Bezahlt für nix

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Wollust Prostitution Verschwendung Betrug Last Night Hamburg

Ich war mit ein paar Freunden in Hamburg unterwegs. Als sich am späten Abend die Gruppe dann aufteilte, bin ich mit meinem Kumpel über den Kiez gezogen. Er wollte sich unbedingt ein paar Nutten im Laufhaus anschauen. Als wir dann dort waren, sind wir auch relativ schnell mit einer dieser Damen ins Gespräch gekommen. Wir wollten einfach nur schauen, kein Sex! Sie hat das auch gleich akzeptiert und uns den Vorschlag einer Lesbenshow gemacht. Wir willigten für 60 Euro pro Person ein. In das Zimmer kam dann auch ihre Freundin und wir sollten uns doch ein wenig "frei machen", dass war unser Problem, wir wollten es nicht voreinander. Also ist mein Kollege mit der einen in ein anderes Zimmer verschwunden.
Kurz darauf sollte dann meine Show beginnen. Nach einem kurzen Smalltalk hat sich dann mein Mädchen ausgezogen und es kam eine andere Freundin von ihr rein. Und da begann das Übel. Ich sollte zusätzlich nochmal Zahlen was ich nicht einsah. Nach einer kurzen Diskussion wollte ich dann wieder raus. Fehlanzeige. Ich sollte dann Beide nochmal extra bezahlen, obwohl ich keine Dienste erhalten habe. Ich saß in der Zwickmühle. Der Zuhälter war mittlerweile auch dabei und beteiligte sich an der Runde.

Der hat mir dann auch mitgeteilt, ich solle doch bitte die Damen bezahlen (besser gesagt ihn), weil ich sonst das Laufhaus nicht so verlassen würde, wie ich es betreten hatte. Als sich die Situation immer mehr zuspitze und ich komplett alleine war mit dem Zuhälter, habe ich bezahlt. Ich habe 500 Euro für meine körperliche Unversehrtheit hinlegen müssen! Die Quittung wurde natürlich so ausgelegt, als hätte ich den "Service" dieser beiden Damen in Anspruch genommen. Also brauche ich erst gar nicht zur Polizei. Mein Freund stand draußen und hat auf mich gewartet, ihn haben sie mehr oder weniger rausgeworfen. Ohne Grund versteht sich. Ich bitte um Vergebung, dass ich ein solches Etablissement betreten habe.

Beichthaus.com Beichte #00028889 vom 01.05.2011 um 17:31:37 Uhr in Hamburg (Reeperbahn) (19 Kommentare).

Gebeichtet von Mindszenty
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Der Schulschläger

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Gewalt Falschheit Schule Kinder Limburg an der Lahn

Im fünften Schuljahr war ich in der Klasse mit dem fiesesten, stärksten und gröbsten Kind der ganzen Schule. Einmal in der Pause saß ich an einer Säule als ein anderes Kind an mir vorbei rannte, verfolgt von dem Schulschläger. Als der Riesenkerl auf meiner Höhe war, stellte ich ihm so geschickt ein Bein, dass er flach auf der Nase landete und gut ein, zwei Meter weit schlitterte. Die anderen Kinder haben laut losgelacht, auch der Junge der verfolgt wurde blieb stehen und krümmte sich vor lachen. Mit knallrotem Kopf und blutender Nase stand der Kerl auf und ging mit blinder Wut auf das Kind los. Er nahm den Kopf von dem Kleinen und donnerte ihn derart auf den Boden, dass dieser sofort eine Platzwunde am Kopf hatte und sich eine riesige Blutlache auf dem Boden bildete. Dazu tropfte noch das Blut aus der Nase vom Schulschläger so das die ganze Szene wie ein einziges Blutbad aussah. Als der erste Lehrer um die Ecke kam, wäre der fast in Ohnmacht gefallen und niemand hat gesehen, dass ich eigentlich derjenige war, der das Ganze ausgelöst hatte, obwohl mindestens 100 andere Kinder in der Pausenhalle waren.


