Kein Ramadan im Lager

63

anhören

Ignoranz Morallosigkeit Vorurteile Chef Arbeit Frankfurt

Ich (m/34) beichte, dass ich seit 2 Jahren während dem Ramadan (muslimischer Fastenmonat) alle Zeitarbeiter in meiner Firma entlasse, die Fasten und sich an den Monat halten. Das liegt vor allem daran, dass 90% meiner Lagerarbeiter muslimische Zeitarbeiter sind. Ich hatte in den letzten 6 Jahren deutliche Umsatzeinbrüche während dem Ramadan, da durch das strenge Fasten (kein Essen und Trinken tagsüber) die Zeitarbeiter im Lager deutlich ineffektiver arbeiten. Da es im Sommer oft sehr stickig in manchen Lagerbereichen werden kann, stelle ich natürlich allen Arbeitern genügend Getränke zur Verfügung und biete genügend Pausen an, trotzdem kam es vor das teilweise mehrere Arbeiter zusammengeklappt sind während der Arbeit und ins Krankenhaus mussten, weil sie sich weigerten etwas zu trinken.


Ich habe eigentlich nichts gegen Muslime, aber wenn sie aufgrund ihrer Religion die Arbeit vernachlässigen, ihre Gesundheit aufs Spiel setzen und meiner Firma damit schaden, kann ich keine Toleranz mehr zeigen. Ich beobachte also seit 2 Jahren immer während dem Fastenmonat welcher Arbeiter etwas isst und trinkt und habe meine Vorarbeiter auch angewiesen darauf zu achten. Wer sich weigert etwas zu trinken oder zu essen, wird dann am nächsten Tag einfach entlassen, was bei Zeitarbeitern zum Glück sehr einfach ist.

Beichthaus.com Beichte #00029213 vom 01.08.2011 um 03:13:06 Uhr in Frankfurt (63 Kommentare).

Gebeichtet von Jungerberliner87
In WhatsApp teilen

Das verbrannte Auto

21

anhören

Vandalismus Dummheit Trunksucht Last Night Weihnachten Berlin

Es ist ein paar Jahre her. Es war kurz vor Weihnachten. Ich und ein paar Freunde waren in der Disco, haben viel getrunken und sind danach zu einem Freund. Da ich sehr müde war, bin ich vor allen anderen heimgegangen. Gleich zu Beginn meines Heimwegs hatte ich mir eine Kippe angemacht, an mehr konnte ich mich am nächsten Tag nicht erinnern.


Am nächsten Tag wachte ich auf und hatte schon einige Anrufe auf meiner Mailbox. Als ich mich dann gegen Nachmittag mit meinen Freunden getroffen habe, erzählten sie mir, dass vor der Haustür ein Auto gebrannt hat (Feuerwehr , Polizei etc. waren da). Da mich alle sofort in Verdacht hatten, habe ich natürlich sofort gesagt, dass ich nichts damit zu tun habe. Doch nach und nach kamen die Erinnerungen zurück. Als ich mir die Kippe auf dem nach Hause weg angezündet hatte, stand da das Auto. Es war abgedeckt mit Folie, damit die Scheiben nicht einfrieren. Ich muss wohl mit der Kippe an der Folie rumgespielt haben. Das Auto war jedenfalls komplett verbrannt und auf dem Boden sah man am nächsten Tag nur einen großen schwarzen Fleck und viel verbranntes Plastik. Tut mir für die Familie auf jeden Fall Leid. Ich hoffe die Versicherung hat den Schaden bezahlt und sie hatten trotzdem schöne Weihnachten.

Beichthaus.com Beichte #00029212 vom 01.08.2011 um 00:58:46 Uhr in Berlin (21 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Prämie am letzten Arbeitstag

22

anhören

Betrug Diebstahl Morallosigkeit Arbeit Geld Bottrop

Ich habe eine Zeit lang in einem Nobel-Wellness-Club gearbeitet, war eine recht bittere Zeit. Die ganze unfreundliche Elite der deutschen und österreichischen Politik und die ganzen, ekelhaften Plastikstars aus den heimischen Rundfunksendern, die alles in high quality haben wollen und eine miese Bezahlung geben! Jedenfalls hat mir so ein Plastikstar an meinem letzten Arbeitstag 5.000 Euro in die Hand gedrückt und gemeint, ich solle das einem Manager geben - als Vorauszahlung für eine bestimmte Leistung. Da es gerade sehr stressig war, steckte ich das Geld in die Hosentasche mit dem Vorwand, es später weiterzuleiten. Die Hose wurde am Abend gleich von mir gewaschen, und als ich sie vor ein paar Wochen das erste Mal wieder anhatte, traf mich fast der Schlag!

5.000 Euro, die ich einfach vergessen hatte, abzuliefern. Es ist jetzt über drei Jahre her, dass ich dort gearbeitet habe und mich hat deswegen nie jemand angerufen! Für das Geld habe ich mir nun ein Selmer Tenorsaxophon gekauft und das geile rauchige Jazzgehupe gibt mir jedes Mal das Gefühl, das Richtige getan zu haben. Trotzdem bitte ich um Absolution, aber das Saxophon hätte ich mir so nie leisten können. Es traf auch wirklich keine Armen und so lange die Prominenten so viel Geld für Drogen ausgeben, weiß ich nicht, wofür ich mich schämen soll!

