Zwangskauf

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Unreinlichkeit Engherzigkeit Shopping

An der Kasse stand jemand vor mir, der sehr übel nach Schweiß und Urin gerochen hat. Sein äußeres Erscheinungsbild bestätigte diesen unangenehmen Duft. Ich nahm mein Duschgel aus meinem Einkaufswagen und legte es zwischen seine Waren. Er merkte es, sah mich kopfschüttelnd an, bezahlte es und packte es in seinem Einkaufswagen. Selbst die Kassiererin rümpfte ihr Nase. Ich möchte beichten, dass mich solche Menschen anekeln. Warum nehmen diese Stinker keine Rücksicht auf andere Leute und kaufen sich nicht selbst Hygieneartikel? Für Alkohol und Hundefutter scheint es ja zu reichen.

Beichthaus.com Beichte #00041740 vom 02.02.2019 um 01:12:31 Uhr (20 Kommentare).

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Warum ich meinen Freund mit Knoblauch füttere

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Eifersucht Ernährung Karlsruhe

Ich (w/22) bin seit einem Jahr mit meinem Freund (23) zusammen. Seit einem Monat hat er eine neue Arbeit. Er erzählt mir dort von einer schönen Frau, die in meinem Alter ist. Außerdem hat er logischerweise jetzt viel weniger Zeit für mich. Der Gedanke, dass er fremde Frauen stundenlang und das 6 Tage in der Woche um sich hat, während er mich nur 1-2 Mal in der Woche sieht, macht mich depressiv. Ich beichte hiermit, dass ich ihm so oft wie es nur möglich ist, etwas zum Essen mit Knoblauch oder Zwiebel andrehe, damit er diesen Geruch nicht mehr losbekommt und somit uninteressant für andere Frauen ist. Außerdem werde ich ihn auch nicht mehr darauf hinweisen wenn ich Schuppen, reife Eiterpickel oder Sonstiges an ihm bemerke. Er soll unattraktiv für andere Frauen sein, damit ich mir keine großen Sorgen machen muss.

Beichthaus.com Beichte #00041739 vom 31.01.2019 um 12:32:35 Uhr in Karlsruhe (23 Kommentare).

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“Beichte

Sexuelle Versuchungen

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Wollust Fetisch Koblenz

Ich (m/28/verheiratet) treffe mich regelmäßig mit einem meiner besten Freunde, um die örtlichen Apartments sowie den Straßenstrich aufzusuchen. Oft sprechen wir mit den Prostituierten über den Service, den sie anbieten. Ich konnte mich bis jetzt immer zurückhalten und den Dienst nicht in Anspruch nehmen. Ich liebe meine Frau. Es läuft alles gut, außer das Sexleben - es ist eingeschlafen. Leider ist sie auch nicht offen für Neues. Meinen Fußfetisch kann ich mit Ihr nur bedingt ausleben, alles andere wird als ekelhaft oder pervers eingestuft. Um keinen Fehler zu machen, muss ich es mir mehrmals am Tag selbst machen. Die Lust einen Swingerclub oder einen FKK Saunaclub zu besuchen ist so unendlich groß. Irgendwann breche ich ein, das weiß ich. Die Lust ist einfach zu groß. Ich denke, ich bin sexsüchtig.

Beichthaus.com Beichte #00041738 vom 30.01.2019 um 14:15:18 Uhr in Koblenz (37 Kommentare).

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Als Altenpflegerin Rentner beklaut

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Diebstahl Habgier Geld 50+ Cottbus

Ich (w/27) war Altenpflegerin bei einem mobilen Pflegedienst. Vor drei Jahren hatte mich der 88-jährige Nachbar einer meiner Patienten angesprochen für ihn privat kleinere Pflegeleistungen und Haushaltsleistungen gegen Bezahlung zu übernehmen, was ich natürlich angenommen habe. Er überließ mir nach Einkäufen immer großzügig das Wechselgeld, irgendwann konnte ich auch für Einkäufe oder Anschaffungen seine Bankkarte benutzen bzw. er forderte sie gar nicht mehr zurück. Ich wurde immer dreister, gab an für Einkäufe, die ich gar nicht machte, Geld zu benötigen und steckte mir die Scheine selbst ein. Er bemerkte nichts, kontrollierte offensichtlich auch seine Bankauszüge nicht. Am Bankautomaten konnte ich sehen, dass er einen mittleren sechsstelligen Betrag auf dem Konto hatte. Dann war es mit mir vorbei, ich genehmigte mir fast täglich mehrere hundert Euro, erlaubte mir Anschaffungen und andere Vergnügungen. Bei neugierigen Fragen meiner Freundinnen oder Kolleginnen erfand ich einen Opa, der mich unterstütze. War ja nicht ganz gelogen. Nach ein paar Monaten reduzierte ich meine Stelle auf 50%, ich hatte es bei diesem Zufluss ja nicht mehr nötig mich in der häuslichen Pflege kaputt zu schuften.

