Freundschaft ist besser als Sex!

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Fremdgehen Freunde Hamburg

Mein bester Freund und ich fühlen uns zueinander hingezogen. Ich (w) bin in einer langjährigen Beziehung und er lebt in einer Zweckehe. Am Anfang unserer Freundschaft hatte ich diese Gefühle nicht für ihn. Und er nicht für mich. Wir sprechen ganz offen über Sex und wie wir es in unseren Fantasien miteinander treiben. Wir treffen uns auch oft alleine und hätten sehr viele Gelegenheiten miteinander zu schlafen. Doch als wir merkten, dass zwischen uns die Luft knistert, haben wir offener darüber gesprochen, die Finger voneinander zu lassen, weil wir befürchten unsere Freundschaft zu verlieren. Freundschaft statt Sex. Unsere Freundschaft bedeutet uns sehr viel. Wir haben in dem jeweiligen Anderen jemanden, dem wir absolut vertrauen und ohne irgendwelche Tabus alles erzählen können. Wir mögen uns sehr und genießen die Zeit, die wir miteinander verbringen. Wir leben unsere Freundschaft sehr intensiv auf eine besondere Art. Wir stellen uns gegenseitig keine Forderungen oder fühlen uns zu irgendwas verpflichtet. Wir leben unsere Freundschaft sehr locker. Für uns beide sehr angenehm. Bis auf eine Umarmung gibt es zwischen uns keinerlei Berührungen. Wir gehen dem aus dem Weg, weil wir befürchten, dass es zwischen uns explodieren wird. Diesen Zustand durchleben wir seit mehr als einem Jahr ungefähr.

Bisher kommen wir auch gut damit zurecht. Seine Frau kann mich nicht leiden, aber sie mag keinen aus seinem Freundeskreis und mein Mann findet ihn sehr nett. Die beiden kennen sich auch relativ gut. Gemeinsame Freunde von uns wissen, dass wir besonders gut befreundet sind, denken sich aber weiter nichts. Es ist verwerflich Sexfantasien mit dem besten Freund auszutauschen und weiterhin eine Beziehung mit einem anderen Mann zu haben. Bei uns läuft es im Grunde gut, obwohl mein Mann an Depressionen leidet und sich zeitweise sehr hängen lässt und sich selbst bemitleidet. Ich liebe meinen Mann. Ich stecke oft zurück, wenn er wieder in einer schlimmen Phase ist, nehme sehr viel Rücksicht und helfe ihm, wo ich kann. Ich wollte es einfach mal loswerden. Manchmal habe ich ein schlechtes Gewissen, aber manchmal finde ich es sehr aufregend, dieses "Ding" mit meinem besten Freund zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00040913 vom 25.01.2018 um 16:32:51 Uhr in Hamburg (7 Kommentare).

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Bestrafung für die Glatzen-Witze

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Rache

Ich (m/27) bin seit fast 10 Jahren Glatzenträger. Nicht wegen irgendwelcher politischen Ansichten, sondern weil bei mir mit 17 der Haarausfall schon so weit fortgeschritten war, dass das die einzige Form von Frisur ist, die ich noch mit Würde tragen kann. Mittlerweile habe ich mich auch damit abgefunden, aber lange Zeit habe ich viel Schlaf und Nerven verloren. Die wenigsten meiner Freunde zeigten lange Zeit auch nur Anzeichen von beginnendem Haarausfall und die Mädchen bzw. Frauen um mich herum schwärmten immer nur von einem vollen Schopf. Am Schlimmsten waren nicht mal meine eher dürftigen Aussichten in der Frauenwelt, sondern die Leute, die immer einen "lustigen" Spruch auf Lager hatten. Allen voran meine Tante. Mein Selbstbewusstsein war damals eigentlich nicht vorhanden - ohne Kopfbedeckung habe ich mich nirgendwo sehen lassen und habe allgemein angefangen, andere eher zu meiden. Glücklicherweise habe ich irgendwann erkannt, dass das alles gar nicht so schlimm ist, konnte über die dummen Sprüche hinweghören und fand irgendwann auch meine erste Freundin. Die Beziehung ist zwar schon lange beendet, aber sie hat mir einen Schubs in die richtige Richtung gegeben.

