Ausgeknockt

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Gewalt Aggression Zorn Ex Frankfurt

Hiermit möchte ich (w/25) beichten, dass ich kurz davor war einen Menschen umzubringen! Ich habe das Gefühl des tiefsten Hasses in mir gespürt und weiß seitdem, dass ich prinzipiell zu so etwas in der Lage wäre. Es war damals mein Freund, der durch sehr viele Aktionen mich nur noch auf die Palme brachte. Ich wollte ihn verlassen, jahrelang. Es war ein Cocktail aus Mitleid und Hassliebe. Immer wieder leere Versprechungen und bittere Enttäuschungen. Im Streit voller Wut drückte er mir ein Messer in die Hand und schrie mich an, ich soll ihn doch erstechen, dann wäre ich frei. In diesem Moment hatte ich noch kein Bedürfnis verspürt, hatte mich noch unter Kontrolle. Aber Monate später, nachdem er betrunken und voll mit Drogen die gemeinsame Wohnung auseinander nahm, unserer Katze das Bein brach und mich zum Rande des Wahnsinns trieb, da hat mich ein Anruf in die Realität zurückgeholt. Er lag ausgeknockt auf der Couch. Ich habe Angst daran zurück zu denken! Angst davor was passiert wäre, wenn das Telefon nicht geklingelt hätte! Mir raubt es immer noch den Atem! Heute weiß ich, dass doch einiges zusammenkommen muss um wieder solche Gefühle in mir auszulösen, und ich glaube nicht, dass es nochmal einen Menschen auf der Welt gibt, der dazu in der Lage wäre.

Beichthaus.com Beichte #00028644 vom 16.02.2011 um 17:07:55 Uhr in Frankfurt (22 Kommentare).

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Ausschabung

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Mord Morallosigkeit Schwangerschaft Ingolstadt

Ich war 18 Jahre alt und verliebt bis über beide Ohren. Mein damaliger Freund und jetziger Ehemann diente bei der Bundeswehr. An den Wochenenden war er immer zu hause und wir hatten wundervolle Tage und Nächte. Mit der Verhütung nahmen wir es nicht so genau und meinten beide, dass wohl nichts passieren würde. Leider war das ein Trugschluss, für den ich bitter büßen sollte. Eines Tages war mir übel und ich musste mich von dem Tag an jeden Morgen übergeben. Es war merkwürdig und mich beschlich ein ungutes Gefühl. Von der Angst getrieben, schwanger zu sein, machte ich mich auf den Weg zum Gynäkologen. Der bestätigte meinen Verdacht. Mir war in dem Moment, als zöge sich der Boden unter meinen Füßen weg. Ein Gefühl der Ohnmacht und Niedergeschlagenheit nahm mich gefangen. Inständig bat ich den Arzt, dass er mir helfen möge. Ich war so verzweifelt und wollte dieses Kind auf keinen Fall bekommen. Nach einer Woche Bedenkzeit und Panik bekam ich die Adresse von Pro Familia in der nächst größeren Stadt. Allein, ohne Freundin und ohne meinen Partner, ging ich zu dem Beratungsgespräch. Dieses war sehr intensiv und es wurden mir mehrere Lösungsvorschläge unterbreitet. Ich wollte aber eine Ausschabung und unterschrieb das dafür vorgesehene Formular. Zwei Tage später war es dann soweit. Ich fuhr mit der Straßenbahn zu Pro Familia und ein Arzt nahm den Abbruch vor. Anschließend fuhr ich geschwächt und teils erleichtert, teils voller Schuldgefühle, wieder mit der Bahn nach Hause. Niemand dort bemerkte was mit mir los war.

Beichthaus.com Beichte #00028639 vom 14.02.2011 um 18:59:04 Uhr in 85049 Ingolstadt (Holzmarkt) (61 Kommentare).