Der Lieferdienst ging bei mir oft zweimal am Tag ein und aus. Ich ließ es mir richtig gut gehen und habe in den letzten beiden Jahren begleitet von spöttischen Bemerkungen meiner Kolleginnen mehr als 40 kg auf 160 kg zugenommen. Mit Völlerei, Online-Bestellungen von exklusiven Plus-Size-Klamotten und Schuhen oder einem jährlichen Luxusurlaub (den ich vor meinen Freunden und Kollegen leider verheimlichen musste) habe ich das Geld dann verpulvert. Immer weniger kam mir der Gedanken, dass es auffliegen könnte, bis plötzlich an einem Sonntagmorgen Polizisten in Zivil vor meiner Tür standen und mich wegen Verdachts auf Betrug, Unterschlagung und schweren Diebstahl auf der Stelle verhaftet und mich zum Verhör auf die Polizeiwache unserer Kreisstadt gebracht haben. Ein anderes Kommando hat zwischenzeitlich meine Wohnung auf den Kopf gestellt und noch 30.000 Euro gefunden.

Ich wurde den ganzen Tag vernommen und nach drei Tagen U-Haft entlassen. Ich war völlig am Ende, ein nervliches Wrack. Aber das Schlimmste kam noch. Ich bekam direkt die fristlose Kündigung meines Arbeitgebers nach Hause. Fast mein ganzer Freundeskreis hat sich mittlerweile von mir abgewandt, entweder antworten sie nicht mehr auf meine Nachrichten oder sagen mir offen, dass sie mit mir nichts mehr zu tun haben wollen. Ich bereue alles, was ich gemacht habe: meine Verschwendung, meine Völlerei und meine Gier. Mir ist das alles so furchtbar peinlich, was ich getan habe. Ich habe mich in einem langen Brief bei den älteren Herren entschuldigt.

Fast ein Jahr später war die Verhandlung. Die Wartezeit bis dorthin mit all der Ungewissheit und den widersprüchlichen Nachrichten was mich erwartet, war ein Alptraum für mich. In dieser Zeit habe ich mich zu einer richtigen Stressfresserin entwickelt und noch mal 15 kg mehr drauf gehabt. Zu meinem Entsetzen wurde ich zu drei Jahren Haft verurteilt, letzte Woche wurde das Urteil rechtskräftig. Bei der Hauptverhandlung ist mir so viel Ablehnung und Hass entgegengeschlagen. Auch die lokale Presse hat sich darauf gestürzt. Originalzitat: "Wie die sprichwörtliche Made im Speck, so der Staatsanwalt doppeldeutig, habe die 27-jährige Angeklagte von ihren Gaunereien gelebt."

Ich muss jetzt auf das Datum zum Haftantritt warten. Ich gerate deshalb immer mehr in Panik, nach allem was ich darüber gehört habe. Ich habe keine Ahnung, ob und wie ich das psychisch durchhalte. Noch dazu weiß ich nicht, welche Auswirkungen mein starkes Übergewicht hat und ob ich dadurch nicht zu eingeschränkt in der Haftzeit sein werde bzw. wie die Mitgefangenen mich behandeln werden. Ich weiß auch nicht, wie man mit mir aufgrund meiner Taten umgeht, man hört ja so einiges.

Beichthaus.com Beichte #00041737 vom 30.01.2019 um 08:21:42 Uhr in Cottbus (Sielower Landstraße) (44 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Teufelskreis Depressionen

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Neurosen Misstrauen Gesundheit Berlin

Ich will beichten, dass ich seit Jahren attestierte Depressionen habe und ich nichts dagegen unternehme. Ich habe schon ein paar Mal versucht einen Therapieplatz oder einen Platz in der Tagesklinik zu bekommen. Aber ich wurde immer abgewimmelt und ich war einfach nicht hartnäckig genug und bin nicht am Ball geblieben, damit ich endlich mal einen Therapieplatz bekomme. Das ist wie ein Teufelskreis. Ich muss mich total zusammen nehmen, um überhaupt irgendwo anzurufen, dann wird mir immer gesagt, dass ich in paar Monaten noch mal anrufen soll.

Ich weiß, dass es meine Schuld ist, das ich keinen Platz finde. Ich habe ja danach nicht mehr gesucht und habe mich der Antriebslosigkeit wieder hingegeben. Ich habe mich mal einer Person anvertraut und gefragt, ob sie mir helfen kann einen Platz zu finden. Leider nimmt sie das nicht so ernst, sie meinte ich soll mich nicht so anstellen und ich sei ja nur faul. Leider war diese Person die Einzige, die ich noch hatte. Nach meinem Outing hat sie sich dann auch nicht mehr gemeldet, obwohl wir uns schon seit 10 Jahren kennen. Das war ein sehr enttäuschendes Erlebnis für mich und ich würde jetzt nie wieder jemanden privat davon erzählen. Ich denke, ich muss versuchen das alles alleine hinzukriegen.

Beichthaus.com Beichte #00041736 vom 30.01.2019 um 04:52:30 Uhr in Berlin (21 Kommentare).

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