Jetzt zu meiner Beichte: Besagte Tante wurde mit Brustkrebs diagnostiziert und musste sich Chemo und Bestrahlung unterziehen. Glücklicherweise scheint es gut anzuschlagen, ist aber natürlich trotzdem mental und körperlich extrem. Ich muss aber beichten, dass ich insgeheim jedes Mal hämisch auflache, wenn sie sich wehmütig über den kahlen Kopf oder die Perücke streicht und traurig von ihren schönen langen schwarzen Haaren redet, die sie eigentlich immer hatte. Gestern hat sie mir aber gesagt, dass ihr die ganzen Sprüche von damals leidtun und sie jetzt verstehen kann, wie ich mich gefühlt haben muss. Jetzt fühle ich mich noch schlechter als ohnehin schon. Es tut mir leid. Wenn ich mir wütend Rachefantasien ausgemalt habe, war es immer nur, dass ihr jemand den Kopf gegen ihren Willen rasiert oder sie ihre Haare vorübergehend wegen einer hormonellen Störung oder so etwas verliert. Ich hoffe, das hat kein schlechtes Karma heraufbeschworen... Ich will Buße tun!

Beichthaus.com Beichte #00040885 vom 15.01.2018 um 08:50:58 Uhr (10 Kommentare).

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“Folge

Warum habe ich ihn abserviert?

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Begehrlichkeit Eifersucht Dating Verzweiflung Karlsruhe

Ich (w/18) hatte ein halbes Jahr lang mal mit einem Typen (22) was. Aber es ist dennoch nicht zum Sex gekommen, weil es für mich dann mein erstes Mal gewesen wäre und in diesem Punkt habe ich ihm noch nicht vertraut. Die Zeit, die wir miteinander hatten, war eigentlich sehr schön, wäre er nicht so unzuverlässig in Punkto "Sich melden und zurückschreiben". Irgendwann hat es mich angekotzt, dass er sich nicht wirklich um mich bemüht und mir nie mitteilt, was jetzt zwischen uns ist. Ich habe ihm oft genug Freiraum gelassen, war sehr rücksichtsvoll, aber irgendwann hatte ich die Schnauze voll und habe ihn abserviert, obwohl er sehr attraktiv ist und wir beide beim Thema Sex/Fantasien auf einer perfekten Wellenlänge sind. Jetzt, nach zwei Monaten hat er sich wieder bei mir gemeldet (nachdem ich ein echtes Bombenfoto von mir als Profilbild reingestellt habe, auch um ihm ein klein wenig eins auszuwischen, was er verloren hat und hätte haben können, wenn er nicht so eine dumme Art gehabt hätte) und ich muss gestehen, dass ich es nun ein bisschen bereue, ihn abserviert zu haben.

Er ist leider so extrem anziehend, dass ich schon die ganze Zeit immer Sexfantasien von uns hatte, wie er mich an verschiedenen Orten richtig gut durchvögelt. Ich muss die ganze Zeit nur an ihn denken und vermisse die Art wie er mich berührt hat, seine Worte an meinem Ohr, etc. Ich bin am verzweifeln, aber ich kann doch nicht zu ihm jetzt zurückkriechen, ich würde mich damit selbst verarschen. Jedenfalls werde ich fast wahnsinnig, aber ich weiß dennoch, dass er eben halt nur für eines gut ist - und zwar für Sex. Ich hatte gehofft, ich könnte ihn aus meinem Leben schneiden, aber leider bestimmt er immer noch Tag für Tag meine Gedanken und dass ich mittlerweile wieder mit ihm schreibe, macht es nicht besser. Wenn ich daran denke, dass er jetzt gerade eine Andere kennengelernt hat oder was weiß Gott mit anderen Mädels treibt, werde ich extrem eifersüchtig. Ich habe mich nicht in ihn verliebt, aber dennoch spüre ich ein angenehmes Ziehen im Bauch wenn ich an die Zeit mit ihm zurückdenke...

Beichthaus.com Beichte #00040839 vom 01.01.2018 um 18:01:24 Uhr in Karlsruhe (29 Kommentare).

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Nackt aus dem Hotelzimmer ausgesperrt

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Peinlichkeit Fetisch 50+ Berlin

Ich (m/20) habe Fantasien, in denen ich nackt bin und mich durch ein Gebäude schleichen muss, in dem Frauen unterwegs sind, die mich nicht sehen dürfen. Ich habe den Gedanken seit ich ein Kind war, denn meine Inspiration zu der Fantasie war die Folge von Mr. Bean, […]
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Beichthaus.com Beichte #00040664 vom 20.11.2017 um 12:22:51 Uhr in Berlin (9 Kommentare).