Es tut mir heute, 20 Jahre später, noch Leid, dass das andere Kind die sinnlose Wut von dem Schulschläger abbekommen hat, aber zumindest war der Kerl von dem Tag an viel vorsichtiger, wenn es darum ging andere Kinder zu drangsalieren. Der Vorfall hatte ihm wohl gezeigt, dass so ein Mensch leicht kaputt gehen kann. Die Sitzungen beim Kinderpsychologen haben wohl auch ihren Beitrag dazu geleistet.


Jahre später wurde das Kind mit der Platzwunde am Kopf ein guter Kumpel von mir. Als wir in das Alter kamen, wo Mädchen interessant wurden, brachte er mal seine neue Freundin mit. Die sich irgendwie in mich verliebte und ihn wegen mir verlassen hat. Wir haben nie wieder miteinander geredet. Tut mir Leid was ich Dir alles angetan habe.

Beichthaus.com Beichte #00028884 vom 29.04.2011 um 23:01:36 Uhr in Limburg an der Lahn (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Strickjacke

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Feigheit Betrug Lügen Arbeit Shopping Berlin

Ich arbeite an der Kasse eines großen Bekleidungsunternehmens, das Europaweit sehr beliebt ist. An Samstagen ist immer die Hölle los. Ich versuche immer ganz präzise zu arbeiten, da es schnell gehen soll und Fehler mich nur aufhalten würden. Letztens kam eine Kundin mit etwa 20 Teilen an die Kasse. Ich hatte alles soweit fertig und als ich die Sachen in Tüten packen wollte, fiel mir eine Strickjacke im Wert von 30 Euro auf, die ich vergessen hatte abzuscannen. Zur Sicherheit und zum Beweis muss ich jeden Artikel durchgehen und auf den Kassenbon abhaken. Leider sind auf den Kassenbon die Artikel nicht beschrieben, sondern enthalten eine mehrstellige Artikelnummer, die sich alle ziemlich ähneln. Die Schlange wurde immer länger und ich beschloss einfach den Artikel in die Tüte zu packen und so zu tun, als ob nix wäre. Die Kundin hat nix gemerkt und verließ den Laden. Kurze Zeit später stand sie wieder in der Schlange und wollte ein paar Teile zurückgeben. Unglücklicherweise stand meine Chefin daneben und da der Vorgang für den Umtausch ein bisschen länger dauert, hat sie das bearbeitet, während ich weiter kassiert habe. Ich bemerkte, das sie auch die Strickjacke aus der Tüte nahm, die ich nicht abgescannt habe und bekam Panik, da die Chefin richtig Eklig werden kann. Meine Chefin konnte den Artikel auf dem Bon nicht finden und fragte ob ich mitschauen könnte. Ich ging den Kassenbon durch und musste meine schauspielerischen Fähigkeiten in diesem Moment einsetzen. Ich tat total entsetzt und meine Chefin kaufte mir das ab. Hätte ich von Anfang an das Teil nachträglich abgescannt, hätte ich mir einiges erspart und es wäre alles viel schneller gegangen. Ich habe ein schlechtes Gewissen gegenüber meiner Chefin und bin von meiner Vorgehensweise erschrocken. Ich bitte um Verzeihung.

Beichthaus.com Beichte #00028880 vom 29.04.2011 um 18:43:56 Uhr in Berlin (18 Kommentare).

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Papa zahlt

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Feigheit Verzweiflung Misstrauen Saarlouis

Ich bin ein Scheidungskind und meine Mutter hat meinen Vater bei der Scheidung so richtig ausgenommen. Mein Vater hat echt alles verloren: Haus, Auto, fast das ganze Gehalt und mich. Mein Vater ist danach echt nur noch für Alimente arbeiten gegangen und war auf Hartz IV-Niveau. Der kann sich echt nur noch ein Zwei-Zimmer-Rattenloch leisten und zahlen darf er bis an sein Lebensende. Seitdem kann ich keiner Frau mehr vertrauen, weil ich Angst habe, dass es mir mal genau so ergeht. Deshalb gehe ich fast nur noch ins Bordell, damit mir nicht das selbe passiert. Ich habe mittlerweile echt Angst vor Frauen oder Beziehungen, obwohl ich mir nichts mehr wünsche als eine Freundin. Ich finde, ich bin ein ziemlich armes Würstchen.

