Lieber Tierschutz als Kinderhilfe

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Engherzigkeit Geiz Geld Ludwigsburg

Hiermit möchte ich meinen Hass auf diese Spendensammler beichten, die doch eigentlich nur Gutes wollen. Ich wurde am Bahnhof von einer Frau mittleren Alters am Bahnhof angesprochen. Sie hatte ein Klemmbrett dabei. Mein erster Gedanke war schon "hoffentlich keine Spendensammlerin". Sie zeigte mir ein paar Fragen zum Thema Kinderschutz und ob ich bestimmte Fakten wüsste. Darunter stand ja und nein. In mir kam Skepsis auf. Sie erzählte völlig enthusiastisch von der Kinderhilfe und ich dachte nur "Nein. - Ich spende nichts!"- Aber mein schlechtes Gewissen führten dazu, dass ich brav eine Spendeneinwilligung ausfüllte. Ich war so wütend auf diese Frau, wie sie begeistert davon sprach, dass man den Kindern in Deutschland helfen muss. Ich verstehe es, aber ich möchte nichts spenden. Ich setzte mich lieber für den Tierschutz ein, indem ich vegan lebe. Zum Glück gab es keinen Gruppenapplaus von den Spendensammlern, dass ich spende. Sobald ich die Bestätigung von der Kinderhilfe bekomme, werde ich sie ganz feige kündigen.

Beichthaus.com Beichte #00041663 vom 05.12.2018 um 13:05:02 Uhr in Ludwigsburg (Karl-Dieter-Straße) (18 Kommentare).

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Die Liebe meines Lebens und die Affaire

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Ehebruch Verzweiflung Liebe Hamburg

Ich (w/24) bin derzeit in einer schulischen Ausbildung im sozialen Bereich. Wie bei vielen in meiner Klasse ist dies die zweite Ausbildung, weshalb der Altersschnitt etwa bei meinem Alter liegt. Nach meiner ersten Ausbildung habe ich meinen Mann, aus heutiger Sicht viel zu früh, mit 20 geheiratet. Wir sind schon zusammen, seitdem wir 14 sind und ich habe lange gedacht, dass er wirklich die Liebe meines Lebens ist. Er war immer mein Ritter, der mich aus meinen schweren Familienverhältnissen gerettet hat. Nun habe ich mich in einen Klassenkameraden (25) verliebt. Wir reden hier nicht von einer Schwärmerei, sondern von monatelangen Gefühlen, die ich so glaube, noch nie so intensiv erlebt habe. Ich habe mich in meiner Verliebtheit eng mit ihm angefreundet, was wohl ein großer Fehler war, und wir sehen uns mehrmals die Woche auch außerhalb der Schule und telefonieren (wenn mein Mann es nicht mitbekommt) auch stundenlang. Dabei halte ich die Freundschaft nicht geheim, aber meine wahren Gefühle. Viele necken uns auch, dass wir so aneinander hängen, gleichzeitig bin ich aber auch die treue Ehefrau, mit der Bilderbuch-Liebesgeschichte und zutrauen tut es mir wahrscheinlich keiner.

Natürlich könnte ich mich einfach trennen und mit dem anderen Durchbrennen, aber ich bin mir sehr sicher, dass er mich so überhaupt nicht sieht. Auch das Thema Fremdgehen ist für uns Beide ein totales Tabu, macht es aber nicht besser. Seit einigen Wochen versuche ich jetzt schon auf Abstand zu gehen, aber ich schaffe es einfach nicht und ich weine im Augenblick regelmäßig heimlich unter der Dusche, weil ich mit all den Gefühlen völlig überfordert bin. Ich liebe meinen Mann, aber der Andere ist dauernd in meinen Gedanken - ich sollte mich wohl trennen, aber ich habe wahnsinnige Angst davor allein zu sein. Ich weiß wirklich nicht was ich tun soll und bitte um Absolution, für meinen emotionalen Betrug.

Beichthaus.com Beichte #00041662 vom 04.12.2018 um 20:02:19 Uhr in Hamburg (17 Kommentare).

