte ich weniger Stress und weniger Ärger und habe mir mein Geschenk selbst gekauft. Vielleicht ist das selbstsüchtig, aber definitiv entspannender!

Beichthaus.com Beichte #00030620 vom 27.12.2012 um 14:14:03 Uhr (19 Kommentare).

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Rache in der Freundschaft

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Aggression Boshaftigkeit Fremdgehen Rache Studentenleben

Rache in der Freundschaft
Vor ungefähr zwei Jahren lernte ich (w) einen Typen über das Internet kennen. Wir verstanden uns auf Anhieb super, tauschten bald die Handynummern aus und telefonierten jeden Tag mehrere Stunden miteinander. Es war, als würden wir uns schon seit Ewigkeiten kennen. Wir hatten so viele gemeinsame Interessen und die gleiche Weltanschauung. Mir kam es vor, als wäre er mein männliches Gegenstück. Zu dieser Zeit hatte ich gerade meine Matura hinter mir und wollte - wie der Zufall es so will - genau das gleiche wie er studieren, eine Kombination aus mehreren Sprachen, welche verhältnismäßig sehr wenige Studenten wählen. Noch vor Beginn meines ersten Studienjahres wollten wir uns unbedingt mal treffen, also bevor ich überhaupt in meinen Studienort gezogen bin. Das Treffen war dann eines der schönsten, die ich bisher mit einem Mann gehabt hatte. Wir verbrachten einen wunderschönen Tag miteinander, abends rief er mich noch an und sagte, er hätte sich noch nie mit einem Menschen so verbunden gefühlt wie mit mir. Leider musste er einige Tage später ins Ausland, sodass wir einige Zeit lang keinen Kontakt haben konnten. Einige Tage, bevor das Studium anfing, meldete er sich dann endlich bei mir und teilte mir mit, er wäre jetzt zu Hause. Ich freute mich natürlich riesig, da ich unsere Gespräche wirklich sehr vermisst hatte und ihn endlich wiedersehen wollte. Er fragte mich auch gleich, ob wir uns treffen würden, was ich natürlich bejahte. Am Ende des Abends landeten wir schließlich im Bett und ich war echt glücklich. Mein Fehler war allerdings, dass ich dachte, es würde auf Gegenseitigkeit beruhen. Am nächsten Morgen verabschiedete er sich von mir und verschwand. Da ich nun davon ausging, dass wir so etwas wie zusammen waren, weil ja alles perfekt passte, erwartete ich, dass er sich bei mir meldet. Am Abend rief ich ihn dann an, er reagierte aber nicht darauf. Eine ganze Woche war vergangen, bevor er mir eine SMS schickte. "Sorry, war bei meiner Freundin in ..., hatte keine Zeit für dich", war der Inhalt dieser Nachricht. Ihr könnt euch nun sicherlich vorstellen, dass ich ziemlich geschockt, enttäuscht und verdammt wütend war. Doch das ließ ich mir nicht anmerken und schwor mir, es ihm bei der rechten Gelegenheit heimzuzahlen.


In der Zwischenzeit wurden wir Freunde und ich mag ihn wirklich sehr, aber dass er damals so mit meinen Gefühlen gespielt hat, habe ich ihm immer noch nicht verziehen. Wie sich herausgestellt hat, hat der Gute mehrere Freundinnen und Affären gleichzeitig, wenn sich die Chance auf einen One Night Stand bietet, wird sie natürlich auch wahrgenommen. Er wollte mir nie den Namen seiner Freundin verraten, welche er mit mir betrogen hatte, was ich sogar ein wenig nachvollziehen kann. Jedenfalls habe ich ihren Namen durch einen skurrilen Zufall erfahren. Des Weiteren hat er mir erzählt, er hätte eine weitere Freundin hier in unserer Stadt, wollte mir aber auch ihren Namen nicht sagen. Als neulich eine meiner Studienkolleginnen von ihrem Freund schwärmte und ihn erwähnte - er hat einen ausländischen und sehr seltenen Namen -, wusste ich langsam, was ich machen würde.


Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe ihn auffliegen lassen bei seinen Freundinnen. Beide haben ihn verlassen und der Gute ist am Boden zerstört. Er hat keine Ahnung, wie sie voneinander erfahren konnten. Wie denn auch, er weiß nicht, dass ich eine von ihnen sogar persönlich kenne. Jedes Mal, wenn er mich wieder anruft, um sich auszuheulen und sich über die Frauenwelt zu beschweren, drücke ich ihm auf subtile Weise rein, dass er auf diesem Lebensbereich ein echtes Schwein ist. Meistens ist er nach unseren Gesprächen noch trauriger als zuvor. Aber ich gönne es ihm, er hat es, meiner Meinung nach, verdient. Leid tun mir nur seine beiden Ex-Freundinnen.

Beichthaus.com Beichte #00030596 vom 18.12.2012 um 15:10:29 Uhr (18 Kommentare).

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