Gebeichtet von welcum
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Zufallsbeichte
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Der Unfall meiner Freundin

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Verzweiflung Unfall Frankfurt

Ich (m/28) beichte, dass mein Leben nur noch ein Haufen Elend ist und ich nicht die Kraft und den Willen dazu habe etwas zu ändern. Ich war schon immer eher der Außenseiter Typ, ich hatte nie viele Freunde, verbrachte viel Zeit mit Videospielen, war nicht besonders gut in der Schule und für die Mädels war ich nur Luft. Als ich mit Mühe und Not mein Abi geschafft hatte und mein Studium an der Uni begann, änderte sich mein Leben schlagartig. Ich war sehr beliebt unter den Kommilitonen und fand viele neue Freunde, ging viel auf Studentenpartys und hatte auch auf einmal Erfolg bei den Frauen. Als ich dann mit 23 Marie kennenlernte begann die schönste Zeit meines Lebens, sie war wie ein Engel, einfach perfekt und vor allem war sie noch mehr in mich verliebt, als ich in sie glaube ich. Ein Jahr später zogen wir in eine gemeinsame Wohnung und machten auch beide innerhalb der nächsten 2 Jahre unsere Studienabschlüsse in Architektur und Medizin. Ich bekam einen sehr gut bezahlten Job als Architekt und sie ging als Assistenzärztin in die Unfallklinik. Kurz darauf zogen wir in eine größere Wohnung um und verlobten uns, mein Leben hätte nicht besser laufen können, die perfekte Frau, der perfekte Job und die besten Freunde die man haben kann. Uns ging es einfach richtig gut.


Vor 14 Monaten passierte es dann, ich war mal wieder länger im Büro und kam erst gegen 20 Uhr raus. Im Gedanken war ich schon bei Marie, die diesen Abend eigentlich frei haben sollte. Kurz bevor ich ins Auto einstieg erreichte mich aber eine SMS, dass sie noch zur Klinik müsste, da eine Kollegin sich krank gemeldet hätte. Ich fuhr also nach Hause und als ich gegen 21 Uhr Zuhause ankam stand die Polizei vor der Tür und nahm mich quasi direkt in Empfang. Ich werde diesen Moment nie vergessen, der Beamte erklärte mir, dass meine Verlobte einen Unfall hatte und wohl schwer verletzt wurde, hier brach für mich schon eine Welt zusammen. Als ich kurz darauf ins Krankenhaus kam, sah ich schon ihre beste Freundin, die ihre Kollegin dort war, wie sie mir heulend entgegen kam. Hier wusste ich sofort was los war, nämlich dass es meine Marie nicht mehr gibt. Ich fühlte erst mal nichts anderes als absolute Kälte, ich weinte nicht, ich wollte es nicht glauben. Kurz darauf bekam ich einen Nervenzusammenbruch und wurde über Nacht direkt im Krankenhaus behalten.


Ohne meine Freunde hätte ich die darauf folgenden Wochen wohl nicht überlebt, denn ich wollte ohne sie nicht mehr weiterleben. Mein bester Freund deutete meine Worte rechtzeitig und setzte alles in Bewegung, um mich einweisen zulassen. Ich kam also einen Monat in geschlossene Behandlung und wurde dann entlassen, unter der Bedingung die Therapie fortzuführen. Nach 6 Monaten wurde die Therapie dann für Beendet erklärt, aber besser ging es mir nicht.

Ich habe inzwischen meinen Job und meine Wohnung verloren und mit meinen Freunden rede ich auch kaum noch. Ich bin nur noch ein Wrack meiner selbst, eine fast leere Hülle. Jeden Tag stelle ich mir vor wie mein Leben heute aussehen würde, wenn ich an diesem Abend früher nach Hause gekommen wäre und sie überzeugt hätte die Schicht nicht zu übernehmen oder ich sie selbst zur Arbeit gefahren hätte. Ich gebe mir selbst die Schuld an Allem was passiert ist, obwohl ich eigentlich weiß, dass es nicht meine Schuld war, dass es ein Unfall war. Und ich habe mein Leben aufgegeben, obwohl ich weiß das ich weitermachen sollte. Es tat ganz gut, dass alles mal nieder zuschreiben, vielleicht hilft es mir mein Leben endlich wieder in den Griff zu bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00028632 vom 12.02.2011 um 00:43:40 Uhr in Frankfurt (40 Kommentare).