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Meine Mutter starb in meinen Armen

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Verzweiflung Vorurteile Mutter Bad Waldsee

Ich weiß im Augenblickt nicht was ich machen soll, denn ich habe Schuldgefühle. Im Jahr 2009 verstarb meine Mutter. Ich war dabei. In meinen Armen starb Sie. Nach der Beerdigung wurde viel getuschelt. Auch meine Schwester, die jetzt nicht mehr zu meinem Leben gehört, meinte, ich sei Schuld am Tod unserer Mutter. Es war schwierig für mich. Und nun wurde ich wieder mit dieser Aussage beschuldigt. Ich sei nicht immer gut zu meiner Mutter gewesen und hätte sie geschlagen. Dem muss ich eindeutig widersprechen. Nein! Ich habe meine Mutter nicht geschlagen. Aber ich war eben doch nicht der perfekte Sohn. Ich habe Fehler gemacht die mir leid tun. Ich bete nicht so viel wie andere, aber ich denke oft an meine Mutter. Wenn ich das Grab von Ihr pflege, dann rede ich mit Ihr. Bitte sie um Verzeihung, was und wie ich war. Meint ihr, dass Sie mich hört und mich wahrnimmt? Ich denke, dass ich doch ein Mörder bin mit dieser Aussage, die mir an den Kopf geworfen wurde. Bin ich wircklich ein Schlechter Mensch? So langsam denke ich, dass das so ist. Ich möchte hier noch mal sagen, dass es mir Leid tut, wie ich zu meiner Mutter war. Ich bitte Sie oft um Verzeihung. Aber hilft mir das? Anfangs hat Sie mich in meinen Träumen besucht. Und jetzt ist alles leer. Nur Albträume habe ich. Ich versuche, mich zu bessern.

Beichthaus.com Beichte #00041658 vom 03.12.2018 um 14:16:26 Uhr in Bad Waldsee (21 Kommentare).

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Vom Gastvater vergewaltigt

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Missbrauch Feigheit Gesundheit Australien

Es fing an als ich 13 Jahre alt war. Nach und nach bekam ich immer mehr Schmerzen beim Essen. Ich habe in der Zeit natürlich abgenommen und meine eigene Mutter glaubte mir nicht, dass ich Schmerzen hatte. Sie nannte mich nur Model und sagte mir sogar, ich solle meinen Teller nicht so voll füllen, weil ich sowieso nur 2 Esslöffel essen würde. Ich war vorher pummelig und meine Mutter fand eh, ich solle abnehmen. Ich sagte ihr jede 2. Woche, sie soll einen Termin beim Arzt machen. Nonstop Bauchschmerzen zu haben und deshalb nicht essen zu können, kann nicht gesund sein. Zudem nagte es stark an meiner Psyche. Ich fing an zu glauben, ich könnte die Chance nutzen und für immer dünn bleiben, weil ich anscheinend sonst nicht gut genug war. Ich probierte mit den Schmerzen irgendwie klarzukommen. Als ich dann zu einem untergewichtigen Zombie mutierte, fing meine Mutter an mir zu glauben und vereinbarte einen Arzttermin. Die richtige Diagnose ließ 6 Monate auf sich warten. Es stellte sich heraus, dass ich eine chronische Krankheit habe und mein Leben lang Medikamente nehmen muss. Ich hasse meine Mutter dafür, dass sie mir lange nicht geholfen hat und ich seither Essgestört bin.

