Workaholic sucht Freundin

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Verzweiflung Partnerschaft Arbeit Berlin

Ich (m/40) wurde nach meiner Scheidung vor 4 Jahren ein Workaholic. Ich verdiene inzwischen zwar das vielfache, was ich vorher verdiente und habe auch eine eigene Firma aufgebaut. Innerlich bin ich oft gestresst und sorge mich um die Finanzen, obwohl ich finanziell wohl zu den Top-Verdienern gehöre. Eigentlich hätte ich gerne wieder eine Freundin, da ich aber eher schüchtern und immer am Arbeiten bin, finde ich keine, die mir gefällt bzw. ich gefalle keiner. Ein schickes Auto und eine schicke Dachgeschoss-Wohnung im Zentrum haben mir auch keine passenden Frauen gebracht.
Ich weiß, dass ich zu stur und verkrampft bin, kann es aber nicht lassen. Mein Exit-Plan ist noch weiterzuarbeiten und mich dann mit Geld nach Lateinamerika abzusetzen. Ich komme dort irgendwie mit den Frauen besser zurecht, da dort alles lockerer ist.

Beichthaus.com Beichte #00041838 vom 12.05.2019 um 00:04:34 Uhr in Berlin (12 Kommentare).

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Freundliche Patienten bevorzugt

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Faulheit Eitelkeit Arbeit Stuttgart

Ich (w/26) arbeite als Rezeptionist in einer Zahnklinik. Der Job an sich macht Spaß, da ich nach meinen Regeln arbeite. Meistens sitze ich in der Telefonzentrale, mache alle Programme auf und surfe stundenlang in Foren herum. Wenn jemand reinkommt, öffne ich die Programme so schnell, dass jeder denkt, ich wäre am Arbeiten und wenn das Telefon klingelt, versuche ich das Gespräch so kurz wie möglich zu halten. Bei nervigen Arabischstämmigen oder nicht deutschsprechenden Ausländern, die sich bemühen mit ihrem gebrochenen Deutsch einen Termin zu vereinbaren, fordere ich auf einen Übersetzer zu holen, obwohl ich selber einen Migrationshintergrund habe. Arrogante Privatpatienten können mir genauso gestohlen bleiben. Mit mir diskutieren ist unmöglich - ich sehe es nicht ein für so ein Lohn meine Nerven zu zerstören. Meistens verspreche ich ihnen einen Rückruf oder hinterlasse meinen Chefs eine Notiz. Zwischen Privatpatienten und Kassenpatienten gibt es kein Unterschied bei mir. Es kommt eher darauf an, wie freundlich du mir gegenüber bist. Für sympathische freundliche Patienten habe ich immer ein Ohr offen und gebe sogar schnellere Termine.

Beichthaus.com Beichte #00041833 vom 09.05.2019 um 14:30:06 Uhr in Stuttgart (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Neiderfüllte und intrigante Mitarbeiterinnen

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Zorn Kollegen Arbeit

Ich hasse meine Mitarbeiterinnen mittlerweile abgrundtief. Während ich diesem faulen und inkompetenten Pack Entfristungen und Gehaltserhöhungen bei der Geschäftsführung verschaffe, lästern diese Kühe hinter meinem Rücken über mich ab, statt die Arbeit so auszuüben, dass ich nicht immer hinterherspringen muss. Eigentlich beichte ich aber nicht meinen Hass, sondern den Umstand, dass ich aufgrund massiver Überstunden meine Familie vernachlässige, um den Laden am Laufen zu halten und die Jobs dieser Trullas zu sichern. Gesehen oder honoriert wird mein Engagement nicht. Die Krone setzt diesem Umstand noch meine neiderfüllte und intrigante Kollegin auf, die insgeheim scharf auf meine Position als Führungskraft ist und die anderen noch gegen mich aufhetzt, während sie bei mir über die anderen lästert. Ich scheiß auf euch ihr widert mich an und ich würde es euch so gerne in die Visagen brüllen, aber da Kinder kosten und meine Frau in Elternzeit ist, halte ich lieber mein Maul, schlucke alles und werde von Tag zu Tag frustrierter. Ciao Leben.

Beichthaus.com Beichte #00041829 vom 04.05.2019 um 03:22:51 Uhr (19 Kommentare).