Beichthaus.com Beichte #00028872 vom 27.04.2011 um 23:35:15 Uhr in Saarlouis (46 Kommentare).

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Kleiner Teufel

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Vandalismus Boshaftigkeit Morallosigkeit Kinder Tiere Salzburg

Wenn ich an mein Kindheitsalter zurückdenke so überschattet mich (m/26) so manch grauenvolles Schamgefühl. Ich war wohl einer von den besonders schlimmen, boshaften und albernen Jungs. An unserer Wohnsiedlung führte damals eine kleine Eisenbahn-Strecke vorbei, welche oft Schauplatz unserer Gräueltaten wurde. Wenn es darum ging irgendwelche Feuerspiele zu veranstalten war ich der erste dem sowas einfiel. Eines Tages kamen wir (mein Kindheitsfreund und ich) auf die Idee mitten auf den Schienen (welche nur selten befahren wurden) ein Lagerfeuer zu machen. Grill bzw. Rost haben wir uns aus dem Backofen zu Hause besorgt. Alufolie und sonstiges hatten wir ebenso dabei. Gut, ich entschied mal ein paar Brötchen darauf zu rösten. Aber es wäre doch zu langweilig gewesen einfach nur Brötchen zu toasten, so blickte ich um und prompt sah ich einen Igel der mein Beutetier werden sollte. Nun gut, aufgehoben, angeguckt und auf den Rost zu den Brötchen dazugelegt und festgehalten. Das Quieken und Jammern des kleinen armen Igels höre ich heute noch.


Das war aber nur ein Beispiel der Gräueltaten, aber ein besonderes Ereignis lässt mich heute noch erschaudern: Wieder an den Schienen ein paar hundert Meter weiter fanden wir einige "Bahnbögen", sahen aus wie kleine Höhlen, in denen vermutlich ursprünglich Bahnteile oder sonstiges Zwischengelagert wurde. Jedenfalls gab es einen solchen Bogen, der ein Unterschlupf eines Obdachlosen war. Nach gründlicher Inspektion seiner Gebrauchsgegenstände und sonstigem Unrat den er bei sich hatte, fiel uns auch schon gleich die nächste Tat ein!

Wir durchwühlten alle Dinge, nahmen uns ein altes Radio, wir konnten es ja vielleicht noch gebrauchen, und packten es in unsere mitgebrachte Tasche. Den Schlafplatz, eine ausgediente alte Matratze, haben wir mit unserem Urin förmlich getränkt, indem wir drauf gepinkelt haben, Müll und Erde und sonstiges Zeugs haben wir da hineingerieben um dem noch den Rest zu geben, seine alten Lumpen, die er zum Wechseln hatte, haben wir auch gleich vollgedreckt und mit Dreckschlamm eingerieben. Wir haben seine Behausung derart auseinandergenommen, dass es nur noch nach ein bisschen Gerümpel aussah. All sein Hab und Gut haben wir im entweder genommen oder zerstört.


Ein paar Tage später wollten wir uns nochmal vergewissern was aus dem Ganzen geworden ist und sahen nochmal nach.
Zu unserer Überraschung war alles so wie es war, einige Dinge vielleicht weg allerdings dürfte der Obdachlose irgendwas hinterlassen haben was mich persönlich sehr reumütig werden ließ. Seit diesem Zeitpunkt an dachte ich immer wieder an den armen Mann, der seine einzige Wohnstätte verlassen musste, weil es derart zerstört wurde sodass er weiter ziehen musste. Wie grausam diese und andere Dinge doch waren und wie sehr ich mir wünschte in manchen Situationen die Zeit zurückdrehen zu können, echt schlimm manchmal. Würde ich ihn wiedersehen würde ich mich gern aufrichtig für diese Tat entschuldigen. Wie froh ich bin, mittlerweile ein anständiges Leben zu führen, was nicht selbstverständlich ist bei einigen meiner damaligen Art.

Beichthaus.com Beichte #00028864 vom 25.04.2011 um 23:05:14 Uhr in Salzburg (59 Kommentare).

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