Nach dieser Tortur brauchte ich eine Auszeit vom Leben und machte mit 15 ein Auslandsjahr in Australien. Ich wollte soweit weg wie möglich. Ich hatte dort eine Gastmutter und einen Gastvater. Nachdem ich schon 5 Monate dort verbracht hatte und mein Leben sich normalisierte, flog meine Gastmutter mit einer Freundin für ein paar Wochen in den Urlaub, darum waren der Gastvater und ich alleine. Wir sind an einem Wochenende mit einem Pärchen campen gegangen. Ich schlief mit meinem Gastvater in einem Camper, aber ich hatte meine eigene kleine Matratze. In der Nacht regnete es stark und das Dach hatte ein Loch, deshalb wurde ich ganz nass. Ich weckte meinen Gastvater, um zu fragen, was ich tun sollte. Er meinte, ich solle mich zu ihm ins Bett legen und das tat ich auch. Plötzlich wachte ich auf und er begrapschte mich. Ich war zutiefst erschüttert und geschockt und wusste nicht, was ich tun sollte. Ich versuchte seine Hand wegzureissen, doch er war viel stärker als ich. Das komische war, er schien tief und fest zu schlafen. Am nächsten Tag sprach ich ihn darauf an und er sagte, er nehme starke Medikamente und ihm sei es nicht bewusst gewesen, es täte ihm mega leid und er könnte sich an nichts erinnern. Ich war ziemlich naiv und glaubte ihm.

Ich war wirklich sehr naiv damals und leicht zu beeinflussen, weil es mir psychisch einfach dreckig ging. Lange rede kurzer Sinn, als wir vom Campen zurückkehrten manipulierte er mich solange, bis ich zuließ, dass er mich anfassen durfte. Auf eine kranke Art und Weise fühlte ich mich das erste Mal seit Ewigkeiten geborgen und beachtet. Doch dann kam meine Gastmutter zurück und mir wurde bewusst, wie krank das Ganze ist. Ich wollte von ihm nicht mehr angefasst werden. Er sagte mir, ich könne nicht so plötzlich nein sagen und er müsse sich erst von mir entwöhnen. Ich dachte, ich höre nicht recht und weinte jeden Abend, weil ich mir richtig dreckig vorkam und bereute es, jemals ja gesagt zu haben. Er erzählte der Gastmutter, er wolle am kommenden Wochenende einen Tagesausflug mit mir machen und ich sagte ja. Ich dachte mir nichts dabei. Ich wollte außerdem nicht nein sagen, denn was hätte die Gastmutter denken sollen?

Also bin ich mit ihm ins Auto gestiegen und wir hielten tatsächlich an einer schönen Stelle an. Es war mitten im Nirgendwo, kein Auto/ Mensch in Sicht. Ich machte erst schöne Fotos, aber dann fing er an, mich zu betatschen und ich sagte nein, doch er hörte nicht auf und sagte, ich wolle es doch auch. Er vergewaltigte mich schließlich. Ich nahm nicht die Pille und er benutzte kein Kondom, deshalb musste ich zur Apotheke und mir die Pille danach holen. Sie fragten mich dort, ob sie die Polizei rufen müssen, doch ich sagte nein und füllte einen Zettel aus. Ich dachte damals, ich sei nichts wert und habe mich zutiefst geschämt. Der Hammer ist, als dem Gastvater bewusst wurde, was er getan hatte, ist er zur Hypnose gegangen, um alles zu vergessen. Doch ich fand das nicht fair, er hat kein Recht auf ein reines Gewissen. Ich erzählte ihm, was er getan hatte und er konnte sich dann wieder erinnern.

Mittlerweile habe ich einen Freund, doch den Sex kann ich kaum genießen. Ich muss mich zusammenreißen, damit ich nicht weine. Manchmal schaffe ich das nicht und weine wirklich. Ich erzähle ihm immer, es wäre vor Glück und er glaubt das auch und findet es süß. Ich möchte ihn nicht unnötig damit belasten und hoffe, dass ich es irgendwann genießen kann.

Beichthaus.com Beichte #00041645 vom 20.11.2018 um 02:50:25 Uhr in Australien (Melbourne) (11 Kommentare).