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Karnevalszeug

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Dummheit Ignoranz Peinlichkeit Berlin

Ich (w/24) habe heute frei und gegen 15 Uhr sollte ein Klempner kommen, der den Kaltwasserzähler überprüft. Ich bin also erst spät aufgestanden, gegen circa 12 Uhr. Gegen 13 Uhr klingelte es und mein Paket mit meinem Karnevalszeug kam an. Unter anderem war da auch filmechtes Kunstblut dabei. Aus Spaß schmierte ich mein Waschbecken und die Fliesen im Bad damit voll um davon ein Schockfoto zu machen. Es sah täuschend echt aus. Dann machte ich mir meine Haare noch ganz wild und klatschte mir blasses Puder ins Gesicht und etwas von dem Blut.
Es sah wirklich aus, als hätte ich eine offene Wunde an der Schläfe. Ich war stolz auf mein Werk und ging erst mal eine rauchen. Es hat geschellt. Der Klempner schaute mich schon komisch an, als er meine Wohnung betrat. Ich hatte auch gerade ein Hümmelchen (kleines Messer) in der Hand, weil ich gerade am Tomaten schnippeln war. (DAS war echt Zufall!)
Er fragte mich, ob er denn dann mal kurz ins Bad dürfte. Da fiel mir erst mal ein, wie ich überhaupt aussah und in welchem Zustand mein Bad war. Er kam nach 5 Sekunden wieder raus, stammelte "Das war es!" und verließ sehr schnell meine Wohnung.
Gut, dass er nur vom Vermieter bestellt wurde und ich ihn somit nicht bezahlen musste. Der Arme hätte dann wohl glatt auf seine Bezahlung verzichtet. Ich beichte, dass ich so einen Quatsch gemacht hab, obwohl ich eigentlich wusste, dass jemand kommt. Aber dennoch so doof war, das ganze zu vergessen und nicht zu beseitigen und somit einen Mann in einen Schock versetzt habe.

Beichthaus.com Beichte #00028629 vom 11.02.2011 um 15:49:17 Uhr in Berlin (28 Kommentare).

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Teletubbie im Sande verloren

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Neid Diebstahl Engherzigkeit Kindergarten Kinder Hamburg

Als ich noch im Kindergarten war, gab es einen Jungen, der die Teletubbies über alles liebte. Ich fand die auch ganz toll. Eines Tages hat er dann so Teletubbie Spielfiguren mit in den Kindergarten genommen und hat sie uns stolz präsentiert. Er sagte uns, dass er die Figuren von seinem Vater geschenkt bekommen hätte. Seitdem brachte er die Figuren immer mit in den Kindergarten. Ich habe dann mal meine Mutter gefragt, ob ich auch die Figuren bekommen kann und sie meinte ich kann sie mir ja zum Geburtstag wünschen. Jeden Tag war ich dann neidisch auf den Jungen. Auch viele andere Kinder wollten die Figuren. Eines Tages beschlossen ein paar Kinder und ich ihm die Teletubbies weg zunehmen. Wir fragten ihn, ob wir auch mal damit spielen dürfen und er sagt Ja. Aber anstatt mit den Figuren zuspielen, haben wir sie dann in einem großen Sandkasten eingebuddelt. Kurze Zeit später hat er mich dann gefragt, ob wir ihm seine geliebten Teletubbies wieder geben könnten. Ich habe dann zu ihm gesagt, dass ich sie nicht hätte und auch die anderen Kinder haben gesagt sie hätten die Spielfiguren nicht. Er hat dann geweint. Nach 2 Wochen war für mich die ganze Sache vergessen und ich habe es auch nicht bereut, aber dann kam er und erzählte mir, dass sein Vater gestorben sei und die Teletubbie Figuren ihn halt an ihn erinnern. Ich war sehr traurig, da ich selbst meinen Vater verloren hatte und damals mein Teddybär (den ich immer noch habe) ein Geschenk von ihn war. Ich bin dann also schnell in dem großen Sandkasten gegangen und habe nach den Figuren gesucht. Der Sandkasten war ziemlich groß. Ich habe sie leider nicht gefunden. Dieses Kindheitserlebnis sitzt bei mir heute noch ziemlich tief. Wie gesagt, ich habe selbst meinen Vater verloren und wenn ich mir vorstelle, dass mein Teddy geklaut wird, würde ich wirklich traurig sein. Ich möchte mich entschuldigen, dass ich ihm etwas wertvolles weggenommen habe. Es tut mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00028619 vom 08.02.2011 um 21:14:11 Uhr in Hamburg (28 Kommentare).

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