Beichthaus.com Beichte #00029200 vom 27.07.2011 um 08:31:33 Uhr in Bottrop (22 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Zur Schwarzarbeit gezwungen

24

anhören

Betrug Faulheit Missbrauch Geld Politik München

Ich beichte, dass ich unseren Staat betrügen und schwarz arbeiten werde!
Meine Frau ist schwanger. Ich arbeite Vollzeit, meine Frau im Moment gar nicht, da sie unser anderes Kind betreut. Jetzt habe ich mir gedacht, toll was der Staat so anbietet, da machst du auch ein Jahr Auszeit, reduzierst die Arbeit ein wenig und kümmerst dich mit um die Kinder. Das Ganze nennt sich Elternzeit und Elterngeld.
Tolle Sache - eigentlich! So hat auch der Mann mal was von den Kleinen. Ich bekomme 65% des durchschnittlichen monatlichen Lohnes aus dem letzten Jahr. Mit den 65% kämen wir finanziell jedoch nicht über die Runden, weswegen ich natürlich gerne in Teilzeit weitergearbeitet hätte, um aufzustocken. So weit so gut. Nur leider hält unser tolle Gesetzgeber uns Bürger allesamt für Sozialschmarotzer und hat vorgesorgt. Nein, dazuverdienen ist nicht. Zumindest nicht ohne Weiteres.
Es gilt: "Bei der Berechnung des Elterngeldes wird das Einkommen aus Teilzeitarbeit mit berücksichtigt. Der Elterngeld-Berechtigte erhält dann 65% der Differenz zwischen dem durchschnittlichen Einkommen vor der Geburt und dem voraussichtlichen Einkommen nach der Geburt."
Nach mehrmaligem Durchlesen kann man es kapieren. Nur ist das in meinem Fall jetzt so, dass das Geld dann immer noch nicht reicht, ich aber trotzdem schuften muss wie blöd. Im Moment deckt mein Verdienst gerade mal unsere Lebenshaltungskosten. Da haben sie den Schlamassel. Sie wollen, dass wir Männer auch mal daheim bleiben, machen es aber unnötig kompliziert. Ich jedenfalls habe auf die ganze Rechnerei keine Lust und gehe komplett in Elternzeit. Das, was uns dann noch zum Leben fehlt, erarbeite ich eben schwarz. Ist einfacher so.

Beichthaus.com Beichte #00029198 vom 27.07.2011 um 05:05:23 Uhr in München (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Problembär Bruno

17

anhören

Boshaftigkeit Familie Tiere Mord Dummheit Spitzingsee

Zur Zeit als Bruno der Problembär durch Deutschland zog und in Süddeutschland und besonders in meiner Gegend in Aufruhr waren, wollten mein Bruder (28) und ich (m/26) unserer Eltern und Großeltern schocken. Dazu muss gesagt werden, dass unsere ganze Familie in einem großen Haus direkt am Waldrand wohnt. Wir haben uns aus dem Verleih ein Bärenkostüm ausgeliehen und der Spaß konnte beginnen. Während mein Bruder dann die Nacht darauf in dieses schlüpfte und sich um unser Haus rumtreiben sollte, war ich im Haus der Lockvogel. Also brüllte ich nachts plötzlich, dass ich einen Bären gesehen hätte. Nicht lang und meine Familie stand kerzengerade im Bett und alles rannte ins Wohnzimmer, wo ich gerade war. Ich zeigte auf meinen Bruder, der dort draußen eine mega Show lieferte. Meine Mutter erschrak so sehr, dass ich und meine Oma sie sofort auf die Couch setzen. Mein Opa spurtete los, um alle Türen auf Geschlossenheit zu überprüfen und mein Vater rannte ans Telefon. Das passierte alles so schnell, dass ich die Kontrolle verloren habe. Als ich meine Vater fragte, wen er anrief, meinte er, er hätte einen befreundeten Jäger aus dem Dorf angerufen und die Polizei. Nun hatte ich Angst um meinen Bruder, weil er noch seine Freundin erschrecken wollte, die in der Nachbarschaft wohnte. Nach ein paar Minuten muss mein Bruder die Aufregung im Haus aber gesehen haben und ist ohne dem Kopfteil zum Fenster gekommen. Alle waren geschockt aber erleichtert. Ich beichte hiermit, dass mein Vater aus Peinlichkeit der Polizei trotzdem sagte, dass er einen Bären gesehen hat und keine zwei Tage später, der Bruno in unserer Gegend erschossen wurde. Bruno, es tut uns Leid. Wegen uns waren die Leute bei uns schon auf dich vorbereitet.

Beichthaus.com Beichte #00029197 vom 27.07.2011 um 05:15:40 Uhr in Spitzingsee (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000