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Existenzängste

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Arbeit Studentenleben Verzweiflung Zürich

Ich möchte beichten, dass ich (m/30) schon seit geraumer Zeit dabei bin mein Leben an die Wand zu fahren und bald in einer Sackgasse lande. Als Rückblick, vor ein paar Jahren habe ich mit guten Noten meine Matura abgeschlossen und habe danach aus einer Laune heraus ein Chemiestudium angefangen, welches ich nach einem Monat abgebrochen habe, weil mir der Stoff überhaupt nicht zugesagt hat und ich eine Mathe-Niete bin. Mein Vater, welcher mich finanziell unterstützt hat, war darüber sehr erbost und hat mir mächtig Druck gemacht. Ich habe dies eingesehen und ging in einem Discounter jobben. Gleichzeitig wurde ich von meiner damaligen Freundin verlassen, woran ich fast kaputtging. Es folgten Wochen des Suffs und Resignation, weshalb ich auch meinen Job im Discounter verlor. Planlos vegetierte ich in meiner großen leeren Wohnung dahin, weil aufgrund meiner Situation unter anderem auch mein damaliger Mitbewohner die Schnauze voll hatte und auszog. Bald darauf merkte ich, dass es so nicht weitergehen konnte, ich wandte mich an die Studienberatung und der Berater dort riet mir unter anderem auch wegen meines großen Interesses an der Geschichte ein Studium dieses Faches aufzunehmen und danach die Gymnasiallehrerausbildung zu absolvieren. Zusätzlich versicherte er mir, dass ich damit beste Berufsaussichten hätte. Gesagt, getan.

Ich immatrikulierte mich und fing mit Begeisterung das Studium an. Bald darauf zog ich in eine neue WG und fand einen angenehmen Bürojob. Die Jahre zogen dahin und ich absolvierte jedes Semester mit sehr guten Noten. Mein Vater unterstützte mich seither und immer noch finanziell, weil mein Einkommen vom Bürojob trotz hohem Pensum zu gering ist. Zwischendurch packte mich immer wieder die Zukunftsangst, unter anderem weil in meinem Umfeld viele Leute tolle Jobs haben, Familien gründen etc. und ich mit eher geringem Einkommen noch im Studium bin. Zusätzlich macht mein Vater ziemlich Druck, weil er es leid ist mich finanziell zu unterstützen und vergleicht mich dabei immer mit meiner Schwester, welche einen guten Job hat. Bald darauf wurde es noch schlimmer, ich erfuhr, dass die Einstellungschancen für Gymnasiallehrer in meinem Fach quasi bei Null sind und sich auch jede freie Stelle etwa 100-200 Leute bewerben. Auf andere Schulstufen wechseln kann ich aufgrund der gesetzlichen Lage in unserem Land nicht. Obwohl ich momentan die Lehrerausbildung mit Freude absolviere und dies mein Traumberuf wäre bin ich geplagt von Existenzängsten. Ich weiß, dass ich nach meinem Studium arbeitslos werde und auch kein Geld haben werde für eine Zweitausbildung. Meine Beichte ist, ich bin mir bewusst, dass ich in einer Sackgasse enden werde und tue nichts dagegen, vielmehr hoffe ich auf ein aussichtsloses Wunder. Zusätzlich bin ich tieftraurig, wenn ich Leute in meinem Umfeld sehe. Alle haben etwas, welches eigentlich so selbstverständlich wäre und ich mir nach dem Studium von Herzen wünsche, einen Job und damit keine Existenzängste.

Beichthaus.com Beichte #00041797 vom 27.03.2019 um 17:17:50 Uhr in Zürich (14 Kommentare).

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Der deutsche Biblebelt

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Unglaube Arbeit

Ich habe vor Kurzem mein Studium der Sozialen Arbeit abgeschlossen. An sich wird ja viel in dem Bereich gesucht, allerdings wohne ich eher in einer ländlichen Gegend, dem Bible Belt von Deutschland. Dementsprechend sind die Stellen auch an die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religion geknüpft.

Trotzdem war ich der festen Überzeugung, auch mit meinem Nichtglauben eine Anstellung zu finden. Falsch gedacht. Eine Option wäre gewesen, umzuziehen. Hatte ich auch in Erwägung gezogen, aber mir fehlten einfach die finanziellen Ressourcen. Also habe ich mich zu einem Treff angemeldet, wo man innerhalb von drei Monaten auf die Taufe vorbereitet wird. Gesagt, getan. Ich habe mich taufen lassen und keine drei Wochen später hatte ich einen recht ordentlich bezahlten Job bei unserer lokalen kirchlichen Institution. Meine Beichte ist, dass ich allen hier nur etwas vorspiele und vorgebe, gläubig zu sein, obwohl ich den ganzen Mist für nichts weiter als ein Märchen halte.

Beichthaus.com Beichte #00041732 vom 26.01.2019 um 18:59:29 Uhr (32 Kommentare).

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