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“Beichte

Auf der Flucht vor meiner Familie

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Lügen Diebstahl Waghalsigkeit Missbrauch München

Ich habe drei Jahre meine Eltern mit Noten belogen. Anfangs aus Minus ein Plus gemacht. Ich habe Klassenarbeiten und Zeugnisse gefälscht. So professionell, dass ich an anderen Schulen gefälschte Klassenarbeiten für 25 Euro das Stück anbot. Ich hatte sieben bis acht Stammkunden. Durch die guten Zensuren sahen meine Eltern keinen Grund, zum Elternsprechtag zu gehen. Da meine Noten in real immer schlechter wurden, irreal stabil supergut blieben und ich einen blauen Brief erhielt, mussten meine Eltern ran. Der blaue Brief war kurioserweise für das falsche Fach adressiert, mir gelang es, den neuen Brief abzufangen. Ich fälschte die Unterschrift. Irgendwie gelang es mir, den Lehrer hinzuhalten und mit besseren Leistungen zu beeindrucken.

Nach drei Jahren, ich war in der 9. Klasse, wollten meine Eltern zum Elternsprechtag. Könnte man mal wieder hin. Mein Vater ging hin, zum Englischlehrer. Meine Versetzung war in den Fächern Mathe, Französisch und Englisch gefährdet. Morgens saß ich im Unterricht und freute mich, dass ich bald sterben würde. An jenem Tag unternahm ich einen Selbstmordversuch. Er misslang. Ich ging nach Hause. Weinte schrecklich, bis ich nach einigen Worten verstand: Der Lehrer hatte sich derartig zweideutig ausgedrückt, dass mein Vater von den schlechten Zensuren nichts erfahren hatte. Ich musste mir rasant am Küchentisch eine neue Geschichte einfallen lassen.

Da die Hoffnung auf eine Versetzung in die 10. Klasse rasant schwand, musste ich im Mai 2005 handeln. Es stand ein Sprechtag bevor, dieses Mal wollte meine strengere Mutter vorbeischauen. Vorbereitend fälschte ich ein Tagebuch, um die Polizei auf eine falsche Spur zu führen. Dort erfand ich eine Freundin, die ich nie hatte. Ich klaute die Waffe meines Vaters, die ich als Kind beim Suchen nach Weihnachtsgeschenken gefunden hatte, packte sie in meinem Rucksack. Ich sah meine Mutter in der Innenstadt zur Schule gehen. Nach einigem Nachdenken - Suizid oder Abhauen - haute ich von zu Hause ab. Ich war insgesamt sechs Wochen auf Flucht. Selten blieb ich am selben Ort, lernte ich jemanden kennen, verließ ich den Ort. In Bad Reichenhall fiel ich auf einen Typen rein, der mir Nahrung anbot. Ich aß mich satt, ich wusch mich rein, dafür gab es einen Handjob. Irgendwie redete ich mich aus der Wohnung raus.

Ich klaute ein Fahrrad, mit dem ich durch die Alpen tourte. Irgendwann erreichte ich München. Das Rad stellte ich mit einem Zettel in einem Vorort von München ab ("Dieses Rad ist aus Österreich, Salzburg, es tut mir unendlich leid.") Ich stahl vor allem in Tankstellen. Ich saß an der Theresienwiese und malte. Ich stahl mir alles. In einem Park wurde ich sexuell missbraucht. Ich erhielt dafür 10 Euro und eine Lebensberatung, wie wichtig Familie sei. Manchmal schauten mich Passanten in den U-Bahn-Stationen an. Die Zahnspange begann zu schmerzen, eigentlich sollte sie längst raus. Ich unternahm einen Versuch, sie selbst zu entfernen, was mir teilweise gelang. Auf einer Toilette einer S-Bahn-Station.

Kurz darauf wurde mir mein Rucksack gestohlen. Ich schlief auf Zeitungen in einer Parkanlage. Ich zog mir eine schlimme Zahnfleischentzündung zu. Ich klaute im Hertie-Kaufhaus einige Flaschen Fruchtsaft. Ein Ladendetektiv erwischte mich. Man brachte mich in eine Jugendeinrichtung. Am nächsten Tag besuchten mich meine Eltern. Die Schule plante meinen Rauswurf, den die schulpsychologische Beratungsstelle unterband. Davon erfuhr ich erst Jahre später. Ich habe überlebt, aber es brauchte sehr lange, bis ich Sex genoss.

Beichthaus.com Beichte #00040642 vom 13.11.2017 um 19:35:01 Uhr in München (17 Kommentare).

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