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Mein 5. Kind - diesmal mit einer Anderen

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Ehebruch Fremdgehen Schwangerschaft Ludwigshafen

Ich (m/41), bin 41 seit 21 Jahren verheiratet und habe vier Kinder mit meiner Frau (14, 11, 9, 6). Wir sind schon sehr lange zusammen und ich muss unbedingt was beichten. Ich liebe meine Frau und meine Kinder. Aber mir fehlt irgendwas. Mir fehlt Zuwendung und guter Sex. Ich bin viel am Arbeiten und meine Frau schmeißt den Haushalt, kümmert sich um die Kinder und kocht. Sie ist ein sehr häuslicher Typ geworden. Früher war das anders. Wir schlafen 1-2 mal die Woche miteinander, aber das läuft dann nur im Bett ab, Licht aus und ich lieg auf meiner Frau und hab das Gefühl sie ist froh, wenn ich endlich gekommen bin. Früher konnten wir nicht genug voneinander bekommen.

Um einen Ausgleich zu haben, geh ich oft weg in den letzten Monaten. Und vor einer Weile habe ich ein Mädel kennengelernt. Nicht mal unbedingt das hübscheste Gesicht, aber eine Wahnsinnsfigur. Sie ist 23 und studiert. Wir haben uns lange unterhalten und von unserem Leben erzählt. Ja, ich habe ihr auch erzählt, dass ich verheiratet bin. Wir haben geredet und getrunken. Irgendwann fragte sie, ob ich noch mit zu ihr gehe. Und das habe ich gemacht. Bei ihr saßen wir auf der Couch und haben noch eine Flasche Wein getrunken. Das gab mir den Rest. Obwohl sie vom Gesicht her eigentlich absolut nicht mein Typ war, zog mich ihr Körper total an und ich hatte eine wahnsinnige Lust sie so dermaßen zu vögeln. Was ich hier noch sagen muss; in den 21 Jahren Ehe, habe ich meine Frau nur ein einziges Mal betrogen. Das hat sie mir verziehen. Danach habe ich es nie mehr gemacht.

Wir lagen auf der Couch und ich habe sie einfach nur gebumst. Einmal kurz geküsst und dann einfach nur gefickt. Da kommen wir zur nächsten Beichte. Ich habe nicht verhütet. Ich habe nicht mal gefragt, ob sie die Pille nimmt. Ich bin auch in ihr gekommen. Im Nachhinein würde ich sagen, dass sie es schon darauf angelegt hat. Das Ende vom Lied war dann, das ich ihr meine Nummer gab, falls was ist. Ich bin dann heim. Zu Hause habe ich meine Frau geküsst, sie zärtlich geweckt und hab mit ihr geschlafen. Mit Gummi, da wir keine Kinder mehr wollten. Ich hab ihr nie erzählt, dass ich eine halbe Stunde vorher eine wildfremde Frau gevögelt habe, ohne zu verhüten.

Jetzt bin ich an einem Punkt, an dem ich es ihr demnächst erzählen muss, weil das Mädel mich angerufen hat und meinte sie ist in der 17. Woche schwanger und ich bin der Vater. Bäm... Ich habe den Mutterpass und das Ultraschall-Bild gesehen. Passt alles. Es würde zeitlich auch absolut passen zur Nacht, in der ich sie gebumst habe. Sobald das Kind da ist, machen wir einen Vaterschaftstest und sie ist einverstanden. Auf der einen Seite bin ich wütend auf mich selbst, dass ich nicht wenigstens verhütet habe, wenn ich schon eine Andere knalle. Auf der anderen Seite denke ich, hat sie jemanden gesucht, dem sie ein Kind anhängen kann. Ich bin finanziell gut situiert, das hat sie aus dem erzählen rausgehört. Sie studiert und hat ein kleines Apartment und nicht viel Geld. Im Nachhinein bringt es nichts ihr böse zu sein. Wenn ich sie geschwängert habe, dann ist es so. Ich werde zu dem Kind stehen und die Vaterschaft anerkennen, wenn der Test gemacht ist. Und mich darum kümmern. Emotional und finanziell. Schließlich habe ich ein Kind gezeugt und dann trage ich die Verantwortung. Ich habe nur Angst es meiner Frau zu sagen. Aber da komm ich nicht drumherum. Das wird eine harte Zeit.

Beichthaus.com Beichte #00041623 vom 04.11.2018 um 14:23:51 Uhr in Ludwigshafen (37 Kommentare).

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